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Tempel Archive • Beatrice Sonntag

Chimi Lhakhang – ein Tempel voller Hunde und Penisse

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Chimi Lhakhang – wo der heilige Verrückte die Fruchtbarkeit predigte

Der Chimi Lhakhang ist ein kleiner Tempel in der Nähe von Punakha. Wenn er auch baulich nicht sehr bemerkenswert ist, so handelt es sich doch um einen der faszinierendsten Tempel im kleinen Königreich Bhutan im Himalaya. Rund um den Chimi Lhakhang dreht sich nämlich alles um Fruchtbarkeit im Allgemeinen und um den Penisse um Besonderen.

Der Weg zu der beinahe unscheinbaren Tempelanlage führt durch Reisfelder, auf denen das eine oder andere Rind stehen. In regelmäßigen Abständen sind Gebetsfahnen verschiedener Größen aufgestellt, die im Wind flattern und die Gebete der Gläubigen gen Himmel tragen. Schließlich erreicht man ein reich verziertes Tor aus Holz sowie eine Hinweistafel, die den Besucher darauf aufmerksam macht, dass er nun das Gelände des Chimi Lhakhang betritt. Der Tempel ist Drukpa Kinley gewidmet, der auch als der „divine Madman“, also der heilige Verrückte bekannt ist. Read More

Ulaan Baator – Tempel, Tauben und Großstadtjurten

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Ulaan Baator – eine faszinierende Stadt mit besonderer Atmosphäre

Meine Reise in die Mongolei liegt schon ein paar Jahre zurück, trotzdem denke ich noch gerne daran und immer wieder überlege ich, vielleicht mal wieder dorthin zurück zu kehren. Ein Aspekt dieser Reise waren die unglaublichen unendlichen Weiten der Landschaft. Ich habe noch nie so viel Schnittlauch gesehen. Aber ein anderer Aspekt, der mindestens genauso spannend ist, ist die Hauptstadt Ulaan Baator, deren Name allein schon Fernweh erweckt.

Ulaan Baator  Ulaan Baator

Ulaan Baator ist eine quirlige und sehr vielseitige Stadt. Das Hotel, welches ich mir ausgesucht hatte und das unschlagbar billig gewesen ist, lag in einem der ärmeren Stadtviertel am Rande der Innenstadt. Die Straße, die zu ihm hin führte, war nicht geteert und gerade breit genug für ein Taxi. Alle Gebäude waren hinter Wellblechbarrikaden verborgen, so auch das Hotel. Im Badezimmer war die Duschkabine mit Paketband an der Wand befestigt, was sich leider nach einer Weile als nicht ideale Lösung herausgestellt hat. Ich habe jedoch die Kreatvität der Bauarbeiter bewundert. Auf dem Dach des Hotels standen mehrere Jurten, die als weitere Hotelzimmer dienten. Read More

Haeinsa – Vielleicht Koreas schönster Tempel

By | Vielleicht bald noch mehr Geschichten | No Comments

Der Haeinsa Tempel liegt malerisch im Nationalpark Gayasan

Der Haeinsa Tempel, oder eigentlich Haein Tempel (denn Sa bedeutet Tempel) liegt im Gayasan Nationalpark nicht weit von der geschäftigen Stadt Daegu entfernt. Ganz im Gegensatz zu dieser lebendigen Industriestadt mit zahlreichen Hochhäusern, herrschen auf dem Gelände des Heinsa Tempels eher Ruhe und Frieden.

Der Tempel ist umgeben von gleich mehreren anderen Tempelanlagen, die etwas kleiner sind und daher als Nebentempel bezeichnet werden. Sie sind jedoch allesamt sehenswert, auch wenn ich sie nicht alle besucht habe. Read More

Gyeongju – unbekanntes Weltreich

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Gyeongju – Von der Millionenstadt zur Touristenattraktion

Ich hatte vor meiner Koreareise von Gyeongju noch nie etwas gehört. Als ich dann schließlich dort war, stellte sich heraus, dass Gyeongju vom 7. bis ins 9. Jahrhundert die Hauptstadt des berühmten Silla Reiches war, von dem ich ebenfalls noch nie etwas gehört hatte. Wer jedoch nach Korea fährt, der lernt schnell, dass das Silla Reich eine Hochkultur und so etwas wie ein Weltreich war.

Gyeongju war im 9. Jahrhundert eine florierende Millionenstadt, als hier in Deutschland gerade mal die Vorbereitungen auf das Mittelalter liefen. Gyeongju ist zwar heute keine Millionenstadt mehr, aber eine sehr moderne Stadt mit einer langen Geschichte und dank dieser Geschichte vielen tollen Touristenattraktionen. Read More

Delhi – Lärm- und Lichterfest in der Metropole

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Delhi: Tempel, Böller und die Liebe zum Lärm

Bei meinem mittlerweile vierten Besuch in Delhi habe ich tatsächlich noch jede Menge Tempel gefunden, die ich noch nicht kannte. Die Stadt ist einfach viel zu groß, um sie in ein oder zwei Tagen ganz zu sehen. Das Hauptproblem bei Delhi ist auch, dass ich nach einem oder zwei Tagen Atemprobleme bekomme und überwältigt bin von den schieren Menschenmassen, die so wahnsinnig viel Lärm machen. Ich war froh, als ich die Stadt in Richtung einer lungenfreundlicheren Umgebung verlassen konnte.

Auch diesmal habe ich eine Reise in den Norden geplant, will es mir aber nicht nehmen lassen auch zwei Tage in der stickigen, heißen und lauten Metropole zu verbringen. Zu allem Überfluss habe ich mir für meinen Besuch in Delhi diesmal zufällig das Datum des Deewali Festivals ausgesucht. Eigentlich handelt es sich um ein Lichterfest, aber die Bewohner der Hauptstadt halten offenbar nicht viel von Lichtern, oder auf jeden Fall mögen sie Feuerwerk, Kracher und Böller viel lieber als Lichter. Read More

Bali – Insel der Götter und der Motorroller

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Bali ist eine Trauminsel. Es soll hier wunderschöne Traumstrände geben, warmes Meerwasser und Palmen, die übers Wasser ragen und so weiter. Leider hatte ich bei meiner Reise auf Bali kaum Zeit, um das genügend zu würdigen. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich keinen einzigen Strand gesehen, obwohl mein Hotel Gerüchten zu Folge ein Frühstücksbuffet am Strand serviert hat.

Pura Besakih

 

Ich war nämlich immer auf Entdeckungsreise, um möglichst viel von den zwei oder drei Tagen zu haben, die ich in Bali zugebracht habe. Ich habe Tempelanlagen gesehen und Vulkane und Dörfer, die aus grauem Vulkangestein erbaut wurden. Bali ist zauberhaft und magisch. Vor jeder Tür hängen Abbilder entweder der guten oder der bösen Dämonen, je nachdem, ob die Besitzer des Hauses zu den guten oder den bösen Geistern beten. Leider habe ich nicht genug Zeit auf Bali verbracht, um den Unterschied zwischen den guten und den bösen Dämonen zu erkennen. Das kann nachteilig sein, wenn man irgendwo eingeladen ist und dann beim Essen plötzlich den falschen Dämon anruft… Read More