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Europa Archive • Beatrice Sonntag

Istanbul – Apfeltee am Bosporus

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Istanbul – Katzen in der Kirche, Hunde im Palast

Alle meine Besuche in Istanbul kamen bisher so zustande, dass ich einen Flug mit Turkish Airlines hatte und den Stoppover in Istanbul ein wenig ausgedehnt habe. So auch dieses Mal. Der einzige Haken: In Istanbul ist der neue gigantische und groß angepriesene Flughafen nun nicht mehr einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt, sondern fast 50 Kilometer. Das Ungetüm ist zwar fertig gestellt, aber die Bahnanbindung noch nicht. Es verkehrt ein Bus, der aber mindestens 90 Minuten lang unterwegs ist. Für alle Taxifahrer ist das natürlich ein ungeheurer Glücksfall, denn sie können eigentlich verlangen, was sie wollen. Und das tun sie auch.

Erst einige Wochen vor der Reise konnte ich eine Webseite finden, auf der Transfers für weniger als 50 Euro angeboten wurden. Istanbul empfängt mich an diesem Wochenende Ende Oktober mit einem angenehmen Klima, morgens etwas frisch, mittags um die 20 Grad und halbwegs sonnig. Ich besichtige die Hagia Sophia, einerseits, weil sie mir beim letzten Mal so gut gefallen hat und andererseits weil ich Gerüchte gehört habe, dass sie wieder in eine Moschee umgewandelt werden soll. Bei einem Präsidenten wie dem aktuellen, weiß man nie, ob solche Projekte nicht tatsächlich umgesetzt werden. Die Hagia Sophia ist noch immer wunderschön.

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Thessaloniki – Enge Gassen und unhygienische Kirchen

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Thessaloniki – Schlecht gelaunte Griechen und gut gelaunten Katzen

Die Stadt Thessaloniki stand nicht unbedingt auf meiner Reiseliste. Ich mochte nur irgendwie den Namen. Der klingt so typisch griechisch. Zudem waren die Flüge zu den griechischen Inseln irgendwie unpraktisch und langwierig… also fiel die Wahl kurzfristig auf Thessaloniki. Einfach mal schauen, was es da zu sehen gibt. Griechenland ist schließlich Griechenland und sollte voller Altertümer stecken!

Zunächst muss ich Thessaloniki ein wenig rügen, denn die ersten Menschen, die mir begegnet sind, waren alle ausnahmslos schlecht gelaunt und geradezu mürrisch. Der Taxifahrer war griesgrämig, kurz angebunden und unfreundlich. Der Mann am Hotelempfang stand ihm in nichts nach. Schließlich war auch noch die Eintrittskartenverkäuferin an der Rotunde sehr wortkarg und schaute mich an, als hätte ich ihre Schwester erschlagen.

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Lissabon – Erdbeben, Tsunami, Feuer – lobet Gott!

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Lissabon – Auch bei wolkenverhangenem Himmel dramatisch schön!

Nach einem langen und trockenen Sommer regnet es in Lissabon an diesem Wochenende im September seit langer Zeit zum ersten Mal. Unglücklicherweise habe ich mir dieses Wochenende für meinen Besuch ausgesucht. Dicke Wolken hängen über der schönen Altstadt und sorgen für einen Hauch Dramatik auf den Fotos.

Ich bin mal wieder überrascht, wie hässlich manche Stadtteile von Lissabon sind und wie wunderschön und fotogen dafür Alfama und die Umgebung der Festung sind. Von der Festung Sao Jorge aus ist der Blick auf die Stadt auch bei wolkigem Himmel einfach hübsch. Nach einem typisch portugiesischen Mittagessen, das natürlich Bacalau beinhaltet, fängt es dann so richtig an zu schütten. Daher habe ich einige Stunden dieses wasserspendenden Samstages im Hotel verbracht. Schande über mich.

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Zürich – Seeblicke und Einblicke in die Schweizer Kultur

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Zürich – Sommer, Sonne, Schwingerfestival?

