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Reisetipps

Visa beantragen

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Mit dem deutschen Reisepass ist es möglich, für eigentlich alle Länder dieser Erde ein Touristenvisum zu beantragen, falls man nicht ohnehin ohne Visum einreisen kann. Ich nutze immer die Seite des Auswärtigen Amtes, die zu jedem Staat dieser Erde eine detaillierte und brandaktuelle Information bereithält. Hier erfahre ich vor jeder Reise, ob ich ein Visum brauche. Wenn ja, gibt es bei vielen Staaten die Möglichkeit, das Visum bei der Einreise zu erhalten. Mal kostet es etwas, mal nicht. Kommt ganz auf das Land an.

Einige Länder jedoch fordern, dass das Touristenvisum im Voraus bei der Botschaft (meist in Berlin) oder beim Konsulat (manche Länder haben mehrere Konsulate in Deutschland) beantragt wird. Manche Länder haben Sonderregelungen für Transitvisa. China hat zum Beispiel vor kurzem erst eingeführt, dass man für Aufenthalte bis 72 Stunden und Transit kein Visum mehr braucht. Das ermöglicht einen Stopover-Besuch in Peking, was vor 3 Jahren noch nicht ohne Visum möglich war. Indien hat mittlerweile ein ziemlich gutes Online-Visum-Programm, bei dem alles online hochgeladen werden kann. Es muss kein Pass mehr mit der Post verschickt werden. Tolle Sache. Die Visa-Waiver-Programme (also Visa-Umgehungs-Programme) von Kanada und den USA sind auch ziemlich kundenfreundlich, günstig und einfach online zu bearbeiten. Nach Kanada kann man für sieben kanadische Dollar fünf Jahre lang und in die USA für 14 amerikanische Dollar zwei Jahre lang einreisen, solange man denselben Pass benutzt. Das amerikanische ESTA kann man sogar mit Paypal bezahlen.

Kompliziert ist es nach wie vor bei vielen afrikanischen Ländern, die es Touristen nicht eben leicht machen. Für Burkina Faso, Ghana, Benin, Mosambik, Kamerun und einige weitere muss ein Visum im Voraus beantragt werden. Das kann je nach Land erst 40-60 Tage vor der Einreise passieren. Problematisch wird es oft, wenn eine Reise in mehrere Staaten ansteht und mehrere Visa eingeholt werden müssen. Dann macht es Sinn, eine Visa-Agentur einzuschalten, die für 20-40 Euro pro Visum je nach Dringlichkeit recht schnell alle Visa zusammen bekommen kann.

Meist sind Passfotos erforderlich, bei denen man auf das richtige Format achten muss. Ghana und Indien wollen zum Beispiel Fotos von 5X5 cm statt der sonst üblichen 3X4cm. Für Weißrussland und Bhutan zum Beispiel ist eine Einladung aus dem Land erforderlich, um ein Touristenvisum zu bekommen. Dieses stellt die Agentur aus, bei der man bucht.

Fluggastrechte

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Immer mal wieder kommt es vor, dass ein Flug Verspätung hat oder gar annulliert wird. Ich will jetzt nicht groß darauf eingehen, welche Airlines ich für besonders unzuverlässig halte. Die meisten europäischen und amerikanischen Airlines sind empfehlenswert. Wenn man mit den wirklich kleinen Airlines fliegt, die an den Flughäfen nur eine Außenposition haben und deren Schalter in der letzten Ecke untergebracht sind, ist die Gefahr, sich zu verspäten größer, weil die großen Airlines auch in der Reihenfolge des Abfluges immer bevorzugt behandelt werden.

Bei Air France besteht das ganze Jahr über die Gefahr, dass Piloten, Bordpersonal, Bodenpersonal, Sicherheitspersonal oder wer auch immer streiken und zwar ohne wirklichen Vorlauf. Bei der Lufthansa werden die Streiks immer rechtzeitig angekündigt. Dass asiatische Airlines streiken, habe ich bisher noch nie erlebt.

