Skip to main content
Tag

Reisetipp

St. Lucia – Mehr Bananen als Panama

By Kurz und schmerzlos No Comments

St. Lucia – Pitons im Paradies

Auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia will ich mir unbedingt die berühmten Pitons anschauen. Dazu habe ich eine Inselrundfahrt gebucht und werde von Quentin in einem Minibus herumgefahren. Das allein ist schon ein Abenteuer. Nicht unbedingt wegen Quentins Fahrkünsten, sondern weil die Straßen auf St. Lucia teilweise sehr steil sind und fast ausschließlich aus Kurven bestehen.

Die Leute hier sprechen Creol, Englisch und Französisch. „Das liegt daran, dass die Insel im 17. Jahrhundert vierzehnmal zwischen England und Frankreich gewechselt hat.“ Sie ist also immer wieder erobert und zurückerobert worden. „Irgendwann konnten dann alle beide Sprachen, weil es einfach zu umständlich war, immer zu wechseln.“

Read More

Im wilden Kurdistan

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Durch das Zagros-Gebirge nach Suleymania

Von Dohuk bis nach Schaqlawa sind es weniger als 300 Kilometer. Trotzdem habe ich für die Strecke den ganzen Tag gebraucht. Das liegt einerseits daran, dass hier im Zagros-Gebirge einfach sehr viele Kurven zu fahren sind und zudem unwahrscheinlich fiese Bodenschwellen die Fahrt zusätzlich verlangsamen. Andererseits liegt es daran, dass auf dem Weg einiges zu sehen ist und deshalb gab es viele Stopps unterwegs.

Da liegt zum Beispiel die kleine Stadt Amydiye. Sie ist schon 700 Jahre alt und thront auf einem kleine Felsplateau. Die Häuser sind bis an die Klippe gebaut, sodass die Stadt wie eine natürliche Krone auf dem Felsen steht. Jetzt, wo die einheimischen Touristen nach den Sommerferien wieder verschwunden sind, ist es ruhig in Amadiye.

Read More

Madeira – 150 Tunnel und 40.000 Kilo Honig

By Kurz und schmerzlos No Comments

Madeira – über den Wolken, mitten im Ozean

Madeira soll ja die schönste Insel der Welt sein. Nachdem ich Madagaskar, Kuba, La Digue und Bali besucht habe, fällt es schwer, das zu glauben. Aber immerhin nachsehen muss ich ja wohl. Das habe ich an einem langen Osterwochenende getan, Anfang April, und ich hatte ein Riesenglück mit dem Wetter. Noch in der Woche vor meiner Ankunft war es stürmisch und kalt. Immer wieder konnten Flugzeuge auf dem kleinen Flughafen nicht landen oder starten. Aber als mein Flieger aus Porto schließlich auf der vor einigen Jahren verlängerten Landebahn aufsetzt, herrscht herrlicher Sonnenschein.

Das Klima und das Wetter auf Madeira sind eine spannende Sache. Wenn man über die Insel fährt, von Osten nach Westen durch einige der über 150 Tunnel oder von der Süd- an die Nordküste, ändern sich die Bedingungen ständig. So erlebe ich in den 5 Tagen fast jede Art von Frühlingswetter. An der Ponta de Sao Lourenco im äußersten Osten von Madeira war es windig und kühl. Hier hat mich die Vegetation ein wenig an die Osterinsel erinnert. Robustes Gras, das dem Wind standhält, dunkle Steine und ein paar wenige Büsche. Sieht es auf den Azoren nicht auch so aus?

Read More

Dominica – Karibischer Regenwald

By Kurz und schmerzlos No Comments

Dominica – Insel der 365 Flüsse

Dominica ist zwischen den beiden französischsprachigen Inseln Martinique und Guadalupe. Die Insel war selbst oft genug französisch und zwischendurch immer wieder britisch, dass auch hier ein bisschen Französisch in das Creol gemischt ist. 1978 hat Dominica von den Briten seine Unabhängigkeit erlangt und feiert diese seither jedes Jahr mit einem großen Fest am 3. November. Alle auf der Insel lieben dieses Festwochenende, außer die Agutis, denn sie stehen am Festwochenende nicht wie sonst unter Naturschutz, sondern auch dem Speiseplan.

Der Nationalvogel von Dominica ist die Kaiseramazone, ein grüner Papagei, der nur oben in den tropischen Bergwäldern der Insel lebt. Vier von diesen Kaiseramazonen, deren Abbild auf der Flagge von Dominica zu sehen ist, wurden gefangen und in einen Käfig gesteckt der im botanischen Garten in Roseau steht. Aber alle anderen genießen ihre Freiheit. Wer sie jagt oder ihnen schadet kann im Gefängnis landen.

