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Abenteuer Archive • Beatrice Sonntag

Ha Long Bucht – Zauberhafte Landschaft und viel zu viele Touristenboote

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Ha Long Bucht – zurecht ein Unesco Weltnaturerbe

Die Anzahl der Boote, die auf der Halong Bucht unterwegs sind hat sich seit meinem letzten Besuch 2007 wohl verzehnfacht. Zudem sind die Boote auch noch auf die zehnfache Größe angewachsen. Es hat sich eingebürgert, dass die Touristen nun eine oder zwei Nächte auf einem der Boote verbringen. Daher gibt es größere Boote mit tollen Kabinen, einer Kombüse, einem kleinen Speisesaal und Bar. Ich war mehr als positiv überrascht von dem Komfort, der mich auf dem mittelgroßen Holzboot mit 6 Kabinen erwartete.

Das Bett in der Kabine war bequem. Ich konnte im Liegen aus dem Fenster schauen und die anderen Boote sowie die charakteristischen Kalksteinfelsen vorbeiziehen sehen. Am Abend saß ich dann an einem hübsch eingedeckten Tisch und ein Kellner in einem weißen Hemd servierte Getränke mit Schirmchen sowie verschiedene vietnamesische Köstlichkeiten. Es gab Frühlingsröllchen, Kürbissuppe, Hähnchencurry und natürlich auch Fisch und Shrimps. Das Meer um das Boot herum liefert schließlich Nahrungsmittel zu Hauf. Den ganzen Tag über konnte ich Fischer auf ihren kleinen Booten mit Netzen und Angeln hantieren sehen. Read More

Hanoi – Ho Chi Minh höchstpersönlich treffen

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Hanoi – eine lebendige Stadt wo sich alt und neu begegnen

Hanoi hat mich dieses Mal nicht mit Sonnenstrahlen empfangen. Allerdings war es Mittwoch morgen und das bedeutete, dass Ho Chi Minh dieses Mal höchstpersönlich zugegen sein würde, um mich zu begrüßen. Also zumindest würde ich die Gelegenheit bekommen, ihn zu sehen. Vom Flughafen aus habe ich mich zum Hotel bringen lassen, wo ich bei den fünf jugendlichen Mitarbeitern an der Rezeption nur schnell mein Gepäck abgegeben habe. Und dann habe ich mich sofort auf den Weg gemacht zum Mausoleum.

Bei meinem letzten Besuch war Ho Chi Minh zu seiner jährlichen Schönheitskur in Russland gewesen. Deshalb war ich diesmal umso begeisterter, die lange Schlange vor dem Mausoleum zu sehen. Vor dem Mausoleum und neben dem Mausoleum und hinter dem Mausoleum und auch noch fünf Blocks weiter weg. Die Schlange war unglaublich lang. Kurz war ich beunruhigt, denn der Herr empfängt nur zwischen  8 und 11 Uhr Besucher und das auch nur dreimal in der Woche. Aber schnell bemerkte ich, dass die Schlange recht schnell vorrückt. Nach einer halben Stunde hatte ich fast schon den Eingang erreicht. Read More

Penang – Malaysia von seiner quirligen Seite

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Penang – Graffiti, Tempel und großartiges indisches Essen

Auf der malaysischen Insel Penang gibt es einen wirklich eindrucksvollen Tempel, der zu den größten in Südostasien gehört. Er heißt Kek Lok Si Tempel und liegt im Nordwesten der Insel. Von Georgetown aus kann man einfach den Bus nehmen und dabei staunen, wie dicht bebaut diese Insel ist.