Wer also eine Verspätung von mehr als zwei Stunden hat, egal ob beim Abflug oder beim Umsteigen, dem stehen von der Airline Essens- und Getränkegutscheine als Fluggastrechte zu, die in den Restaurants des Flughafens eingelöst werden können. Man sollte immer gezielt danach fragen, denn diese Gutscheine können im Nachhinein nicht reklamiert werden. Was man bei größeren Verspätungen oder Annullierungen immer auch im Nachhinein tun sollte, ist einen Beschwerdebrief schreiben, oder auch eine Email, je nach Airline. Manche haben sehr gute Online-Beschwerde-Systeme, wo man auf jeden Fall eine Antwort bekommt. Wenn sich die Airline nicht durch höhere Gewalt oder schlechtes Wetter herausreden kann, erhalten die Fluggäste, die sich beschweren meist einen Gutschein oder manchmal auch eine tatsächliche Entschädigung. Diese wird nach der Entfernung des verspäteten oder annullierten Fluges bemessen und kann zwischen 200 und 600 Euro betragen. Schon ein Gutschein über 300 oder 400 Euro ist ja eine willkommene Entschädigung für einen genervt am Flughafen vergeudeten Tag.

Ich rate also jedem, sich immer zu beschweren, wenn es zu Verspätungen von mehr als zwei Stunden kommt. Wer sich nicht beschwert, kann auch nicht mit einer Geste der Wiedergutmachung rechnen. Die Fluggastrechte sind in der europäischen Richtlinie 261/2004 verankert.

Die liebe Mühe mit dem Pass

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Einen deutschen Reisepass zu besitzen ist eine tolle Sache, denn kaum ein Pass auf dieser Welt macht es leichter, auf der Welt herum zu reisen. Zu vielen Staaten haben deutsche Staatsbürger visafreien Zugang, zu vielen anderen ist der Zugang mit einem Touristenvisum möglich, das entweder am Flughafen erteilt wird oder aber im Voraus bei der Botschaft eingeholt werden muss. In den meisten Fällen sind diese Visaeinholungen nur bürokratische Hürden und die Gefahr, dass ein Antrag abgelehnt wird, ist bei Touristenvisa eigentlich nicht gegeben.

Das einzig unangenehme bei einer Visabeantragung bei der Botschaft ist die Tatsache, dass der Pass auf die Reise nach Berlin oder zu einem der Konsulate gehen muss. Man ist dann einige Tage oder Wochen ohne Pass und je nachdem, wie eng der Reisekalender aussieht, kann das Probleme bereiten. Dazu demnächst mehr, wenn es um Visa geht…

Das dümmste, was passieren kann ist, dass der Pass auf dem Postweg verloren geht. Ich habe das schmerzlich erfahren müssen, als die Post meinen Reisepass verloren hat. Zwar gilt ein Einschreiben als sicher, aber ich musste lernen, dass ein Einschreiben nicht sicherer ist als ein normaler Brief. Der einzige Unterschied ist, dass man 25 Euro erstattet bekommt, wenn das Schreiben verloren geht. Im Falle eines Passes ist das natürlich ein Witz, denn der provisorische Reisepass kostet 26 Euro, der neue Pass 59 Euro und die Passbilder kosten ebenfalls etwas. Wenn der Pass auf die Reise geht, sollte man also immer die DHL Express-Sendung wählen. Die ist höher versichert und die Chancen, dass sie ankommt, sind besser.

Für aus privaten Gründen vielreisende Menschen wie mich, ist es leider nicht möglich, zwei Reisepässe zu haben. Immerhin ist es aber möglich, einen Reisepass mit mehr Seiten zu bekommen. Dieser kostet 81 statt 59 Euro und hat 48 statt 32 Seiten. Dieser etwas dickere Pass ist dann nicht nach drei Jahren vollgestempelt und ich kann ihn länger nutzen. Wer viel reist und viele Visa beantragt, für den kann dies günstiger sein. Mein letzter Pass war nämlich nach drei Jahren „voll“ und wäre noch sieben Jahre gültig gewesen. Manche Länder verlangen aber eine freie Doppelseite für ihr Visum und somit musste frühzeitig ein neuer Pass her.

Geschenke erhalten die Freundschaft

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Geschenke erhalten die Freundschaft, deshalb bringe ich immer mal wieder Freunden was aus der Ferne mit. Aber Geschenke können auch prima sein um neue Freunde zu finden oder einfach mal jemanden glücklich zu machen.

Vor allem für Touristen in ärmeren Ländern bietet es sich an, zu Hause ein wenig auszumisten und Geschenke mit in die Ferne zu nehmen. Der Guide oder Fahrer weiß immer, wo sich eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung befinden, wo man gebrauchte Kleider, die noch in Ordnung sind, Stifte und Malsachen, Papier und Blöcke oder auch Spielsachen abgeben kann. In Afrika freuen sich die Menschen in entlegenen Gegenden eigentlich über alles. Besonders beliebt sind Brillen aller Art, Kugelschreiber, Seife, Zahnbürsten und Spielsachen, weil vor allem auf dem Land in Afrika gerade an diesen Dingen Mangel herrscht.

