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Iskanderkul – Ein verrücktgewordenes Pferd im Fan Gebirge

Iskanderkul – Traumhafter Bergsee mit berühmtem Schutzpatron

Der Istanderkul-See liegt auf einer Höhe von etwa 2100 Metern in den Fan Bergen im Westen von Tadschikistan. Iskanderkul bedeutet See von Alexander. Aber nicht irgendein Alexander, sonder Alexander der Große, der hier an diesem See Rast gemacht haben soll auf seinem Weg nach Indien. Er kam ja auch bis Indien, ist dann aber auf dieser Eroberungsreise verstorben. Er war zwar erst 33 aber er hatte ja bis dahin auch schon genug Ärger gemacht und Länder erobert.

Der Iskanderkul ist heute ein beliebtes Fotomotiv und Ausflugsziel. Er liegt etwa in der Mitte zwischen der Stadt Pandschakent und der Hauptstadt Duschanbe weiter südlich. Die Straßen, die dahin führen, sind verglichen mit einigen Straßen in Tadschikistan eher schlecht. Verglichen mit anderen jedoch hervorragend. Es wird manchmal etwas staubig und man kommt nicht allzu schnell voran, aber man muss nicht ständig um sein Leben fürchten und wird auch nicht allzu sehr durchgeschüttelt.

Der Iskanderkul ist zunächst einmal nur ein See, aber ein eindrucksvoll schöner, denn er liegt zwischen richtig hohen Bergen und schimmert hellblau in der Sonne. Ein Postkartenanblick. Es gibt einen kleinen Strand unten am See, der aus grauen Kieselsteinen besteht. Der Rest des Ufers ist eher steil und rau. Aus dem Iskanderkul fließt der Iskanderkulfluss ab und zwar in Form eines eindrucksvollen 38 Meter hohen Wasserfalls. Hier bildet sich ein schöner Regenbogen, wenn die Sonne scheint, was sie ständig tut – zumindest im Sommer. Die Landschaft sieht hier aus wie in Utah oder Nevada. Steinig und trocken.

Neben dem Iskanderkul liegt der Schlangensee, in dem es natürlich keine Schlangen gibt. Er ist viel kleiner als der Iskanderkul und sein Wasser wirkt dunkler. Darin schwimmen Karpfen und es gibt so ein dunkelgrünes Seegras, das mit einiger Fantasie aussieht wie Schlange.

Fünf Kilometer vom Iskanderkul entfernt, liegt das verschlafene Dörfchen Saritag. Hier sind nur ein paar hundert Menschen zu Hause. Sie wohnen in Lehmhäusern, die mit Blechdächern versehen sind. Sie haben Gärten, Esel, Kühe und Obstwiesen, sind von malerischen Bergen umgeben und haben sogar eine Stromleitung, die ihnen Fernsehen und Radio erlaubt. Das haben sie auch bitter nötig, denn im Winter sind sie oft monatelang von der Außenwelt nahezu abgeschlossen, weil die Straßen und Pässe verschneit sind. In diesem Dörfchen habe ich in einem Gästehaus übernachtet. Duschen gab es nicht, die Toilette war ein Loch im Boden hinterm Haus. Aber es gab zu Essen und Tee und Matratzen mit dicken Decken und wie erwähnt sogar elektrisches Licht!

Ich kann die Fan Berge allen nur empfehlen! Komfort kann warten!

Eure Beatrice!

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