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Natur Archive • Beatrice Sonntag

Boquete – Zufluchtsort für Rentner und Quetzales

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Boquete – Das Landesinnere von Panamas

Von Boquete hörte ich zum ersten Mal, als ich mich über Panama informierte und darüber, wo man dort am besten die Natur erleben kann. Von Bocas del Toro aus liegt Boquete nur eine halbständige Bootsfahrt und eine vierstündige Busfahrt entfernt. In Boquete gibt es einen Vulkan, den Baru, von dem aus man bei gutem Wetter bis zum Atlantik auf der einen und bis zum Pazifik auf der anderen Seite blicken kann. Da ich aber nur zwei Tage Zeit hatte, habe ich mich gegen den beschwerlichen Aufstieg auf den Baru entschieden.

Man kann sich am Abend gegen 8 Uhr auf den Weg machen, kommt dann bei Sonnenaufgang oben an und muss sich dann gleich wieder auf den Rückweg machen. Irgendwie klang das nicht ganz so attraktiv in meinen Ohren. Es gibt ja auch noch jede Menge andere Aktivitäten und auch sehr viele verschiedene Wanderwege. Ich habe mich für den Pipeline Trail entschieden. Dieser kurze aber schöne Wanderweg ist bekannt dafür, dass es dort einige Exemplare des berühmten Quetzal gibt. Mit meinem ortskundigen Führer, dem etwa 70 Jahre alten Feliciano, hatte ich die perfekte Begleitung. Feliciano hat es nämlich geschafft, den Quetzal aufzuspüren.

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Rilas Kloster – Heilige Knochen in den Bergen Bulgariens

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Rilas Kloster – Ein buntes orthodoxes Kloster in malerischer Umgebung

Das Rilas Kloster befindet sich etwa zweieinhalb Fahrstunden südlich von Bulgariens Hauptstadt Sofia in den Bergen. Nach etwa einer Stunde auf der Autobahn geht es weiter auf kleinen Landstraßen, durch urige Dörfer, die seit 100 Jahren kaum eine bauliche Veränderung erfahren haben und dann auf kurvenreichen Wegen, die in die Berge führen.

Das Rilas Kloster liegt malerisch im Gebirge zwischen Gipfeln, die Mitte April noch immer schneebedeckt sind. Es trägt den Namen von Sankt Ivan Rilski oder Sankt Johann von Rilas oder Saint John, der als der Klostergründer gilt. Er lebte im 10. Jahrhundert und er war als Kind schon etwas merkwürdig. So spielte er zum Beispiel nie mit anderen Kindern, sondern verbrachte seine Zeit damit, in die Kirche zu gehen und die Bibel zu studieren. Als er 25 Jahre alt war, starben seine Eltern. Nun hielt ihn nichts mehr davon ab, seiner Merkwürdigkeit freien Lauf zu lassen. Er spendete das gesamte Familienvermögen der Kirche und zog sich in die Berge zurück.

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Masaya – noch schöner bei Nacht

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Masaya – ein aktiver Vulkan

Es gibt mehr als genug Vulkane in Nicaragua. Der Masaya Vulkan ist einer der noch ziemlich aktiven Vulkane. Von Granada aus sind es nur 20 Minuten Fahrt. Man zahlt an einem kleinen Häuschen den Eintritt in den Nationalpark und kann dann ganz bequem mit dem Wagen hinauf zum Kraterrand fahren, der auf etwa 630 Höhenmetern liegt.

Dort gibt es einen sehr modernen Parkplatz. Der Masaya Vulkan ist wohl der am bequemsten besuchbare Vulkan des Landes. Ein paar Schritte vom Parkplatz entfernt ist eine kleine Maier gebaut worden, über die man in den Krater des Vulkans hinein schauen kann. Der Anblick der runden Krateröffnung ist ziemlich eindrucksvoll, obwohl man nicht unbedingt viel sieht. Read More

Kao Sok Nationalpark – Idylle auf dem Wasser

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Kao Sok Nationalpark – köstliches Curry mitten im Regenwald

Der Kao Sok Nationalpark liegt eine lange Fahrt mit dem Nachtzug von Bangkok entfernt im Süden von Thailand. Nach der quirligen Metropole ist die grüne und ruhige Landschaft hier ein Genuss. Der gesamte Park ist geprägt von Kalksteinfelsen und Regenwald. Wer Natur sucht, der ist hier also genau richtig.

Ich habe einen Tag auf dem Kao Sok See verbracht, der entfernt an die Ha Long Bucht in Vietnam erinnert, aber dann doch wieder ganz anders ist. Am Morgen liegen dicke Nebelschwaden auf dem Wasser und verstecken die aus dem See herausragenden Kalksteinfelsen. Die einzigen Geräusche, die man hört kommen aus dem Dschungel wahrscheinlich von verschiedenen Vögeln und Insekten und natürlich vom Motor des Bootes, auf dem ich unterwegs bin. Read More

La Fortuna – einer der letzten echten Regenwälder

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La Fortuna – es grünt so grün.

Nach den Nebelwäldern in Monteverde war ich vorbereitet für die Königsklasse der Urwälder: Regenwald! Um einen der letzten noch bestehenden Regenwälder unseres Planeten zu sehen, ist Costa Rica ein perfektes Ziel.

