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Antwerpen – Sonne, Regen, Sport und Kunst

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Antwerpen – Pokemon im zweitgrößten Hafen Europas

In Antwerpen ist was los. Das darf man auch erwarten von der größten Stadt in Flandern, dem Teil von Belgien, wo Flämisch gesprochen wird. Ich habe noch immer nicht den Unterschied zwischen Niederländisch, Afrikaans und Flämisch verstanden. Aber hier ist es eben Flämisch.

Die ganze Stadt riecht nach Waffeln und die Mülleimer sind eine der Hauptattraktionen. Echt wahr. Wenn man etwas hinein wirft, machen sie Geräusche. Mal applaudieren sie, mal bedanken sie sich höflich und mal rülpsen sie laut. Sehr unterhaltsam.

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Ummanaq – Fast schon der Norden Grönlands

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Ummanaq – Beim herzförmigen Berg

Aufgrund einer Fahrplanänderung ist Ummanaq auf meiner Reise an der grönländischen Westküste der nördlichste Punkt. Einerseits ist das schade, andererseits versöhnt mich Ummanaq mit dieser Tatsache, indem es mich mit strahlendem Sonnenschein empfängt. Bei 8 Grad laufen die Einheimischen mit sommerlichen Sweatshirts oder dünnen Jacken herum. Ich trage meinen Wintermantel, kann aber auf die warme Mütze verzichten.

Ummanaq liegt, wie fast alle grönländischen Städte zwischen Inlandeis und Meer. Eine Straße, die in eine andere Stadt führt, gibt es auch hier nicht. In den Wintermonaten kommen die Versorgungsschiffe für eine ganze Weile lang nicht in den Hafen hinein, weil der ganze Fjord zugefroren ist. Ich habe mir sagen lassen, dass dann auf dem Eis vor Ummanaq die Weltmeisterschaft im Eisgolf stattfindet. Das muss ich glauben, denn ich werde mich nicht selbst davon überzeugen. Der Winter in Grönland übt überhaupt keine Anziehungskraft auf mich aus.

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Ilulissat – Die größte Eismaschine der Welt

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Ilulissat – Ein Traum in Weiß

Wow. Einfach wow. Ilullisat ist genau das, was man sich ausmalt, wenn man eine Reise nach Grönland bucht. Man kann da auch echt Pech haben. Pech in Form von Nebel, von vereisten Zufahrtswegen, von Wind und anderen alltäglichen Katastrophen. Umso glücklicher war ich, als mich Ilulissat an diesem schönen Montag im August mit strahlendem Sonnenschein empfangen hat.

Ich hatte eine Bootsfahrt zu den Eisbergen gebucht und wollte den Rest des Tages damit verbringen, mir das Weltnaturerbe Eisfjord vom Land aus anzusehen. Das hat auch prima funktioniert.

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St. Vincent und die Grenadinen – Paradies mit Bier

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Kingstown auf St. Vincent – Nur die Gegenwart zählt

Nicht viel mehr als einen Tag habe ich auf der wunderschönen Karibikinsel St. Vincent verbracht. Aber am Abend hatte ich doch den Eindruck, einiges von der paradiesischen kleinen Insel gesehen zu haben. St. Vincent und die Grenadinen sind eines dieser kleinen Länder, die zum britischen Commonwealth gehören und auf denen man mit dem ostkaribischen Dollar zahlen kann, auf dem Königin Elisabeth II. abgebildet ist.

Meine Tour über die Insel St. Vincent beginnt in Kingstown, der verschlafenen Hauptstadt der Insel, wo an Sonntagen nicht viel los ist. Die Läden sind geschlossen und die Menschen hängen ihren Gedanken nach. Einige gehen in die zahlreichen kleinen Kirchen, aber die meisten unterhalten sich bei einem Bier oder Fruchtcocktail mit ihren Nachbarn.

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Gitega – Hauptstadt der Trommeln

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Gitega – Im Herzen des Herzens

Gitega ist erst seit einigen Jahren die Hauptstadt von Burundi. Sicherlich hat diese Änderung der Stadt einiges an Wachstum beschert, aber so richtig fühlt sich Gitega nicht wie eine Hauptstadt an. Bujumbura ist noch immer um ein Vielfaches größer. Auch die ganzen Botschaften sind in Bujumbura geblieben, denn Gitega hat keinen Flughafen, nicht einmal einen nationalen.

Immerhin befindet sich hier nun das Nationalmuseum, welches zwar sehr klein ist, aber absolut einen Besuch wert. Ich liebe Nationalmuseen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Es gibt einige Gegenstände aus dem ehemaligen Königshof, viele alte Fotografien aus dem frühen 20. Jahrhundert und Erklärungen in Kurundi, Französisch und Englisch. Wenn man dann noch das Glück hat, einen kompetenten Guide bei sich zu haben, erwachen all die Exponate in den spannendsten Geschichten zum Leben. Die besten habe ich für euch mitgeschrieben und werden sie bald veröffentlichen. Mit etwas Glück noch dieses Jahr.

