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Ruinen Archive • Beatrice Sonntag

Copan – Das Paris der Maya

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Copan hat wohl die kunstvollsten Ruinen in Mittelamerika

Copan heißt eine kleine Stadt, die sich unmittelbar neben den berühmten Ruinen von Copan befindet. Wahrscheinlich gäbe es ohne diese Ruinen keine Stadt. Die Ruinen beweisen aber, dass es früher hier eine echt große Stadt gab. Von 250 bis 900 nach Christus war Copan eines der wichtigsten Zentren des Mayareiches. Zu ihren Glanzzeiten hatte sie 30.000 Einwohner.

Genau das wurde der prachtvollen Stadt auch schließlich zum Verhängnis. Die Bewohner von Copan holzten über Jahrhunderte die Wälder in der Umgebung ab und verursachten durch ihre rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ihren eigenen Untergang. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Read More

Cobá, Ek Balam und Tulum – wunderbares Mexiko

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Noch mehr Ruinen und Pyramiden

Nachdem man das berühmte Chichen Itza gesehen hat, wirken die meisten anderen Ruinenstätten der Maya in Yukatan irgendwie ein bisschen weniger spektakulär. Trotzdem haben sie alle ihren Reiz und ihre Besonderheiten. Ich liebe ja alte Steine, besonders wenn irgendein historisches Volk sie zu wunderbaren und ausgefallenen Formen zusammengesetzt hat. Die Maya standen total auf Pyramiden, was ich faszinierend finde.

Das Schöne an Ek Balam ist, dass man hier nicht Schlange stehen muss. Die Ruinenstätte wurde erst vor wenigen Jahren für Besucher freigegeben und war damit ein für mich noch unbekanntes Ziel. Auf dem Gelände von Ek Balam gibt es einige kleinere Pyramiden, einen Ballspielplatz und zum krönenden Abschluss ein ziemlich riesiges Bauwerk. Es ist nicht eigentlich eine Pyramide, aber in der Mitte kann man auf den Stufen 32 Meter hinauf steigen und auf den rings herum gelegenen flachen Dschungel schauen. Read More

Guatemala – Keine Bestechungsgelder und kein Weltuntergang!

By | Vielleicht bald noch mehr Geschichten | No Comments

Meine Reise nach Guatemala liegt nun schon ein paar Jahre zurück. Ich erinnere mich aber noch sehr gut an den Grenzübergang von Belize nach Guatemala. Dort stand ein riesiges Schild, auf dem darauf hingewiesen wurde, dass Bestechungsgelder in Guatemala absolut illegal und vollkommen unüblich sind. Kein Besucher des Landes sollte sich darauf einlassen, irgendwem Bestechnungsgelder zu zahlen und sich umgehend an die Polizei wenden, falls ihm etwas in dieser Richtung widerfahren sollte.

Während ich noch dabei war, den Text auf dem Schild zu lesen, erklärte mir mein Reisebegleiter, dass ich ihm nun meinen Reisepass und ein kleines Bestechungsgeld in Höhe von einem Dollar aushändigen sollte. Damit werde er dann zu den Zollbeamten gehen und im Handumdrehen unsere Einreiseformalitäten regeln. Natürlich sei das Bestechungsgeld nicht hundert prozent legal und auch nicht unbedingt notwendig, aber so ginge es einfach viel schneller und unkomplizierter. Willkommen un Guatemala!

 

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