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Afrika Archive • Beatrice Sonntag

Kenia – Natur und Tierwelt

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Erstaunliche Tierwelt Afrikas in Kenia

Vor einiger Zeit hatte ich Euch von den Städten erzählt, die ich in Kenia vor einigen Jahren besucht habe. Aber sie waren nicht der eigentliche Grund, warum ich nach Kenia gefahren bin. Ich wollte vorrangig Elefanten sehen und zweitrangig alle anderen Tiere.

Strand bei Mombasa  Elefantenbulle

Bei diesem ersten Besuch in Kenia war ich an der Küste in der Nähe von Mombasa unterwegs. Von dort aus sind der Tsavo East und der Tsavo West Nationalpark nicht weit entfernt. Also habe ich mich einige Tage durch das Naturschutzgebiet kutschieren lassen, um dort mit der Kamera auf die Jagd nach Großwild zu gehen.

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Mkuzi – Afrikas Tierwelt hautnah

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Nilpferde, Nashörner und Moskitos in Mkuzi

Das Mkuzi Wildtierreservat liegt etwas mehr als eine halbe Tagesreise von Johannesburg entfernt, nicht weit von der Grenze zu Swasiland. Nach Mkuzi habe ich mich auf dem Weg nach Kosi Bay verirrt und zwar, weil es dort Breitmaulnashörner geben soll.

Mkuzi  Mkuzi

Der Mkuzi Park wirkt sehr professionell. Es gibt riesige Tore mit Stacheldraht und Elektrozäunen, die einerseits die Nashörner im Park und andererseits die Wilderer draußen halten sollen. Beides funktioniert aktuell recht gut. Nach einer Weile finden wir die Rezeption und erhalten keine Schlüssel für unsere Zimmer beziehungsweise Zelte.

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Krüger Nationalpark – Alles voller Tiere

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So viele Tiere aber keine Big 5 im Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark ist das größte Schutzgebiet in Südafrika und wohl eines der berühmtesten auf dem ganzen Kontinent. Er liegt im Nordosten des Landes und grenzt an Mosambik und Simbabwe. Über eine Million Besucher kommen jedes Jahr hierher, um nach Möglichkeit je ein Exemplar der 147 Säugetierarten und über 500 Vogelarten zu fotografieren. Das gelingt natürlich kaum jemandem. Mir selbstverständlich auch nicht.

Affe Krüger

Nicht einmal die Big Five treffe ich an, obwohl ich drei Tage in dem Park zubringe. Allerdings bin ich im Grunde immer schon dann zufrieden, wenn ich genügend Elefanten zu Gesicht bekomme und nach fast zwei elefantenlosen Wochen im Südosten von Südafrika und im Süden von Mosambik freue ich mich über jeden einzelnen Dickhäuter.

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Maputo – Ein Bahnhof und eine Fähre

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Viel Trubel zwischen einem antiken Bahnhof und einem maroden Hafen

Maputo ist eine afrikanische Großstadt, wie sie im Buche steht. Nun, in allzu vielen Büchern steht sie nicht, genau aus dem Grund, dass es hier im Grunde nicht viel zu sehen gibt. Trotzdem ist ein Abstecher nach Maputo keine Zeitverschwendung. Immerhin gibt es mindestens eine Sehenswürdigkeit und eben den Charme einer afrikanischen Hauptstadt mit all ihrem Treiben und Trubel.

Maputo  Maputo

Die Sehenswürdigkeit von Maputo ist das Bahnhofsgebäude, welches in der Kolonialzeit entstanden ist. Entworfen wurde das Prachtstück von Gustave Eiffel, dem Ingenieur und Architekten eines der wohl berühmtesten Bauwerke der Welt: des Eiffelturms. Auch am Bahnhof in Maputo ist schnell zu erkennen, dass Gustave Eiffel ein Faible für Stahlkonstruktionen hatte, denn vor allem im Innern des Gebäudes sind die Träger und Bögen aus Stahl sowie ihre Verschraubungen als Stilmittel überall zu erkennen. Der Bahnhof wird aktuell renoviert, aber man kann Teile davon besichtigen und sich davon überzeugen, dass die Ingenieurskunst der Franzosen für die Ewigkeit gedacht ist.

