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Chile Archive • Beatrice Sonntag

Santiago de Chile – Von Animitas und Pfirsichen

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Stressfrei durch Santiago de Chile

Dieses Mal konnte ich meinen Besuch in Santiago de Chile ganz entspannt angehen, denn ich hatte vor knapp zwei Jahren schon alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Ich befand mich also in einer Stadt, die ich schon ein wenig kannte und ich fühlte mich vollkommen entspannt, weil ich nichts zu erledigen hatte. Mein Fernwehorgan und meine Abenteuerdrüse erlauben es mir nicht, mich an einem Ort aufzuhalten, ohne dessen Besonderheiten zu erkunden. Aber in diesem Fall konnte ich mich einfach zurücklehnen und ein wenig herum schlendern.

Natürlich fand ich trotzdem noch vieles, was es zu entdecken gab. Da wäre zum Beispiel eines der Häuser von Pablo Neruda, das zum Museum erklärt wurde. Hier kann man mit einem Audioguide bewaffnet durch die Räumlichkeiten streifen und sich seine etwas eigenwillige Sammlung von schrulligen Gegenständen anschauen. Immerhin ist auch ein Nobelpreis für Literatur dabei – den hat nicht jeder verrückte Sammler vorzuweisen.

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Valparaiso – zwischen Hafen und Altstadt

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Ein Hafen, tolle Aussichten und besser kein Abstecher in die Nachbarstadt

Valparaiso liegt am Meer und zwar auf einer anschaulichen Anzahl von verschiedenen Hügeln, so dass fast jedes Haus einen Blick aufs Meer hat. Es ist hier so hügelig, dass man schon vor mehr als 130 Jahren angefangen hat, Aufzüge in den Straßen zu bauen. Diese teils etwas abenteuerlichen Kosten aus Holz, die an steilen Schienen mit viel Getöse hinauf und wieder herunter ruckeln, gehören zu den interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Angeblich haben die Stadtviertel mit den höheren Kriminalitätsraten auch die besseren Aussichten. Aber auch die Viertel, in die man sich als Tourist bedenkenlos verirren kann, scheinen ausschließlich Gebäude mit traumhaftem Meerblick zu haben. Da wäre zum Beispiel das Haus von Pablo Neruda, das heute als Museum für alle zugänglich ist. Es ist vergleichbar mit dem Haus von Pablo Neruda in Santiago de Chile, nur dass seine Lage einfach unschlagbar ist. Das etwas verschrobene Gebäude hat einen recht kleinen Grundriss, dafür aber fünf Stockwerke, in denen jeweils etwa ein oder zwei kleine Zimmer Platz haben. Je höher man steigt, desto atemberaubender wird die Aussicht auf die mit bunten Häusern bedeckten Hügel und den Hafen.

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Valparaiso – ein Meer der Farben

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Valparaiso – Chiles Farbtopf

Von Valparaiso wusste ich eigentlich nur, dass es auf der Liste des UNESCO Welterbes steht und dass es immer mal wieder abbrennt. Erst vor wenigen Jahren war die schöne Küstenstadt wieder in der Presse, weil ein außergewöhnlich verheerendes Feuer zahlreiche der unter Schutz gestellten Gebäude zerstört oder zumindest stark beschädigt hatte.

Nun war genug Zeit vergangen, in der die Leute in Valparaiso wieder aufräumen und die Brandschäden beseitigen konnten. Keiner weiß, wann das nächste Feuer ausbricht und daher – und weil ich gerade mehr oder weniger in der Gegend war – habe ich Valparaiso einen Besuch abgestattet. Ich fand auf Anhieb online ein erschwingliches Hotel mitten in der Altstadt und die Busfahrkarte von Santiago aus war schon für etwas mehr als sechs Euro zu haben. Es gibt also nur gute Gründe, um Valparaiso zu besuchen.

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Rapa Nui – Ein Ausflug zu den Moais

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Die Moais – sagenumwoben und irgendwie wunderschön

Die Moais sind etwas, das es nur auf der Osterinsel gibt. Ihretwegen kommen eigentlich alle Touristen hierher, denn sonst gibt es im Grunde nichts zu sehen. Okay, da sind drei ganz nette Vulkane, oder besser gesagt Vulkänchen, denn der höchste ist 500 Meter hoch. Die Festlandchilenen können über solche Berge nur müde lächeln.

