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Naturwunder Archive • Beatrice Sonntag

Cuyabeno – Entdeckungsreise an der Teilzeitlagune

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Cuyabeno – Der Regenwald hat seinen Namen vom Regen

Der Amazonas ist riesig groß. Der Amazonas-Fluss ist riesig lang und das Amazonas-Gebiet ist riesig groß. Es erstreckt sich vom Atlantik bis fast zum Pazifik, von Brasilien über Surinam, Venezuela, Kolumbien bis Ecuador, Bolivien und Peru. Und wenn die Brasilianer ihren ignoranten und gierigen Präsidenten Bolsonaro bei nächster Gelegenheit abwählen, bleibt das vielleicht auch für eine Weile noch so.

In Ecuador steht deren Amazonas-Dschungel auf jeden Fall unter besonders strengem Naturschutz. Hier liegen einige der mehrere hundert Quellflüsse des Amazonas. Einer davon ist der Cuyabeno, ein Fluss, der sich ausschließlich aus Regenwasser speist. Wenn man in der Regenzeit dorthin fährt, was eigentlich ein Versehen meinerseits war, dann kann man diesen Regen auch miterleben und es wird glaubhaft, dass er ausreicht, um ganze Flüsse zu füllen.

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Puerto Ayora – Eine sehr sehr gemütliche Inselhauptstadt

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Puerto Ayora – Besuch im Charles Darwin Center

Die kleine Stadt Puerto Ayora liegt im Süden der Insel Santa Cruz recht zentral unter den Galapagos-Inseln. Nach einigen Tagen auf See und auf den kleineren Galapagos-Inseln, war ich fast überrascht, hier richtige Gebäude zu sehen.

In Puerto Ayora tragen alle Menschen eine Maske, sogar kleine Kinder. Und das auch noch überall. Zwar sind auf den Galapagos-Inseln zurzeit (Juli 2021) 97% der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft, aber die Regeln könnten kaum strenger sein und werden auch sorgfältig eingehalten.

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Dragon Hill – Die Drachen von Santa Cruz

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Dragon Hill – Perfekte Fotomodellle auf dem Drachenberg

Auf der Insel Santa Cruz gibt es viel zu erleben. Die Insel liegt östlich von Isabella und ist relativ rund. Im Norden von Santa Cruz befindet sich die kleine Flughafeninsel Baltra. Von Santa Cruz habe ich nun schon die Las Bachas Bucht gesehen und die Black Turtle Cove. Zeit für einen richtigen Landgang.

Diesen unternehme ich im Westen der Insel, am Dragon Hill. Der Name ist Programm, denn hier leben die Leguane (Iguanas) und bei diesen Kreaturen braucht man nicht einmal viel Fantasie, um ihre Ähnlichkeit mit Drachen zu erkennen. Am Strand empfangen mich ein paar Meerechsen. Sie bewegen sich kaum, weshalb sie zwischen den schwarzen Lavafelsen kaum zu erkennen sind. Ein paar Schritte weiter beginnt ein Pfad, der zu ihren entfernten Verwandten, den Leguane führt. Diesem folge ich.

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Black Turtle Cove – Santa Cruz vom Meer aus

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Black Turtle Cove – Im Haikindergarten von Galapagos

Die Black Turtle Cove ist eine Bucht auf der Insel Santa Cruz. Sie ist eine der Attraktionen der Galapagos-Inseln, unter anderem, weil sich hier der Hai-Kindergarten befindet. Die Black Turtle Cove ist eine Bucht voller Mangroven. Die Nationalparkverwaltung lässt nur zu bestimmten Zeiten einige Boote mit Touristen in die Bucht, damit das ökologische Gleichgewicht nicht gestört wird.

Zwischen den Mangroven ist das Wasser nämlich recht seicht und daher auch schön warm. Daher wählen viele Haie diese Bucht, um ihren Nachwuchs auf die Welt zu bringen und ihn nach zwei oder drei Tagen einfach dort zu lassen. Macht’s gut und viel Glück. Und Mami ist fort. Die Baby Haie sind dann auf sich gestellt. Glücklicherweise haben die Babys ausreichend Zähne, einen Instinkt und genug Fische, die dumm genug sind, in der Black Turtle Cove herumzuschwimmen.

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Santiago, Sullivan Bay – Lava Insel ohne Ziegen

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Santiago – Spielplatz der Seelöwen

Die Insel Santiago liegt direkt neben der kleinen Insel Bartolomé, die ist allerdings um einiges größer. Mit einem Schlauchboot werde ich an einem kleinen Strand i der Sullivan Bucht abgesetzt. Von dort aus führt ein markierter Pfad über ein Lavafeld, das vor etwa 140 Jahren entstanden ist. Anders als in anderen Regionen der Welt wächst auf dieser Lava kaum etwas. Ein paar scheue Ästchen hier und da, aber von Vegetation kann nicht die Rede sein. Die Lava sieht aus, als sei sie gerade erst ein paar Jahre alt.

Ich mache unheimlich viele Fotos von den herrlichen Formen, die die erkaltende Lava angenommen hat. Während die Oberfläche tiefschwarz ist, erkennt man an den Bruchkanten Schichten in verschiedenen Farben. Ich bin begeistert. In letzter Zeit begegnen mir fast überall, wo ich hin fahre, Vulkane.