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Kosi Bay – Langeweile, Äffchen und interessante Fischfangtechniken

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Strand, Ruhe und Frieden in Kosi Bay – einfach cozy!

Kosi Bay stand eigentlich nur durch Zufall auf dem Programm meiner Rundreise. Vielleicht hätte ich mir diesen Ort an der südafrikanischen Küste nahe der Grenze zu Mosambik nicht unbedingt selbst ausgesucht, verspricht er doch Strand, Ruhe und Frieden. Neben Strand, Ruhe und Frieden findet man aber in Kosi Bay auch Menschen vom Stamm der Tsonga, die einst aus Mosambik hierher eingewandert sind. Sie haben sich mit den hiesigen Zulu vermischt und ihren ganz eigenen Lebensstil entwickelt.

Kosi bay Kosi Bay

Interessant sind die Fischereimethoden in den vier Lagunen, die hier teils mit Salzwasser und teils mit Süßwasser gefüllt sind. Die Tsonga haben aus Holzstäben in den ersten beiden Lagunen Barrieren gebaut, die die Fische auf dem Rückweg vom Laichen in rundliche Reusen hinein geleiten. Dort warten sie dann bis sie am nächsten Morgen von den geschickten Fischern mit einem Speer gekonnt und flink erlegt werden.

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Hlane Royal Nationalpark – Königliche Nashörner

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Nashörner, Antilopen und ein paar tolle königliche Rituale in Swasiland

Auf dem Weg von Südafrika nach Mosambik wollte ich auf keinen Fall darauf verzichten, einen kleinen Blick auf das Königreich Swasiland zu werfen. Ich hatte in den letzten Jahren nicht viel über dieses kleine Land gehört. Abgesehen von ein paar finanziellen und reichlich dekadenten Skandälchen des jungen Herrschers schien das Land ruhig zu sein. Ein paar unerfreute Stimmen wurden laut, als sich König Mswati III. einen Privatjet zulegte. Aber im Allgemeinen scheint das Volk nicht allzu unglücklich zu sein.

Baby Nyala  Nashorn

Natürlich habe ich mich nach dem König und seiner Familie erkundigt. Die eine oder andere Story ist mir dabei zu Gehör gekommen. Es gibt zum Beispiel ganz spannende Rituale, um herauszufinden, ob die nächste zukünftige Frau des Königs noch Jungfrau ist. Dabei spielen Blumen eine bedeutende Rolle. Bisher hat das Ritual schon 14 mal eine Jungfrau zu Tage gefördert und sicher wird sich bald auch Ehefrau Nummer 15 finden.

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Johannesburg – Gold und Kampf für die Freiheit

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Johannesburg – Reisebericht von Beatrice Sonntag

Die Stadt Johannesburg würde es heute nicht geben, wenn nicht vor knapp 130 Jahren jemand hier rein zufällig auf eine ziemlich vielversprechende Goldader gestoßen wäre. Einer Theorie nach hieß einer dieser Männer Johan oder Johannes und es kann gut sein, dass man die nach dem Goldfund sich in rasender Geschwindigkeit ausdehnende Stadt nach ihm benannt wurde.

Apartheid Museum  Mandela

Der Alltag in Johannesburg ist mittlerweile nicht mehr vollkommen von Kriminalität bestimmt, so wie es vor zehn Jahren Gerüchten zufolge noch der Fall war. Zwar sind noch viele Gebäude mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen versehen, aber es gibt einen knallroten Hop-On-Hop-Off-Bus, der Touristen durch die Stadt befördert und sie überall dort aussteigen lässt, wo sich eine Sehenswürdigkeit im weitesten Sinne definieren lässt.

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Kenia – Alte und neue Städte

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Kenia Reisebericht von Beatrice Sonntag

Von Kenia habe ich vor ein paar Jahren die Küstenlandschaft rund um Mombasa und den Tsavo East Nationalpark gesehen. Eine Reise nach Kenia ist ein toller Einstieg um sich an Afrika zu gewöhnen. Ich habe dort kreative, fröhliche und entspannte Menschen kennen gelernt, die ihren Besuchern schnell beibringen, dass das Zeitgefühl in Afrika ein anderes ist, als im Rest der Welt.