Über die Moais lächelt niemand, denn sie sind etwas ganz besonderes. Die Tatsache, dass sie von so vielen ungeklärten Fragen und Legenden umgeben sind, macht sie noch interessanter. Ähnlich wie bei den Pyramiden weiß niemand mit Sicherheit, wie es die Leute vor einigen hundert Jahren geschafft haben, diese Figuren zu transportieren und an Ort und Stelle aufzurichten. Offenbar mussten die Figuren, weil sie gottähnliche Energien enthielten, aufrecht transportiert werden.

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Die Osterinsel – Far far away von ALLEM

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Die Osterinsel – ein Dorf, ein Flughafen und ein paar Statuen mitten im Ozean

Seit Jahren steht die Osterinsel ganz oben auf meiner Liste der unbedingt zu besuchenden Ziele in dieser Welt. Irgendwie hatten die berühmten und mysteriösen Statuen auf dieser winzigen Insel in meinem Bewusstsein einen ähnlichen Status wie die Pyramiden in Gizeh oder das Taj Mahal in Agra. Dann habe ich diese Reise immer wieder vor mir her geschoben weil: A) der Flug so grässlich lange dauert, B) das ganze Unternehmen auch nicht eben günstig ist und C) der Flug so grässlich lange dauert. Halt, das hatten wir schon. Nun, das war einfach der Hauptgrund.

Chile, Osterinsel, Anakena Birdman

Nun habe ich es endlich geschafft und die Reise war verglichen mit den fünf letzten Touren noch nicht einmal die Teuerste. Der Flug war allerdings tatsächlich grässlich lang. Nach ungefähr 14 Stunden erreiche ich endlich Santiago de Chile, kann mich hier kurz ausruhen um dann noch einmal fast fünf Stunden zurückzulegen und schließlich auf dieser winzigen Insel zu landen. Read More

Chile – Pinguine, Politik und das Weltall

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 Kirche in La Serena  Isla Damas

Nachdem ich die Atacama, die trockenste Wüste der Welt etwas näher unter die Lupe genommen habe, geht die Reise weiter in Richtung Süden. Nach Osten und Westen kann man ohnehin nicht besonders lange fahren, wenn man in Chile bleiben will. Ein komfortabler Reisebus bringt mich nach nur 17 Stunden Busfahrt nach La Serena, an die Küste Chiles.

Nur 17 Stunden Busfahrt nach La Serena

Weil es hier immer auf und ab geht, haben sich die Chilenen entschieden, lieber mit Bussen zu fahren, statt mit der Eisenbahn, die einfach nicht alle Höhenunterschiede so ohne Weiteres überwinden könnte. Aufzüge wären da schon praktischer… aber die Wahl fiel nunmal auf den Bus. Eine 17 stündige Busfahrt ist also alles andere als außergewöhnlich.

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Atacama – der trockene Teil Chiles (und der Welt)

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Von der Atacama Wüste habe ich bereits im Erdkundeunterricht gehört. Immer dann, wenn unser Lehrer uns ein Wüstenklima in Form eines Diagramms zeigen wollte, wählte er eines aus der Atacama, ganz einfach, weil es am eindrucksvollsten Trockenheit zeigt. Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Sie liegt im Norden Chiles. Was uns der Erdkundelehrer jedoch verschwiegen hat: Sie ist nicht nur trocken, sondern auch wunderschön.

Die schönste und trockenste Wüste der Welt!

Valle de la luna 3 marias

Chile stand schon lange auf meiner Liste der unbedingt noch zu bereisenden Länder. Dieses Mal habe ich mich für den Norden entschieden, unter anderem, weil ich die berühmte Atacama sehen wollte. Nun steht Chile allerdings immer noch auf der Liste, denn mit fehlen im unteren Bereich noch um die zweitausend Kilometer des langen und schmalen Landes, sowie die Osterinsel, die im allerletzten Ecken des Pazifiks liegt. Read More