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Abenteuer Archive • Beatrice Sonntag

Santiago, Sullivan Bay – Lava Insel ohne Ziegen

By Allgemein No Comments

Santiago – Spielplatz der Seelöwen

Die Insel Santiago liegt direkt neben der kleinen Insel Bartolomé, die ist allerdings um einiges größer. Mit einem Schlauchboot werde ich an einem kleinen Strand i der Sullivan Bucht abgesetzt. Von dort aus führt ein markierter Pfad über ein Lavafeld, das vor etwa 140 Jahren entstanden ist. Anders als in anderen Regionen der Welt wächst auf dieser Lava kaum etwas. Ein paar scheue Ästchen hier und da, aber von Vegetation kann nicht die Rede sein. Die Lava sieht aus, als sei sie gerade erst ein paar Jahre alt.

Ich mache unheimlich viele Fotos von den herrlichen Formen, die die erkaltende Lava angenommen hat. Während die Oberfläche tiefschwarz ist, erkennt man an den Bruchkanten Schichten in verschiedenen Farben. Ich bin begeistert. In letzter Zeit begegnen mir fast überall, wo ich hin fahre, Vulkane.

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Bartolomé – Ein Vulkan als Aussichtspunkt

By Allgemein No Comments

Bartolomé – Endlich die richtigen Boobies!

Die Insel Bartolomé ist klein. Nur 1,2 Quadratkilometer groß. Sie könnte ebenso auch zwischen Lanzarote und La Gomera oder irgendwo bei den Kapverden liegen und würde nicht groß auffallen. Bartolomé ist eine Vulkaninsel mit viel Tuffgestein, einigen großen Aschefeldern und einem etwa 700 Meter hohen längst erloschenen Vulkan.

Vor einigen Jahren wurde ein Holzsteg gebaut, der verhindert, dass die Touristen auf der wertvollen Pioniervegetation herum trampeln. Immerhin hat es fast 300 Jahre gebraucht, damit diese eher unspektakulären Pflänzchen auf der Asche wachsen konnten. Sie nennen sich Tequilia und wirken eher blass und langweilig. Aber für Botaniker sind sie wahrscheinlich der Kracher, denn sie sind hier endemisch.

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Gondar – Herrschaftlich, blutig und historisch

By Diagnose Fernweh No Comments

Gondar – Löwenkäfige und Massentaufen

Um nach Gondar zu gelangen hatte ich damals die Wahl zwischen einer endlosen Fahrt auf einer Offroad-Strecke und einem relativ kurzen Flug, der jedoch auch eher offroad war. Immerhin ist das Abenteuer in einer Propellermaschine von Lalibela nach Gondar nach einer halben Stunde vorbei.

Das absolute Highlight in Gondar ist die Palastanlage von König Fasilidas. Er hat hier gelebt und viele Nachkommen gehabt. Das Interessante an der Palastanlage ist, dass jeder neue König einen neuen Palast gebaut hat. Offenbar war es damals inakzeptabel, in Papas Palast einzuziehen, selbst dann nicht, wenn Papas Palast großartig war und wen Papa gerade verstorben war.

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Uphlisziche – Der älteste Wein der Welt?

By Traumziel weit weg No Comments

Uphlisziche – Eine Stadt die in Stein gemeißelt ist

Der etwas komplizierte Name Uphlisziche steht für eine alte Felsenstadt, die vor etwa 4000 Jahren bewohnt gewesen ist und zwar von Menschen, die schon damals Wein hergestellt und ihn unter der Erde gelagert haben, damit er kühl bleibt. Uphlisziche liegt nicht weit von Gori in Georgien und ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten des Landes.

In Uphlisziche sind von einst etwa 700 Höhlenwohnungen noch etwa 270 zu erkennen. Manche besser, manche etwas weniger gut. Im Zentrum der einstigen Höhlenstadt, die buchstäblich in den Stein hinein gehauen ist, befinden sich alle wichtigen Annehmlichkeiten einer Stadt. Hier befand sich eine Apotheke. Die Regale sind noch deutlich zu sehen.

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Lalibela – Zu Besuch beim heiligen Baumeister George

By Diagnose Fernweh No Comments

Lalibela – Felsenkirchen und Knoblauchshampoo

Die Stadt Lalibela liegt im Norden von Äthiopien. Es ist einer dieser Plätze auf der Erde, an denen man sich der Magie, der Atmosphäre und der Mystik des Ortes einfach nicht entziehen kann. Ich kann mich noch so gut an das internationale Touristenhotel in Lalibela erinnern, das nur ein paar Stunden am Tag Strom und fließendes Wasser zu bieten hatte. Im Shop des Hotels wurden Trinkwasser in Flaschen, Pilze in Dosen und Shampoo in den Duftrichtungen Ei, Ingwer und Knoblauch angeboten. Warum der Shopbesitzer dachte, dass die betuchteren Touristen sich Dosenpilze und Knoblauchshampoo kaufen wollten, konnte ich nicht herausfinden.

Im Gegensatz zu den Hotels, in denen die einheimischen Pilger unterkommen, war es jedoch ein Luxusschuppen. Die meisten Besucher von Lalibela wohnten in Wellblechhütten ohne Strom oder festen Fußboden. Sie wollten aber alle unbedingt diesen magischen Ort besuchen. Immerhin das hatten wir gemeinsam.