La Fortuna empfängt mich mit einem ordentlichen zweistündigen Regenschauer, aber die kommenden zwei Tage sind sonnig und angenehm. Die Stadt La Fortuna wurde so genannt, weil sie das ziemliche Glück hatte, vom letzten wirklich verheerenden Vulkanausbruch des El Arenal verschont zu bleiben. Der El Arenal ist aktuell eine der Hauptattraktionen von La Fortuna. Wieder ein Glücksfall. Read More

Monteverde – wo es mehr regnet als in London

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Monteverde – ein Wald voller Viehzeug

Als ich in Monteverde ankam, hat es geregnet. Nicht so richtig, also nicht in Tropfen, sondern eher so nebenbei, so als würde sich der Regengott gerade auf etwas anderes konzentrieren und nur aus Gewohnheit ein wenig Sprühnebel über Monteverde ausschütten.

Monteverde ist der Teil von Costa Rica, wo sich die berühmten Nebelwälder befinden. Wegen dieser Wälder bin ich dorthin gefahren, also sollte ich mich eigentlich nicht über die konstante Feuchtigkeit und den nieselig drizzeligen Regen ärgern. Es lohnt sich nicht wirklich, einen Schirm aufzuspannen, denn der Regen ist unaufdringlich. Es ergibt auch wenig Sinn, einen Schirm zu benutzen, denn der Niesel-Dunst kommt von überall. Read More

Cerro Negro – ein junger und übermütiger Vulkan

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Cerro Negro – gebrochene Knochen und Geschwindigkeitsrekorde

Der Cerro Negro ist ein aktiver Vulkan, der nur wenige Kilometer von der Stadt León in Nicaragua entfernt liegt. Er befindet sich in einem Nationalpark, der nach zwei anderen Vulkanen benannt ist, aber er ist der Star des Parks. Daran besteht kein Zweifel. Der Cerro Negro ist quasi das Nesthäkchen des Landes. Der Vulkan entstand erst 1850, ist aber seither ziemlich aktiv. Jugendlicher Übermut möglicherweise.

Der Cerro Negro ist knapp 730 Meter hoch und er ist, wie es sein Name schon nahe legt, ziemlich schwarz. Kaum ein Pflänzchen wächst an seinen Hängen, denn er bricht ständig aus. Zuletzt hat er 1999 wieder Asche und Lava von sich gegeben. Da die Vegetation normalerweise etwa 50-60 Jahre braucht, um Fuß zu fassen und der Cerro Negro ständig ausbricht, wäre es voreilig sich als Pflanze hier anzusiedeln. Read More

Copan – Das Paris der Maya

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Copan hat wohl die kunstvollsten Ruinen in Mittelamerika

Copan heißt eine kleine Stadt, die sich unmittelbar neben den berühmten Ruinen von Copan befindet. Wahrscheinlich gäbe es ohne diese Ruinen keine Stadt. Die Ruinen beweisen aber, dass es früher hier eine echt große Stadt gab. Von 250 bis 900 nach Christus war Copan eines der wichtigsten Zentren des Mayareiches. Zu ihren Glanzzeiten hatte sie 30.000 Einwohner.

Genau das wurde der prachtvollen Stadt auch schließlich zum Verhängnis. Die Bewohner von Copan holzten über Jahrhunderte die Wälder in der Umgebung ab und verursachten durch ihre rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ihren eigenen Untergang. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Read More

Death Valley – die mühsame Reise zu den mysteriösen Steinen

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Death Valley – Wandernde Steine auf ihrer Rennstrecke in freier Wildbahn

 

Die wandernden Steine gehören sicherlich zu den faszinierendsten Naturphänomenen in Kalifornien. Sie werden immer wieder gerne fotografiert und haben Forschern viele Jahrzehnte lang Rätsel aufgegeben. Nun haben wohl einige Wissenschaftler herausgefunden, dass diese Steine sich über ihre Rennstrecke bewegen, wenn des nachts Feuchtigkeit gefriert und ihnen eine glatte Oberfäche zum Rutschen liefert. Der Wind spielt bei diesem Szenario auch eine Rolle.

Auch wenn einige der kreativeren Theorien reizvoller waren, scheint diese doch recht nah an der Wahrheit zu liegen. Das macht die wandernden Steine jedoch nicht weniger faszinierend und sehenswert. Sie liegen allerdings nicht gerade auf dem Weg – egal welchen Weg man nimmt. Read More

Sesriem Canyon – Sonnenuntergang mit Apfelwein

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Sesriem Canyon – etwas Abwechslung zum Sand

Die Hauptattraktion in der Gegend von Sesriem und Sossusvlei sind definitiv die riesigen und ausladenden Sanddünen. Wenn man allerdings schon drei oder vier von ihnen bestiegen und einige andere von unten bewundert und fotografiert hat, dann bietet der felsige Sesriem Canyon eine willkommene Abwechslung zu all dem Sand.

Der Sesriem Canyon liegt nur eine halbe Stunde auf einer wirklich miserablen Schotterpiste von den Camps entfernt, die sich am Eingang zum Namib Naukluft Nationalpark befinden. Die holprige Fahrt lohnt sich, denn der Canyon ist wirklich schön. Auf dicken Kieselsteinen kann man in Richtung Westen spazieren, wo sich der Canyon immer weiter öffnet. Read More