Die Schweiz ist neutral und hat eine ganz eigene Demokratie mit vielen Volksentscheiden. Sie verhält sich fast immer so neutral wie möglich, wenn es um Streitigkeiten geht. Die Schweizer streiten wohl nicht gerne  und sie haben auch kein Interesse daran, dass sich alle anderen streiten. Sie wollen ihre teuren Uhren in alle Welt verkaufen und haben in den vergangenen Jahrzehnten alle Bankenkunden mit offenen Armen empfangen ohne viele Fragen zu stellen. Das Konzept hat definitiv gut funktioniert. In Zürich habe ich in diesem Sommer an einem Wochenende mehr Luxusautos gesehen als an einem Wochenende in Dubai – und das will schon was heißen.

Auch wenn die Banken in der Schweiz nun strengeren Auflagen gehorchen müssen, findet die Schweiz doch immer einen diplomatischen Weg, um innerhalb von Europa eine Sonderstellung einzunehmen. Alle mögen die Schweizer, denn sie sprechen viele Sprachen und das auch noch mit einem zauberhaften Akzent und sie sind bekannt als freundliche und friedliche Zeitgenossen. Die Schweizer sind quasi die Kanadier Europas. Nur etwas blonder und nicht ganz so gut im Eishockey.

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Brügge – schöne flämische Fassaden, bestes belgisches Bier

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Brügge sehen aber nicht sterben

Die schöne belgische Stadt Brügge liegt gerade mal drei Stunden von meinem Zuhause entfernt. Trotzdem habe ich fast 40 Jahre gebraucht, um einmal dahin zu fahren. Ich hatte schon viel über Brügge gehört, hauptsächlich, dass es im Grunde so schön ist wie Brüssel, nur eben kleiner und deshalb romantischer. Nun kenne ich mich mit Romantik so überhaupt nicht aus und konnte mit dieser Beschreibung nichts anfangen. Ein weiterer Grund, mir Brügge persönlich anzusehen.

Ich hatte mir für meinen Besuch in Brügge ein für meine Verhältnisse untypisch teures und elegantes Hotel ausgesucht. Das Gebäude stammte aus dem 18. Jahrhundert, hatte eleganten Stofftapeten, goldenen Polstersesseln und eigenartige Skulpturen. Die gewölbeartigen Kellerräume, in denen ein großzügiges  Frühstück mit frischen Himbeeren und Erdbeeren, sechs verschiedenen Brotsorten und interessanterweise Feigen serviert wird, waren bereits im 14. Jahrhundert hier. Damals jedoch vermutlich ohne Feigen. Der Herr, dem das Etablissement gehört, scheint auch aus einem anderen Jahrhundert zu stammen. Auf jeden Fall ist er fast schon altmodisch höflich.

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Dublin – 1000 Wolken und 1001 sagenhafte Geschichten

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Dublin – Elefantenschmuggel und Alkoholexzesse

Dublin hat mich in diesem Sommer unter einer dichten Wolkendecke empfangen. Der Regen hat jedoch erst eingesetzt, als ich schließlich am Sonntagabend auf dem Weg zum Flughafen war. Sehr aufmerksam. Mit etwas Sonne wären die Fotos schöner geworden, aber in Irland darf man sich nicht auf allzu viel Sonnenschein gefasst machen.

In Dublin gibt es ein Leprechaun Museum, was allein deshalb schon bemerkenswert ist, weil es Leprechauns ja nur in der Fantasie der Menschen gibt. Trotzdem ist das Museum sogar ein wenig wissenschaftlich aufgebaut. Zum Beispiel wird man gleich zu Anfang darüber aufgeklärt, dass Disney durch einen seiner frühen Filme dafür gesorgt hat, dass die Menschen auf der ganzen Welt denken, Leprechauns trügen grüne Kleider und Hüte. Das ist falsch. Leprechauns tragen braune Kleider und rote Hüte. Gut zu wissen. Das Museum war möglicherweise ein wenig albern, aber es gibt offenbar an manchen Tagen auch Führungen ab 18 Jahren. Was genau es damit auf sich hat, konnte (wollte) ich allerdings nicht herausfinden.

