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Tag

Natur

Barbados – Rhiannas reiche Insel

By Kurz und schmerzlos No Comments

Barbados – Alkohol gegen Diabetes

Calvin zeigt mir seine Insel, Barbados. Calvin ist ein fröhlicher Zeitgenosse, von dem ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er vollkommen nüchtern ist. Vielleicht ist er aber auch einfach nur jemand, der mit Begeisterung ununterbrochen redet. Seine Insel kennt er sehr gut und er fährt mich über Barbados. Erster Halt Bridgetown.

Hier ist Rhianna, die Nationalheldin, aufgewachsen. Er zeigt mir das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Es ist ein kleines grünes Häuschen, das heute als Ferienwohnung dient. Die Straße heißt heute Rhianna Lane. Im Stadtzentrum befindet sich ein Monument für die Helden von Barbados, wo auch Rhianna aufgeführt ist, denn sie hat ein paar ihrer Millionen für ihre Heimat gespendet, unter anderem für Schulen, Krankenhäuser und Krebsbehandlungen.

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Kirundo – Krieger und Vögel

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kirundo – Bei den schwimmenden Inseln

Im Norden von Burundi liegt die Stadt Kirundo. Von hier aus ist es nicht weit bis zu Grenze nach Ruanda. Vielleicht noch 15 Kilometer. Diese Grenze ist allerdings seit einigen Jahren geschlossen. Aber ich will ohnehin in Burundi bleiben, denn hier im Norden gibt es gleich zwei tolle Attraktionen: Die Krieger und die Vögel.

Über die Inhore Krieger habe ich schon im Nationalmuseum von Burundi etwas gelernt. Es war einst die königliche Armee mit der Mission, den Königspalast und die Landesgrenzen zu beschützen. Heute übernehmen diese Aufgaben andere, wobei der Schutz des Königspalastes mangels König ohnehin hinfällig ist.

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Kibira Nationalpark – Zu Gast bei den Batwa

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Kibira Nationalpark – 3 Millionen Jahre Wald

Der Kibira Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Burundi. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Norden dieses Nationalparks, wahrscheinlich davor, in die Nähe der geschlossenen Grenze zu Ruanda zu gelangen. Ich befinde mich 20 Kilometer von dieser Grenze entfernt, am südlichen Ende des Nationalparks.

Da dieser Park eine der Hauptattraktionen in Burundi ist, will ich ihn natürlich nicht verpassen. Hier am südlichen Ende des riesigen Waldgebietes, das sich auch in Ruanda noch ausbreitet und dort Nyungwe Nationalpark heißt, wirkt die Welt friedlich. Wahrscheinlich bin ich weit genug von dem entfernt wovor auch immer das Auswärtige Amt warnt.

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Pongara Nationalpark – Das Montagsparadies

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Pongara – Ein Hauch Luxus

Libreville ist eine große Stadt. Nicht so riesig wie viele andere afrikanische Großstädte, aber für Gabun schon echt groß, denn fast die Hälfte der Gabuner leben hier. Die Stadt liegt an einer großen Flussmündung. Wenn man von Libreville aus mit einem Boot auf die andere Seite des Gewässers übersetzt, gelangt man in den Pongara Nationalpark.

Dieses Stückchen Land ist ein echtes Paradies und das wissen die Bewohner von Libreville. Am Wochenende fallen sie zu hunderten ein und überschwemmen das kleine Strandhotel, das malerisch und ruhig am Randes des Nationalparks liegt. Wenn man aber an einem Wochentag den Pongara Park besucht, hat man ihn fast für sich alleine.

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Libreville – Zwischen Wellblech und High Society

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Libreville – Kirchen über Kirchen

Da Libreville die Hauptstadt von Gabun ist, kommt man nicht daran vorbei, diese Stadt auf dem Weg in den Dschungel zu besuchen. Schließlich leben hier etwa die Hälfte der Gabuner und es ist eine sehr internationale Stadt voller Expats, die vor allem mit den reichen Bodenschätzen des Landes Geschäfte machen. Es gibt also in Libreville einige Hochhäuser und viele Botschaften.

Aber es gibt noch viel mehr typisch afrikanische Häuser mit Wellblechdächern. Alles ist ein wenig französisch angehaucht, was man an den Supermarktketten und dem Angebot in den Bäckereien merkt.

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Grenada – Hügelige Insel unter dem Wind

By Kurz und schmerzlos No Comments

Grenada – Die Heimat der Gewürze

Meine Tour über die hübsche kleine Karibikinsel Grenada startet in der Hauptstadt St. George. Ein freundlicher älterer Herr namens Francis nimmt mich in Empfang und fährt mich auf seiner Insel umher. Er zeigt mir die bunten Häuser und die vielen Kirchen in St. Greorge und den umliegenden Dörfern. Hier fahren auch die Reggae-Busse in alle Orte der Insel. Es sind bunt bemalte Kleinbusse, in denen immer bis zum Anschlag Reggae Musik läuft. „Wenn dir die Musik zu laut ist, kannst du den Fahrer bitten, sie leiser zu drehen. Er ist verpflichtet, das zu tun. Aber es kann natürlich sein, dass er dich überhaupt nicht hört.“ Ich bin also froh, dass ich in Francis’ Wagen sitze.