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Bartolomé – Ein Vulkan als Aussichtspunkt

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Bartolomé – Endlich die richtigen Boobies!

Die Insel Bartolomé ist klein. Nur 1,2 Quadratkilometer groß. Sie könnte ebenso auch zwischen Lanzarote und La Gomera oder irgendwo bei den Kapverden liegen und würde nicht groß auffallen. Bartolomé ist eine Vulkaninsel mit viel Tuffgestein, einigen großen Aschefeldern und einem etwa 700 Meter hohen längst erloschenen Vulkan.

Vor einigen Jahren wurde ein Holzsteg gebaut, der verhindert, dass die Touristen auf der wertvollen Pioniervegetation herum trampeln. Immerhin hat es fast 300 Jahre gebraucht, damit diese eher unspektakulären Pflänzchen auf der Asche wachsen konnten. Sie nennen sich Tequilia und wirken eher blass und langweilig. Aber für Botaniker sind sie wahrscheinlich der Kracher, denn sie sind hier endemisch.

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Genovesa – Heimat der Rotfußtölpel

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Genovesa – Darwin Bay ohne Darwin

Die Insel Genovesa liegt im Nordosten der Galapagos-Inseln. Sie ist mit 14 Quadratkilometern recht klein und unbewohnt. Also unbewohnt von Menschen. Sie ist im Grunde sogar sehr bewohnt, denn auf Genovesa kreucht und fleucht es.

Mein erster Stopp auf Genovesa ist die Darwin Bucht, in der Charles Darwin nie war. Die Bewohner der Galapagos-Inseln benennen aber gerne alles mögliche nach ihrem berühmtesten Ehrenbürger. Die Darwin Bucht ist entstanden, als ein Vulkankrater kollabiert ist. Seine Caldera liegt nun unter dem Meeresspiegel und es ist eine fast kreisrunde Bucht entstanden. Sie ist umgeben von etwa zehn Meter hohen Klippen aus Vulkangestein.

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Santa Cruz – Auf geht’s nach Galapagos

By Allgemein No Comments

Santa Cruz – Willkommen im Paradies

Die Insel Baltra ist nördlich der Insel Santa Cruz gelegen. Sie ist winzig klein, selbst im Vergleich zu der selbst nicht gigantischen Insel Santa Cruz. Auf Baltra befindet sich aber immerhin einer von zwei Flughäfen, welche die Galapagos Inseln bedienen. Dort bin ich gelandet und habe mich dann von einem Bus zum Bootsanleger fahren lassen. Ich unternehme nämlich auf den Galapagos Inseln die zweite Kreuzfahrt meines Lebens. Sicherlich wird sie vollkommen anders als die Kreuzfahrt auf dem Nil vor elf Jahren.

 

Der Bootsanleger erfüllt schon fast alle Erwartungen, die ich an die Galapagos Inseln hatte, denn auf den Felsen daneben sitzen Marine-Iguanas und Pelikane. Unter dem Anlegesteg gähnen drei Seelöwen vor sich hin und schauen gelangweilt den Touristen zu, die in kleine Schlauchboote steigen.

 

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Geldingadalur – Noch ein Mal, weil es so schön war!

By Kurz und schmerzlos No Comments

Geldingadalur – Vulkanausbruch bei Sonnenschein

Es gibt viele magische Orte auf dieser schönen Erde, die ich mit Begeisterung schon zweimal oder auch mehrmals besucht habe. Die Tempel von Angkor Wat, das Empire State Building, das Taj Mahal, den Louvre, die Petronas Towers in Kuala Lumpur, den Hafen in Singapur, die verbotene Stadt in Peking, den Palast der Winde in Jaipur, die vatikanischen Museen, die Katakomben in Paris, die Ha Long Bucht in Vietnam und einige mehr. Es gibt noch mehr wundervolle Orte, die ich in den nächsten Jahre ein zweites Mal aufsuchen werde, einfach weil die Erinnerung verblasst und auch weil ich jetzt eine so viel bessere Kamera habe.

Dass ich eine Attraktion allerdings zweimal innerhalb von weniger als einer Woche besuche, ist soweit ich mich entsinnen kann, noch nicht vorkommen. Dazu musste erst ein Vulkan neu entstehen.

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Thingvellir – Das älteste Parlament der Welt

By Kurz und schmerzlos No Comments

Thingvellir – Schöne Felsen und neugierige Gänse

Thingvellir ist ein ganz besonderer Ort in Island und zwar aus verschiedenen Gründen. Zum einen stoßen am Thingvellir die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Es hat sich die Sifra Spalte gebildet und hier kann man, wenn man ausreichend Geduld mitbringt, beobachten, wie die Platten sich jedes Jahr um etwa sieben Millimeter weiter voneinander entfernen. Das erklärt zwar nur zum Teil die immer teurer werdenden Interkontinentalflüge, aber es ist immerhin mal ein Hinweis.

Die Geduld hatte ich natürlich nicht. Ich glaube es den isländischen Wissenschaftlern, die hier komplizierte und auch ganz einfache Messgeräte aufgestellt haben.

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