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Kurztrip Archive • Beatrice Sonntag

Brüssel zwischen Fußballparty und historischen Pferdeäpfeln

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Brüssel – immer wieder von seiner schönsten Seite

Ich mag Brüssel sehr gerne. Vor allem im Sommer ist die Stadt lebendig, international und voller Leute, die in den Straßen Bier trinken. Zumindest an den Wochenenden. Zudem riecht es in Brüssel überall nach Waffeln, was die Stadt gleich sympathisch macht.

Dieses Mal habe ich mir für meinen Besuch in Brüssel ein ganz besonders passendes Wochenende ausgesucht: erstens war es Anfang Juli und damit sommerlich warm bis spät in die Nacht, was noch mehr Menschen auf die Straßen gelockt hat. Und zweitens war es das Wochenende an dem die belgische Fußballmannschaft erstaunlicherweise im Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Brasilien gewonnen hat. Das hat die Menschen nicht nur auf die Straßen gebracht, sondern sie auch noch in eine extreme Ekstase versetzt. Read More

Paris – immer wieder schön

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Paris – diesmal nur ein paar Fotos

Ich fahre mindestens einmal im Jahr nach Paris, einfach weil diese Stadt so schön ist und weil es so viel zu sehen gibt. Ich esse Crepe und äthiopische Köstlichkeiten, freue mich über die effiziente Metro und mache jedes Mal wieder schöne Fotos.

Diesmal war ich in den Katakomben, in Versailles im Schloss, im Jardin du Luxemburg und im Quartier Latin unterwegs. Die Fotos will ich euch nicht vorenthalten, auch wenn es dieses Mal nicht allzu viel zu erzählen gibt.

Eure Beatrice!

Neapel – Italien pur

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Neapel steckt voller winziger Gässchen und riesiger Burgen

Über Neapel hatte ich vor etwa 10 Jahren mal eine ziemlich beeindruckende Reportage gesehen. Allerdings ging es dabei um gigantische Müllberge, die ein normales Leben in dieser Stadt im Süden Italiens fast unmöglich gemacht hatten. Nun sind Müllberge natürlich kein Grund, um eine Stadt zu besuchen. Ganz im Gegenteil. Da ich aber Pompeji sehen, den Vesuv besteigen und Pizza essen wollte, stand Neapel dann doch bald auf meiner Liste der Reiseziele.

Neapel, Napoli, die Heimat der Spaghetti Napoli – ist tatsächlich eine Stadt, in der es erstaunlich viel Müll gibt. Das Problem hat sich aber seit der Reportage um ein hundertfaches verringert und der Müll ist nun nur noch am Rande ärgerlich – zumindest in der Stadt selbst. Was die illegalen Mülldeponien in der Umgebung betrifft, kann ich mich nicht äußern. Dort war ich nicht. Read More

Capri – wenn bei Capri die rote Sonne….

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Capri – ein hübsches Fleckchen Mittelmeer voller Touristen

Als Kind kannte ich Capri nur in Form von Capri Sonne, diesem fürchterlich süßen Getränk aus de Aluminiumbeutel. Später kam dann noch dieser schlimme Schlager dazu, wo bei Capri die rote Sonne offenbar auch besonders spektakuläre Weise im Meer versinkt. Trotzdem wollte ich mir Capri auch mal in Natura ansehen, als ich dann schließlich herausgefunden hatte, dass es sich um eine italienische Insel handelt.

Von Neapel aus kann man Capri mit einem Boot innerhalb von etwas weniger als einer Stunde erreichen. An den Wochenenden sind diese Fähren immer schnell ausgebucht, weshalb es sich empfiehlt, früh online ein Ticket zu kaufen. Schließlich will man ja am selben Tag auch wieder zurück zum Festland. Ich will überhaupt nicht wissen, was eine Hotelübernachtung auf dieser Luxusinsel kostet. Read More

Paris – Kunstwerke, Sonnenschein und obdachlose Kaninchen

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Seit über einem Jahr war ich nicht mehr in Paris gewesen. Die Stadt an der Seine schien sich zu freuen, dass ich mal wieder vorbei schaute. Ende September muss man Glück haben, um ein schönes Wochenende zu erwischen, und ich hatte Glück. Es war sonnig und warm.

Der Eiffelturm sah aus wie immer. Vor dem blauen Himmel war er diesmal besonders schön. Das Bahnhofsviertel war mal wieder schmutzig und stank. Alles wie immer. Mein Lieblingsrestaurant „La reine de Saba“ war auch noch da und das Essen war mal wieder phantastisch.

Diesmal wollte ich mir das Dali Museum in Montmartre ansehen. Zwischen den Crepeständen, Künstlern, Bistrotischen und den tausenden von Touristen aus mindestens 100 Ländern ist der „Espace Dali“ zwar nicht ganz leicht zu finden, aber ich mochte die Ausstellung wirklich gerne. Neben Gemälden meines Lieblingsmalers gab es allerhand Skulpturen, die Figuren aus seinen Gemälden darstellen. Wer hätte nicht gerne eine zwei Meter hohe flüssige Uhr in seinem Wohnzimmer stehen? Also ich auf jeden Fall!! Read More

Valencia – Calatrava, der Heilige Gral und Agua ohne Wasser

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Valencia ist eine wunderschöne Stadt mit mehr als 2000 Jahren Geschichte

Manchmal braucht es einen kleinen Anstoß und ein wenig Glück, um ein neues Reiseziel zu finden. Mein Anstoß war ein Freund, der unbedingt irgendwo in Spanien das Wochenende verbringen wollte. Als Glück muss man die Tatsache betrachten, dass Ryanair sehr günstige Flüge nach Valencia anbietet und unsere beiden Flüge ganz im Gegensatz zu hunderten anderer Flüge nicht abgesagt hat. Ich war also fast erstaunt, als ich schließlich wirklich in dem billigen engen Flieger saß, der nach Valencia unterwegs war. Und am Ende war ich erstaunt, dass ich nie vorher auf die Idee gekommen war, nach Valencia zu reisen. Es ist eine zauberhafte Stadt!!