Überhaupt ist es abenteuerlich, auf Grenada unterwegs zu sein, denn die Straßen sind extrem eng und noch viel steiler. Unglaublich, welche Steigungen die Autos, Busse und sogar der eine oder andere Lastwagen bewältigen. Die Menschen auf Grenada haben sicherlich durchweg sehr starke Wadenmuskeln.

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St. Lucia – Mehr Bananen als Panama

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St. Lucia – Pitons im Paradies

Auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia will ich mir unbedingt die berühmten Pitons anschauen. Dazu habe ich eine Inselrundfahrt gebucht und werde von Quentin in einem Minibus herumgefahren. Das allein ist schon ein Abenteuer. Nicht unbedingt wegen Quentins Fahrkünsten, sondern weil die Straßen auf St. Lucia teilweise sehr steil sind und fast ausschließlich aus Kurven bestehen.

Die Leute hier sprechen Creol, Englisch und Französisch. „Das liegt daran, dass die Insel im 17. Jahrhundert vierzehnmal zwischen England und Frankreich gewechselt hat.“ Sie ist also immer wieder erobert und zurückerobert worden. „Irgendwann konnten dann alle beide Sprachen, weil es einfach zu umständlich war, immer zu wechseln.“

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Martinique – Europa fern von Zuhause

By Kurz und schmerzlos No Comments

Martinique – Der ungleiche Kampf der Leguane

Martinique ist ein Überseedepartement von Frankreich, also ein Stückchen Europa, mitten in der Karibik. Hier wird mit Euro bezahlt, die Autos haben französische Kennzeichen und ich muss keine Roaminggebühren zahlen. Am Wetter merke ich jedoch sofort, dass ich im Februar nicht auf dem französischen Festland bin.

Die Hauptstadt der Insel heißt Fort de France und bietet nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Eine große Kirche mit einem eigenwilligen Kirchturm und einige historische Bauwerke schmücken die Altstadt. Im Grunde sind die Graffiti, welche die Stadt bunt und karibisch wirken lassen, meine Highlights. Das Fort, welches Fort de France seinen Namen gegeben hat, kann man nicht besichtigen, denn es dient noch immer der französischen Marine als Stützpunkt.

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Madeira – 150 Tunnel und 40.000 Kilo Honig

By Kurz und schmerzlos No Comments

Madeira – über den Wolken, mitten im Ozean

Madeira soll ja die schönste Insel der Welt sein. Nachdem ich Madagaskar, Kuba, La Digue und Bali besucht habe, fällt es schwer, das zu glauben. Aber immerhin nachsehen muss ich ja wohl. Das habe ich an einem langen Osterwochenende getan, Anfang April, und ich hatte ein Riesenglück mit dem Wetter. Noch in der Woche vor meiner Ankunft war es stürmisch und kalt. Immer wieder konnten Flugzeuge auf dem kleinen Flughafen nicht landen oder starten. Aber als mein Flieger aus Porto schließlich auf der vor einigen Jahren verlängerten Landebahn aufsetzt, herrscht herrlicher Sonnenschein.

Das Klima und das Wetter auf Madeira sind eine spannende Sache. Wenn man über die Insel fährt, von Osten nach Westen durch einige der über 150 Tunnel oder von der Süd- an die Nordküste, ändern sich die Bedingungen ständig. So erlebe ich in den 5 Tagen fast jede Art von Frühlingswetter. An der Ponta de Sao Lourenco im äußersten Osten von Madeira war es windig und kühl. Hier hat mich die Vegetation ein wenig an die Osterinsel erinnert. Robustes Gras, das dem Wind standhält, dunkle Steine und ein paar wenige Büsche. Sieht es auf den Azoren nicht auch so aus?

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Antigua – 365 Strände und kein Wasser

By Kurz und schmerzlos No Comments

Antigua und Barbuda – Zwergstaat mit 40 Festungen

Der winzige Staat Antigua und Barbuda liegt auf meiner Route durch die Karibik und ich habe eine Tour mit Kim gebucht, die mir ihre schöne Insel Antigua zeigen will. Wir haben einen ganzen Tag Zeit, aber schon nach einer halben Stunde sind wir von einem Ende der Insel zum anderen gefahren. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten auf der Insel, die im Vergleich zu ihren Nachbarinseln sehr viel flacher ist. Barbuda ist jedoch noch flacher, eigentlich nur eine Sandbank, die maximal 10 Meter aus dem Meer herausragt. Antigua hat immerhin ein paar Hügel, die ein paar hundert Meter aufragen. Auf vielen davon stehen alte Festungen.

Die Festungen sind von den Briten gebaut worden. Etwa vor 300 Jahren, zu der Zeit, als die Briten auch 90% aller Mahagonibäume gefällt und geklaut haben. Stattdessen haben sie Zuckerrohr gepflanzt.

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