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März 2016

Valparaiso – ein Meer der Farben

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Valparaiso – Chiles Farbtopf

Von Valparaiso wusste ich eigentlich nur, dass es auf der Liste des UNESCO Welterbes steht und dass es immer mal wieder abbrennt. Erst vor wenigen Jahren war die schöne Küstenstadt wieder in der Presse, weil ein außergewöhnlich verheerendes Feuer zahlreiche der unter Schutz gestellten Gebäude zerstört oder zumindest stark beschädigt hatte.

Nun war genug Zeit vergangen, in der die Leute in Valparaiso wieder aufräumen und die Brandschäden beseitigen konnten. Keiner weiß, wann das nächste Feuer ausbricht und daher – und weil ich gerade mehr oder weniger in der Gegend war – habe ich Valparaiso einen Besuch abgestattet. Ich fand auf Anhieb online ein erschwingliches Hotel mitten in der Altstadt und die Busfahrkarte von Santiago aus war schon für etwas mehr als sechs Euro zu haben. Es gibt also nur gute Gründe, um Valparaiso zu besuchen.

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Rapa Nui – Ein Ausflug zu den Moais

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Die Moais – sagenumwoben und irgendwie wunderschön

Die Moais sind etwas, das es nur auf der Osterinsel gibt. Ihretwegen kommen eigentlich alle Touristen hierher, denn sonst gibt es im Grunde nichts zu sehen. Okay, da sind drei ganz nette Vulkane, oder besser gesagt Vulkänchen, denn der höchste ist 500 Meter hoch. Die Festlandchilenen können über solche Berge nur müde lächeln.

Über die Moais lächelt niemand, denn sie sind etwas ganz besonderes. Die Tatsache, dass sie von so vielen ungeklärten Fragen und Legenden umgeben sind, macht sie noch interessanter. Ähnlich wie bei den Pyramiden weiß niemand mit Sicherheit, wie es die Leute vor einigen hundert Jahren geschafft haben, diese Figuren zu transportieren und an Ort und Stelle aufzurichten. Offenbar mussten die Figuren, weil sie gottähnliche Energien enthielten, aufrecht transportiert werden.

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Die Osterinsel – Far far away von ALLEM

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Die Osterinsel – ein Dorf, ein Flughafen und ein paar Statuen mitten im Ozean

Seit Jahren steht die Osterinsel ganz oben auf meiner Liste der unbedingt zu besuchenden Ziele in dieser Welt. Irgendwie hatten die berühmten und mysteriösen Statuen auf dieser winzigen Insel in meinem Bewusstsein einen ähnlichen Status wie die Pyramiden in Gizeh oder das Taj Mahal in Agra. Dann habe ich diese Reise immer wieder vor mir her geschoben weil: A) der Flug so grässlich lange dauert, B) das ganze Unternehmen auch nicht eben günstig ist und C) der Flug so grässlich lange dauert. Halt, das hatten wir schon. Nun, das war einfach der Hauptgrund.

Chile, Osterinsel, Anakena Birdman

Nun habe ich es endlich geschafft und die Reise war verglichen mit den fünf letzten Touren noch nicht einmal die Teuerste. Der Flug war allerdings tatsächlich grässlich lang. Nach ungefähr 14 Stunden erreiche ich endlich Santiago de Chile, kann mich hier kurz ausruhen um dann noch einmal fast fünf Stunden zurückzulegen und schließlich auf dieser winzigen Insel zu landen. Read More

Sagada – Särge und lebensgefährliche Höhlen

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Alles voller Särge in Sagada

Sagada ist ein winziger Ort im Norden der Insel Luzon, mitten in den Bergen und zwischen den berühmten Reisterrassen, für die diese Region so bekannt ist. Sagada besteht im Grunde aus zwei Straßen, die sich den Berg hinauf schlängeln. Früher standen an diesen beiden Straßen wohl nur einige Wohnhäuser. Heute sind die meisten von ihnen in Souvenirshops, kleine und sehr schlecht ausgestattete Hotels und Restaurants verwandelt worden.

Sagada, Ureinwohnerin Hängende Särge in Sagada

Nach Sagada kommen Menschen, um sich Särge anzuschauen. Kein Scherz! Es gab und gibt hier noch immer den Brauch, die Toten in Särge zu betten (soweit ist das ja nicht außergewöhnlich) aber dann hängen die Menschen diese Särge an möglichst exponierter und schwer zugänglicher Stelle an eine Felswand. Verschiedene Särge sind auch in Höhlen aufeinander geschichtet. Leider sind die Menschen in Sagada von diesem seltsamen Brauch fast ganz abgekommen. Vor fünf Jahren wurde der letzte Verstorbene so bestattet.

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Mount Pinatubo – der schlafende Riese erwachte vor 25 Jahren

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Aufstieg auf den legendären Pinatubo

Der Vulkan Pinatubo hatte vor allem in den 90er Jahren eine echt miese Presse. Das lag hauptsächlich daran, dass er 1991 ausbrach, womit niemand gerechnet hatte. Die Wissenschaftler hatten ihn für erloschen erklärt und die Menschen hatten sich rund um den Berg seit Jahrhunderten wohl und sicher gefühlt.

Mount Pinatubo  Pinatubo

Das Gerücht, er sei erloschen, hat der Vulkan sehr eindrucksvoll widerlegt, indem er eine mächtige Wolke aus Tonnen von Asche und Schutt über die Umgebung verteilte und damit die ganze Region für eine ganze Weile unbrauchbar machte. Neben den Massen aus dem Erdinnern hat der Pinatubo auch noch eine beträchtliche Menge seiner eigenen Massen über die Welt verteilt: Er ist seit dem Ausbruch etwa 300 Meter kleiner als vorher.

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