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Beatrice Sonntag Archive • Beatrice Sonntag

Nyiragongo – Hoch in den Wolken über dem Kongo

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Nyiragongo – Wer den Lavasee sehen will, muss leiden

Ich weiß noch genau, wer mir zum ersten Mal vom Nyiragongo erzählt hat. Danke hierfür! Als der Ostkongo schließlich soweit als sicher eingestuft werden konnte, dass eine deutsche Reiseagentur für abenteuerlustige Verrückte eine Reise zum größten Lavasee der Welt anbot, war ich dabei. Nicht bei der ersten Tour, aber recht bald. Meine Güte, wie habe ich mich auf diese Reise gefreut. Ich wollte den größten Lavasee der Welt mit eigenen Augen sehen und war dazu auch bereit, einen stattlichen Berg hinauf zu steigen.

Der Anstieg auf den Nyiragongo war tatsächlich recht mühsam. In Goma ging die Reise am Morgen eines schönen Sonntags im Februar los. In dem Gebäude, wo auch die Grenzformaliltäten zwischen Ruanda und dem Kongo erledigt werden, befindet sich das kleine Büro der Nationalparkverwaltung. Hier finde ich heraus, dass mich die Genehmigung, den Nyiragongo zu besteigen stattliche 300 US Dollar gekostet hat. Ranger bringen mich und ein paar andere Vulkanfans in einem Truck bis zum Ausgangspunkt der Wanderung im Virunga Nationalpark.

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Bukavu – Zwischenstation auf dem Weg zu den Gorillas

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Bukavu – Millionenstadt am Kivusee

Von Bukavu hatte ich noch nie gehört, bis ich eine Reise zu den Flachlandgorillas buchen wollte. Flachlandgorillas gibt es irgendwo in der Mitte von Afrika, hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo und ein paar anderen mehr oder weniger stabilen Staaten. Eine abenteuerlustige Reiseagentur in Deutschland bietet eine Reise zu den Östlichen Flachlandgorillas an, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo wohnen.

Da ich keine besondere Vorliebe habe, wenn es um die Frage geht, ob ich lieber östliche oder westliche Flachlandgorillas mag, habe ich mich für diese Reise entschieden. Und so gelangte ich schließlich mit einem recht schnellen und erstaunlich modernen Motorboot im Hafen von Bukavu am Südufer des Kivusees an. Alle, die aus dem Motorboot aussteigen, müssen ihre Hände mit stark gechlortem Wasser waschen, woran ich mich schon in den vorherigen Tagen gewöhnt hatte. Ein großes Schild informiert darüber, wie man sich am besten vor Ebola schützt. Ansonsten könnte der kleine Hafen eigentlich an jedem beliebigen See liegen.

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Danakil Senke – Trockenheit bis zur Perfektion

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Die Danakil Depression in Farbe und Hitze

Endlich scheint es wieder halbwegs sicher zu sein in der Danakil Wüste. Ich habe mich zwar nicht auf die eritreische Seite getraut, aber immerhin recht nah dran. In Dallol waren es nur noch etwa zehn Kilometer bis zur Grenze. Während der gesamten Fahrt von der dschibutischen Grenze bis hinauf nach Dallol haben mich bewaffnete Eskorten begleitet. Meist waren das winzige Männchen, die gerade mal so groß waren, wie das Gewehr, das

Es ist uns auch niemand begegnet, auf den die kleinen Männer mit ihren alten Gewehren hätten abschreckend wirken können. Ich kann also nichts über die Wirksamkeit der Eskorte sagen, außer dass mir nichts passiert ist.  Was will man mehr?

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Erta Ale – Nur ein paar Meter vom Mittelpunkt der Erde

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Erta Ale – Im Auge des Vulkans

Eine Weile lang wurde vor Reisen in die Danakil-Senke gewarnt, weil es ein paar Entführungen und sogar tote Touristen gegeben hatte. Minuten nachdem bekannt wurde, dass ein Friedensvertrag unterschrieben wurde und dass die Rebellen im Grunde schon lange aufgegeben hatten, war ich dabei, nach einer passenden Reise zu suchen.

