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Beatrice Sonntag Archive • Beatrice Sonntag

Budapest – Lecker, hip und voller unaussprechlicher Überraschungen

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Budapest – eine lebendige Stadt mit einem Asyl für alte Statuen

Mein letzter Ausflug nach Budapest war schon 24 Jahre her und er hatte verstörenderweise unter den strengen Augen einer furchteinflößenden alten Dame in einem warmen Schwimmbecken ohne Bekleidung geendet. Davon hatte ich mich längst erholt. Es war also höchste Zeit, mal wieder nach Budapest zu fahren.

Budapest ist in den letzten 24 Jahren viel moderner, viel hipper und viel hübscher geworden. Fast an jeder Ecke findet man angesagte Cafés, Bars, Fast Food Restaurants, elegante und hippe Geschäfte sowie wirklich schöne Restaurants von indisch über italienisch und Thai bis hin zu natürlich auch jeder Menge ungarischer Spezialitäten. Read More

Capri – wenn bei Capri die rote Sonne….

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Capri – ein hübsches Fleckchen Mittelmeer voller Touristen

Als Kind kannte ich Capri nur in Form von Capri Sonne, diesem fürchterlich süßen Getränk aus de Aluminiumbeutel. Später kam dann noch dieser schlimme Schlager dazu, wo bei Capri die rote Sonne offenbar auch besonders spektakuläre Weise im Meer versinkt. Trotzdem wollte ich mir Capri auch mal in Natura ansehen, als ich dann schließlich herausgefunden hatte, dass es sich um eine italienische Insel handelt.

Von Neapel aus kann man Capri mit einem Boot innerhalb von etwas weniger als einer Stunde erreichen. An den Wochenenden sind diese Fähren immer schnell ausgebucht, weshalb es sich empfiehlt, früh online ein Ticket zu kaufen. Schließlich will man ja am selben Tag auch wieder zurück zum Festland. Ich will überhaupt nicht wissen, was eine Hotelübernachtung auf dieser Luxusinsel kostet. Read More

In N’Dara braucht man Geduld, aber kein Telefon

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N’Dara – Feuertänzer ohne Handyempfang

Das Dorf N’Dara liegt in der Nähe von Boundiali etwa 30 Kilometer von Korhogo im Norden der Elfenbeinküste. Es ist über eine verhältnismäßig gute Schotterpiste erreichbar, zumindest an Tagen, an denen es nicht allzu stark regnet. Pünktlich um 15 Uhr erreichen wir N’Dara, wo wir angekündigt waren und wo für uns der berühmte Feuertanz aufgeführt werden sollte.

Selbstverständlich ist um 15 Uhr niemand da bis auf ein paar Herren, die sich in ihren Schaukelstühlen hin und her wiegen, eine Horde spielender Kinder und fast genauso viele Schweinchen, die umher flitzen und sich in den Pfützen suhlen. Mein Reisebegleiter informiert mich darüber, dass wir zwar für 15 Uhr eingeladen und angekündigt waren, dass er aber normalerweise immer jemanden anruft, um die pünktliche Ankunft zu bestätigen. Read More

Granada – Nicaraguas Schönheit

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Granada, Stadt der Kirchen zwischen Inseln und Vulkanen

Wenn man Google nach Granada befragt, dann versteht Google einen eigentlich immer falsch. Um mit Sicherheit herauszufinden, welche Sehenswürdigkeiten sich in Granada in Nicaragua und nicht in Granada in Spanien befinden, musste ich also hinfahren. Und ich muss sagen, dieses Granada in Nicaragua ist wirklich eine Schönheit. Wohl die schönste Altstadt in Nicaragua.

Mein Hotel liegt nur zwei Blocks vom zentralen Platz entfernt. Es heißt El Club und war wohl einst ein berühmter Nachtclub. Die Rezeption befindet sich hinter der Bar. Aber der Innenhof sieht heute wirklich aus wie ein Hotel. Read More

Baku – Uralt und brandneu – eine aufregende Mischung

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Baku – zwischen Topmoderne und alten Legenden

Baku ist eine der Boomstädte des vergangenen Jahrzehnts. Wer heute die Metropole am kaspischen Meer besucht, der wird überwältigt von modernen Wolkenkratzern, kreativen Bauten auf Glas und Stahl, einem Lichtermeer, das kaum bunter sein könnte und einer sehr sauberen und hübsch renovierten Altstadt, die auf eine sehr alte Geschichte verweist. Der Charme von Baku liegt wohl irgendwie in dieser Mischung aus topmodernen Gebäuden und uralten sagenumwobenen Gebäuden aus der Zeit der Seidenstraße.

Besonders eindrucksvoll sind natürlich die drei Türme, die als Flammentürme bekannt wurden. Sie haben die Form von drei emporzüngelnden Flammen und wechseln bei Nacht stetig die Farbe. Mal ist die aserbaidschanische Flagge auf den Fassaden der drei Glasriesen zu sehen, mal scheint rötliches oder bläuliches Feuer zu fackeln. Die modernen Bauwerke sind von fast überall in Baku zu sehen. Read More

Downtown Las Vegas – Ein Meer von Farben

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Lärm und Lichter in der Stadt der Lichter

Las Vegas ist ohnehin schon bunt, laut und hell. Und zwar Tag und Nacht. Jeder kennt den Las Vegas Strip, über den ich hier schon oft geschrieben habe. Die leuchtenden funkelnden Casinos mit ihren gigantischen Dekorationen und den bimmelnden Spielautomaten sind jedes Mal wieder faszinierend. Es gibt aber in Las Vegas nicht nur den Las Vegas Strip, sondern auch Downtown.

