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Reisetipp Archive • Beatrice Sonntag

Geldingadalur – Noch ein Mal, weil es so schön war!

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Geldingadalur – Vulkanausbruch bei Sonnenschein

Es gibt viele magische Orte auf dieser schönen Erde, die ich mit Begeisterung schon zweimal oder auch mehrmals besucht habe. Die Tempel von Angkor Wat, das Empire State Building, das Taj Mahal, den Louvre, die Petronas Towers in Kuala Lumpur, den Hafen in Singapur, die verbotene Stadt in Peking, den Palast der Winde in Jaipur, die vatikanischen Museen, die Katakomben in Paris, die Ha Long Bucht in Vietnam und einige mehr. Es gibt noch mehr wundervolle Orte, die ich in den nächsten Jahre ein zweites Mal aufsuchen werde, einfach weil die Erinnerung verblasst und auch weil ich jetzt eine so viel bessere Kamera habe.

Dass ich eine Attraktion allerdings zweimal innerhalb von weniger als einer Woche besuche, ist soweit ich mich entsinnen kann, noch nicht vorkommen. Dazu musste erst ein Vulkan neu entstehen.

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Thingvellir – Das älteste Parlament der Welt

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Thingvellir – Schöne Felsen und neugierige Gänse

Thingvellir ist ein ganz besonderer Ort in Island und zwar aus verschiedenen Gründen. Zum einen stoßen am Thingvellir die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Es hat sich die Sifra Spalte gebildet und hier kann man, wenn man ausreichend Geduld mitbringt, beobachten, wie die Platten sich jedes Jahr um etwa sieben Millimeter weiter voneinander entfernen. Das erklärt zwar nur zum Teil die immer teurer werdenden Interkontinentalflüge, aber es ist immerhin mal ein Hinweis.

Die Geduld hatte ich natürlich nicht. Ich glaube es den isländischen Wissenschaftlern, die hier komplizierte und auch ganz einfache Messgeräte aufgestellt haben.

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Nyiragongo – Hoch in den Wolken über dem Kongo

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Nyiragongo – Wer den Lavasee sehen will, muss leiden

Ich weiß noch genau, wer mir zum ersten Mal vom Nyiragongo erzählt hat. Danke hierfür! Als der Ostkongo schließlich soweit als sicher eingestuft werden konnte, dass eine deutsche Reiseagentur für abenteuerlustige Verrückte eine Reise zum größten Lavasee der Welt anbot, war ich dabei. Nicht bei der ersten Tour, aber recht bald. Meine Güte, wie habe ich mich auf diese Reise gefreut. Ich wollte den größten Lavasee der Welt mit eigenen Augen sehen und war dazu auch bereit, einen stattlichen Berg hinauf zu steigen.

Der Anstieg auf den Nyiragongo war tatsächlich recht mühsam. In Goma ging die Reise am Morgen eines schönen Sonntags im Februar los. In dem Gebäude, wo auch die Grenzformaliltäten zwischen Ruanda und dem Kongo erledigt werden, befindet sich das kleine Büro der Nationalparkverwaltung. Hier finde ich heraus, dass mich die Genehmigung, den Nyiragongo zu besteigen stattliche 300 US Dollar gekostet hat. Ranger bringen mich und ein paar andere Vulkanfans in einem Truck bis zum Ausgangspunkt der Wanderung im Virunga Nationalpark.

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Dublin – 1000 Wolken und 1001 sagenhafte Geschichten

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Dublin – Elefantenschmuggel und Alkoholexzesse

Dublin hat mich in diesem Sommer unter einer dichten Wolkendecke empfangen. Der Regen hat jedoch erst eingesetzt, als ich schließlich am Sonntagabend auf dem Weg zum Flughafen war. Sehr aufmerksam. Mit etwas Sonne wären die Fotos schöner geworden, aber in Irland darf man sich nicht auf allzu viel Sonnenschein gefasst machen.

In Dublin gibt es ein Leprechaun Museum, was allein deshalb schon bemerkenswert ist, weil es Leprechauns ja nur in der Fantasie der Menschen gibt. Trotzdem ist das Museum sogar ein wenig wissenschaftlich aufgebaut. Zum Beispiel wird man gleich zu Anfang darüber aufgeklärt, dass Disney durch einen seiner frühen Filme dafür gesorgt hat, dass die Menschen auf der ganzen Welt denken, Leprechauns trügen grüne Kleider und Hüte. Das ist falsch. Leprechauns tragen braune Kleider und rote Hüte. Gut zu wissen. Das Museum war möglicherweise ein wenig albern, aber es gibt offenbar an manchen Tagen auch Führungen ab 18 Jahren. Was genau es damit auf sich hat, konnte (wollte) ich allerdings nicht herausfinden.

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Amsterdam – Alle sind tolerant, außer die Radfahrer

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Amsterdam – etwas kühl aber geruchlich und geschmacklich exotisch

Amsterdam hat mich dieses Mal mit einem wolkenverhangenen Himmel empfangen. Es war für ein Juliwochenende irgendwie zu kalt. Trotzdem war es im Grunde ganz angenehm, durch die Straßen und Gassen zu laufen und den Fahrrädern auszuweichen, die rücksichtslos auf den für Auswärtige nicht immer als solche identifizierbaren Fahrradwegen in teilweise halsbrecherischem Tempo unterwegs sind.

