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Beatrice Sonntag Archive • Seite 3 von 33 • Beatrice Sonntag

Zürich – Seeblicke und Einblicke in die Schweizer Kultur

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Zürich – Sommer, Sonne, Schwingerfestival?

Die Schweiz ist neutral und hat eine ganz eigene Demokratie mit vielen Volksentscheiden. Sie verhält sich fast immer so neutral wie möglich, wenn es um Streitigkeiten geht. Die Schweizer streiten wohl nicht gerne  und sie haben auch kein Interesse daran, dass sich alle anderen streiten. Sie wollen ihre teuren Uhren in alle Welt verkaufen und haben in den vergangenen Jahrzehnten alle Bankenkunden mit offenen Armen empfangen ohne viele Fragen zu stellen. Das Konzept hat definitiv gut funktioniert. In Zürich habe ich in diesem Sommer an einem Wochenende mehr Luxusautos gesehen als an einem Wochenende in Dubai – und das will schon was heißen.

Auch wenn die Banken in der Schweiz nun strengeren Auflagen gehorchen müssen, findet die Schweiz doch immer einen diplomatischen Weg, um innerhalb von Europa eine Sonderstellung einzunehmen. Alle mögen die Schweizer, denn sie sprechen viele Sprachen und das auch noch mit einem zauberhaften Akzent und sie sind bekannt als freundliche und friedliche Zeitgenossen. Die Schweizer sind quasi die Kanadier Europas. Nur etwas blonder und nicht ganz so gut im Eishockey.

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Brügge – schöne flämische Fassaden, bestes belgisches Bier

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Brügge sehen aber nicht sterben

Die schöne belgische Stadt Brügge liegt gerade mal drei Stunden von meinem Zuhause entfernt. Trotzdem habe ich fast 40 Jahre gebraucht, um einmal dahin zu fahren. Ich hatte schon viel über Brügge gehört, hauptsächlich, dass es im Grunde so schön ist wie Brüssel, nur eben kleiner und deshalb romantischer. Nun kenne ich mich mit Romantik so überhaupt nicht aus und konnte mit dieser Beschreibung nichts anfangen. Ein weiterer Grund, mir Brügge persönlich anzusehen.

Ich hatte mir für meinen Besuch in Brügge ein für meine Verhältnisse untypisch teures und elegantes Hotel ausgesucht. Das Gebäude stammte aus dem 18. Jahrhundert, hatte eleganten Stofftapeten, goldenen Polstersesseln und eigenartige Skulpturen. Die gewölbeartigen Kellerräume, in denen ein großzügiges  Frühstück mit frischen Himbeeren und Erdbeeren, sechs verschiedenen Brotsorten und interessanterweise Feigen serviert wird, waren bereits im 14. Jahrhundert hier. Damals jedoch vermutlich ohne Feigen. Der Herr, dem das Etablissement gehört, scheint auch aus einem anderen Jahrhundert zu stammen. Auf jeden Fall ist er fast schon altmodisch höflich.

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Duschanbe – die Montagsstadt macht sich chic!

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Duschanbe – Eine Stadt im Umbruch

Duschanbe ist die Hauptstadt von Tadschikistan, dem kleinsten der zentralasiatischen Staaten. Von Duschanbe haben vielleicht die Gebirgsfans von euch schon mal gehört, weil man hierher fliegt, um ins Pamirgebirge zu kommen. Viele Menschen auf der Welt haben von Duschanbe noch nie gehört und bestimmt auch nicht wenige wollen nichts davon hören. Ich will ja grundsätzlich immer etwas über Städte, Berge, Seen, Meere, Wüsten, Wälder, Tiere, Traditionen und Legenden hören. Und das schließt Duschanbe ein.

Die erste Geschichte, die ich erzählt bekomme ist, dass das Wort Duschanbe Montag heißt. Für Mitteleuropäer und Garfield-Fans ist das im Grunde eine Strafe. Wer will sich schon permanent irgendwo aufhalten, wo ständig Montag ist? Benannt wurde die Stadt vor einigen hundert Jahren, als in Duschanbe immer montags ein riesiger Markt stattfand, zu dem alle aus der Umgebung kamen. Damals war der Montag also nichts, was man schmerzhaft hinter sich zu bringen versucht, sondern etwas, auf das man sich freute. Andere Länder, andere Sitten.