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Glasgow – Die Schotten und die Verkehrskegel

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Glasgow – Ananas zu vermieten

Von Edinburgh aus ist es nur ein Steinwurf bis nach Glasgow. Die Zugfahrt dauert weniger als eine Stunde, dennoch kann das Wetter sehr unterschiedlich sein. Glasgow soll ja eine hässliche Industriestadt sein, aber sie hat sich mir von ihrer schönsten Seite gezeigt. Das Wetter war grandios und ich hatte endlich die Möglichkeit, die Menschen schottisch reden zu hören. Das hat mir in Edinburgh ein wenig gefehlt, weil da so viele Touristen und Einwanderer leben und sich sogar die Einheimischen Mühe geben, verständlich zu klingen.

In Glasgow hatte ich den Eindruck, das wahre Schottland zu erleben. Hier klingen die Worte „medical“ und „miracle“ exakt gleich, was zu herrlichen Verwirrungen führen kann. Warum mit jemand von Medizin und Wundern erzählt hat? Ganz einfach. Bei der Stadtführung lernt der Besucher zunächst einmal, dass die Schotten alles frittieren. Alles. Von der Pizza bis zum Schokoriegel. Alles.

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Barbados – Rhiannas reiche Insel

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Barbados – Alkohol gegen Diabetes

Calvin zeigt mir seine Insel, Barbados. Calvin ist ein fröhlicher Zeitgenosse, von dem ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er vollkommen nüchtern ist. Vielleicht ist er aber auch einfach nur jemand, der mit Begeisterung ununterbrochen redet. Seine Insel kennt er sehr gut und er fährt mich über Barbados. Erster Halt Bridgetown.

Hier ist Rhianna, die Nationalheldin, aufgewachsen. Er zeigt mir das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Es ist ein kleines grünes Häuschen, das heute als Ferienwohnung dient. Die Straße heißt heute Rhianna Lane. Im Stadtzentrum befindet sich ein Monument für die Helden von Barbados, wo auch Rhianna aufgeführt ist, denn sie hat ein paar ihrer Millionen für ihre Heimat gespendet, unter anderem für Schulen, Krankenhäuser und Krebsbehandlungen.

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Kirundo – Krieger und Vögel

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Kirundo – Bei den schwimmenden Inseln

Im Norden von Burundi liegt die Stadt Kirundo. Von hier aus ist es nicht weit bis zu Grenze nach Ruanda. Vielleicht noch 15 Kilometer. Diese Grenze ist allerdings seit einigen Jahren geschlossen. Aber ich will ohnehin in Burundi bleiben, denn hier im Norden gibt es gleich zwei tolle Attraktionen: Die Krieger und die Vögel.

Über die Inhore Krieger habe ich schon im Nationalmuseum von Burundi etwas gelernt. Es war einst die königliche Armee mit der Mission, den Königspalast und die Landesgrenzen zu beschützen. Heute übernehmen diese Aufgaben andere, wobei der Schutz des Königspalastes mangels König ohnehin hinfällig ist.

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Edinburgh – Im Land des anderen englisch

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Edinburgh – Bei Mary, Harry, Mary und Maggie

Keine Ahnung, wieso ich es bisher nie nach Schottland geschafft habe. Eine Schande eigentlich, denn schon als Kind habe ich mit Begeisterung Geschichten über Nessie, das Seeungeheuer gelesen. Dann kam natürlich Harry Potter, eine Geschichte, die ich sehr liebe, und irgendwie sind ja auch ‚Die Herrin von Avalon‘, ‚Braveheart‘ und ‚Highlander‘ spannend. Aber was darf man von einem Land erwarten, dessen Nationaltier ein Einhorn ist? Richtig. Viele Geschichten.

Edinburgh ist eine faszinierende Stadt. 4500 Gebäude stehen unter Denkmalschutz und unter dem Schutz der UNESCO. Das muss eine Stadt erst mal nachmachen. Die Geschichte von Edinburgh ist bewegt und blutig. Die Römer kamen hierher und dann die Wikinger. Dann gab es dutzende Kriege und Auseinandersetzungen zwischen England und Schottland.

Mary Stuart, die Königin von Schottland spielt eine wichtige Rolle. Bei ihrer Krönungsfeier soll sie die ganze Zeit geweint haben. Diese Anekdote wird weniger seltsam, wenn man weiß, dass sie zu dem Zeitpunkt neun Monate alt war.

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Bujumbura – Das Tor zu Burundi

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Bujumbura – Die Einheit, der Strand und das Palmöl

Bujumbura war lange Zeit die Hauptstadt von Burundi und ist weiterhin mit Abstand die größte Stadt im Land. Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist es kein Vergleich mit anderen afrikanischen Großstädten, aber trotzdem ist hier ganz schön was los.

Burundi hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber der Tanganjikasee, an dem Bujumbura liegt, kommt einem Meer schon nahe genug. Das Gewässer ist immerhin größer als Burundi und verschaff der ehemaligen Hauptstadt einen Strand. Dieser ist gesäumt von Restaurants und Kneipen aller Preisklassen, vom Plastikstuhl und Fritten mit Bier bis hin zu Fünfsternehotel und Lachsröllchen mit Champus. Ich fühle mich bei den Fritten recht wohl, zumal sie aus Bananen gemacht sind.

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