Der Kek Lok Si Tempel ist wirklich recht groß und besteht aus mehreren sehr verschiedenen Bauwerken, darunter zwei Pagoden, eine riesige Halle und einige ziemlich neue Buddhastatue ganz oben auf dem Hügel, die ihr ganz eigenes Gebäude erhalten hat. Inzwischen gibt es zwei recht moderne Zahnradbahnen, die Gläubige nutzen können, um von einer Ebene des am Hang liegenden Tempels zur nächsten zu gelangen. Dafür muss man einen kleinen Obulus entrichten. Für Touristen ist dieser aber sehr erschwinglich. Read More

Lopouafla – Drei magische Tänze bei den Baoulé

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Lopouafla – ein lebendiges Dorf bei Bouaflé

In der Nähe von Bouaflé liegt das Dorf Lopouafla. Hier gibt es natürlich auch noch viele andere Dörfer, in denen hauptsächlich Menschen vom Stamm der Baoulé leben. Aber mich hat es auf dieser Reise eben nach Lopouafla verschlagen. Man hat mich herzlich willkommen geheißen, einen kleinen Platz im Schatten von herumstreunenden Schweinen und etwas Hundekot befreit und mir dann einen bequemen Plastikstuhl angeboten.

Ich war angemeldet. Wenn sich eine Touristengruppe anmeldet, dann führen die Menschen in Lopouafla ihren bekannten Tanz auf, der genau genommen aus drei verschiedenen Tänzen besteht und für die gesamte Region typisch ist. Dass es jedoch nicht allzu oft passiert, dass hier Touristen auftauchen und die Tänze aufgeführt werden, merke ich daran, dass sich Dutzende von Dorfbewohnern und wahrscheinlich alle Kinder des Dorfes auf dem kleinen Platz einfinden, um das Spektakel mitzuerleben. Read More

Aniassué – Tag der offenen Tür in der Hexenschule

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Aniassué – ein König und gleich mehrere Hexen

In Aniassué, einem Dorf in der Nähe von Abengourou im Osten der Elfenbeinküste, habe ich eine Audienz beim König. Zu dieser Audienz muss ich etwas Bargeld und eine Flasche Gin mitbringen, damit ich am königlichen Hof empfangen werde. Der König plaudert ein wenig und erklärt mir, welche Gemüse auf seinem Land angebaut werden oder wie lange man Yams Wurzeln aufheben kann, wenn man sie richtig lagert. Es kommt immer mal wieder vor, dass ausländische Touristen nach Aniassué kommen, aber es ist trotzdem noch eine willkommene Abwechslung.

Der Königshof ist aber nicht der eigentliche Grund, um nach Aniassué zu fahren. Vielmehr ist die Hexenschule die Hauptattraktion dieses Dorfes. In einem Komplex aus mehreren Lehmbauten, die einen großen Innenhof umgeben, leben mehrere Frauen zusammen. Eine von ihnen ist die erfahrene Oberhexe des Dorfes. Sie ist Heilerin, Fetischpriesterin und Seelsorgerin in einem. Read More

Kuala Lumpur – Stahl- und Glaspaläste mit asiatischem Flair

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Kuala Lumpur – sauberes Indien und Shopping bis zum Abwinken

Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur ist riesig und lebendig, voller Menschen und Gebäude und auf faszinierende Weise abwechslungsreich. Man kann sich hier modernste Architektur ansehen und elegante Frappuchinos trinken oder sich auf Straßenmärkten in Little India oder Chinatown zwischen keinen Imbissbuden hindurchschieben. Kuala Lumpur ist, wie viele andere asiatische Großstädte auch ein gelungener Mix aus Alt und Neu, aus Moderne und Tradition.

Diesmal war ich in einem wenig ansprechenden Hochhaus irgendwo mitten in der Stadt untergebracht. In weniger als 100 Metern von meinem Hotel stand eines der gigantischen Bankhochhäuser mit Außenrolltreppen und Sicherheitstoren. Auf der anderen Straßenseite aber waren ein winziger hinduistischer Tempel und ein indisches Restaurant zu finden, in dem man für weniger als 2,5 Euro ein ganzes Menü mit Getränk bekommen konnte. Read More

Singapur – Superlative Bäume, saubere Straßen und asiatische Köstlichkeiten

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Singapur – fast alles ist verboten und der Rest ist hübsch und sauber!