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Dublin – 1000 Wolken und 1001 sagenhafte Geschichten

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Dublin – Elefantenschmuggel und Alkoholexzesse

Dublin hat mich in diesem Sommer unter einer dichten Wolkendecke empfangen. Der Regen hat jedoch erst eingesetzt, als ich schließlich am Sonntagabend auf dem Weg zum Flughafen war. Sehr aufmerksam. Mit etwas Sonne wären die Fotos schöner geworden, aber in Irland darf man sich nicht auf allzu viel Sonnenschein gefasst machen.

In Dublin gibt es ein Leprechaun Museum, was allein deshalb schon bemerkenswert ist, weil es Leprechauns ja nur in der Fantasie der Menschen gibt. Trotzdem ist das Museum sogar ein wenig wissenschaftlich aufgebaut. Zum Beispiel wird man gleich zu Anfang darüber aufgeklärt, dass Disney durch einen seiner frühen Filme dafür gesorgt hat, dass die Menschen auf der ganzen Welt denken, Leprechauns trügen grüne Kleider und Hüte. Das ist falsch. Leprechauns tragen braune Kleider und rote Hüte. Gut zu wissen. Das Museum war möglicherweise ein wenig albern, aber es gibt offenbar an manchen Tagen auch Führungen ab 18 Jahren. Was genau es damit auf sich hat, konnte (wollte) ich allerdings nicht herausfinden.

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Amsterdam – Alle sind tolerant, außer die Radfahrer

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Amsterdam – etwas kühl aber geruchlich und geschmacklich exotisch

Amsterdam hat mich dieses Mal mit einem wolkenverhangenen Himmel empfangen. Es war für ein Juliwochenende irgendwie zu kalt. Trotzdem war es im Grunde ganz angenehm, durch die Straßen und Gassen zu laufen und den Fahrrädern auszuweichen, die rücksichtslos auf den für Auswärtige nicht immer als solche identifizierbaren Fahrradwegen in teilweise halsbrecherischem Tempo unterwegs sind.

Eindrucksvoll ist nicht nur die Tatsache, dass Amsterdam wirklich eine Fahrradstadt ist und sowohl Autos als auch Fußgänger das Nachsehen haben. Mich hat wieder einmal die schiere Menge an Fahrrädern fasziniert. Am besten kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wenn man zum Hauptbahnhof geht und sich die Fahrradparkplätze dort anschaut. Vor dem Bahnhof steht ein dreigeschossiges Parkhaus, daneben gibt es weitere ebenerdige Stellplätze und im mittlerweile topmodernen und hübschen Bahnhofsgebäude sind noch mehr Stellplätze auf mehreren Ebenen untergebracht. Und die sind alle voll!

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Bilbao – Architekturporno für die Stadtentwicklung

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Bilbao – Eine mysteriöse Sprache, Pinchos sind keine Tapas

Bilbao liegt im Norden von Spanien, fast am Meer, im sagenumwobenen Baskenland. Hier gibt es eine eigene Sprache, von der niemand weiß, wie sie hierher gekommen ist. Wenn jemand baskisch redet, klingt es aber so wie spanisch. Nur dass man eben nichts versteht. Offenbar gibt es dasselbe auch im Süden Frankreichs mit einem französischen Akzent. Geschrieben ist das baskische einfach anders. Anders als alles andere.

Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Basken haben sich von Bomben vor ein paar Jahrzehnten zu kleinen Fähnchen und gelegentlichen Demonstrationen gewandelt. Das Ende des Bombenzeitalters bedeutete für Bilbao, das zwar nicht die Hauptstadt des Baskenlandes ist, aber immerhin eine der größten Städte in der Region, dass es sich nun endlich zum Touristenmagnet entwickeln konnte.

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Detroit – Wiederbelebung der Motorcity

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Detroit – Ruinen, Neubeginn und the Hood

Der eigentliche Grund, warum ich Detroit sehen wollte, war die alte Packard Autofabrik, die seit Jahren leer steht. Das Fabrikgelände liegt mitten in der Stadt. Zwar nicht gerade neben dem Rathaus, aber doch so zentral, dass sich ringsherum Wohnhäuser und andere Fabriken befinden. Mir war eigentlich klar, dass ich nicht auf das Gelände gelangen würde, weil es sich noch immer im Besitz von Packard befindet und weil es vollkommen einsturzgefährdet ist. Trotzdem wollte ich dort unbedingt Fotos machen.

