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Kurz und schmerzlos

Malakka – Fahrende Diskos in Chinatown

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Malakka – alte Kultur und neuer Kitsch vom Feinsten

Malakka liegt südlich von Kuala Lumpur und nicht mehr besonders weit von Singapur entfernt. Die kleine Stadt bietet die volle Dosis Asien in den Facetten uralte Kultur und moderner Kitsch. Ich war zwar nur einen einzigen Tag lang dort (nachdem ich vor einigen Jahren schon einmal einen einzigen Tag lang dort gewesen war) aber ich habe mich köstlich amüsiert.

Es gibt eine ziemlich alte Kirche, die von den Holländern gebaut wurde. Daneben liegt ein holländischer Friedhof. Am Flussufer gibt es ein kleines Fort portugiesischen Ursprungs. Im Zentrum stehen mehrere ziemlich leuchtend rote Bauten, die ebenfalls portugiesischen und niederländischen Ursprungs sind. Das alles zählt zur neueren Geschichte Malakkas. Lange vor den Europäern hatten die Chinesen bereits Malaysia für sich entdeckt. Read More

Penang – Malaysia von seiner quirligen Seite

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Penang – Graffiti, Tempel und großartiges indisches Essen

Auf der malaysischen Insel Penang gibt es einen wirklich eindrucksvollen Tempel, der zu den größten in Südostasien gehört. Er heißt Kek Lok Si Tempel und liegt im Nordwesten der Insel. Von Georgetown aus kann man einfach den Bus nehmen und dabei staunen, wie dicht bebaut diese Insel ist.

Der Kek Lok Si Tempel ist wirklich recht groß und besteht aus mehreren sehr verschiedenen Bauwerken, darunter zwei Pagoden, eine riesige Halle und einige ziemlich neue Buddhastatue ganz oben auf dem Hügel, die ihr ganz eigenes Gebäude erhalten hat. Inzwischen gibt es zwei recht moderne Zahnradbahnen, die Gläubige nutzen können, um von einer Ebene des am Hang liegenden Tempels zur nächsten zu gelangen. Dafür muss man einen kleinen Obulus entrichten. Für Touristen ist dieser aber sehr erschwinglich. Read More

Venedig – Gondeln, Eiscreme und Millionen Touristen

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Das Original Venedig ist noch viel schöner als das Venetian in Las Vegas

In Venedig war ich mal als Kind und wenn man meinen Eltern glauben kann, dann hat es mir sehr gut gefallen. Ich denke, man kann ihnen glauben, denn 30 Jahre später hat es mir wieder echt gut gefallen. Das beste an der Stadt ist, dass es keine Autos gibt. Nirgends. Nicht so klasse ist hingegen, dass es für jedes fehlende Auto gefühlte 100 Touristen gibt. Überall.

Zunächst muss man sich natürlich die Hauptsehenswürdigkeiten ansehen: den Markusplatz mit der richtig eindrucksvollen Markuskirche. Man kann entweder drei Euro zahlen oder in einer langen Schlange stehen und dann kostenlos hinein gehen. Innen sind einige Tonnen Gold verarbeitet. Wer das Prachtstück sehen will, den supergoldenen Altar, der muss allerdings innen nochmal Schlange stehen und trotzdem was zahlen. Read More

Barcelona – Gaudís Lebkuchenhäuser und eine zauberhafte Altstadt

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Barcelona – Feuertänzer an lauen Sommerabenden

Meine letzte Reise nach Barcelona war bereits fast 20 Jahre her, als ich endlich mal wieder in einem Flugzeug in Richtung Spanien saß. Meine Güte. Ich werde alt. Trotzdem konnte ich mich an vieles von damals erinnern, unter anderem die lange und alkoholangereichter Busfahrt dorthin. Im Flieger ist es zwar nicht bequemer, aber wenigstens dauert die Reise diesmal nur einen Bruchteil der Zeit. Es gibt also diesmal glücklicherweise keinen Grund, sich zu betrinken!

Barcelona präsentiert sich schon am Freitagabend von seiner schönsten Seite. Die Hauptstraßen im Zentrum rund im die Plaza de Cataluña sind erleuchtet, ebenso wie die hübschen Gebäudefassaden, die nicht nur von Barcelonas Star Gaudí stammen, sondern teils schon um einiges älter sind. Ende September ist es hier noch sommerlich warm – eine laue Sommernacht, die Dichter zu Meisterwerken inspirieren kann. Read More

Sevilla – Eine Kathedrale der Superlative

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Sevilla – 200 Gramm Kolumbus und 2 Kilo Churros

Nachdem ich letztes Jahr im November ein wunderschönes Wochenende in Malaga verbracht habe, stand in diesem Jahr Sevilla auf dem Programm, ungefähr um dieselbe Zeit. Leider hat sich Sevilla als etwas weniger sonnig erwiesen. Es hat sogar für ein paar Stunden richtig geregnet, bevor sich das südspanische liebliche Wetter wieder gezeigt hat. Der Vorteil war, dass ich einige spektakuläre Wolken auf den Fotos ablichten konnte. Grundsätzlich appelliere ich aber an alle spanischen Städte, für Touristen eher Sonne bereit zu halten.