Mombasa  Kolonialbauten in Kenia

Die Stadt Mombasa hat nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist eine mächtige Skulptur von vier Elefantenstoßzähnen, die eine Art Tor über einer der Hauptstraßen formen. Mombasa wurde zu einem wirtschaftlich bedeutenden Hafen, weil hier Tonnen von Elfenbein verschifft wurden und zudem der Sklavenhandel boomte. Die Vergangenheit Mombasas ist also traurig und blutig. Eine andere Sehenswürdigkeit ist das Fort Jesus, das von den Portugiesen erbaut wurde. Mittlerweile steht die Festung auf der Liste des UNESCO Welterbes.

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Fianarantsoa – Kolonialbauten und ein weltbekannter Fotograf

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Fianarantsoa – Kolonialbauten Reisebericht von Beatrice Sonntag

Der Name Fianarantsoa ist nicht nur auf den ersten Blick unaussprechlich, er hört sich von einem echten Madagassen ausgesprochen auch noch ganz anders an. Die Os klingen mehr wie Us, denn im madagassischen Alphabet gibt es keine Us. Außerdem ist dieser Ortsname schon deshalb etwas Besonderes, weil er nicht mit A beginnt. Durch Fianarantsoa (immerhin 4 mal A, wenn auch nicht am Anfang) komme ich auf der Nationalstraße N7, die mich von Antananarivo (4 mal A) nach Toliara (nur 2 mal A) führt.

 fianarantsoa6 Fianarantsoa

Genug davon, denn Fianarantsoa hat viel mehr zu bieten, als nur Buchstaben. Die Stadt hat zwei Zentren: die Altstadt auf einer Anhöhe und das moderne Stadtzentrum, das sich am Fuße des Hügels zwischen einem Stadion und dem Bahnhof aus der französischen Kolonialzeit konzentriert. Die Luft unten auf den Straßen ist hoch giftig. Uralte Fahrzeuge und riesige maßlos überladene Lastwagen verpesten mit ihren Abgasen die Umgebung und der Müll häuft sich in einer Art Abwasserrinne, die die Hauptstraße säumt. Abgesehen davon, dass man hier kaum atmen kann, ohne seiner Lunge bleibende Schäden zuzufügen, ist das Treiben vor dem Bahnhof und auf den Straßen unterhaltsam. Die Innenstadt gleicht einem einzigen Markt.

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Mauritius – Der Norden

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Mauritius – Reisebericht von Beatrice Sonntag

Der Norden von Mauritius ist etwas weniger interessant als der Süden, aber trotzdem wollte ich auch den Norden der Insel sehen. Die Hauptstadt von Mauritius heißt Port Louis und sie liegt im Norden, zumindest etwas nördlich von Flic en Flac, wo ich in einem wunderschönen Hotel wohne.

 Port Louis Strand

Port Louis hat 170.000 Einwohner, nicht berauschend für eine Hauptstadt, aber auf Mauritius reicht es aus, um das wirtschaftliche Zentrum zu sein. Wer hier nach wirklichen Sehenswürdigkeiten sucht, der ist entweder lange mit der Suche beschäftigt oder schnell fertig. Mir hat der Markt gefallen, der sich recht zentral ein paar Straßen vom Hafen entfernt befindet. Hier sind die verschiedenen Einschläge zu erkennen, die Mauritius zu dem gemacht haben, was es heute ist. Vieles hier sieht indisch und asiatisch aus. Auch die Gerüche und Gewürze erinnern an Indien. Auf der Straße vor dem Markt erinnert mich so manches an Afrika, denn hier wird nach afrikanischer Manier nahezu alles auf improvisierten Ständen angeboten. In der zweiten Markthalle hat man fast den Eindruck, sich in einem arabischen Land zu befinden, denn das Schweinefleisch ist in einer separaten Sektion untergebracht.

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