Skip to main content

Nieuw Amsterdam – Nicht New York

Nieuw Amsterdam – Festung, Plantagen, Delfine

Es gab einige Städte in dieser Welt, die New Ansterdam genannt wurden, oder eben Nieuw Amsterdam, wie hier in Surinam, nicht weit von Paramaribo entfernt am Zusammenfluss des Suriname Flusses und des Commewijne Flusses.

Hier steht der Rest einer alten Festung, die einst die Plantagen hier in der Nähe der Küste vor Angriffen geschützt hat Es war eine fünfeckige Festung, von der nicht mehr viel übrig ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch, denn es gibt hier einiges zu sehen, zum Beispiel alte Lagerhäuser, Wohnhäuser, Kanonen, eine Ausstellung zur Geschichte der Region und des Forts sowie zu den verschiedenen Ethnien, die heute das Volk von Surinam bilden. Kaum ein anderes Land hat wohl so eine bunte Mischung an Völkern, die es fast unmöglich macht, noch Rassismus zu pflegen.

Wenn die Leute im Fort von Nieuw Amsterdam oder in der kleinen Ortschaft direkt daneben davon erzählen, dass dieses New Amsterdam gegen das andere New Amsterdam eingetauscht wurde, das heute als New York City bekannt ist, dann lachen sie. Was für ein dummer Tausch! Wer will schon New York City, wenn er hier dieses grüne Paradies haben kann?

Grün ist es tatsächlich. Und irgendwie auch ein Paradies, denn es schwirren wunderschöne Vögel durch die Lüfte. Äffchen springen von Baum zu Baum und in der Erde von Surinam wächst im Grunde alles, was man sich wünschen kann.

Bei einer Bootsfahrt auf den beiden Flüssen, die hier zwischen Paramaribo und Nieuw Amsterdam zusammenfließen und ins Meer münden, kann man mit etwas Geduld die Flussdelfine aufspüren, die hier im Wasser leben und ab und zu mal auftauchen um Luft zu holen. Einer von ihnen hat sogar einen wilden Sprung aus dem Wasser gewagt, um mich zu begrüßen. Mit Salto.

Suriname hat also noch mehr zu bieten, als bloß eine hübsche Hauptstadt mit kolonialer Architektur und einen riesigen Dschungel. Auch in den Wohnorten, die an der Küste verteilt liegen, gibt es diese kleinen Sehenswürdigkeiten, durch die man Suriname besser kennenlernt.

Eure Beatrice!

Leave a Reply