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Naturwunder Archive • Beatrice Sonntag

La Digue – Die Lady Diana unter den Inseln

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La Digue – Autofreies Paradies

Was haben wohl Prinzessin Diana und die Seychelleninsel La Digue gemeinsam? Ja, wäre ich auch nicht drauf gekommen. Es geht um Fotos, um Fotografen und um Fotomotive. Prinzessin Diana soll die meistfotografierte Person der Menschheitsgeschichte sein und der Strand Anse Source d‘Argent ist den meisten Erhebungen zufolge der meistfotografierte Strand der Welt. Natürlich ist es schwierig, das zu messen, denn woher will man wissen, wie viele Fotos jeder Tourist von diesem oder jenem Strand geschossen hat. Ich habe 56 gemacht. Das ist aber nicht statistisch erfasst.

Zudem gibt es einige Quellen, die Königin Elisabeth II als die meistfotografierte Person aufführen. Sie hat gegenüber Prinzessin Diana natürlich den Vorteil, dass sie deutlich älter ist und auch in den vergangenen Jahren noch tausendfach fotografiert werden konnte. Aber das nur nebenbei. Die Behauptung, dass Anse Source d‘Argent der meistfotografierte Strand der Welt sei, klingt durchaus plausibel, denn es ist sicherlich der beliebteste und berühmteste Strand der Seychellen und er ist einfach gigantisch schön. Ein Traum. Das Abbild des Paradieses! Ehrlich. Das sage ich als absoluter Strand-Laie, aber Ihr könnt mir glauben.

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Andernach – Wenn schon nicht Island

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Andernach – Eine Stadt auf einem Untergrund voller Sprudel

Von Andernach hatte ich schon mal gehört. Keine Ahnung in welchem Zusammenhang. Der Ort am Rhein ist erst 2001 wieder richtig berühmt geworden, als der Geysir von Andernach plötzlich wieder aktiviert wurde. Seither hatte ich die vage Idee, da irgendwann mal hinzufahren. Schließlich handelt es sich beim Geysir von Andernach um den höchsten Kaltwassergeysir der Erde. Es musste aber erst eine weltweite Pandemie kommen, damit ich wirklich nach Andernach gefahren bin.

Ich hatte Glück mit dem Wetter, hatte ein bequemes kleines Hotelzimmer nur ein paar hundert Meter von der Aldernacher Altstadt entfernt und hatte ein Ticket für die Geysirbesichtitung in der Tasche.

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Erta Ale – Nur ein paar Meter vom Mittelpunkt der Erde

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Erta Ale – Im Auge des Vulkans

Eine Weile lang wurde vor Reisen in die Danakil-Senke gewarnt, weil es ein paar Entführungen und sogar tote Touristen gegeben hatte. Minuten nachdem bekannt wurde, dass ein Friedensvertrag unterschrieben wurde und dass die Rebellen im Grunde schon lange aufgegeben hatten, war ich dabei, nach einer passenden Reise zu suchen.

Die Anreise zum Erta Ale Vulkan ist etwas mühsam und dauert eine Weile. Je nachdem, wo man losfährt, muss man etwa einen halben Tag durch sehr trockene Landschaften kurven, wo es kaum so etwas wie eine Straße gibt. Als wir uns langsam in die Nähe des Vulkans begeben (was man daran erkennt, dass überall schwarze Lava herumliegt) ist eine Piste zu erkennen, die möglicherweise eine Baustelle für eine Straße ist. Es arbeitet jedoch niemand daran.

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Iskanderkul – Ein verrücktgewordenes Pferd im Fan Gebirge

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Iskanderkul – Traumhafter Bergsee mit berühmtem Schutzpatron

Der Istanderkul-See liegt auf einer Höhe von etwa 2100 Metern in den Fan Bergen im Westen von Tadschikistan. Iskanderkul bedeutet See von Alexander. Aber nicht irgendein Alexander, sonder Alexander der Große, der hier an diesem See Rast gemacht haben soll auf seinem Weg nach Indien. Er kam ja auch bis Indien, ist dann aber auf dieser Eroberungsreise verstorben. Er war zwar erst 33 aber er hatte ja bis dahin auch schon genug Ärger gemacht und Länder erobert.

