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Abenteuer Archive • Beatrice Sonntag

Las Vegas – beschauliche Weihnachten in der Stadt der Lichter

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Las Vegas – Weihnachten und Museen in der Stadt der Sünde

Las Vegas ist wahrscheinlich neben Mekka und vielleicht Varanasi die Stadt, die man sich am wenigsten für eine stille und friedliche Weihnachtsfeier aussuchen würde. Tatsächlich ist es in Las Vegas nie, aber auch wirklich nie, still. Allerdings ist Las Vegas dann doch berühmt für seine kostspieligen und überschwänglichen Weihnachtsdekorationen.

2017 hatte ich das Pech, dass das Venetian, das sonst immer den größten Weihnachtsbaum auf dem Las Vegas Strip aufstellt, entweder vom christlichen Glauben abgefallen war oder einem Sparkurs folgte, denn von dem gigantischen Weihnachtsbaum, der in den vergangenen Jahren immer auf der Brücke über dem falschen Canale Grande gestanden hatte, war nichts zu sehen. Read More

Jerusalem – Geburtsstätte der Weltreligionen

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Jerusalem – die Stadt der religiösen Geschichten

An Jerusalem erinnere ich mich immer wieder gerne. In vielen Ländern erinnern mich Kirchen, Statuen und noch viel öfter Geschichten aus den Weltreligionen an etwas, das ich in Jerusalem gesehen habe. Die Klagemauer und der Felsendom erscheinen regelmäßig im Fernsehen, wenn auch oft aus unerfreulichen Anlässen. Trotzdem habe ich Jerusalem als ein eher friedliches Reiseziel erlebt, auch wenn man als Tourist an vielen Stellen daran erinnert wird, dass die Sicherheitslage immer wieder auf wackeligen Füßen steht.

 Jerusalem  Jerusalem, Ölberg

Besonders beeindruckt hat mich die Grabeskirche. Wer mich kennt, der weiß, dass ich an keinen Gott glaube. Erst vor ein paar Wochen hat mich jemand verdutzt angeschaut und mir gesagt: „Für eine Atheistin weißt Du aber erschreckend viel über Religionen.“ Das stimmt. Ich interessiere mich brennend für alle Göttergeschichten, Dämonenmärchen und Geistererzählungen. Ich kann nicht genug davon bekommen, egal von welchem Kontinent die jeweiligen Götter stammen. Read More

Ulaan Baator – Tempel, Tauben und Großstadtjurten

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Ulaan Baator – eine faszinierende Stadt mit besonderer Atmosphäre

Meine Reise in die Mongolei liegt schon ein paar Jahre zurück, trotzdem denke ich noch gerne daran und immer wieder überlege ich, vielleicht mal wieder dorthin zurück zu kehren. Ein Aspekt dieser Reise waren die unglaublichen unendlichen Weiten der Landschaft. Ich habe noch nie so viel Schnittlauch gesehen. Aber ein anderer Aspekt, der mindestens genauso spannend ist, ist die Hauptstadt Ulaan Baator, deren Name allein schon Fernweh erweckt.

Ulaan Baator  Ulaan Baator

Ulaan Baator ist eine quirlige und sehr vielseitige Stadt. Das Hotel, welches ich mir ausgesucht hatte und das unschlagbar billig gewesen ist, lag in einem der ärmeren Stadtviertel am Rande der Innenstadt. Die Straße, die zu ihm hin führte, war nicht geteert und gerade breit genug für ein Taxi. Alle Gebäude waren hinter Wellblechbarrikaden verborgen, so auch das Hotel. Im Badezimmer war die Duschkabine mit Paketband an der Wand befestigt, was sich leider nach einer Weile als nicht ideale Lösung herausgestellt hat. Ich habe jedoch die Kreatvität der Bauarbeiter bewundert. Auf dem Dach des Hotels standen mehrere Jurten, die als weitere Hotelzimmer dienten. Read More

Delhi – Lärm- und Lichterfest in der Metropole

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Delhi: Tempel, Böller und die Liebe zum Lärm

Bei meinem mittlerweile vierten Besuch in Delhi habe ich tatsächlich noch jede Menge Tempel gefunden, die ich noch nicht kannte. Die Stadt ist einfach viel zu groß, um sie in ein oder zwei Tagen ganz zu sehen. Das Hauptproblem bei Delhi ist auch, dass ich nach einem oder zwei Tagen Atemprobleme bekomme und überwältigt bin von den schieren Menschenmassen, die so wahnsinnig viel Lärm machen. Ich war froh, als ich die Stadt in Richtung einer lungenfreundlicheren Umgebung verlassen konnte.