Die Anreise zum Erta Ale Vulkan ist etwas mühsam und dauert eine Weile. Je nachdem, wo man losfährt, muss man etwa einen halben Tag durch sehr trockene Landschaften kurven, wo es kaum so etwas wie eine Straße gibt. Als wir uns langsam in die Nähe des Vulkans begeben (was man daran erkennt, dass überall schwarze Lava herumliegt) ist eine Piste zu erkennen, die möglicherweise eine Baustelle für eine Straße ist. Es arbeitet jedoch niemand daran.

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Dubti – Viehtränke mit Heiß und Kaltgetränken

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Dubti – Dampfbad und Naturwunder in einem

Schon der Name Dubti klingt doch irgendwie lustig. Ich hatte es versäumt, mich darüber zu informieren, was mich in Dubti erwartet, weil es nur eine Station auf meiner zweiwöchigen beschwerlichen Reise durch die Danakil-Senke war. Umso überraschter war ich, als unser Jeep neben einem blau schimmernden Wasserbecken mitten in einer sehr trockenen Wüste anhielt. Der Fahrer zog sofort sein Shirt aus, und setzte sich auf einen kleinen Stein, so dass er den heißen Wasserdampf aus dem Becken direkt abbekam. Dubti ist quasi eine Gratis-Dampfsauna.

Ich hatte dann genügend Zeit, um mir die Vielzahl an Becken anzusehen. Manche waren blau, andere grün oder gelblich. In dem dampfenden Becken, dessen Wasser mindestens 80° heiß war, hatten sich orangefarbene Steinformationen gebildet, die einen wunderbaren Kontrast zu dem an manchen Stellen türkisblauen Wasser bildeten. Herrliche Fotomotive.

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Dallol – Der gelbe Fleck in der Danakil-Wüste

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Dallol – So schön kann Gestank aussehen!

Dallol ist einer der Gründe, warum sich Touristen auf den Weg in die Danakil-Depression im Osten von Äthiopien machen. Dieses kleine gelbe Fleckchen Erde ist einfach magisch und irgendwie wunderschön, auch wenn es in Dallol ein wenig stinkt.

Die Anreise bis nach Dallol, das nur noch etwa 10 Kilometer von der Grenze zu Eritrea liegt, ist lang und auch ein wenig mühsam. Man sieht auf der Fahrt allerdings viele verschiedene Landschaften, die nur eines gemeinsam haben: Sie sind alle furchtbar trocken. Ansonsten sind sie sehr abwechslungsreich, mal flach, mal hügelig, mal sandig, mal salzig, mal schwarz, mal weiß.

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Santo Domingo – kolonialer Charme in der Dominikanischen Republik

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Santo Domingo und Boca Chica

Irgendwie ist es mir diesmal gelungen, auf dem Weg zu meinen Verwandten in den USA einen mehrtägigen Zwischenstopp im Süden der Dominikanischen Republik einzuschieben. Die Flugverbindung war zwar nicht unbedingt perfekt, aber sie hätte auch deutlich schlechter sein können. Mit dem Besuch in Santo Domingo bin ich nun schließlich in 123 Ländern gewesen. Eine schöne Zahl, um das Jahr 2019 abzuschließen.

Das eigentliche Ziel dieser Tour waren gleichermaßen die koloniale Stadt Santo Domingo und die herrlichen Wetterverhältnisse in der Dominikanischen Republik um diese Jahreszeit. Der Jahreswechsel geht ja in Deutschland immer mit jeder Menge Kälte und Dunkelheit vonstatten. Auch in Las Vegas würde mich Kälte erwarten, wenn auch immerhin bei Sonnenschein. Das Wetter in Santo Domingo und in Boca Chica, dem Touristenstädtchen an der Südküste, wo ich ein recht erschwingliches Hotel gefunden hatte, hielt, was es versprach. Es war die ganze Zeit über warm bis heiß. Sogar das Meerwasser war angenehm und ich konnte mich absolut nicht beklagen.

