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Museum Archive • Beatrice Sonntag

Kambodscha – Killing Fields und Tuol Sleng

By | Lieblingskrankheit: Reisefieber | No Comments

Erinnerungsstätten an eine grausame Geschichte

Heute berichte ich über ein Ausflugsziel, das nichts schönes an sich hat, aber dennoch ein interessant und in meinen Augen ein Must Do ist, wenn man Kambodscha besucht. Die Killing Fields und das berühmt berüchtigte Gefängnis Tuol Sleng, auch S 21 genannt, gehören leider auch zu diesem wunderschönen Land Kambodscha und sie informieren den Besucher über das wohl traurigste und grausamste Kapitel der kambodschanischen Geschichte.

Es gab zwischen 1975 und 1979 mehrere hundert von diesen Killing Fields in ganz Kambodscha während die Roten Khmer die Macht über das Land innehatten. Eine besondere Konzentration dieser Tötungsgelände, auf denen wahrscheinlich insgesamt um die 200.000 Menschen starben, befindet sich in der Nähe der Hauptstadt. Eines dieser Gelände ist als Gedenkstätte hergerichtet worden. Um es zu erreichen, muss man sich durch einige der weniger privilegierten Viertel der Vorstadt kämpfen.

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Johannesburg – Gold und Kampf für die Freiheit

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Johannesburg – Reisebericht von Beatrice Sonntag

Die Stadt Johannesburg würde es heute nicht geben, wenn nicht vor knapp 130 Jahren jemand hier rein zufällig auf eine ziemlich vielversprechende Goldader gestoßen wäre. Einer Theorie nach hieß einer dieser Männer Johan oder Johannes und es kann gut sein, dass man die nach dem Goldfund sich in rasender Geschwindigkeit ausdehnende Stadt nach ihm benannt wurde.

Apartheid Museum  Mandela

Der Alltag in Johannesburg ist mittlerweile nicht mehr vollkommen von Kriminalität bestimmt, so wie es vor zehn Jahren Gerüchten zufolge noch der Fall war. Zwar sind noch viele Gebäude mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen versehen, aber es gibt einen knallroten Hop-On-Hop-Off-Bus, der Touristen durch die Stadt befördert und sie überall dort aussteigen lässt, wo sich eine Sehenswürdigkeit im weitesten Sinne definieren lässt.

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Paris – fremde Kulturen und noch fremdere Sterne

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

9 Kommentare

Paris ist dank der perfekten TGV-Verbindung weniger als zwei Stunden entfernt. Zwar muss ich vorher erst mal den Bahnhof in Saarbrücken oder Luxemburg erreichen und dann auch noch mit einigen Minuten Verspätung rechnen, aber ich erreiche Paris schneller als Brüssel oder Berlin. Grund genug, der riesigen Stadt mehrmals im Jahr einen Besuch abzustatten. Die Stadt an der Seine verursacht bei vielen Besuchern, vor allem aus Japan das sogenannte Paris Syndrom. Offenbar wird den Japanern zu Hause ein sehr unrealistisches und maßlos beschönigtes Bild der Stadt Paris, der Stadt der Liebe, vermittelt. Wenn sie dann einmal in ihrem Leben die Reise ihres Lebens in die vermeintich schönste Stadt der Welt unternehmen, sind sie mitunter enttäuscht, um nicht zu sagen schockiert, weil Paris im Grunde schmutzig ist und stinkt.

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