Der Iskanderkul ist heute ein beliebtes Fotomotiv und Ausflugsziel. Er liegt etwa in der Mitte zwischen der Stadt Pandschakent und der Hauptstadt Duschanbe weiter südlich. Die Straßen, die dahin führen, sind verglichen mit einigen Straßen in Tadschikistan eher schlecht. Verglichen mit anderen jedoch hervorragend. Es wird manchmal etwas staubig und man kommt nicht allzu schnell voran, aber man muss nicht ständig um sein Leben fürchten und wird auch nicht allzu sehr durchgeschüttelt.

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Ha Long Bucht – Zauberhafte Landschaft und viel zu viele Touristenboote

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Ha Long Bucht – zurecht ein Unesco Weltnaturerbe

Die Anzahl der Boote, die auf der Halong Bucht unterwegs sind hat sich seit meinem letzten Besuch 2007 wohl verzehnfacht. Zudem sind die Boote auch noch auf die zehnfache Größe angewachsen. Es hat sich eingebürgert, dass die Touristen nun eine oder zwei Nächte auf einem der Boote verbringen. Daher gibt es größere Boote mit tollen Kabinen, einer Kombüse, einem kleinen Speisesaal und Bar. Ich war mehr als positiv überrascht von dem Komfort, der mich auf dem mittelgroßen Holzboot mit 6 Kabinen erwartete.

Das Bett in der Kabine war bequem. Ich konnte im Liegen aus dem Fenster schauen und die anderen Boote sowie die charakteristischen Kalksteinfelsen vorbeiziehen sehen. Am Abend saß ich dann an einem hübsch eingedeckten Tisch und ein Kellner in einem weißen Hemd servierte Getränke mit Schirmchen sowie verschiedene vietnamesische Köstlichkeiten. Es gab Frühlingsröllchen, Kürbissuppe, Hähnchencurry und natürlich auch Fisch und Shrimps. Das Meer um das Boot herum liefert schließlich Nahrungsmittel zu Hauf. Den ganzen Tag über konnte ich Fischer auf ihren kleinen Booten mit Netzen und Angeln hantieren sehen. Read More

Capri – wenn bei Capri die rote Sonne….

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Capri – ein hübsches Fleckchen Mittelmeer voller Touristen

Als Kind kannte ich Capri nur in Form von Capri Sonne, diesem fürchterlich süßen Getränk aus de Aluminiumbeutel. Später kam dann noch dieser schlimme Schlager dazu, wo bei Capri die rote Sonne offenbar auch besonders spektakuläre Weise im Meer versinkt. Trotzdem wollte ich mir Capri auch mal in Natura ansehen, als ich dann schließlich herausgefunden hatte, dass es sich um eine italienische Insel handelt.

Von Neapel aus kann man Capri mit einem Boot innerhalb von etwas weniger als einer Stunde erreichen. An den Wochenenden sind diese Fähren immer schnell ausgebucht, weshalb es sich empfiehlt, früh online ein Ticket zu kaufen. Schließlich will man ja am selben Tag auch wieder zurück zum Festland. Ich will überhaupt nicht wissen, was eine Hotelübernachtung auf dieser Luxusinsel kostet. Read More

Etosha Nationalpark – alles außer Erdmännchen!

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Etosha Nationalpark – Namibias Fauna

Der Etosha Nationalpark ist sicherlich einer der besten Orte auf dieser Welt, um afrikanisches Großwild aus der Nähe zu sehen. Drei Tage sind eigentlich genug, um sich einen Überblick zu verschaffen, aber ich hätte noch ein paar Tage länger bleiben können. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen, Elefanten, Löwen, Giraffen und Warzenschweine dabei zuzusehen, wie sie Wasser trinken oder einfach nur herum spazieren.

