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Konye Urgench – Stadt der Mausoleen und der Wünsche

Konye Urgench – UNESCO Welterbe einer unbekannten Zivilisation

Ich hatte bis vor wenigen Monaten noch nie vom Reich Choremien gehört. Wer jedoch nach Turkmenistan reist, der wird diesen Namen unweigerlich hören. Schließlich war es eines der wichtigsten, bekanntesten und prunkvollsten Reiche an der Seidenstraße. Mit Unterbrechungen gab es hier vom 6. Jahrhundert vor bis zum 13. Jahrhundert nach Christus zahlreiche Choresm-Shahs, die eine blühende Region beherrschten, die immer mal wieder angegriffen wurde. Ganz gründlich wurde Konye Urgench von den Mongolen Anfang des 13. Jahrhunderts zerstört. Es wurde aber wieder aufgebaut, nur um das von Tamerlan richtig gründlich zerstört zu werden.

Sooo viel Geschichte! In Konye Urgench kann man sich heute zahlreiche Überbleibsel dieser langen und bewegten Geschichte ansehen. Es stehen noch einige Mausoleen aus dem 11. bis 14. Jahrhundert. Verschiedene Ehefrauen von Herrschern, Herrscher selbst und religiöse Gelehrte wurden hier bestattet, obwohl es ja im Islam eigentlich nicht unbedingt Sitte ist, prachtvolle Grabmäler zu bauen.

Glücklicherweise haben sich die Leute nicht immer an diese Vorgaben gehalten. Die Archäologen fanden in Konye Urgench so Einiges. Viel mehr liegt aber noch unter Sand und Erde begraben. Hier können sich noch Generationen von Historikern und Archäologen austoben. In Konye Urgend habe ich im Gegensatz zu den meisten UNESCO-Stätten in Turkmenistan tatsächlich eine Menge Besucher angetroffen. Zwar nicht so eine Menge wie an der chinesischen Mauer oder am Kölner Dom und auch keine Ausländer. Aber es waren viele Leute unterwegs.

Sie waren hauptsächlich da, um bei dem einen oder anderen heiligen Mann einen ihrer Wünsche zu hinterlassen. Bei den Gräbern bedeutet das, dass die Menschen dreimal um das Grab herumgehen, eine Münze da lassen und dann ihre Wünsche vorbringen. Ich habe mir natürlich auch etwas gewünscht.

Eure Beatrice!

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