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Europa

Bukarest – Das zweitgrößte Regierungsgebäude der Welt

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Ceausescus Bukarest 

Bukarest ist eine Reise wert. Ohne Zweifel. 2010 war ich zuletzt in der rumänischen Hauptstadt und ich kann mich noch lebhaft an die Rudel von Straßenhunden erinnern, die in mir nach Einbruch der Dämmerung damals eine leichte Besorgnis hervorgerufen haben. Diese Hunde sind vollständig verschwunden, mitsamt ihrer Nachkommen. Die schönen alten Gebäude sind alle noch da. Viele schreien nach einer Renovierung, aber viele sind auch bereits restauriert. Die Altstadt erhält durch diese Mischung aus baufälligen Fassaden und liebevoll gepflegten Altbauten eine ganz besondere Note. 

Was mich bei meinem Besuch in Bukarest dieses Mal interessiert hat, war der Teil der rumänischen Geschichte, derdem Kumminusmus und mit Ceausescu in Verbindung steht. Nicolae Ceausescu herrschte von 1965 bid 1989 über die sozialistische Republik Rumänien und zwar mit eiserner Hand. Er wird als neostalinistischer Diktator bezeichnet, was schon recht aussagekräftig ist. Die kommunistische Epoche Rumäniens ist eine interessante Zeit, die in der Revolution endete und mit der Hinrichtung Ceausescus und seiner Frau. 

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Canary Wharf – Wie London nur in chic

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Carady Wharf – Stadtentwicklung mit Quietscheentchen

London ist in den vergangenen Jahren zu einer meiner Lieblingsstädte geworden. Dafür gibt es viele Gründe. Zum Beispiel ist absurderweise das Wetter in London bisher bei jedem meiner Besuche besser gewesen als hier im Saarland. Das hat sich diesmal erneut bestätigt, denn ich war in London, als bei uns zu Hause die Saar weit über die Ufer getreten ist. Davon war mein unmittelbares Zuhause zwar glücklicherweise nicht betrfoffen, aber der Dauerregen schlug mir aufs Gemüt. 

Ich hatte diese Reise schon vor etwa einem Jahr gebucht und damals war ein Hotel in Canary Wharf die günstigste Option in der Kategorie „mit Fenster und Badezimmer“. Es stellte sich heraus, dass das eine hervorragende Wahl war, denn nicht nur hatte das Hotelzimmer gleich mehrere Quadratmeter rund um das Bett zu bieten, sondern es befand sich auch noch in einer wunderschönen Gegend, die ich bisher nicht kannte. 

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Lissabon – Unverhofft kommt oft

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Lissabon – Sommer in Portugal

Viele Portugiesen, die in Luxemburg leben oder Luxemburger, die Verwandtschaft in Portugal haben, verbringen den Sommer nicht in Luxemburg, sondern in Portugal. Sie fliegen nach Lissabon oder Porto und genießen Strand, Hitze und Bacalau. Ich selbst bin noch nie im Hochsommer nach Portugal geflogen. Das hatte ich auch nicht vor.

Ich wollte auf die Kapverden. Aber TAP Portugal hat die Umsteigezeit so kalkuliert, dass man bei einer minimalen Verspätung des ersten Fluges unweigerlich einen Tag in Lissabon verbringen muss. Immerhin hat TAP Portugal für Hotel und Frühstück gezahlt. Unverhofft stand ich also an einem schönen Augustmorgen in Lissabon vor einem Hotel und hatte einen ganzen Tag zur Verfügung.

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Medicinsk Museion – Medizinmuseum in Kopenhagen

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Eine Reise durch die Geschichte der Medizin

Kopenhagen, die bezaubernde Hauptstadt Dänemarks, ist bekannt für ihre reiche kulturelle Vielfalt und ihre beeindruckende Geschichte. Neben den beliebten touristischen Attraktionen gibt es auch ein einzigartiges Museum, das die Besucher auf eine faszinierende Reise durch die medizinische Geschichte mitnimmt – das Medizinmuseum.

Das Medizinmuseum in Kopenhagen befindet sich in einem charmanten historischen Gebäude und bietet einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der medizinischen Praxis im Laufe der Jahrhunderte. Der Schwerpunkt liegt darauf, den Besuchern zu zeigen, wie sich medizinische Kenntnisse und Techniken im Laufe der Zeit verändert haben.

Vorsicht: Trigger Warnung: Wenn Ihr hier ausklappt, kommen die gruseligen Bilder.

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Basel – Hübsch, aber das Wetter…

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Basel – Das Tor zum Schokoladenland

Basel erscheint immer wieder auf den Listen der Städte mit der höchsten Lebensqualität. Basel beherbergt eine der ältesten Universitäten Europas. Basel beherbergt die älteste öffentlich zugängliche Kunstausstellung der Welt. Basel ist allerdings nicht für seine karibischen Strände und den immerwährenden Sonnenschein bekannt. Die Stadt hat mich im Mai diesen Jahres mit düsterem Nieselregen empfangen. Ach könnte man doch nur für seine Urlaubsreisen und Ausflüge auch das passende Wetter gleich online mitbuchen… Ich bin mir sicher, dass mir Basel noch besser gefallen hätte, wenn es dort nicht nur die berühmte Schweizer Schokolade und das schöne Münster, sondern auch noch Sonnenschein gegeben hätte.

Glücklicherweise ist Basel von Tramlinien durchzogen, sodass man (natürlich für stattliche Schweizer Preise) statt im Regen durch die Stadt zu spazieren, auch mal ein paar hundert Meter mit der Bahn fahren kann.

