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Reisebericht Archive • Beatrice Sonntag

Catania – Achtjährige Raucher im Schatten des rauchenden Vulkans

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Catania – Pizza und Geschichte, was will man mehr?

Catania stand schon länger auf der Liste meiner möglichen Reiseziele, vor allem, weil es direkt neben dem berühmten Vulkan Ätna liegt. Ich hatte mir eigentlich eine kleine Städtetour mit Vulkanbesteigung gedacht, aber letztendlich hat das Coronavirus meine Reisezielauswahl dermaßen eingeschränkt, dass Italien eines von nur noch wenigen erreichbaren Zielen war. Auf die Frage hin, ob mein Mann eine italienische oder eine griechische Insel vorziehen würde, sagte er nur: „In Italien gibt es Pizza, richtig?“ So kamen wir recht spontan zu einer Woche Sizilien.

Und es war eine gute Entscheidung. Sonne, Hitze, Meer und Pizza sind in Hülle und Fülle vorhanden. Der italienische Verkehr beziehungsweise die Toleranz der Italiener bezüglich Geschwindigkeitsbegrenzungen und der Frage, ob da wirklich ein Auto durchpasst, lassen meine Nackenhaare zu Berge stehen, aber glücklicherweise muss ich nicht fahren. Mein Mann fühlt sich wie in einem Super Mario Cart Spiel und genießt es, in dem winzigen Fiat 500 um die Kurven zu schießen, während ich immer nur staunen kann, dass nichts schief geht.

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Palermo – Perfekt erhaltene Kirchen und Leichen

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Palermo – Siziliens Metropole mit jeder Menge Architektur

Die größte Stadt auf Sizilien ist Palermo. Ein Name, den wohl jeder schon einmal gehört hat. Bis zu meiner Sizilienreise habe ich allerdings nichts wirklich mit Palermo verbinden können, außer vielleicht, dass es irgendwie italienisch klingt. Und kam nicht dieses Küken Calimero mit den Eierschalen auf dem Kopf aus Palermo?

Wie auch immer. Dank Corona ende ich in diesem wirren und ungewöhnlichen Sommer in Palermo, einer Stadt, die vollgepackt ist mit Geschichte, Architektur und winzigen Autos, die sich in einem Hupkonzert durch die Straßen schlängeln, als wollten sie einen unentwirrbaren Zopf flechten.

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Agrigento – das Gegenteil von einem Tal

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Agrigento – Zu Besuch bei Zeus und Hera in Italien

Von der eigentlichen Stadt Agrigento habe ich nicht viel gesehen, denn nach meinem Besuch im Tal der Tempel, war ich ganz schön groggy und vor allem hungrig. Ich muss euch mitteilen, dass es in Agrigento gegen 4 Uhr am Nachmittag sehr schwierig ist, eine Pizza zu bekommen. Die Italiener scheinen entweder um die Mittagszeit oder abends zu essen. Die Touristen sind in diesem Corona-Sommer stark dezimiert und daher scheint es sich nicht zu lohnen, nachmittags italienische Köstlichkeiten anzubieten.

Die Hauptsehenswürdigkeit in Agrigento ist also das Tal der Tempel. Zunächst einmal muss gesagt werden, dass der Name sehr irreführend ist, denn das Tal der Tempel ist alles andere, als ein Tal. Tempel gibt es allerdings jede Menge. Diese befinden sich allerdings auf einer Anhöhe, um nicht zu sagen, einem kleinen Bergkamm. Also zumindest ein Hügel. Sicher kein Tal.

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Ätna – Mondlandschaft mit 250 Kratern

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Ätna – Ein launischer und geheimnisvoller Riese

Der Ätna ist Europas höchster Vulkan. Zwar ändert sich seine Höhe nach jedem größeren Ausbruch mal nach oben, mal nach unten, aber bisher hat ihm kein anderer Vulkan diesen Titel streitig gemacht. Der Ätna ist in Italien übrigens kein Er, sondern eine Sie. Angeblich, weil der Vulkan so launisch ist. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kenne ausreichend launige Männer und auch launische Vulkane. Das ist in meinen Augen kein ausreichendes Anzeichen dafür, dass der Ätna eine Frau ist. Wie auch immer. Er beherrscht immer mal wieder das Leben der Menschen in Sizilien, legt mal den Flugverkehr mit einer gigantischen Aschewolke lahm oder begräbt etwas unter sich.

