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Europa Archive • Beatrice Sonntag

Bernkastel Kues – sowas richtig Deutsches

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Bernkastel Kues an der Mosel steckt voller Fachwerk

In Bernkastel war ich schon ein paarmal, allerdings nur für ein Abendessen und nicht so richtig ernsthaft. Nun aber hatte ich Besuch von Übersee und hatte die Aufgabe, diesem Besuch etwas richtig Deutsches zu zeigen. Meine erste Wahl fiel auf Sauerkraut. Und die zweite auf Fachwerkhäuser. Und damit auf Bernkastel Kues.

Das Städtchen liegt tatsächlich ganz romantisch (also zumindest für ein Städtchen) an der Mosel und bei schönem Wetter sieht es richtig hübsch aus. Es sind allerdings auch jede Menge Besucher aus aller Herren Länder hier unterwegs. Meine Gäste aus Übersee sind zwischen all den Holländern, Briten und Franzosen gar nicht weiter aufgefallen. Und meine Gäste haben sich sehr gefreut, dass es hier genauso aussieht wie auf den Plakaten, die in Übersee für Urlaub in Deutschland werben. Kleine Gassen mit Fachwerkhäusern und Weinberge. Perfekt. Read More

London – wo sogar Musicals Spaß machen

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London – Joseph Smith ist überall witzig

Nach fast 2 Jahren war es endlich wieder Zeit für einen Ausflug nach London. Dieses Mal habe ich mir die Westminster Kathedrale angeschaut und den Bahnhof am King’s Cross. Dort steht vor dem Harry Potter Fanshop ein halbes Gepäckwägelchen, mit dem sich hunderte von Menschen jeden Tag fotografieren lassen. Genau hier befindet sich tatsächlich Gleis 9 ¾, das wir Normalsterblichen leider nicht betreten können. Zu schade. Der Bahnhof ist aber mit seiner Mischung aus moderner und alter Architektur eigentlich auch so ganz hübsch.

Die Hauptattraktion an meinem diesjährigen Londonwochenende war allerdings der Besuch eines Musicals – ja, wirklich! Ich bin überhaupt kein Fan von Musicals und habe insgesamt in meinem Leben nur einschließlich diesem drei gesehen. Tatsächlich war dieses Musical aber echt gut – also für ein Musical. Ich kann „the book of Mormon“ tatsächlich empfehlen, denn ich musste wirklich lachen. Read More

Burg Eltz – Ein Schlösschen in bester Lage

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Die Burg Eltz liegt wunderschön im Grünen

Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen herauskommen und ich keine Reise gebucht habe, dann schaue ich mir hin und wieder mal die Schönheiten der Umgebung an. Die Burg Eltz ist ja sicherlich eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Rheinland Pfalz und falls ich als Kind schon mal dort gewesen bin, dann kann ich mich nicht mehr daran erinnern.

Die Fahrt dahin ist zumindest bei Sonnenschein wunderschön. An der Mosel entlang, durch Rapsfelder und anderes Grünzeug. Alles ganz gemütlich und friedlich. Kommt man näher, gibt es überall kleine Hinweisschilder, die zur Burg Eltz zeigen. Manchmal fragt man sich da, ob das wirklich der offizielle Weg ist, denn es handelt sich zum Teil um Landwirtschaftswege. Read More

Shamakhi – sieben Gräber und jede Menge Joghurt

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Shamakhi ist eine recht normale Stadt im Kaukasus

Shamakhi liegt irgendwo in Aserbaidschan zwischen der Hauptstadt Baku und der Stadt Sheki im Nordwesten. Shamakhi hat diesen einmaligen Charme, den nur kleine Städte im Kaukasus haben. Alte russische Autos stehen in den Straßen vor unscheinbaren Steinhäusern, an denen Gasleitungen entlang führen, die überall dort, wo eine Einfahrt ist, nach oben abknicken und eine Art Tor formen.

Shamakhi hat eine sehr hübsche und ganz moderne Moschee, die Juma Moschee. Sie ist erbaut auf den Ruinen einer viel viel älteren Moschee. Das heutige Gebäude ist einwandfrei sauber, reich verziert und makellos. Wenn man Glück hat und gerade kein Gebet im Gange ist, dann dürfen sogar Frauen in den großzügigen Innenraum, der mit Teppichen ausgelegt und mit tollen Deckenmalereien und Verzierungen versehen ist. Read More

Brüssel zwischen Fußballparty und historischen Pferdeäpfeln

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Brüssel – immer wieder von seiner schönsten Seite

Ich mag Brüssel sehr gerne. Vor allem im Sommer ist die Stadt lebendig, international und voller Leute, die in den Straßen Bier trinken. Zumindest an den Wochenenden. Zudem riecht es in Brüssel überall nach Waffeln, was die Stadt gleich sympathisch macht.

Dieses Mal habe ich mir für meinen Besuch in Brüssel ein ganz besonders passendes Wochenende ausgesucht: erstens war es Anfang Juli und damit sommerlich warm bis spät in die Nacht, was noch mehr Menschen auf die Straßen gelockt hat. Und zweitens war es das Wochenende an dem die belgische Fußballmannschaft erstaunlicherweise im Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Brasilien gewonnen hat. Das hat die Menschen nicht nur auf die Straßen gebracht, sondern sie auch noch in eine extreme Ekstase versetzt. Read More

Paris – immer wieder schön

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Paris – diesmal nur ein paar Fotos

Ich fahre mindestens einmal im Jahr nach Paris, einfach weil diese Stadt so schön ist und weil es so viel zu sehen gibt. Ich esse Crepe und äthiopische Köstlichkeiten, freue mich über die effiziente Metro und mache jedes Mal wieder schöne Fotos.