Las Vegas Downtown besteht hauptsächlich aus der berühmten Fremont Street, die einst das Stadtzentrum von Las Vegas war. Heute ist sie eine der Hauptattraktionen. Nach Einbruch der Dunkelheit wird zu jeder vollen Stunde eine Videoshow auf einem gigantischen LED-Bildschirm gezeigt, der über die gesamte Straße gespannt und insgesamt 450 Meter lang ist. Auch die dazugehörige Soundanlage ist nicht von schlechten Eltern. Read More

Pompeji – 5000 Tote und eine gefühlte Million Touristen

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Pompeji – eine weltberühmte Stadt unter Schutt und Asche

Als Kind habe ich mit Begeisterung Sendungen über archäologische Ausgrabungen gesehen. Die Begeisterung hierfür ist geblieben und ich wollte eigentlich schon immer mal nach Pompeji fahren, um mit eigenen Augen zu sehen, was dort aus der Asche des Vesuvs befreit werden konnte. Pompeji ist schließlich berühmt geworden, weil die Stadt so vollständig und so plötzlich durch einen Vulkanausbruch von der Landkarte verschwunden ist.

Im Jahr 79 nach Christus hatte der Vesuv einen seiner heftigsten Ausbrüche, zumindest einer der heftigsten, von denen wir Menschen wissen. Wissenschaftler haben Beweise für einige mächtige explosionsartige Ausbrüche in den letzten 20.000 Jahren mit gigantischen Eruptionssäulen von bis zu 20-30 Kilometern gefunden. Er war auch vorher schon ein aktiver und fleißiger Vulkan. Im Jahr 79 lebten allerdings an seinem Fuß einige hundert Menschen in der Stadt Pompeji und für die war 79 eindeutig ein Unglücksjahr. Die junge Dame, die mir in Pompeji als Guide dient, geht davon aus, dass viele der Bewohner wohl annahmen, dass wieder einmal ein heftiges Erdbeben im Gange sei. Daher entschieden sich viele dafür, in ihren Häusern zu bleiben, statt zu fliehen. Es muss überall Asche in der Luft gewesen sein. Read More

Ometepe – eine Insel mit zwei Bergen

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Ometepe – Entspannung am Strand oder Tortur für die Oberschenkel

Die Insel Ometepe liegt im Nicaraguasee, also in Nicaragua. Sie hat eine lustige Form, ein wenig wie eine Acht, die durch zwei Vulkane entstanden ist. Der Vulkan Concepción ist etwas mehr als 1600 Meter hoch und der Vulkan Maderas ist knapp 1400 Meter hoch. Von weitem betrachtet wirkt Ometepe so, als hätten die beiden Vulkane jeweils eine kleine Insel um sich herum gebildet, die dann aus Versehen zusammengeflossen sind.

Der Maderas Vulkan ist in den letzten Jahrhunderten ziemlich friedlich gewesen und in seinem Krater befindet sich ein See. Der Vulkan Concepción hingegen bricht ständig aus, zuletzt 2010. Seine Höhe variiert also immer wieder. Beide Vulkane kann man besteigen. Vielen Touristen ist das aber zu anstrengend. Daher genießen sie Ometepe lieber an einem der schönen Strände. Read More

Niofoin – ein zauberhaftes Dorf im Norden der Elfenbeinküste

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In Niofoin leben die Fetische im schönsten Haus des Dorfes

Niofoin ist ein Dorf im Norden der Elfenbeinküste ganz in der Nähe von Boundiali, etwa eine Fahrtstunde von der Stadt Korhogo entfernt. Falls Ihr keinen dieser drei Namen jemals vorher gehört habt, so ist das keine Schande, denn mir ging es genauso, bis ich mich schließlich für die Reise an die Elfenbeinküste entschieden habe und mir angeschaut habe, was es dort alles zu sehen gibt. Es hat sich herausgestellt, dass Niofoin unbedingt auf meiner Reiseroute stehen sollte, weil es da ein so zauberhaftes Fetischhaus gibt.

Niofoin ist ein Dorf, in dem Menschen vom Stamm der Senoufo leben. Diese Volksgruppe habe ich vor ein paar Jahren bereits in Burkina Faso angetroffen und ich habe in Niofoin ihre raffinierten Speicherbauten aus Lehm und Kuhdung wiedererkannt. Diese stehen auch hier in Niofoin zwischen den runden Wohnhäusern, in denen die Frauen leben und den eckigen Häusern, in denen die Männer wohnen. Read More

La Fortuna – einer der letzten echten Regenwälder

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La Fortuna – es grünt so grün.

Nach den Nebelwäldern in Monteverde war ich vorbereitet für die Königsklasse der Urwälder: Regenwald! Um einen der letzten noch bestehenden Regenwälder unseres Planeten zu sehen, ist Costa Rica ein perfektes Ziel.

La Fortuna empfängt mich mit einem ordentlichen zweistündigen Regenschauer, aber die kommenden zwei Tage sind sonnig und angenehm. Die Stadt La Fortuna wurde so genannt, weil sie das ziemliche Glück hatte, vom letzten wirklich verheerenden Vulkanausbruch des El Arenal verschont zu bleiben. Der El Arenal ist aktuell eine der Hauptattraktionen von La Fortuna. Wieder ein Glücksfall. Read More