Mittlerweile hat er schon eine Liftanlage, zwei Hotels, mehrere Souvenirläden und ein Observatorium unter seinen Lavaströmen begraben. Letzteres liegt heute etwa 40 Meter tief unter erkalteter zu Stein gewordener Lava, weshalb es nicht mehr genutzt werden kann. Glücklicherweise fließt die Lava des Ätna offenbar recht langsam, so dass kaum jemand zu Schaden kommt. Evakuierungen gibt es allerdings regelmäßig. Oft schon wegen zu starker Erdbeben, die einem Ausbruch vorangehen.

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Syrakus – Mittelmeeratmosphäre am Zipfel von Sizilien

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Syrakus – Römer, Griechen, Touristen

Die Stadt Syrakus, die im Südwesten von Sizilien am Meer liegt, ist vielleicht das schönste Fleckchen auf der gesamten Insel. Die Römer und die Griechen haben unter anderem diese Stadt vor vielen Jahrhunderten erobert und ihre Spuren hinterlassen. Heute sind es die Touristen, die Syrakus jeden Tag aufs neue erobern, zumindest im Sommer.

Der Sommer 2020 ist jedoch in so vielen Belangen anders als jeder Sommer zuvor, denn die Touristenmassen bleiben wegen Corona aus. Zwar liegt ein gigantisches Kreuzfahrtschiff im Hafen von Syrakus vor Anker und es überragt jedes einzelne Gebäude der Stadt bei weitem. Aber es ist nicht ganz ersichtlich, ob es wirklich Massen von Touristen nach Syrakus befördert hat oder ob es einfach nur da im Hafen liegt.

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Rothenburg ob der Tauber – Romantische Mittelalterkulisse live erleben

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Rothenburg ob der Tauber – auf den Spuren des Henkers

In Rothenburg war ich im Kindergartenalter mal zu Besuch. Ich kann mich ganz dunkel an eine Art Turm oder Mauer erinnern. Etwa 35 Jahre später sieht Rothenburg wohl gar nicht mal so sehr anders aus als damals – zumindest nicht die Altstadt mit der eindrucksvollen und erstaunlich intakten Stadtmauer aus dem Mittelalter. Ich kann nicht behaupten, dass ich meine Erinnerungen auffrischen wollte, denn es waren kaum welche vorhanden. Ich ging also unvoreingenommen auf Rothenburg zu. Das einzige Vorurteil, das ich hatte, war, dass es sich bei Rothenburg ob der Tauber um eine der schönsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas handelt.

Rothenburg ob der Tauber ist besonders charmant im Abendlicht. Selten habe ich so viele Fachwerkhäuser auf einem Haufen gesehen. Die Stadtmauer ist geradezu pittoresk. Auf einem historisch authentischen Wehrgang kann man fast um die gesamte Altstadt herumlaufen. Das muss es gewesen sein, was mich als kleines Kind so sehr begeistert hat, dass ich mich sogar an Architektur erinnere.

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Dresden – schöne neue Altstadt

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Dresden – Kunstdiebe und sorglose Sommernächte

Auf der Suche nach den schönsten Zielen in Deutschland bin ich recht schnell auf Dresden gestoßen. Das Elbflorenz, eine Stadt der Künste und der berühmten Frauenkirche; eine Stadt, die im wahrsten Sinne des Wortes aus der Asche wieder auferstanden ist. Daher ist die Altstadt von Dresden auch quasi nagelneu. Dabei ist es ziemlich gut gelungen, das historische Flair wieder aufleben zu lassen.

Die Semperoper ist sicher eines der bekanntesten Gebäude in Dresden. In den 1830er Jahren baute der damalige Hofbaumeister ein schmuckes Opernhaus, das ab 1841 das Juwel der Stadt und der gesamten regionalen Musikszene war. Semper stellte sich 1849 auf die falsche Seite einer erfolglosen Revolution und wurde der Stadt verwiesen. 1869 gab es einen bösen Brand und die von allen geschätzte Oper lag in Schutt und Asche. Daraufhin gab es eine Unterschriftensammlung in der Bevölkerung, die dem Fürst nahelegte, Semper zurückkehren zu lassen, damit er eine neue Oper bauen konnte. So geschah es.