Die erste Attraktion Valencias ist die Altstadt mit ihren römischen, gotischen, maurischen und christlich mittelalterlichen Gemäuern. Besonders erwähnenswert ist die gigantische Kathedrale im Stadtzentrum an der Placa de la Reina. Sie wirkt so, als sei sie von Dutzenden von Architekten aus verschiedenen Epochen mit sehr verschiedenen Geschmäckern gebaut worden, was der Wahrheit schon nahe genug kommt. Sie war einst ein römischer Tempel, dann eine maurische Moschee, dann eine katholische Kirche. Read More

Washington DC – Hauptstadt mit viel Marmor

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Washington DC – Eine Innenstadt voller Monumente und Prachtbauten

Wenn man sich für eine billige Flugverbindung entscheidet, kommt es oft vor, dass grässliche Umwege und grausam lange Wartezeiten an irgendwelchen weit abgelegenen Flughäfen in Kauf zu nehmen sind. Manchmal hat man aber auch ein wenig Glück im Unglück und muss zum Beispiel zehn Stunden in Washington DC totschlagen. Das ist dann etwas weniger schlimm, denn da gibt es etwas zu sehen.

So bin ich zum Beispiel vor Kurzem mit der United Airlines an einem schönen Sonntagmorgen um sechs Uhr in Washington gestrandet und habe mich gleich auf die Suche nach dem Metrobus gemacht, der hauptsächlich Flughafenangestellte in die Stadtmitte befördert, solange die U-Bahn noch nicht operationell ist. In diesem Metrobus musste ich unglücklicherweise einen Faustkampf zwischen einem Herrn in Shorts und einem Obdachlosen mit Einkaufswagen miterleben, den alle anderen Fahrgäste zwar zur Kenntnis nahmen, aber irgendwie so, als passiere das jeden Tag. Der Busfahrer wartete geduldig, bis die Sache ausgefochten war und fuhr dann wortlos weiter. Sehr verstörend, dieses Washington DC. Read More

Florenz – Tausend und ein Kunstwerk

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Wo man vor lauter Kunstwerken die Kunst nicht mehr sieht…

Florenz ist die Stadt, in der das Paris Syndrom zum ersten Mal beobachtet wurde und zwar schon vor Jahrhunderten, als noch kaum ein Japaner nach Paris kam und die Japaner auch überhaupt nicht nach Paris kommen wollten. Damals war Florenz so etwas wie das Mekka der Kunstliebhaber, was es heute eigentlich immer noch sein könnte, denn hinter jeder Straßenecke verbirgt sich eine Kirche oder ein Museum und selbst im Straßenraum stehen weltberühmte Statuen einfach so herum.

Wer heute nach Florenz fährt, der darf einerseits natürlich hochkarätige Kunst erwarten, muss sich aber auch darauf einstellen, dass er Touristenmassen, bescheuerte Souvenirs, überteuerte und nicht besonders italienische Mahlzeiten und lange Schlangen vor den Museen antrifft. Man sollte sich außerdem ein wenig auf die italienische Art des Verständnisses von Straßenverkehr einlassen, die für allzu friedfertige und entspannte Menschen lebensgefährlich sein kann.

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Red Rock Canyon – ein schönes Plätzchen Natur

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Rote und weiße Felsen im Red Rock Canyon

Der Red Rock Canyon liegt nur wenige Minuten von der glitzernden und aufregenden Stadt Las Vegas entfernt. Da liegt er im Grunde genau richtig, denn die Menschen in Las Vegas brauchen sicher dringend ab und zu einen kleinen Ausflug in die himmlische Stille der Natur.

Es könnte kaum einen Ort in Nevada geben, der Las Vegas unähnlicher ist. Der Red Rock Canyon ist ein Schutzgebiet, in dem es tatsächlich jede Menge rote Felsen gibt. Auf einer Ringstraße kann man bequem einmal rund fahren und an verschiedenen Stellen aussteigen. Dort gibt es dann hübsche Felsformationen zu bewundern, in denen man wandern kann.

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New York – Filmkulisse und kulinarische Weltmetropole

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Mit offenem Mund einfach nur Hochhäuser anstarren

New York ist wohl mit die faszinierendste Stadt dieser Welt. Kaum eine Metropole hat so viele Wahrzeichen und Gebäude, die man auf den ersten Blick erkennt. New York begegnet einem in tausenden von Büchern, Filmen, auf Bildern und im Fernsehen. Ich war bisher zweimal in dieser bezaubernden Stadt, in der es unendlich viel zu erleben gibt und sicherlich werde ich noch einige Male hin fahren.

Beim meinen ersten beiden Besuchen in New York war ich noch eine arme Studentin, die zu geizig war, 22 Dollar für die Fahrt mit dem Lift auf einen der Zwillingstürme des World Trade Center zu bezahlen. Zwei Wochen nach meinem zweiten Besuch waren diese beiden Türme plötzlich nicht mehr da und niemand mehr würde 22 Dollar bezahlen. Mittlerweile gibt es einen neuen Turm, von dem aus ich die Aussicht genießen werde, wenn ich wieder in New York bin. Das passiert mir nicht noch einmal!

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