Wenn man im Reiseführer oder im Internet über Singapur liest, dann vergeht einem fast die Lust dahin zu fahren. Es ist schier unglaublich, was in Singapur alles verboten ist und auch noch mit horrenden Geldstrafen geahndet wird. Kaugummi kauen, auf Rolltreppen sitzen oder die Straße anderswo als am Fußgängerüberweg zu überqueren sind nur einige Beispiele. Wenn man dann jedoch einmal mitten in Singapur steht, erkennt man schnell die Vorteile der strengen Gesetze.

Die Stadt ist unglaublich sauber. Nirgends gibt es Müll, Graffiti oder gar mutwilligen Vandalismus, wie er in europäischen Großstädten an der Tagesordnung ist. Das hat schon etwas für sich. Und ich hatte während der gesamten 4 Tage kein einziges Mal das Bedürfnis, mich auf eine Rolltreppe zu setzen. Das ging also auch. Rauchen gehört zum Glück nicht zu meinen Lastern. Kaugummi würde ich nach einiger Zeit in Singapur jedoch vielleicht vermissen. Read More

Kao Sok Nationalpark – Idylle auf dem Wasser

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Kao Sok Nationalpark – köstliches Curry mitten im Regenwald

Der Kao Sok Nationalpark liegt eine lange Fahrt mit dem Nachtzug von Bangkok entfernt im Süden von Thailand. Nach der quirligen Metropole ist die grüne und ruhige Landschaft hier ein Genuss. Der gesamte Park ist geprägt von Kalksteinfelsen und Regenwald. Wer Natur sucht, der ist hier also genau richtig.

Ich habe einen Tag auf dem Kao Sok See verbracht, der entfernt an die Ha Long Bucht in Vietnam erinnert, aber dann doch wieder ganz anders ist. Am Morgen liegen dicke Nebelschwaden auf dem Wasser und verstecken die aus dem See herausragenden Kalksteinfelsen. Die einzigen Geräusche, die man hört kommen aus dem Dschungel wahrscheinlich von verschiedenen Vögeln und Insekten und natürlich vom Motor des Bootes, auf dem ich unterwegs bin. Read More

Bangkok – Zwischen goldenen Tempeln und Ping Pong

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Bangkok –  endlich wieder authentisches Thai-Food!

In Bangkok gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Bangkok ist einfach riesig, lebendig, laut und bunt. Ich kam dieses Mal gegen Abend am Flughafen an, fand schnell ein Taxi und ließ mich zum Hotel fahren. Auf der mautpflichtigen Schnellstraße, die auf Pfeilern über die verschiedenen Stadtviertel hinweg führt, sah ich tausende von Lichtern an mir vorbei fliegen. Es war heiß und schwül, sogar noch nach Sonnenuntergang.

Das erste, was ich nach dem Check tat, war, mir etwas zu Essen zu suchen – und zwar etwas richtig thailändisches, leckeres und spottbilliges. Schließlich saß ich auf einem Plastikhocker an einem Plastiktisch mitten auf einer der Hauptverkehrsstraßen der Metropole und ließ mir ein hervorragendes Pad Thai für weniger als 1,50 Euro schmecken, während zwischen den kleinen Garküchen eine mittelgroße Ratte vorbeihuschte. Perfektes Urlaubsfeeling. Read More

Kondeyaokro – Raffia ist immer gut!

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In Kondeyaokro bei den Raffia-Tänzern

Eines der Highlights auf meiner Reise durch die Elfenbeinküste waren die verschiedenen Tänze der einzelnen Stämme und Volksgruppen, von denen es hier in Westafrika jede Menge gibt. In Kondeyaokro sollte ich einen besonders tollen Tanz miterleben.

Die Tänze, bei denen Raffiabast eingesetzt wird, sind mir immer am liebsten. Die Kostüme aus Raffia sind einfach am eindrucksvollsten und in meinen Augen am exotischsten. Als ich also hörte, dass in Kondeyaokro Bast zum Einsatz kommt, war ich glücklich. Read More