Das Gelände zu finden war nicht schwer. Die alten Fabrikhallen sind schließlich nicht zu übersehen. Eine Dame in einem weinroten Geländewagen patrouillierte um die Hallen herum. Ihr unerfüllender Job ist es, alle, die sich dem Gelände zu weit nähern, darauf hinzuweisen, dass sie nicht willkommen sind. Sie droht mit der Polizei und hält sich für unheimlich wichtig. Ich durfte also nur auf etwa drei Vierteln der Bürgersteige um die Fabrik herum spazieren, weil… ja warum genau habe ich nicht verstanden. Trotz der Einschränkungen kann man von der Packard Fabrik oder dem, was davon noch übrig ist, tolle Fotos machen. Ich fühlte mich ein wenig an Tschernobyl erinnert.

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Stockholm – Endlose Tage im hohen Norden

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Stockholm – Technik, Transport, Frieden und internationale Küche

Skandinavien ist im Sommer eine wunderbare Region. Wer im Juni nach Stockholm führt, der kann Sonnenschein von morgens drei bis abends um elf genießen. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig aber irgendwie interessant und sicherlich gut für die Vitamin-D-Versorgung des Körpers.

Dieses Jahr hatte ich mit meinem Besuch in Stockholm auch noch unheimliches Glück mit dem Wetter. Es war fast drei Tage lang sonnig und angenehm warm. Der öffentliche Verkehr in der schwedischen Hauptstadt ist effizient und praktisch. Die Menschen sind freundlich und gegenüber Ausländern sehr aufgeschlossen. 35% der Bewohner von Stockholm sind in einem anderen Land geboren und sie kommen aus 155 verschiedenen Staaten. Das sorgt für eine große Vielfalt und kulinarische Auswahl.

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Darwaza – das Tor zur Hölle

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Darwaza – Ein Unfall wird zur Touristenattraktion

Darwaza ist ein Loch im Boden. Aber nicht irgendein Loch. Hier ging vor vielen Jahren eine Probebohrung nach Gas etwas schief und es entstand ein Krater von etwa 70 Metern Durchmesser. Man weiß bis heute nicht genau, wie das Gas sich entflammte. Vermutlich waren es die Bewohner der Umgebung, die es leid waren, dass ihre Ziegen in den Krater fielen oder sich Gasvergiftungen in der Nähe holten, die etwas Brennendes hinein warfen.

Seither brennt auf jeden Fall dieser Krater. Tag und Nacht. Das aus Sitzen und Öffnungen entweichende Gas brennt lichterloh. Am Boden in der Mitte gibt es eine fünf Meter hohe Stichflamme und rundherum brennen zahlreiche kleinere Flammen. Seit fast 50 Jahren brennt der Krater, den man liebevoll als das Tor zur Hölle bezeichnet.

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Aschgabat – die weiße Stadt

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Aschgabat – einzigartige Mischung aus Dubai und Pjöngjang

Die Hauptstadt von Turkmenistan ist Aschgabat. Zunächst dachte ich, dass es sich einfach um eine dieser typischen zentralasiatischen Städte handelt. In meiner Vorstellung ähnelte sie Almaty und Bischkek. Aber weit gefehlt. Aschgabat ist eine ganz außergewöhnliche Stadt, die mit eigentlich keiner anderen zu vergleichen ist. Im äußersten Falle könnte man sie einen Hybriden aus Pjöngjang und Dubai nennen.

Im modernen Teil von Aschgabat fällt zunächst auf, dass alles weiß ist. Die Gebäude bestehen nahezu alle aus weißem Marmor. Sie wirken, als sei keines von ihnen älter als 10 oder 15 Jahre und für die meisten trifft das auch zu. Zudem sind 80% aller Autos weiß. Die Straßenlaternen sind weiß ebenso wie Brücken, Monumente und Bushaltestellen. Weiß ist die Farbe des Glücks in Turkmenistan.

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