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Naturwunder Archive • Seite 2 von 2 • Beatrice Sonntag

Death Valley – Alles tot bis auf die Bienen

By | Vielleicht bald noch mehr Geschichten | No Comments

So schön kann trockene Hitze sein

Der Death Valley Nationalpark war eines meiner Wunschziele auf der vergangenen USA-Reise. Da aber auch der Yellowstone Nationalpark auf dem Programm stand und dieser für mein Empfinden aus klimatischen Gründen nur im Hochsommer bereist werden kann, musste ich mit einem Death Valley Vorlieb nehmen, das seinem Namen alle Ehre machte.

Bei 119 Grad Fahrenheit, 48 Grad Celsius, sind die Bedingungen im Death Valley Nationalpark im August nicht eben fürs Wandern geeignet. Im Grunde ist nicht einmal das Autofahren zu empfehlen, denn nicht alle Motoren und Armaturen funktionieren bei diesen Bedingungen ideal. Ich kann aber mit Hitze besser umgehen als mit Kälte und daher erreiche ich gut gelaunt die Rangerstation, die auf erstaunliche 20 Grad heruntergekühlt ist. Der nette Mann hinter dem Schalter reicht mir eine Karte des Nationalparks, bedankt sich dafür, dass ich ein Eintrittsticket am Automaten erstanden habe („Das ist nett von Ihnen. Wir nehmen es da nicht so ernst“) und rät mir davon ab, eine längere Wanderung zu unternehmen. Ich kann ihn beruhigen. Meine vertrocknete Leiche muss er in den nächsten Wochen nicht irgendwo auflesen, denn ich werde schön brav in der Nähe meines Autos bleiben. Read More

Niagarafälle – Viel Wasser und noch mehr Neonlichter

By | Kurz und schmerzlos | No Comments

Casinos und 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde

Von Toronto aus habe ich einen Ausflug zu den Niagarafällen unternommen. Tatsächlich waren die Niagarafälle der eigentliche Grund für meine Kanadareise im Frühjahr 2016. Nachdem ich die Viktoriafälle und die Wasserfälle von Iguazu gesehen hatte, standen die Niagarafälle als die wasserreichsten Wasserfälle in Nordamerika auf meiner Liste der Naturwunder, die ich besuchen wollte.

Auf jeden Fall gehören sie zu den Top 10 der Wasserfälle dieser Erde und nun waren sie der Grund für meine erste Reise nach Kanada, die sicherlich nicht die letzte gewesen sein wird. Denn so sehr mich das Klima dieses riesigen Landes abschreckt, so schön kann es dort im Frühling und Sommer sein. Außerdem ist Kanada von der Atmosphäre her irgendwie ein bisschen wie eine menschlichere Version der Vereinigten Staaten. Ich will nichts Negatives über die USA sagen, ich liebe dieses faszinierende und abwechslungsreiche Land. Aber Kanada hat den USA in Sachen Weltoffenheit, Politik, Umweltschutz und Friedlichkeit (man schaue sich nur einmal die Waffengesetze an) einiges voraus. Es ist quasi eine gute Alternative für jemanden, der gerne in Nordamerika leben, aber nicht in den USA verklagt, vergiftet oder erschossen werden möchte.

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