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Aksum – Wo ist die Bundeslade?

By Diagnose Fernweh No Comments

Aksum – Heilige uralte Stadt

Aksum liegt im Norden von Äthiopien. Einst war Aksum die Hauptstadt des mächtigen Reiches Abessinien. Heute ist Aksum einerseits interessant, weil sich hier Überbleibsel aus dieser Blütezeit entdecken lassen. Andererseits ist Aksum heute eine wichtige Pilgerstadt für äthiopisch-orthodoxe Christen, denn schließlich befindet sich in Aksum die Bundeslade. Ja. Wirklich. Die echte!

Die Äthiopier verstehen den ganzen Hype um die Suche nach der Bundeslade und die Geheimnisse, die darum gemacht werden, überhaupt nicht, denn sie wissen ja, wo die Bundeslade ist. In Aksum. In der St- Mary Kathedrale. Genauer gesagt, in einem kleinen Gebäude hinter der Kathedrale.

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Gori – eine authentische Reise in die Vergangenheit

By Traumziel weit weg No Comments

Gori – Alles, was Ihr über Stalin wissen müsst…

Bei meiner Reise nach Georgien stand auch ein Abstecher nach Gori auf dem Programm. Gori ist etwas ganz besonderes, oder war es zumindest zu Stalins Lebzeiten, denn Gori ist die Stadt, in der der große Josef Stalin geboren wurde.

Der wohl bekannteste Georgier hat groben Schätzungen zufolge wahrscheinlich 40 bis 110 Millionen Todesopfer zu verantworten. Opfer des Regimes, Opfer von Hinrichtungen, Kriegstote, Opfer in Arbeitslagern, politische Feinde, Opfer einer absichtlich herbeigeführten Hungersnot in der Ukraine… Egal wie man zählt, Joseph Wissarionowitsch Dschugaschwili, der sich später Stalin nannte, war ein Monster.

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Nationalpark Morne Seychellois – Im Hinterland des Paradieses

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Nationalpark Morne Seychellois – Verwunschener tropischer Wald

Der Nationalpark Morne Seychellois liegt mitten auf der größten Seychelleninsel, auf Mahé. Mahé hat im Inselinnern immerhin Erhebungen von etwas über 900 Metern zu bieten. Und genau diese bergige und von dichtem Tropenwald bewachsene Region ist heute ein Nationalpark.

Einst haben hier ein paar Menschen gewohnt, noch vor etwa 50 Jahren. Denen hat man dann aber ein paar nette Grundstücke irgendwo in Küstennähe gegeben, damit der Nationalpark ausgewiesen werden konnte. Anschließen hat man den Wald hier oben weitestgehend sich selbst überlassen. Es gibt nur einen Wanderweg, der einmal quer hindurch führt.

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Nationalpark Vallée de Mai – Heimat der teuersten Nuss der Welt

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Nationalpark Vallée de Mai – ein Wald voller illegaler Schätze

Der Nationalpark Vallée de Mai liegt im Zentrum der zweitgrößten Seychelleninsel Paslin. En Rundgang durch den Nationalpark Vallée de Mai schafft man locker in zwei Stunden. Es ist allerdings auch kein Problem, sich hier noch etwas länger aufzuhalten, vor allem, wenn man einen Guide dabei hat, der jede Menge Geschichten über die verschiedenen Pflanzen erzählen kann, die hier wachsen.

Inmitten jeder Menge Farne, Bäume und Palmen ist die eigentliche Attraktion des Nationalpark Vallée de Mai die Coco de Mer. Das ist eine Palmenart, die nur auf den Seychellen vorkommt und da auch nur auf bestimmten Inseln. Auf der Hauptinsel Mahé findet man sie zum Beispiel nicht. Das ist sicherlich auch einer der Gründe, warum dieses Schutzgebiet hier mitten auf Praslin ein Nationalpark wurde.

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Nyiragongo – Hoch in den Wolken über dem Kongo

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten 2 Comments

Nyiragongo – Wer den Lavasee sehen will, muss leiden

Ich weiß noch genau, wer mir zum ersten Mal vom Nyiragongo erzählt hat. Danke hierfür! Als der Ostkongo schließlich soweit als sicher eingestuft werden konnte, dass eine deutsche Reiseagentur für abenteuerlustige Verrückte eine Reise zum größten Lavasee der Welt anbot, war ich dabei. Nicht bei der ersten Tour, aber recht bald. Meine Güte, wie habe ich mich auf diese Reise gefreut. Ich wollte den größten Lavasee der Welt mit eigenen Augen sehen und war dazu auch bereit, einen stattlichen Berg hinauf zu steigen.

Der Anstieg auf den Nyiragongo war tatsächlich recht mühsam. In Goma ging die Reise am Morgen eines schönen Sonntags im Februar los. In dem Gebäude, wo auch die Grenzformaliltäten zwischen Ruanda und dem Kongo erledigt werden, befindet sich das kleine Büro der Nationalparkverwaltung. Hier finde ich heraus, dass mich die Genehmigung, den Nyiragongo zu besteigen stattliche 300 US Dollar gekostet hat. Ranger bringen mich und ein paar andere Vulkanfans in einem Truck bis zum Ausgangspunkt der Wanderung im Virunga Nationalpark.

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