Interessant in Sevilla ist auf jeden Fall die Kathedrale. Es handelt sich um ein eindrucksvolles Monstrum aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, das in vielen Etappen erbaut wurde auf den Grundsteinen einer noch älteren Moschee. Der damalige Herrscher wollte nicht weniger als die größte Kathedrale der Welt. Die bekam er auch, allerdings erst einige Jahrzehnte nach seinem Ableben. Heute ist die Kathedrale von Sevilla noch immerhin die drittgrößte Kathedrale der Welt nach Rom und Sao Paulo aber die größte gotische Kathedrale der Welt. Es bleibt also ein Superlativ. Read More

Masaya – noch schöner bei Nacht

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Masaya – ein aktiver Vulkan

Es gibt mehr als genug Vulkane in Nicaragua. Der Masaya Vulkan ist einer der noch ziemlich aktiven Vulkane. Von Granada aus sind es nur 20 Minuten Fahrt. Man zahlt an einem kleinen Häuschen den Eintritt in den Nationalpark und kann dann ganz bequem mit dem Wagen hinauf zum Kraterrand fahren, der auf etwa 630 Höhenmetern liegt.

Dort gibt es einen sehr modernen Parkplatz. Der Masaya Vulkan ist wohl der am bequemsten besuchbare Vulkan des Landes. Ein paar Schritte vom Parkplatz entfernt ist eine kleine Maier gebaut worden, über die man in den Krater des Vulkans hinein schauen kann. Der Anblick der runden Krateröffnung ist ziemlich eindrucksvoll, obwohl man nicht unbedingt viel sieht. Read More

Kuala Lumpur – Stahl- und Glaspaläste mit asiatischem Flair

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Kuala Lumpur – sauberes Indien und Shopping bis zum Abwinken

Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur ist riesig und lebendig, voller Menschen und Gebäude und auf faszinierende Weise abwechslungsreich. Man kann sich hier modernste Architektur ansehen und elegante Frappuchinos trinken oder sich auf Straßenmärkten in Little India oder Chinatown zwischen keinen Imbissbuden hindurchschieben. Kuala Lumpur ist, wie viele andere asiatische Großstädte auch ein gelungener Mix aus Alt und Neu, aus Moderne und Tradition.

Diesmal war ich in einem wenig ansprechenden Hochhaus irgendwo mitten in der Stadt untergebracht. In weniger als 100 Metern von meinem Hotel stand eines der gigantischen Bankhochhäuser mit Außenrolltreppen und Sicherheitstoren. Auf der anderen Straßenseite aber waren ein winziger hinduistischer Tempel und ein indisches Restaurant zu finden, in dem man für weniger als 2,5 Euro ein ganzes Menü mit Getränk bekommen konnte. Read More

Singapur – Superlative Bäume, saubere Straßen und asiatische Köstlichkeiten

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Singapur – fast alles ist verboten und der Rest ist hübsch und sauber!

Wenn man im Reiseführer oder im Internet über Singapur liest, dann vergeht einem fast die Lust dahin zu fahren. Es ist schier unglaublich, was in Singapur alles verboten ist und auch noch mit horrenden Geldstrafen geahndet wird. Kaugummi kauen, auf Rolltreppen sitzen oder die Straße anderswo als am Fußgängerüberweg zu überqueren sind nur einige Beispiele. Wenn man dann jedoch einmal mitten in Singapur steht, erkennt man schnell die Vorteile der strengen Gesetze.

Die Stadt ist unglaublich sauber. Nirgends gibt es Müll, Graffiti oder gar mutwilligen Vandalismus, wie er in europäischen Großstädten an der Tagesordnung ist. Das hat schon etwas für sich. Und ich hatte während der gesamten 4 Tage kein einziges Mal das Bedürfnis, mich auf eine Rolltreppe zu setzen. Das ging also auch. Rauchen gehört zum Glück nicht zu meinen Lastern. Kaugummi würde ich nach einiger Zeit in Singapur jedoch vielleicht vermissen. Read More

Rheintal – Ein Ausflug zur Lorelei

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Das UNESCO Welterbe Rheintal in all seiner Pracht

Offenbar schauen sich alle Menschen, die Deutschland besuchen, die Lorelei und das UNESCO Welterbe des Rheintals an. Grund genug also, mich auch einmal dorthin zu begeben. Ich hatte mir glücklicherweise ein sehr sonniges Wochenende für diesen Ausflug ausgesucht, denn ich bin sicher, dass das Schifffahren auf dem Rhein bei Regen deutlich weniger amüsant ist.

In Sankt Goar gibt es die Auswahl zwischen Pizza und Saumagen. Mittlerweile haben aber die meisten Restaurants auch vegetarische, hippe, kreative und sogar teils exotische Speisen auf ihren Karten. Es war also nicht allzu schwierig, etwas Leckeres zu finden. Das winzige Hotel, in dem ich unterkam, hatte im Frühstücksraum eine Ritterrüstung, mehrere antike Schwerter und ein altes Spinnrad als Dekoration. Sehr eigentümlich, aber passend zum Rheintal. Read More

Kao Sok Nationalpark – Idylle auf dem Wasser

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Kao Sok Nationalpark – köstliches Curry mitten im Regenwald

Der Kao Sok Nationalpark liegt eine lange Fahrt mit dem Nachtzug von Bangkok entfernt im Süden von Thailand. Nach der quirligen Metropole ist die grüne und ruhige Landschaft hier ein Genuss. Der gesamte Park ist geprägt von Kalksteinfelsen und Regenwald. Wer Natur sucht, der ist hier also genau richtig.

Ich habe einen Tag auf dem Kao Sok See verbracht, der entfernt an die Ha Long Bucht in Vietnam erinnert, aber dann doch wieder ganz anders ist. Am Morgen liegen dicke Nebelschwaden auf dem Wasser und verstecken die aus dem See herausragenden Kalksteinfelsen. Die einzigen Geräusche, die man hört kommen aus dem Dschungel wahrscheinlich von verschiedenen Vögeln und Insekten und natürlich vom Motor des Bootes, auf dem ich unterwegs bin. Read More