Diesmal war ich in den Katakomben, in Versailles im Schloss, im Jardin du Luxemburg und im Quartier Latin unterwegs. Die Fotos will ich euch nicht vorenthalten, auch wenn es dieses Mal nicht allzu viel zu erzählen gibt.

Eure Beatrice!

Neapel – Italien pur

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Neapel steckt voller winziger Gässchen und riesiger Burgen

Über Neapel hatte ich vor etwa 10 Jahren mal eine ziemlich beeindruckende Reportage gesehen. Allerdings ging es dabei um gigantische Müllberge, die ein normales Leben in dieser Stadt im Süden Italiens fast unmöglich gemacht hatten. Nun sind Müllberge natürlich kein Grund, um eine Stadt zu besuchen. Ganz im Gegenteil. Da ich aber Pompeji sehen, den Vesuv besteigen und Pizza essen wollte, stand Neapel dann doch bald auf meiner Liste der Reiseziele.

Neapel, Napoli, die Heimat der Spaghetti Napoli – ist tatsächlich eine Stadt, in der es erstaunlich viel Müll gibt. Das Problem hat sich aber seit der Reportage um ein hundertfaches verringert und der Müll ist nun nur noch am Rande ärgerlich – zumindest in der Stadt selbst. Was die illegalen Mülldeponien in der Umgebung betrifft, kann ich mich nicht äußern. Dort war ich nicht. Read More

Budapest – Lecker, hip und voller unaussprechlicher Überraschungen

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Budapest – eine lebendige Stadt mit einem Asyl für alte Statuen

Mein letzter Ausflug nach Budapest war schon 24 Jahre her und er hatte verstörenderweise unter den strengen Augen einer furchteinflößenden alten Dame in einem warmen Schwimmbecken ohne Bekleidung geendet. Davon hatte ich mich längst erholt. Es war also höchste Zeit, mal wieder nach Budapest zu fahren.

Budapest ist in den letzten 24 Jahren viel moderner, viel hipper und viel hübscher geworden. Fast an jeder Ecke findet man angesagte Cafés, Bars, Fast Food Restaurants, elegante und hippe Geschäfte sowie wirklich schöne Restaurants von indisch über italienisch und Thai bis hin zu natürlich auch jeder Menge ungarischer Spezialitäten. Read More

Capri – wenn bei Capri die rote Sonne….

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Capri – ein hübsches Fleckchen Mittelmeer voller Touristen

Als Kind kannte ich Capri nur in Form von Capri Sonne, diesem fürchterlich süßen Getränk aus de Aluminiumbeutel. Später kam dann noch dieser schlimme Schlager dazu, wo bei Capri die rote Sonne offenbar auch besonders spektakuläre Weise im Meer versinkt. Trotzdem wollte ich mir Capri auch mal in Natura ansehen, als ich dann schließlich herausgefunden hatte, dass es sich um eine italienische Insel handelt.

Von Neapel aus kann man Capri mit einem Boot innerhalb von etwas weniger als einer Stunde erreichen. An den Wochenenden sind diese Fähren immer schnell ausgebucht, weshalb es sich empfiehlt, früh online ein Ticket zu kaufen. Schließlich will man ja am selben Tag auch wieder zurück zum Festland. Ich will überhaupt nicht wissen, was eine Hotelübernachtung auf dieser Luxusinsel kostet. Read More

Pompeji – 5000 Tote und eine gefühlte Million Touristen

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Pompeji – eine weltberühmte Stadt unter Schutt und Asche

Als Kind habe ich mit Begeisterung Sendungen über archäologische Ausgrabungen gesehen. Die Begeisterung hierfür ist geblieben und ich wollte eigentlich schon immer mal nach Pompeji fahren, um mit eigenen Augen zu sehen, was dort aus der Asche des Vesuvs befreit werden konnte. Pompeji ist schließlich berühmt geworden, weil die Stadt so vollständig und so plötzlich durch einen Vulkanausbruch von der Landkarte verschwunden ist.

Im Jahr 79 nach Christus hatte der Vesuv einen seiner heftigsten Ausbrüche, zumindest einer der heftigsten, von denen wir Menschen wissen. Wissenschaftler haben Beweise für einige mächtige explosionsartige Ausbrüche in den letzten 20.000 Jahren mit gigantischen Eruptionssäulen von bis zu 20-30 Kilometern gefunden. Er war auch vorher schon ein aktiver und fleißiger Vulkan. Im Jahr 79 lebten allerdings an seinem Fuß einige hundert Menschen in der Stadt Pompeji und für die war 79 eindeutig ein Unglücksjahr. Die junge Dame, die mir in Pompeji als Guide dient, geht davon aus, dass viele der Bewohner wohl annahmen, dass wieder einmal ein heftiges Erdbeben im Gange sei. Daher entschieden sich viele dafür, in ihren Häusern zu bleiben, statt zu fliehen. Es muss überall Asche in der Luft gewesen sein. Read More