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Mai 2021

Uphlisziche – Der älteste Wein der Welt?

By | Traumziel weit weg | No Comments

Uphlisziche – Eine Stadt die in Stein gemeißelt ist

Der etwas komplizierte Name Uphlisziche steht für eine alte Felsenstadt, die vor etwa 4000 Jahren bewohnt gewesen ist und zwar von Menschen, die schon damals Wein hergestellt und ihn unter der Erde gelagert haben, damit er kühl bleibt. Uphlisziche liegt nicht weit von Gori in Georgien und ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten des Landes.

In Uphlisziche sind von einst etwa 700 Höhlenwohnungen noch etwa 270 zu erkennen. Manche besser, manche etwas weniger gut. Im Zentrum der einstigen Höhlenstadt, die buchstäblich in den Stein hinein gehauen ist, befinden sich alle wichtigen Annehmlichkeiten einer Stadt. Hier befand sich eine Apotheke. Die Regale sind noch deutlich zu sehen.

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Wukro – Wunderschöne uralte Wandmalereien

By | Diagnose Fernweh | No Comments

Wukro – Judith Gudit und Wukro Wikro

Die Stadt Wukro, die auch Wikro heißen könnte, ist ein weiteres Highlight in Äthiopiens Norden. Tatsächlich gelingt es mit beim Akzent meines Reiseleiters Wondy oder Windy nie genau den Unterschied zwischen U und I herauszuhören, was mich fasziniert, denn im Deutschen oder auch im Französischen kann ich diese beiden Laute immer sehr gut auseinanderhalten.

Um nach Wukro oder Wikro zu gelangen, muss man sich auskennen. Irgendwo an einer mittelmäßig gut ausgebauten Landstraße zweigt ein staubiger Feldweg ab, der sich in nichts von allen anderen staubigen Feldwegen unterscheidet. Wenn man es aber bis zu seinem Ende schafft, wird man mit uralten Felsenkirchen belohnt. Sie sind lange nicht so eindrucksvoll wie die Felsenkirchen in Lalibela, aber schließlich hatten die Menschen in Wukro nicht die Hilfe des heiligen George oder Erscheinungen, in denen ihnen Gott Anweisungen erteilte.

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Lalibela – Zu Besuch beim heiligen Baumeister George

By | Diagnose Fernweh | No Comments

Lalibela – Felsenkirchen und Knoblauchshampoo

Die Stadt Lalibela liegt im Norden von Äthiopien. Es ist einer dieser Plätze auf der Erde, an denen man sich der Magie, der Atmosphäre und der Mystik des Ortes einfach nicht entziehen kann. Ich kann mich noch so gut an das internationale Touristenhotel in Lalibela erinnern, das nur ein paar Stunden am Tag Strom und fließendes Wasser zu bieten hatte. Im Shop des Hotels wurden Trinkwasser in Flaschen, Pilze in Dosen und Shampoo in den Duftrichtungen Ei, Ingwer und Knoblauch angeboten. Warum der Shopbesitzer dachte, dass die betuchteren Touristen sich Dosenpilze und Knoblauchshampoo kaufen wollten, konnte ich nicht herausfinden.

Im Gegensatz zu den Hotels, in denen die einheimischen Pilger unterkommen, war es jedoch ein Luxusschuppen. Die meisten Besucher von Lalibela wohnten in Wellblechhütten ohne Strom oder festen Fußboden. Sie wollten aber alle unbedingt diesen magischen Ort besuchen. Immerhin das hatten wir gemeinsam.

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Aksum – Wo ist die Bundeslade?

By | Diagnose Fernweh | No Comments

Aksum – Heilige uralte Stadt

Aksum liegt im Norden von Äthiopien. Einst war Aksum die Hauptstadt des mächtigen Reiches Abessinien. Heute ist Aksum einerseits interessant, weil sich hier Überbleibsel aus dieser Blütezeit entdecken lassen. Andererseits ist Aksum heute eine wichtige Pilgerstadt für äthiopisch-orthodoxe Christen, denn schließlich befindet sich in Aksum die Bundeslade. Ja. Wirklich. Die echte!

Die Äthiopier verstehen den ganzen Hype um die Suche nach der Bundeslade und die Geheimnisse, die darum gemacht werden, überhaupt nicht, denn sie wissen ja, wo die Bundeslade ist. In Aksum. In der St- Mary Kathedrale. Genauer gesagt, in einem kleinen Gebäude hinter der Kathedrale.

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