Natürlich sollte man Bettler nicht ermutigen und schon garnicht bettelnden Kindern etwas geben. Aber wer in einer ländlichen Region ein Dort besucht, der sollte ein kleines Geschenk mitnehmen.

 

Zum Flughafen unterwegs

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Ich fliege in den meisten Fällen vom Frankfurter Flughafen aus, einfach weil er der größte ist und die meiste Auswahl hat und nur zwei Stunden von meinem Zuhause entfernt ist. Hin und wieder nutze ich die kleinen Regionalflughäfen in meiner Nähe, die für innereuropäische Reisen manchmal ein gutes Angebot haben. Leider viel zu selten… Den Pariser Flughafen versuche ich zu vermeiden, weil man da nicht nur der Gefahr von Streiks bei den Piloten, dem Flugpersonal, dem Sicherheitspersonal oder den Fluglotsen ausgesetzt ist, sondern immer auch die Möglichkeit besteht, dass die französische Bahn oder die Metro streikt, die vom Bahnhof zum Flughafen fahren soll. Ich liebe ja Frankreich, aber die Franzosen streiken einfach viel zu oft und zu spontan.

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Fremdes Geld und Wechselkurse

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Ein heißes Thema auf Reisen ist immer das fremde Geld. Ich selbst liebe es ja, exotische Scheine und Münzen in den Händen zu halten. Das weckt in mir noch immer stark das Urlaubsfeeling. Trotzdem finde ich es natürlich unheimlich praktisch und angenehm, in so vielen Ländern Europas mit dem Euro zahlen zu können.

In manchen Ländern zwingt einen das fremde Geld dazu, ein wenig im Kopf zu rechnen. Kurse wie 1:7, 1:20, 1:300 oder 1:200.000 sind eine schöne Gelegenheit zu rechnen, aber bieten auch viele Möglichkeiten, sich gründlich zu vertun. Eine Null mehr oder weniger und schon hat man dem Kellner das Äquivalent von 10 statt 1 Euro gegeben.

Ich drucke mir immer eine kleine Tabelle aus, bevor ich in Länder mit allzu abenteuerlichen Wechselkursen fahre. (Entweder auf OANDA oder auf YAHOO – Währungsrechner) Read More

Gutscheine und Rabatte

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Ich bin in gleich zwei Programmen eingeschrieben in denen ich Flugmeilen sammeln kann. Das macht meiner Erfahrung nach absolut Sinn, wenn man mehrere Flüge pro Jahr unternimmt. Ich habe auf diese Weise schon einige Prämien in Form von Hotelübernachtungen oder gar Flügen erhalten und ich muss sagen, dass sowohl Miles and More der Lufthansa als auch Skymiles der Delta ziemlich gut organisiert sind. Das klappte immer reibungslos.

Ansonsten nutze ich kaum Gutscheine, es sei denn, ich erhalte von einem Anbieter einen Gutschein für eine weitere Buchung, dann setze ich diesen im gegebenen Fall natürlich auch ein. Bei Ikarus, Diamir, STA Travel und Co bekommt man vor allem bei teuren Touren meist einen 50 Euro Gutschein, der ein Jahr lang gültig ist.

Wer die Art des Reisens mit Intrepid gerne mag, der kann hier auch quasi „Meilen sammeln“, denn bei Intrepid erhält man die 10. Reise gratis (unter bestimmten Bedingungen). So weit bin ich noch nicht. Aber ich werde es sicher irgendwann sein.

Wer einen Flug bucht, sollte immer darauf achten, ob nicht vielleicht ein Zug zum Flug Ticket inklusive ist. Das ist vor allem bei Buchungen über Reisebüros sehr oft der Fall und manchmal nur im Kleingedruckten zu finden.

 

Handy nutzen

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Ich nehme in den Urlaub meist nur ein einfaches altes Handy mit, von dem aus ich eine kurze Nachricht im Stil von „Bin gut angekommen“ absetzen kann. Im Notfall kann ich das Gerät auch nutzen, um meinen Guide anzurufen, sollte ich mal verloren gehen. Das ist zwar noch nie vorgekommen, aber mit einem Handy fühlt man sich doch wohler.