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Amsterdam – Alle sind tolerant, außer die Radfahrer

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Amsterdam – etwas kühl aber geruchlich und geschmacklich exotisch

Amsterdam hat mich dieses Mal mit einem wolkenverhangenen Himmel empfangen. Es war für ein Juliwochenende irgendwie zu kalt. Trotzdem war es im Grunde ganz angenehm, durch die Straßen und Gassen zu laufen und den Fahrrädern auszuweichen, die rücksichtslos auf den für Auswärtige nicht immer als solche identifizierbaren Fahrradwegen in teilweise halsbrecherischem Tempo unterwegs sind.

Eindrucksvoll ist nicht nur die Tatsache, dass Amsterdam wirklich eine Fahrradstadt ist und sowohl Autos als auch Fußgänger das Nachsehen haben. Mich hat wieder einmal die schiere Menge an Fahrrädern fasziniert. Am besten kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wenn man zum Hauptbahnhof geht und sich die Fahrradparkplätze dort anschaut. Vor dem Bahnhof steht ein dreigeschossiges Parkhaus, daneben gibt es weitere ebenerdige Stellplätze und im mittlerweile topmodernen und hübschen Bahnhofsgebäude sind noch mehr Stellplätze auf mehreren Ebenen untergebracht. Und die sind alle voll!

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Bilbao – Architekturporno für die Stadtentwicklung

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Bilbao – Eine mysteriöse Sprache, Pinchos sind keine Tapas

Bilbao liegt im Norden von Spanien, fast am Meer, im sagenumwobenen Baskenland. Hier gibt es eine eigene Sprache, von der niemand weiß, wie sie hierher gekommen ist. Wenn jemand baskisch redet, klingt es aber so wie spanisch. Nur dass man eben nichts versteht. Offenbar gibt es dasselbe auch im Süden Frankreichs mit einem französischen Akzent. Geschrieben ist das baskische einfach anders. Anders als alles andere.

Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Basken haben sich von Bomben vor ein paar Jahrzehnten zu kleinen Fähnchen und gelegentlichen Demonstrationen gewandelt. Das Ende des Bombenzeitalters bedeutete für Bilbao, das zwar nicht die Hauptstadt des Baskenlandes ist, aber immerhin eine der größten Städte in der Region, dass es sich nun endlich zum Touristenmagnet entwickeln konnte.

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Stockholm – Endlose Tage im hohen Norden

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Stockholm – Technik, Transport, Frieden und internationale Küche

Skandinavien ist im Sommer eine wunderbare Region. Wer im Juni nach Stockholm führt, der kann Sonnenschein von morgens drei bis abends um elf genießen. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig aber irgendwie interessant und sicherlich gut für die Vitamin-D-Versorgung des Körpers.

Dieses Jahr hatte ich mit meinem Besuch in Stockholm auch noch unheimliches Glück mit dem Wetter. Es war fast drei Tage lang sonnig und angenehm warm. Der öffentliche Verkehr in der schwedischen Hauptstadt ist effizient und praktisch. Die Menschen sind freundlich und gegenüber Ausländern sehr aufgeschlossen. 35% der Bewohner von Stockholm sind in einem anderen Land geboren und sie kommen aus 155 verschiedenen Staaten. Das sorgt für eine große Vielfalt und kulinarische Auswahl.

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Warschau – in 20 Jahren vom hässlichen Entlein zum Schwan

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Warschau – tolle Altstadt, verschwundene jüdische Geschichte, leckeres Essen

Warschau war wohl die zweite große Überraschung dieses Jahres. Ich war vor 20 Jahren zuletzt in der polnischen Hauptstadt. Damals war Warschau dunkel, gefährlich und rückständig gewesen. Nun wollte ich meinem Mann das wahre und raue Osteuropa zeigen. Wir machten uns also auf den Weg nach Warschau, aber vom Ostblock ist hier kaum noch etwas übrig.

Warschau ist heute eine moderne und schöne Stadt mit einem gekonnten Mix aus historischen und modernen Bauwerken. Die Taxifahrer sind nahezu vertrauenswürdig geworden und es gibt überall Dönerläden, internationale Restaurants und Denkmäler. Natürlich sind auch einige Fastfood-Ketten aus dem Boden geschossen und ein paar Einkaufszentren gebaut worden. Aber es gibt die dunklen Gassen, vor denen ich vor 20 Jahren noch gewarnt worden bin eigentlich nicht mehr. Zumindest nicht im Zentrum.

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