Belize – Unbelizable!

Belize Urlaub der ganz anderen Art

 

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Nur wenige meiner Bekannten konnten auf Anhieb einordnen, wo sich Belize befindet, die Mehrzahl hätte im Zweifelsfall sogar behauptet, dass ich mir das einfach ausgedacht habe und dass es überhaupt kein Land gibt, das Belize heißt. Aber ich habe es nicht erfunden, sondern sogar auf der Landkarte gefunden und ich habe mich dort für euch umgeschaut. Das Land ist klein aber nicht unscheinbar. Man muss einen langen Flug nach Belize mit einer Zwischenübernachtung in den USA in Kauf nehmen, wenn man dorthin reisen will. Für die Strapazen wird man mit uralten Maya Ruinen und mit jeder Menge kleiner paradiesischer Inseln belohnt.

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In Belize sprechen die Menschen englisch und ein verwirrendes Kreol, das sich aus Spanisch, verschiedenen Mayadialekten, Englisch und irgendetwas Karibischem zusammensetzt. Um sich auf den Inseln zu verständigen, genügt es, englisch zu sprechen und in jeden Satz mindestens zweimal das Wort “guys” einzubauen. Im Hinterland helfen Spanischkenntnisse und eine grundentspannte Haltung, um sich durchzuschlagen. Die Menschen sind freundlich und sehr entspannt. Pünktlichkeit wird nicht allzu groß geschrieben, dafür sind aber Herzlichkeit und Gastfreundschaft umso wichtiger.

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Wo es Dschungel auf Belize gibt, da gibt es auch frische Früchte und exotische Tiere. Unter den sympathischen Gesellen sind das Coati, ein Ameisenbär in Katzengröße und mit langer Schnauze sowie das Aguti, eine Mischung aus Eichhörnchen und Biber zu nennen. Unter den weniger sympathischen Tieren haben sich mir vor allem die Moskitos aufgedrängt, die jedoch in Küstennähe in erträglichen Mengen auf Belize zu finden sind.

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Die Ruinenanlagen, die ich im Herzen des kleinen Landes besichtigt habe, sind fast menschenleer, obwohl sie dem Touristenmagnet Chichen Itzá in keinster Weise nachstehen, weder in Größe noch in der Qualität der Restaurierung. Am beeindruckendsten war Caracol, wo ich hunderte von riesigen Stufen emporgestiegen bin und eine Menge über die Maya und ihre Weltanschauung gelernt habe. Neben den beachtlichen Kenntnissen der Astronomie und Physik waren die Herrscher der Maya auch sehr geschickt darin, gegenüber ihren Untertanen ihre Macht zu behaupten. Sie erzählten den armen Bauern jedes Jahr wieder, dass es alleine ihr persönlicher Verdienst sei, dass die Regenzeit anbricht oder auch dass die Sonne allmorgendlich aufgeht. Hin und wieder drohten sie ihrem Volk mithilfe einer kleinen Sonnenfinsternis oder einem Hurrikan.

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Wenn ihr noch mehr über Belize erfahren wollt, zum Beispiel, warum die Hauptstadt von Belize verlegt wurde, was die Lebensmittelversorgung mit Mickey Rourke zu tun hat und wie die beste Freundin von Wesley Snipes Mutter so lebt, dann müsst ihr auf mein nächstes Buch warten, indem es die ganze Geschichte über unbelizable Belize zu lesen geben wird.

Eure Beatrice!

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