Auch diesmal habe ich eine Reise in den Norden geplant, will es mir aber nicht nehmen lassen auch zwei Tage in der stickigen, heißen und lauten Metropole zu verbringen. Zu allem Überfluss habe ich mir für meinen Besuch in Delhi diesmal zufällig das Datum des Deewali Festivals ausgesucht. Eigentlich handelt es sich um ein Lichterfest, aber die Bewohner der Hauptstadt halten offenbar nicht viel von Lichtern, oder auf jeden Fall mögen sie Feuerwerk, Kracher und Böller viel lieber als Lichter. Read More

Valley of fire – Farbenfrohe Felsen in Nevada

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Feurige Felsen im Valley of Fire State Park

Der Valley of fire State Park liegt im Süden von Nevada etwa eine Stunde nordöstlich von Las Vegas. Es handelt sich um ein Schutzgebiet, das vom Staat Nevada verwaltet wird und das zu den schönsten Naturschutzgebieten in Nevada gehört. Es gibt einige schöne kurze Wanderwege, die zu wunderbaren und ausgefallenen Felsformationen führen. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen und nicht müde werden, sich immer neue Felsen anzuschauen. Also mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen – aber ich bin halt auch ein Fan von Steinen.

Ich bin am Südwestlichen Eingang ins Valley of Fire gefahren. Die ersten Felsformationen hier nennen sich Bee hive (also Bienenstock) und Atlatl Rock, was in einer der Indianersprachen das Wort für ein Wurfgeschoss ist. Der erste Eindruck des Valley of fire ist tatsächlich ziemlich feurig, denn die Felsen hier sind leuchtend rot, vor allem wenn die Sonne scheint. Ich habe Glück und sehe die roten Felsen vor einem strahlend blauen Himmel in der Sonne strahlen. Am Atlatl Felsen gibt es die ersten Petroglyphen zu sehen, die zum großen Teil tatsächlich von den hier lebenden Ureinwohnern des Kontinents stammen sollen. Read More

Rishikesh – Die Welt Yogahauptstadt

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Yogafreaks am sauberen Ganges

Dass Rishikesh die Welthauptstadt des Yoga ist, habe ich erst wenige Stunden, bevor ich dort ankam erfahren. Da ich mich nicht besonders für Yoga interessiere und schweißtreibende Sportarten bevorzuge, ist das wahrscheinlich kein Wunder.

Rishikesh liegt am Ganges, und zwar in einer Gegend, in der der heilige Fluss noch ziemlich sauber ist. Hier wäre sogar ich bereit gewesen, mich in das heilige Wasser hinein zu begeben. Leider war es so unglaublich kalt, dass ich die Gelegenheit zur Vergebung aller Sünden durch das fünfmalige Untertauchen in den heiligen Fluten, ausschlage. Für das Eintauchen eines einzigen Fußes werden nur ganz winzige Sünden vergeben – wenn überhaupt.

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Roswell – von echten und falschen Kornkreisen

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Roswell ist das Lourdes von New Mexico

Roswell zählt – zumindest in diesem Jahr – zu den verrücktesten Reisezielen, die ich mir ausgesucht habe. Das besondere an der kleinen Stadt Roswell, die mitten in der Wüste von New Mexico liegt, ist nämlich, dass hier möglicherweise am 8. Juli 1947 ein UFO abgestürzt ist – oder eben auch nicht. Es ist eine Glaubensfrage, ob Roswell eine weltweit bedeutende Stadt ist oder nur ein Kaff, in dem ein paar Spinner gewohnt haben. Im Grunde ist es genauso wie in Lourdes. Dort ist die Mutter Gottes erschienen, oder eben auch nicht. Alles eine Frage des Glaubens.

