Monthly Archives

September 2017

Ulaan Baator – Tempel, Tauben und Großstadtjurten

By | Traumziel weit weg | No Comments

Ulaan Baator – eine faszinierende Stadt mit besonderer Atmosphäre

Meine Reise in die Mongolei liegt schon ein paar Jahre zurück, trotzdem denke ich noch gerne daran und immer wieder überlege ich, vielleicht mal wieder dorthin zurück zu kehren. Ein Aspekt dieser Reise waren die unglaublichen unendlichen Weiten der Landschaft. Ich habe noch nie so viel Schnittlauch gesehen. Aber ein anderer Aspekt, der mindestens genauso spannend ist, ist die Hauptstadt Ulaan Baator, deren Name allein schon Fernweh erweckt.

Ulaan Baator  Ulaan Baator

Ulaan Baator ist eine quirlige und sehr vielseitige Stadt. Das Hotel, welches ich mir ausgesucht hatte und das unschlagbar billig gewesen ist, lag in einem der ärmeren Stadtviertel am Rande der Innenstadt. Die Straße, die zu ihm hin führte, war nicht geteert und gerade breit genug für ein Taxi. Alle Gebäude waren hinter Wellblechbarrikaden verborgen, so auch das Hotel. Im Badezimmer war die Duschkabine mit Paketband an der Wand befestigt, was sich leider nach einer Weile als nicht ideale Lösung herausgestellt hat. Ich habe jedoch die Kreatvität der Bauarbeiter bewundert. Auf dem Dach des Hotels standen mehrere Jurten, die als weitere Hotelzimmer dienten. Read More

Savannah – Von Forrest Gump und der Prohibition

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Eine wunderschöne Altstadt mit besonderer Atmosphäre am Ostrand von Georgia

Savannah liegt im Osten von Georgia an der Mündung des Savannah Flusses in den Atlantik. Die Altstadt von Savannah soll eine der schönsten in ganz Nordamerika sein. Außerdem hat Forrest Gump in Savannah in einem Park auf der Bank gesessen und über seine berühmte Pralinenschachtel sinniert. Das sind schon genügend Gründe, sich diese Stadt einmal anzusehen.

Mein Hotel lag ein wenig außerhalb im Stadtteil Garden City, aber zum Zentrum waren es nur wenige Minuten und es war auch immer leicht, einen Parkplatz zu finden. Das muss man den Amerikanern ja lassen, dass sie für ihre Autofahrer recht gut sorgen. In der Altstadt von Savannah habe ich mich dann allerdings zu Fuß fortbewegt. Tatsächlich ist Savannah alles andere als eine rückständige alte Südstaatensiedlung. Die Innenstadt wirkt sehr modern, Geschäfte und Restaurants machen das Erdgeschoss der alten Gebäude zu einem Touristenparadies. Read More

Orlando – Zwischen Nasa und Disney

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Mehr als nur Disneyland: Orlando

Mit Orlando verband ich bisher nur ein Basketballteam, das ich sehr mochte und Disneyland. Tatsächlich gibt es an die 50 Themenparks rund um Orlando, die jedes Jahr mehr als 60 Millionen Besucher anziehen. Obwohl ich kein Freund von Disneyland und ähnlichen Unterhaltungsangeboten bin, habe ich auf meiner Reise durch die amerikanischen Südstaaten einen Stopp in Orlando eingeplant.

Die Altstadt, in der es tatsächlich ein paar Gebäude gibt, die nicht ganz neu sind, ist hübsch. Es gibt viele Bars und Restaurants, die wirklich kreative Gerichte wie zum Beispiel einen Burger mit Erdnussbutter servieren. Ich fand außerdem ziemlich guten Tee und ein authentisches Thai-Lokal, in dem zu meinem großen Erstaunen eine Gruppe von über und über tätowierten mexikanischen Gangstertypen zu Mittag aß. Sie sprachen kein Wort, setzten sich nur an einen Tisch, an dem ihre Mahlzeiten etwa eine Minute zuvor bereitgestellt worden waren. Sie aßen brav auf, nickten der kleinen Thailänderin freundlich zu und verließen dann wortlos das Etablissement. Wahrscheinlich ein alltägliches Ritual. Read More

Bahamas – Kurzer Ausflug zum Traumstrand

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Es gibt nichts zu sehen, gehen Sie bitte zum Strand!

Die Bahamas haben eigentlich immer zu den Reisezielen gehört, die auf keiner meiner Wunschlisten auftauchten. Es handelt sich schließlich um eine Inselgruppe in der nördlichen Karibik, die vorrangig mit wunderschönen Stränden wirbt. Es gibt keine berühmten Tempel, Grabmäler, Vulkankrater oder Elefanten auf den Bahamas. Trotzdem war ich dann irgendwie ganz begeistert von der Idee, von Miami aus mal eben kurz rüber auf die Bahamas zu schippern und mir die Traumstrände mit eigenen Augen anzusehen.

Unangenehm früh am Morgen war ich dann also von Miami aus in Richtung Fort Lauderdale unterwegs, wo ich meinen Mietwagen am Hafen abstellte und mich mit meinem Ticket in eine Schlange von Urlaubern einreihte, die auf die Fähre nach Grand Bahama wollten. Wie an einem Flughafen gab es auch hier Check In Schalter, Metalldetektoren und eine Wartehalle. Nach einer langen Weile wurden die etwa zwei- bis dreihundert Passagiere dann endlich auf die Fähre gelassen und verteilten sich auf den blauen gemütlichen Sesseln. Die meisten von ihnen waren deutlich besser vorbereitet als ich: sie hatten Decken, Frühstücksbrote und Kuchen bei sich. Ich hatte nur einen Apfel und ein Handtuch, das ich im Hotel „ausgeliehen“ hatte. Trotzdem überstand ich die dreieinhalbstündige Fahrt unbeschadet und stand dann schließlich auf Grand Bahama im Hafen. Niemand wollte meinen Ausweis sehen. Hier auf den Bahamas scheinen alle Touristen willkommen zu sein. Ein Bus brachte mich nach Lucaya, einer Stadt mit Restaurants und Stränden. Read More