Die Zebras spazieren immer in riesigen Gruppen umher. Manchmal mischen sich ein paar Gnus unter die Zebras. Die Giraffen sind besonders vorsichtig, wenn sie Wasser trinken. Bevor sie ihren Kopf nach unten bewegen, um zu trinken, schauen sie sich ganz ausführlich in der Gegend um, damit sie sicher sein können, dass keine Gefahr droht. Wenn sie nämlich den Kopf in Richtung Wasser bewegen, hören und sehen sie schlecht, weil ihnen das Blut in den Kopf fließt. Das macht diesen Moment zu einem gefährlichen Augenblick. Read More

Sossusvlei und die Namib Wüste

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Sossusvlei – Sand so weit das Auge reicht

Endlich habe ich es geschafft, den Süden von Namibia aufzusuchen und mir die dortigen Naturwunder anzuschauen. Selbstverständlich war mir schon vorher klar, dass es sich bei Sossusvlei und Sesriem und der gesamten Wüste Namib um einen sehr sandigen Flecken Erde handelt. Trotzdem war ich dann überwältigt von so unglaublich viel Sand, der auch noch so wunderschön ist!

Die Fahrt von Windhoek nach Sesriem ist etwa ab Rehoboth ziemlich beschwerlich und geht auf Schotterpisten nur langsam voran. Jedes Fahrzeug zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Trotzdem erreicht man die Camps in Sesriem innerhalb von sechs bis sieben Stunden. Schon das Camp besteht zum größten Teil aus Sand. Wind bewegt den feinen Sand eigentlich immer und überall. Sand dringt durch die winzigen Poren der Fliegengitter des Zelts und beim Abendessen am Lagerfeuer muss man eine gewisse Toleranz gegenüber Sandkörnern zwischen den Zähnen aufbringen. Read More

Ngorongoro Krater – Ein Topf voller Tiere

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Atemberaubende Natur an der Schwelle zur Serengeti

Vom Ngorongor Krater habe ich schon seit Jahrzehnten geträumt. Es ist einer dieser magischen Namen wie auch Timbuktu, Ouagadougou und Kuala Lumpur, die mich schon als Kind fasziniert haben. Meine Tansania-Reise war im Grunde nur ein Nebenprodukt der Umstände, dass die Botschaft von Ghana in Berlin vollkommen unprofessionell arbeitet und dass Turkish Airlines nach Stone Town fliegt – aber das ist eine andere Geschichte. Tansania stand schon lange auf meiner Wunschliste. Unter anderem auch wegen des Ngorongoro Kraters.

Zum Ngorongoro Krater bin ich dann letztendlich von einem kleinen Ort namens Mto Wa Mbu aus aufgebrochen. Dort hat mich und drei andere Abenteurer ein Jeep abgeholt, der bereits nach etwa einer Stunde auf tatsächlich akzeptablen Straßen den Eingang zum Schutzgebiet erreicht hat. Das Schutzgebiet des Ngorongoro Kraters grenzt an den Serengeti Nationalpark, ist aber nicht ganz so streng unter Naturschutz gestellt, wie dieser. Im Krater gelten dieselben strengen Bedingungen, aber rund um den Krater dürfen die Massai mit ihrem Vieh leben und umher ziehen. Read More

Serengeti Nationalpark – ein unvergleichliches Naturwunder

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Die Serengeti darf nicht sterben und ist auch alles andere als tot!

Die Serengeti kennt jeder spätestens seit dem Film „Serengeti darf nicht sterben“. Offenbar haben sich viele Menschen und unter anderem auch die Regierung von Tansania diesen Aufruf zu Herzen genommen und die Serengeti ist nicht gestorben. Ganz im Gegenzeit. Man kann dort im Grunde alle Hauptdarsteller des Films täglich antreffen und ihnen live zusehen, was noch viel viel besser ist als jeder Film!

Der Weg vom Ngorongoro Krater zum eigentlichen Bereich des Serengeti Nationalparks ist sehr sehr holprig. Schilder weisen darauf hin, dass Straßenarbeiten durchgeführt werden, aber bis auf Material, das auf mehreren Kilometern die Strecke blockiert, ist weit und breit nichts von Arbeiten zu sehen. Die Fahrt ist nicht nur brutal zur Wirbelsäule, sondern auch zur Lunge, denn die Jeeps wirbeln den feinen afrikanischen Staub auf. Read More