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Äthiopien Archive • Beatrice Sonntag

Harar – Islamische Hochburg in Ostäthiopien

By | Vielleicht bald noch mehr Geschichten | No Comments

Harar – Zu Gast bei den Hyänenmännern

Die Stadt Harar ist schon deutlich älter als der Islam. Sie wuchs jedoch erst zu einer wichtigen Metropole an, nachdem der Islam hier Einzug gehalten hatte. Vor mehr als 1000 Jahren war Harar die Hauptstadt eines wichtigen Sultanats und für mehrere Jahrhunderte war es Nicht-Moslems verboten, den Bereich innerhalb der Stadtmauer zu betreten. Das ist heute nicht mehr der Fall. Trotzdem sind die Bewohner von Harar noch immer mehrheitlich Moslems.

Um in die Innenstadt zu gelangen, muss man durch eines von fünf Stadttoren gehen. Daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die moderne Stadt ist um die Stadtmauer herum gewachsen. Auf dem Gelände der Altstadt stehen die historischen Gebäude noch immer wie vor hunderten von Jahren. Zwei befahrbare Durchgangsstraßen sind mittlerweile durch das Gewirr von engen Gassen geschlagen worden. Das ist aber das einzige Zugeständnis an den modernen Straßenverkehr. Der Großteil der Straßen von Harar kann nach wie vor nur zu Fuß erreicht werden.

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Awash Nationalpark – Die letzten Wildtiere in Äthiopien

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Awash Nationalpark – Idylle am Awash Wasserfall

Der Awash Nationalpark liegt im Südosten von Äthiopien. Um ihn zu erreichen, muss man von Addis Abeba auf nach Osten fahren und einen ganzen Tag einplanen. Die Straße könnte durchaus schlechter sein und man kommt noch recht gut voran. Trotzdem erreicht man den Eingang zum Park erst am frühen Nachmittag.

In Äthiopien hatte ich eigentlich nicht mit viel afrikanischen Wildtieren gerechnet. Im Awash Nationalpark gibt es auch nicht unbedingt viele von ihnen, aber immerhin! Hier kann man so etwas wie eine Safari unternehmen. Auf meiner Fahrt durch den Park hin zur Awash Lodge, wo ich übernachten sollte, hat es der Fahrer geschafft, mehrere Oryx Antilopen zu finden, einige Springböcke, Warzenschweine und viele lustige bunte Vögelchen. Die Namen der Vögel habe ich vergessen, aber wie Ihr seht sind mir ein paar gute Fotos gelungen.

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Äthiopien – Kein Zutritt für weibliche Bienen

By | Diagnose Fernweh | No Comments

Landschaft Nord Äthiopien Injerah

Eine meiner bisher außergewöhnlichsten Reisen führte mich im vergangenen Winter nach Äthiopien, wo mir ein junger Mann sein schönes Heimatland zeigte. Auf Straßen, die schlecht bis nicht ausgebaut waren, bewegten wir uns meist nur langsam vorwärts und ich atmete wahrscheinlich mehrere Gramm des sehr trockenen Hochlandbodens ein. Aber für die beschwerliche Fortbewegung wird man in Äthiopien mehrfach mit unglaublichen Bauwerken belohnt. Umso unglaublicher sind die in den blanken Fels geschlagenen Kirchen, wenn man bedenkt dass vor 1000 Jahren Menschen mit einer zugegeben etwas verrückten Idee und mit Hammer und Meißel diese riesigen und sehr stabilen Monumente errichtet oder besser ausgegraben haben.

Stele Nr 1 in Aksum St Goerg Kirche Lalibela

Unglaublich ist auch der unerschütterliche Glaube, den mir mein Reiseführer tagtäglich vorlebt. Er ist zum einen felsenfest davon überzeugt, dass der heilige Georg höchstpersönlich jahrelang beim Bau der Kirchen tatkräftig mitgeholfen hat. Zum anderen steht er jeden Morgen um 6 Uhr auf, um für eine sichere Reise zu beten, was seiner Meinung nach zu seinen Aufgaben als Reiseleiter gehört. Für ihn ist Gott unfehlbar, die äthiopische Regierung beinahe unfehlbar und seine Touristen hält er für ein wenig verrückt. Trotzdem trägt er mir auf, zu Hause Werbung für sein schönes Land zu machen. Und das tue ich auch aus voller Überzeugung. Read More