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Mosambik Archive • Beatrice Sonntag

Inhambane – Beinahe Walhaie und Samora Machel

By | Nach der Reise ist vor der Reise | No Comments

Die Küste Mosambiks am indischen Ozean

Die Anreise nach Inhambane an der Küste Mosambiks ist mühsam. Für die weniger als 500 Kilometer benötigt man mehr als acht Stunden. Die Straßen sind zwar nicht besonders schlecht, aber trotzdem kommt man nicht besonders schnell voran. Bodenschwellen, Kühe, Hühner und Lastwagen müssen gekonnt umschifft werden und das braucht seine Zeit.

Praia de Tofo Mosambik

Nachdem man endlich die Provinz Gaza verlassen hat und in die Provinz Inhambane gelangt, ist schon mehr als ein halber Tag vergangen. Man sieht aber nun endlich hin und wieder die Gründe dafür nach Inhambane zu fahren: die Strände der Region gelten als paradiesisch. Wer mich kennt, der weiß, dass ich wegen eines Strandes nicht unbedingt eine Reise auf fremde Kontinente unternehme. Von der Praia de Barra oder der Praia de Tofo aus, die beide tatsächlich traumhaft, von weißem feinstem Sand bedeckt und fast menschenleer sind, kann man allerdings bei gutem Wetter Sea-Safaris unternehmen und Wale, Walhaie und Delfine beobachten.

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Maputo – Ein Bahnhof und eine Fähre

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Viel Trubel zwischen einem antiken Bahnhof und einem maroden Hafen

Maputo ist eine afrikanische Großstadt, wie sie im Buche steht. Nun, in allzu vielen Büchern steht sie nicht, genau aus dem Grund, dass es hier im Grunde nicht viel zu sehen gibt. Trotzdem ist ein Abstecher nach Maputo keine Zeitverschwendung. Immerhin gibt es mindestens eine Sehenswürdigkeit und eben den Charme einer afrikanischen Hauptstadt mit all ihrem Treiben und Trubel.

Maputo  Maputo

Die Sehenswürdigkeit von Maputo ist das Bahnhofsgebäude, welches in der Kolonialzeit entstanden ist. Entworfen wurde das Prachtstück von Gustave Eiffel, dem Ingenieur und Architekten eines der wohl berühmtesten Bauwerke der Welt: des Eiffelturms. Auch am Bahnhof in Maputo ist schnell zu erkennen, dass Gustave Eiffel ein Faible für Stahlkonstruktionen hatte, denn vor allem im Innern des Gebäudes sind die Träger und Bögen aus Stahl sowie ihre Verschraubungen als Stilmittel überall zu erkennen. Der Bahnhof wird aktuell renoviert, aber man kann Teile davon besichtigen und sich davon überzeugen, dass die Ingenieurskunst der Franzosen für die Ewigkeit gedacht ist.

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