London – wo sogar Musicals Spaß machen

London – Joseph Smith ist überall witzig

Nach fast 2 Jahren war es endlich wieder Zeit für einen Ausflug nach London. Dieses Mal habe ich mir die Westminster Kathedrale angeschaut und den Bahnhof am King’s Cross. Dort steht vor dem Harry Potter Fanshop ein halbes Gepäckwägelchen, mit dem sich hunderte von Menschen jeden Tag fotografieren lassen. Genau hier befindet sich tatsächlich Gleis 9 ¾, das wir Normalsterblichen leider nicht betreten können. Zu schade. Der Bahnhof ist aber mit seiner Mischung aus moderner und alter Architektur eigentlich auch so ganz hübsch.

Die Hauptattraktion an meinem diesjährigen Londonwochenende war allerdings der Besuch eines Musicals – ja, wirklich! Ich bin überhaupt kein Fan von Musicals und habe insgesamt in meinem Leben nur einschließlich diesem drei gesehen. Tatsächlich war dieses Musical aber echt gut – also für ein Musical. Ich kann „the book of Mormon“ tatsächlich empfehlen, denn ich musste wirklich lachen.

In dem Musical geht es um ein paar junge Mormonen, die von Salt Lake City nach Uganda geschickt werden, um dort zu missionieren. Um die gesamte Story herum wird sich natürlich herzlich lustig gemacht über Joseph Smith und den gesamten Glauben der Mormonen. Und der liefert wahrhaftig jede Menge Stoff zu Lachen.

Das Theater befindet sich in der Nähe des Picadilly Circus, wo es einen riesigen Süßigkeitenladen gibt, der fast schon wie ein Museum ist, weil es darin Schokolade, Snacks und Bonbons aus mindestens 50 verschiedenen Ländern gibt. Die Preise sind allerdings auch wie im Museum und maßlos übertrieben. Es ist fast billiger, nach Amerika zu fahren und sich die Reese’s Cups dort selbst zu kaufen – was ich natürlich demnächst wieder tun werde… trotzdem genieße ich den Besuch im Candy Heaven und auch im M&Ms World in London.

Kulinarisch darf man den internationalen Einfluss in London nicht unterschätzen. Da die Briten nicht kochen können, haben sie zahlreiche Kolonien erobert. Noch heute lieben sie indisches Essen. Ein Glück. Ich muss jedoch sagen, dass ich diesmal mit dem Frühstück im Hotel einen echten Glücksgriff gelandet habe. Zufällig war wohl ein echt nobles Luxushotel unter den erschwinglichen Alternativen und es gab nicht nur Bohnen und Speck, sondern auch richtige Frühstückslebensmittel.

Blöderweise war der Big Ben diesmal in einem Riesengerüst versteckt, so dass ich kein 100% typisches Londonfoto machen konnte. London ist aber immer noch spannend und vielseitig und ich hoffe, dass sich nach dem Brexit nicht allzu viel ändert.

Eure Beatrice!

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