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Nürnberg – Zwischen Henkerturm und Reichsparteitag

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Nürnberg – Sommer, Altstadt, Nazirally, Düre

Es musste erst eine globale Pandemie um sich greifen, dass ich auf die Idee komme, auch mal in der näheren Umgebung ein paar Tage zu verbringen. Nürnberg ist sicherlich eine der schönsten Städte in Deutschland und ich wollte da unbedingt mal hin, allerdings erst, wenn ich so gebrechlich bin, dass ich mich nicht mehr in einem Flugzeug bis nach Abu Dhabi quälen kann.

Nürnberg hat viele Aspekte. Mich haben vorrangig die historische Altstadt und das Reichsparteitagsgelände interessiert, zumindest mal für meinen verfrühten ersten Besuch in Nürnberg. Das Reichsparteitagsgelände ist riesig. Es wurde geplant für die glorreiche Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die niemals eintrat. Gebaut wurde ein Teil einer gigantischen Indoor-Arena für 50.000 Besucher, die fast wie das Kolosseum in Rom aussieht und eine endlose Prachtstraße für beispiellose Militärparaden, die nie genutzt wurde.

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Bukavu – Zwischenstation auf dem Weg zu den Gorillas

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Bukavu – Millionenstadt am Kivusee

Von Bukavu hatte ich noch nie gehört, bis ich eine Reise zu den Flachlandgorillas buchen wollte. Flachlandgorillas gibt es irgendwo in der Mitte von Afrika, hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo und ein paar anderen mehr oder weniger stabilen Staaten. Eine abenteuerlustige Reiseagentur in Deutschland bietet eine Reise zu den Östlichen Flachlandgorillas an, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo wohnen.

Da ich keine besondere Vorliebe habe, wenn es um die Frage geht, ob ich lieber östliche oder westliche Flachlandgorillas mag, habe ich mich für diese Reise entschieden. Und so gelangte ich schließlich mit einem recht schnellen und erstaunlich modernen Motorboot im Hafen von Bukavu am Südufer des Kivusees an. Alle, die aus dem Motorboot aussteigen, müssen ihre Hände mit stark gechlortem Wasser waschen, woran ich mich schon in den vorherigen Tagen gewöhnt hatte. Ein großes Schild informiert darüber, wie man sich am besten vor Ebola schützt. Ansonsten könnte der kleine Hafen eigentlich an jedem beliebigen See liegen.

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Kahuzi Biega Nationalpark – eine Perle im Ostkongo

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Kahuzi Biega Nationalpark – Zu Gast bei unseren Verwandten

Der Kahuzi Biega Nationalpark befindet sich im Osten der Demokratischen Republik Kongo nicht weit von der Stadt Bukavu am Kivusee entfernt. Es handelt sich nicht unbedingt um eine touristisch geprägte Ecke, aber der Kahuzi Biega Nationalpark ist eine Touristenattraktion – schließlich kann man hier die östlichen Flachlandgorillas besuchen. Das Gorilla Tracking ist hier im Kongo auch mit 400 US-Dollar deutlich günstiger als in Uganda und unglaublich viel günstiger als in Ruanda.

Die kleine Rangerstation am Eingang zum Nationalpark erreicht man am besten mit einem Geländewagen, denn schon der Weg von Bukavu zum Park führt durch Ortschaften, deren Straßen bei Regen oder Feuchtigkeit eine Herausforderung sein können. Es wird Kaffee und Tee serviert, während einer der Ranger eine Ansprache hält und alles Wissenswerte erklärt. Ich erfahre, dass es zwei Gorillafamilien im Kahuzi Biega Nationalpark gibt, die an Menschen gewöhnt sind. Da eine der beiden Familien jedoch nur aus einem einzigen Männchen besteht, ist die größere Familie, die aus über einem Dutzend Tieren besteht, die eigentlich interessante für Besucher.

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