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Christiania – Freistadt der Kiffer

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Christiania – bunt und friedlich

Christiania ist eine Besonderheit mitten in Kopenhagen, eine Freistadt voller Hippies, bunter Graffitis und Joints. Wie eigentlich alles in Kopenhagen ist auch Christiania am besten mit dem Fahrrad erreichbar. Lange Zeit waren innerhalb der Freistadt überhaupt keine Autos erlaubt. Alle hier hatten diese lustigen Lastenfahrräder, in denen man prima drei Kisten Bier, ein bis zwei Kinder oder auch mal einen Kühlschrank transportieren kann. Diese Fahrräder heißen Christiania-Bike und fahren heute nicht mehr nur in der Freistadt herum.

Christiania hat viele Eingänge, aber am schönsten ist der mit dem Holzportal, an dem Christiania geschrieben steht. Auf der anderen Seite, also wenn man Christiania wieder verlässt, steht „You are nor entering the EU“. Mittlerweile zahlen die Bürger von Christiania allerdings auch ihre Steuern, so wie die restlichen Bewohner der Stadt Kopenhagen. Das einst besetzte Gebiet wird nun geduldet und die Menschen vererben ihre Häuschen weiter an ihre Kinder.

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Cotswolds – Idylle voller Touristen

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Cotswolds – Trockensteinmauern und ungewöhnliche Hobbys

Die Cotswolds sind eine kleine Idylle in Südwestengland. Die Reiseführer bezeichnen sie als das Herz von England. Dutzende Filme und Serien wurden dort schon gedreht, weil es in den Dörfern der Cotswolds einfach genauso aussieht, wie man sich England vorstellt, wie es vor zwei Jahrhunderten war. Daher strömen die Touristen aus allen Ecken des Landes und des Kontinents hierher. Sogar amerikanischen Akzent konnte ich an einigen Straßenecken hören.

Bei meinem Ausflug standen zwei Dörfer auf dem Programm: Bourton-on-the-water und Burford. Angeblich die beiden schönsten Orte. Gut möglich. Wer sich den Cotswolds nähert merkt bald, dass es hier hügeliger ist, als rund um London. Und es gibt Schäfchen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Cots bedeutet Schafe und Wolds bedeutet Hügel.

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Rom von seiner makabren Seite

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Rom – Stadt der tausend Kirchen und abertausend Knochen

Rom hat, wie wahrscheinlich die meisten europäischen Städte, auch seine makabre Seite. Wer in Rom dem Tod ins Auge blicken will, kann dies an vielen Orten tun, allen voran, der abenteuerliche Straßenverkehr, in dem unbedarfte Touristen mehrmals täglich in lebensgefährliche Situationen kommen können.

Der Tod hat aber viele Gesichter. Tote sind in Rom überall verteilt, denn in vielen der fast tausend Kirchen in Rom befinden sich Gräber oder zumindest Reliquien, also Teile von Menschen, die heilig gesprochen wurden oder Teile des Kreuzes, an dem Jesus gestorben ist. All die Reliquien sind nicht immer leicht zu finden und es lohnt sich daher, die eine oder andere Führung durch die Kirchen mitzumachen, um versteckte Krypten und Gräber zu entdecken – wenn man das will.

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London Whitechapel – Auf den Spuren von Jack the Ripper

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London – Heimat des ersten Serienmörders

London ist riesig und vielseitig. Ich verbringe fast jedes Jahr ein Wochenende oder auch mal zwei in London und habe stets den Eindruck, dass ich immer wieder neue Stadtteile entdecke. Natürlich liebe ich Camden mit seinen lebendigen Märkten, dem Streetfood und den bunten Häusern. Aber auch Soho hat seinen Reiz mit seinen traditionellen Bars und einer Arcade, die dieses fantastische japanische Trommel-Spiel hat, das ich so liebe.

Diesmal stand auf meiner Liste eine Führung durch die Gegend, in der Jack the Ripper sein Unwesen getrieben hat. Der Guide stellte mehrfach die Frage, warum alle die Geschichte von Jack the Ripper so faszinierend finden und keiner hatte wirklich eine Antwort darauf. Liegt es daran, dass die Morde nie aufgeklärt wurden? Daran, dass er einer oder vielleicht sogar DER erste Serienkiller war? Neuerdings werden blutigere Morde begangen, aber diese fünffache Mordreihe hat tausende Fans.

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Kopenhagen – Christian und Frederik forever

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Kopenhagen – Kein Bier mehr für die Feuerwehr!

Ziemlich genau zehn Jahre nach meinem ersten Besuch in der schönen Stadt Kopenhagen, steht mein Flug in die dänische Hauptstadt schon wieder an. Von Luxemburg aus über Amsterdam habe ich nur drei Stunden Verspätung, als ich endlich das Hotel am Rande der Innenstadt direkt am Tivoli erreiche. Immerhin habe ich dank Pfingsten ein langes Wochenende vor mir.

Ausreichend Zeit also, um sich die schöne Innenstadt mit dem bunten Nyhavn und den Backsteinbauten anzusehen. Ebenfalls genug Zeit, sich die verschiedenen Schlösser anzusehen und durch das bunte Christiania zu spazieren. Auf einer dieser Free Walking Tours, die ich gerne unternehme, erzählt mir ein Peruaner, der irgendwie in Kopenhagen hängen geblieben ist, wie schön Dänemarks Hauptstadt ist und was es hier neuerdings alles zu sehen gibt.

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