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Januar 2018

Goldfield – Nevadas (fast) ausgestorbene Goldgräberstadt

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Faszinierend: Goldrausch in Nevada

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben in Goldfield an die 20.000 Menschen gelebt. Sie haben nach Gold gesucht, dieses auch gefunden, abgebaut und verkauft. Sie haben sich gegenseitig geliebt und erschossen und sind dann schließlich weitergezogen, als der Abbau sich nicht mehr lohnte. Heute leben in Goldfield etwas mehr als 250 Einwohner, Tendenz fallend.

800 Tonnen Gold hat das kleine Städtchen zu Tage gefördert. Heute sind nur noch ein paar Gebäude mit einigen schrulligen Bewohnern, ein toller alter Friedhof, zwei Gaststätten, eine hübsch restaurierte alte Feuerwache und der skurrile International Car Forest übrig. Goldfield ist wirklich einen Abstecher wert. Schon allein der Friedhof mit seinen um die 100 Jahre alten Gräbern und den informativen Grabinschriften ist sehenswert. Read More

Antigua – keine Stille Nacht in Guatemala

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Antigua – Aber bitte in Guatemala!

 Schon bei der Flugbuchung musste ich höllisch aufpassen, um nicht im falschen Antigua zu landen. Schließlich gibt es die Karibikinsel Antigua, die auch einen Flughafen hat und dann noch ein Antigua auf Fuerteventura. Das „richtige“ Antigua, zumindest in meinem Fall, liegt jedoch etwa eine Stunde von Guatemalas Hauptstadt entfernt. Dort bin ich dann auch letztendlich hin geflogen und zwar am Weihnachtsabend.

Der Weihnachtsabend ist in Antigua in Guatemala nicht etwa eine stille Nacht oder heilige Nacht, sondern ein gigantisches Feuerwerk. Schon beim Verlassen des Flughafengebäudes in Guatemala City habe ich den Eindruck, in ein Gefecht geraten zu sein. Überall sind Schüsse zu hören, die sich schnell als Feuerwerkskörper herausstellen. Als mich das Taxi dann schließlich durch die Altstadt von Antigua zu meinem Hotel bringt, muss es überall Menschen ausweichen, die teils sehr abenteuerliche Kracher hochgehen lassen. Read More

Death Valley – die mühsame Reise zu den mysteriösen Steinen

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Death Valley – Wandernde Steine auf ihrer Rennstrecke in freier Wildbahn

 

Die wandernden Steine gehören sicherlich zu den faszinierendsten Naturphänomenen in Kalifornien. Sie werden immer wieder gerne fotografiert und haben Forschern viele Jahrzehnte lang Rätsel aufgegeben. Nun haben wohl einige Wissenschaftler herausgefunden, dass diese Steine sich über ihre Rennstrecke bewegen, wenn des nachts Feuchtigkeit gefriert und ihnen eine glatte Oberfäche zum Rutschen liefert. Der Wind spielt bei diesem Szenario auch eine Rolle.

Auch wenn einige der kreativeren Theorien reizvoller waren, scheint diese doch recht nah an der Wahrheit zu liegen. Das macht die wandernden Steine jedoch nicht weniger faszinierend und sehenswert. Sie liegen allerdings nicht gerade auf dem Weg – egal welchen Weg man nimmt. Read More

Malaga – eine einarmige Kirche und Mucha Mierda

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Malaga – ein Lichtblick im November

Manchmal reicht es schon aus, dass ich online eine passende Flugverbindung finde, die eine Stadt zum Ziel hat, die ich noch nicht kenne. Und wenn dann die Wettervorhersage irgendwie mies ist, habe ich schneller ein Ticket nach Malaga ausgedruckt, als ich Malaga sagen kann. Malaga kannte ich bisher eigentlich nur in Form von Eiscreme. Grund genug, sich die Stadt einmal live anzusehen.

Ich war in einem wunderschönen kleinen Hotel untergebracht, in dem sich jemand unheimliche Mühe mit der leicht maurisch angehauchten Dekoration gegeben hat. Von dort aus war ich innerhalb von drei Minuten im Stadtzentrum, das sich als übersichtlich und gemütlich herausstellte. Die meisten Straßen der Innenstadt sind verkehrsberuhigt, gepflastert und relativ schmal. Read More

Völklinger Hütte – ein rostiger Gigant im Abendrot

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Völklinger Hütte – das Gute kann so nahe liegen

In der Völklinger Hütte war ich ja schon oft. Sie liegt nur ein paar Dutzend Kilometer von meiner Heimat entfernt und ist ja nun wirklich berühmt geworden, spätestens seit sie auf der Liste des UNESCO Welterbes steht. Völklingen an sich ist nicht unbedingt eine Perle. Die Stadt hat sogar mal den Preis für die hässlichste Stadt Deutschlands gewonnen bis dann nach der Wende Eisenhüttenstadt ihr den Rang ablief. Wie das Rennen um die hässlichste Stadt aktuell aussieht und ob der Wettbewerb noch immer ausgetragen wird, weiß ich leider nicht.

Auf jeden Fall ist die Völklinger Hütte die größte Attraktion in Völklingen und sie schafft es nicht nur, Besucher aus der Ferne anzuziehen. Auch uns Einheimischen bietet sie immer wieder Gründe, um mal wieder vorbei zu schauen. Schon mehrere wirklich tolle Ausstellungen hat es hier gegeben, unter anderem die Schädelausstellung, bei der es nicht nur an die hundert menschliche Schädel, sondern auch Schrumpfköpfe, Kunstwerke und sogar den Christallschädel von Indiana Jones hier zu sehen gab. Letztens gab es eine ziemlich gute Buddha-Ausstellung und nun ging es um das Gold der Inka. Read More