Read More

Kerbala – Gleich zwei heilige Schreine

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kerbala – Hadsch hoch zehn

Wenn mich jemand gefragt hätte, welches das größte Pilgerevent weltweit ist, hätte ich einiges auf die Hadsch in Mekka verwettet. Da hätte ich allerdings einiges verloren, denn während in Mekka bei der Hadsch bis zu 2 Millionen Menschen unterwegs sind, kommen jedes Jahr bis zu 25 Millionen Menschen während eines bestimmten Festes nach Kerbala.

Es sind die Schiiten, die hier dem Tod zweier Enkel des Propheten gedenken. Was das ganze etwas entzerrt, ist die Tatsache, dass das Pilgerfest in Kerbala 20 Tage dauert, nicht wie die Hadsch, die nur 5 oder 6 Tage dauert. Trotzdem sind 25 Millionen Besucher natürlich ein ganz schöner Haufen.

Read More

Dohuk oder Duhok, das ist hier die Frage

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Im Nordirak zwischen den Religionen

Auf dem Weg nach Dohuk liegen gleich zwei Orte, die von außerordentlicher historischer und religiöser Bedeutung sind, nämlich Alqosh und Lalish. Das darf ich natürlich nicht verpassen.

In Alqosh steht eines der ältesten Klöster der Welt. Es steht da nicht nur einfach, sondern ist hoch auf einem Berg erbaut, am Hang, unsichtbar aus der Ferne, weil es aus demselben Stein besteht, der den umgebenden Fels ausmacht.

Read More

Sint Maarten – Europas Außenposten

By Kurz und schmerzlos No Comments

Sint Maarten / Saint Martin – Leguane und Flugzeuge

Die Insel Saint Martin oder Sint Maarten ist zweigeteilt, nämlich in den etwas kleineren niederländischen Teil und den etwas größeren französischen Teil. Während der französische Teil, Saint Martin, ein Département d’outre mer ist und damit Teil von Frankreich, ist der niederländische Teil ein unabhängiger Bestandteil des niederländischen Königreiches, so wie Curacao.

Die Unterschiede sind sichtbar. So ist die niederländische Seite bunter, geschäftiger, lauter und kommerzieller als die französische. Riesige Hotelresorts säumen die Strände. Restaurants, Bars, Casinos und Bordelle werben um Kundschaft. Ganz offensichtlich wird hier das US-amerikanische Publikum angesprochen. Auf der französischen Seite ist alles etwas ruhiger, die Hotels sind kleiner und es herrscht allgemein weniger Treiben.

Read More

Lopé – Ein Wald voller Tiere

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Lopé – Mit dem Zug in den Dschungel

Der Lopé Nationalpark liegt knapp 300 Kilometer von Libreville entfernt. Um dorthin zu gelangen kann man entweder eine Tagesfahrt mit einem Geländewagen unternehmen oder in einen Zug einsteigen, der gegen Abend in Libreville losfährt und in den frühen Morgenstunden Lopé erreicht.

Wenn langsam die Sonne aufgeht, ist die beste Zeit, um sich in den Urwald zu begeben. Angeblich. Bei meiner ersten Wanderung hatte ich nicht viel Glück. Zwar konnte ich immerhin Cephus Affen und schwarze Colobusaffen finden, aber sie waren recht weit über mir in den hohen Bäumen versteckt.

Read More

Nyonie – Paradies zwischen Dschungel und Meer

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Nyonie – Wildnis am Äquator

Nyonie ist ein Nationalpark, der südlich von Libreville an der Küste von Gabun liegt. Mit einem Schnellboot erreicht man die Mangrovensümpfe innerhalb von weniger als zwei Stunden. Dann fährt man mit einem Jeep durch Grasland und Wälder, um eine kleine Lodge zu erreichen. Dabei passiert man den Äquator, auf den durch einen sehr unauffälligen winzigen Pfosten im hohen Gras aufmerksam gemacht wird.

Die Lodge, in der es weder Schlüssel noch Handtücher gibt, liegt zwischen Strand und Dschungel. Es ist ein Paradies. Jeder Gast hat die Möglichkeit, mit einem Safarifahrzeug Streifzüge in die Umgebung zu unternehmen. Diese finden am frühen Morgen und am späten Nachmittag statt, wenn die Chancen, Tiere zu sehen, am größten sind.

Read More

Baotou – Landschaft ist ja langweilig

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Baotou – Die Waffenstadt

Baotou ist die größte Stadt der Inneren Mongolei, aber nicht die Hauptstadt. Trotzdem darf Baotou auf einer Reise durch diese Region nicht fehlen. Baotou hat seinen ganz eigenen ungewöhnlichen Charme.

Die erste Attraktion in der Nähe von Baotou ist die Kubuqi-Wüste. Das spricht man übrigens Kubuchi aus, oder so ähnlich. Die Chinesen lachen immer herzlich, wenn ich egal was ausspreche.

Read More