In Roswell gibt es tatsächlich ein paar mehr Hotels und Motels, als in den anderen Kleinstädten New Mexicos, weil sich immer wieder Besucher und UFO-Anhänger hierher verirren, auch wenn der sogenannte Roswell Zwischenfall schon fast 70 Jahre her ist. In den 90er Jahren erlebte Roswell ein kleines Comeback, als sich wieder Scharen von UFO-Fans hier tummelten und sich die Augenzeugenberichte über UFO-Sichtungen aus irgendeinem Grund weltweit mehrten. Heute wirkt Roswell so, als habe es seine wilden Tage hinter sich und als sei es mit dieser Tatsache auch recht zufrieden. Read More

Phnom Penh – Quirlige Hauptstadt mit Geschichte

By | Lieblingskrankheit: Reisefieber | No Comments

Zauberhafter Königspalast und leckere Tom Yam Suppe

Phnom Penh ist mit Abstand die größte Stadt in Kambodscha und das wirtschaftliche wie auch politische Zentrum des Landes. Verglichen mit Bangkok oder Ho Chi Minh Stadt, könnte man Phnom Penh fast noch als verschlafen bezeichnen, aber auch hier tut sich einiges und die Hauptstadt Kambodschas entwickelt sich rasend schnell weiter.

Ich habe in Phnom Penh all das vorgefunden, was ich mir von einer quirligen asiatischen Hauptstadt erwartet habe. Tausende von Motorrollern, die fast ausnahmslos auch ihre Dienste als Taxi anbieten, wenn sich die Gelegenheit bietet, bevölkern die Straßen. Märkte sprießen am Morgen aus dem Boden und legen ganze Straßenabschnitte lahm. Garküchen erfüllen am Abend die Luft mit ihren Düften, die zwischen verlockend, exotisch und gewöhnungsbedürftig abwechseln. Nur ist eben alles ein wenig harmloser und friedlicher als zum Beispiel im Moloch Manila oder Bangkok.

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Mexiko – Pyramiden und Ruinen im Dschungel

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Mehr als Strand und Sonne – Auf in den Dschungel!

An die Reise nach Mexiko denke ich sehr gerne zurück, denn es war meine erste Reise in die sagenumwobene und faszinierende Welt Lateinamerikas. Ich bin seither einige Male zurückgekehrt in diesen Kulturkreis und habe auch fest vor, speziell Mexiko und seine Ruinen wieder zu besuchen. Hier sind ein paar der schönsten Bilder aus dem sonnenverwöhnten und traumhaften Yukatan, das von vielen Touristen nur für Badeurlaube genutzt wird.

Dabei liegt sein Zauber ganz woanders: im tiefen Dschungel. Moskitos, Hitze und Luftfeuchtigkeit hin oder her: Wer nach Mexiko fährt, der sollte sich die Pyramiden im Urwald auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt so viele, dass man eine Auswahl treffen muss. Da ich bei meiner Reise an die Küste von Yukatan verschlagen war, habe ich alles, was von dort aus erreichbar war, erkundet.

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Petra – Weltwunder in der Wüste

By | Berufswunsch Tourist | No Comments

Ein märchenhaftes Einzelstück in der Wüste

Meine Reise in die Felsenstadt Petra ist nun schon eine Weile her, aber ich habe die Bilder aus der jordanischen Wüste noch sehr gut vor Augen. Petra zählt zu den Weltwundern, die man so schnell nicht vergisst und die ich zu den Top 10 Attraktionen dieser Erde zähle. Petra ist einzigartig, weil die Nabatäer meines Wissens nach sonst nichts vergleichbares hinterlassen haben. Während die Römer den gesamten Mittelmeerraum mit unglaublichen Denkmälern zugepflastert haben, ist diese Felsenstadt, die von den Nabatäern gebaut wurde, ein wunderschönes Einzelstück.

Man gelangt durch eine lange und am Ende sehr schmale und hohe Schlucht zum Eingang von Petra. Hier sind nur Fußgänger und Pferde unterwegs. Schon die Steine der Schlucht, die Siq genannt wird, sind zauberhafte Fotomotive und spätestens am Ende des Siq, wenn man sich dem berühmten Schatzhaus nähert und es durch den schmalen Felsspalt teilweise erkennen kann, packen alle Touristen ihren Fotoapparat aus.

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