Eindrucksvoll ist nicht nur die Tatsache, dass Amsterdam wirklich eine Fahrradstadt ist und sowohl Autos als auch Fußgänger das Nachsehen haben. Mich hat wieder einmal die schiere Menge an Fahrrädern fasziniert. Am besten kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wenn man zum Hauptbahnhof geht und sich die Fahrradparkplätze dort anschaut. Vor dem Bahnhof steht ein dreigeschossiges Parkhaus, daneben gibt es weitere ebenerdige Stellplätze und im mittlerweile topmodernen und hübschen Bahnhofsgebäude sind noch mehr Stellplätze auf mehreren Ebenen untergebracht. Und die sind alle voll!

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Kumbalgarh – Das kennt doch jeder!

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Kumbalgarh – eine wunderschöne Festung mit Eseln, Kamelen und Touristen

Noch nie von Kumbalgarh gehört? Verständlich. Ging mir auch so. Wenn man jedoch nach Attraktionen zwischen Udaipur, Jaipur und Jodhpur sucht, dann taucht Kumbalgarh sehr schnell auf. Es gibt dort nämlich eine ziemlich beeindruckende Festungsanlage mit jeder Menge Tempeln und einem Maharanapalast auf einem Hügel.

Umgeben ist das ganze Ensemble von einer 12 Kilometer langen Mauer, die man auch an vielen Stellen noch erkennen kann. Der Haupteingang ist von drei Toren geschützt und vor dem letzten gibt es einen winzigen Parkplatz, auf dem nach indischen Maßstäben etwa 60 Fahrzeuge, nach deutschen vielleicht 7 Platz finden würden. Hier kann man die Eintrittskarten kaufen und eine Extragebühr für die Videokamera entrichten, die umgerechnet etwa 20 Cent beträgt. Read More

Agra – ein zauberhaftes Bauwerk mit Weltwundercharakter

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Agra – selbst Menschenmassen können das Taj Mahal nicht ruinieren

Ich habe bisher sechs von 29 Bundesstaaten in Indien besucht. Das ist nicht viel. Zugegeben. Aber ich glaube, ich kann schon behaupten, dass Agra einer der bezauberndsten Orte in ganz Indien ist. Das natürlich wegen des berühmten Taj Mahal, das hier steht und das auch TROTZ der Millionen Touristen, die jedes Jahr herbeiströmen, um das architektonische Wunderwerk zu bestaunen.

Mein Reiseleiter erzählt ganz begeistert davon, dass Prinzessin Diana einst hier war und mit traurigem Gesicht auf einer der weißen Marmorbänke gesessen hat. Er ruft das Bild im Internet auf. Ja. Wunderbar. Allerdings sind hinter Prinzessin Diana nicht 5000 Inder zu sehen, die das Bild ruinieren. Ganz so romantisch wie auf dem Foto haben wir es heute nicht. Read More

Jaipur – wie durch eine rosarote Brille!

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Jaipur – mehr als nur der Palast der Winde.

Natürlich wollen alle, die nach Jaipur kommen, den Palast der Winde sehen. Das wollte ich auch. Er ist noch genauso schön, wie er vor 12 Jahren war, als ich ihn zuletzt gesehen habe. Ich bin erneut begeistert. Leider begeistert der Palast der Winde die meisten Besucher nur für maximal 10-15 Minuten. Dann hat man ihn halt einfach gesehen und ausreichend oft fotografiert. Dann hat man aber auch genügend Zeit für den Rest von Jaipur, wo es viel zu entdecken gibt.

Sehenswert sind eigentlich die meisten der Straßen in der rosaroten Altstadt, in der wirklich fast alle Gebäude ausschließlich rosa sind. Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Rosa. Aber dieses Jaipur-Rosa ist kein für mich abstoßendes Prinzessinnenrosa, sondern ein architektonisch tragbares Altrosa mit einem Hauch rotem Sandstein. Read More

Jodhpur – die Stadt, die etwas blauer sein könnte

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Jodhpur – die Wunder der blauen Stadt

Jodhpur ist bekannt als die blaue Stadt, im Gegensatz zur rosaroten Stadt Jaipur. Die beiden liegen für unser Verständnis recht nah beieinander und sind für indische Verhältnisse sogar über eine recht gute Straße miteinander verbunden. Ich habe mich besonders auf das Blau gefreut und war dann am Ende fast ein wenig enttäuscht, weil Jodhpur meiner Meinung nach ruhig noch viel blauer sein könnte!

Am besten sieht man das Blau, wenn man auf den kleinen Berg hinauf fährt, auf dem das Jodhpur-Fort steht. Ein traumhaftes Gebäude außerdem, das sich jeder Besucher unbedingt ansehen sollte. Auf dicken Felsen stehen fast ebenso dicke Mauern. Oben und innen angekommen sieht man dann die palastartigen Bauten, die einst den Maharajas von Jodhpur als Wohn- und Arbeitsräume gedient haben. Read More

Malakka – Fahrende Diskos in Chinatown

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Malakka – alte Kultur und neuer Kitsch vom Feinsten

Malakka liegt südlich von Kuala Lumpur und nicht mehr besonders weit von Singapur entfernt. Die kleine Stadt bietet die volle Dosis Asien in den Facetten uralte Kultur und moderner Kitsch. Ich war zwar nur einen einzigen Tag lang dort (nachdem ich vor einigen Jahren schon einmal einen einzigen Tag lang dort gewesen war) aber ich habe mich köstlich amüsiert.

Es gibt eine ziemlich alte Kirche, die von den Holländern gebaut wurde. Daneben liegt ein holländischer Friedhof. Am Flussufer gibt es ein kleines Fort portugiesischen Ursprungs. Im Zentrum stehen mehrere ziemlich leuchtend rote Bauten, die ebenfalls portugiesischen und niederländischen Ursprungs sind. Das alles zählt zur neueren Geschichte Malakkas. Lange vor den Europäern hatten die Chinesen bereits Malaysia für sich entdeckt. Read More