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Der Abbésee – Märchenlandschaft im Niemandsland

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Der Abbésee – Salz, Schlamm, heiße Quellen aber kein Planet der Affen

Der Abbésee liegt im Südwesten Dschibutis nicht weit von der Grenze zu Äthiopien entfernt. Einen Grenzübergang gibt es hier nicht. Nur der Awash Fluss überquert hier auf legale Weise die Grenze. Er endet im Abbésee und erreicht das Meer nie. Um den Abbésee zu erreichen, steht also nur eine Möglichkeit zur Verfügung: die Anreise über Land von Dikhil in Dschibuti aus. Dikhil ist eine der hässlichsten Städte, die ich je gesehen habe.

Hinter diesem letzten Posten der Zivilisation, die sich hauptsächlich in riesigen Müllbergen erkennbar macht, hören die befestigten Straßen auf. Zum Abbéesee führen nur Pisten, wenn überhaupt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, einen Fahrer zu haben, der sich auskennt. Es dauert etwas zweieinhalb Stunden, bis der See in Sicht kommt. Zuerst sieht man gar nicht den See, sondern die bizarren schroffen Felsformationen, die um den See herum stehen.

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Goda-Berge – Bankoualé und die Einsamkeit

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Goda-Berge – Dschibutis bergiger Norden

Die Goda-Berge liegen nördlich von Tadjoura in der nördlichen Hälfte von Dschibuti. Nicht weit vom tiefsten Punkt des Kontinents entfernt erheben sich hier Berge von bis zu 1.800 Metern. Von Tadjoura aus führt eine super ausgebaute Straße ein paar Kilometer nach Norden und dann geht es links ab auf eine Schotterpiste, die kaum als solche zu erkennen ist. Das liegt unter anderem daran, dass die Piste mehrmals im Jahr während und nach der Regenzeit von heftigen Fluten fortgespült wird. Wer ein bisschen Pech hat, muss zwei oder drei tage warten, bis die Goda-Berge wieder erreichbar sind.

Den Menschen, die hier in den Bergen leben, scheint es nichts auszumachen, dass sie immer mal wieder von der Zivilisation abgeschnitten sind. Die meisten von ihnen haben ohnehin kein Fahrzeug und verbringen eigentlich ihrb ganzes Leben in einem der kleinen Dörfer in einem Wadi. Es gibt sogar eine Schule, zu der die Kids oft kilometerweit laufen müssen. Aber immerhin. Dort erfahren sie alles, was der Lehrer weiß. Und das ist je nachdem, wer gerade der Lehrer ist, entweder viel, oder wenig.

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Tadjoura – die nicht ganz weiße Stadt

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Tadjoura – Unfreiwillige Wrackausstellung

Die Stadt Tadjoura liegt am Golf von Tadjoura am Roten Meer in Dschibuti. Dschibuti Stadt befindet sich quasi gegenüber des Golfs und der Hafen der Hauptstadt ist am Abend als helles Licht am Horizont erkennbar. Tadjoura hat den Spitznamen “La Blanche”, die weiße Stadt. Diesen Spitznamen scheinen mehrere Städte in der Region zu tragen, unter anderem auch Harar in Ostäthiopien. Genau wie Harar ist auch Tadjoura nur sehr wenig weiß. Ein paar teure Villen am Strand östlich der Stadt mögen weiß sein, aber die Innenstadt, oder was man als solche bezeichnen will, ist eher ein wenig schmutzig.

Ich habe noch selten so viele Autowracks in einer Stadt gesehen wie in Tadjoura. Sie gehören zum Stadtbild, als habe vor Jahrzehnten eine Automobilausstellung hier stattgefunden, nach der niemand aufgeräumt hat.

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