In den meisten Ländern konnte ich mein Handy nutzen. In Japan hat es nicht funktioniert wegen der fremden Technik, in Nordkorea wegen der fehlenden Technik. In Wüstenregionen kommt es oft vor, dass man keinen Empfang hat, aber mich hat das nie gestört. Wenn ich in der kirgisischen Wüste unterwegs bin, dann gehe ich halt einfach nicht ans Telefon. Das ist dann wir Urlaub.

Wer mit Smartphone verreist, hat den Vorteil, in den allermeisten Hotels zumindest ein schlechtes und manchmal sogar ein gutes WI-FI Signal zu haben. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass ein Smartphone, gleich welcher Marke in vielen Ländern mehr als einen Monatslohn – manchmal sogar eine Jahreslohn kostet. In den USA; Japan, Australien und anderen reichen Ländern fällt man mit einem Smartphone natürlich nicht auf, aber in manchen Teilen von Afrika und Asien zeige ich lieber nicht, dass ich ein so teures Gerät habe.

Wer gerne viel telefoniert, dem wurde bisher immer empfohlen, sich eine Prepaid Karte im Reiseland zu kaufen, weil das günstiger ist. Allerdings ist das telefonieren trotzdem noch sehr teuer. Der einzige Vorteil ist, dass man halt einfach merkt, wenn man sein Guthaben aufgebraucht hat und man kann nicht aus Versehen hunderte von Euro ausgeben. Wer also viel telefonieren will, dem rate ich in jedem Fall, dies über das WIFI im Hotel zu tun und Whattsapp, Facebook Messenger, Skype oder Facetime dazu zu nutzen.

 

Guides im Zielland

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Dem Guide vertrauen

Es kommt zwar nicht oft vor, dass einer der Guides mich vor etwas warnt, aber wenn er oder sie das tut, dann beherzige ich die Warnung. Natürlich gibt es überängstliche Reiseführer, vor allem dann, wenn sie es gewohnt sind, große Gruppen von älteren Herrschaften herumzuführen. Aber die meisten kennen ihr Land sehr gut und wissen die Gefahren realistisch einzuschätzen.

Wenn mir also einer sagt, dass ich nicht nach Einbruch der Dunkelheit alleine in der Altstadt unterwegs sein sollte, dann halte ich mich danach. Meist haben die Guides gute Tipps, zum Beispiel, welches Taxiunternehmen zuverlässig ist oder welches Restaurant passable Speisen anbieten.

Allerdings sind solche Tipps vor allem in den sehr touristischen Ländern mit Vorsicht zu genießen. Schnell findet man heraus, ob der Reiseleiter einen Tipp gibt, weil er auf eine Provision hofft, oder weil er es ehrlich meint. Auch in diesen Dingen habe ich in den ärmeren und kaum touristischen Ländern die erfreulichsten Erfahrungen gemacht.

 Eure Beatrice

Koffer packen

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Im Kofferpacken bin ich mittlerweile schon recht schnell und ich überlege nicht lange. Ich bin kein großer Freund von Packlisten. Ich gehe meine Reise in Gedanken von Anfang bis Ende durch und packe alles ein, was ich täglich brauche. Ich lasse mir im Internet die Temperaturen und Wetterverhältnisse für die kommenden Tage anzeigen und packe dann je nach Witterung Regenkleidung oder Badezeug ein. Taschenlampe, ein paar Medikamente gegen Durchfall, Reiseübelkeit und Mückenstiche sind auch immer im Gepäck. Taschenmesser, eine Decke, Insektenschutzmittel, ein Handtuch, Notizblock, Stifte, Fotoapparat und Ladegerät, MP3 Player, eine Plastiktüte, Sonnencreme, Taschentücher und ein Buch dürfen nicht fehlen.

Meist packe ich neben meiner eigenen Kleidung auch noch ein paar Kleidungsstücke zum Verschenken ein, vor allem, wenn es nach Afrika oder in besonders arme Länder geht.

Was die Kleider angeht, so packe ich so wenig wie möglich ein und ich achte darauf, dass es bequeme Kleidung ist, die nicht zu arg knittert. Baumwolle ist perfekt. Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, besonders wohlhabend zu sein, deshalb halte ich mich an einfache Kleider. Meine Uhr und den Schmuck lasse ich in der Regel zu Hause. Eine einfache billige Armbanduhr und kleine Ohrringe, über deren Verlust ich nicht allzu betrübt wäre, schmücken mich während der Reisen.

Eure Beatrice!