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Tag

Karibik

Grenada – Hügelige Insel unter dem Wind

By Kurz und schmerzlos No Comments

Grenada – Die Heimat der Gewürze

Meine Tour über die hübsche kleine Karibikinsel Grenada startet in der Hauptstadt St. George. Ein freundlicher älterer Herr namens Francis nimmt mich in Empfang und fährt mich auf seiner Insel umher. Er zeigt mir die bunten Häuser und die vielen Kirchen in St. Greorge und den umliegenden Dörfern. Hier fahren auch die Reggae-Busse in alle Orte der Insel. Es sind bunt bemalte Kleinbusse, in denen immer bis zum Anschlag Reggae Musik läuft. „Wenn dir die Musik zu laut ist, kannst du den Fahrer bitten, sie leiser zu drehen. Er ist verpflichtet, das zu tun. Aber es kann natürlich sein, dass er dich überhaupt nicht hört.“ Ich bin also froh, dass ich in Francis’ Wagen sitze.

Überhaupt ist es abenteuerlich, auf Grenada unterwegs zu sein, denn die Straßen sind extrem eng und noch viel steiler. Unglaublich, welche Steigungen die Autos, Busse und sogar der eine oder andere Lastwagen bewältigen. Die Menschen auf Grenada haben sicherlich durchweg sehr starke Wadenmuskeln.

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Georgetown – Ohrenbetäubende Hauptstadt

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Georgetown – Eggballs und Seekühe

Georgetown ist ein beschauliches kleines Städtchen, von dem man immer nur hört, dass es dort echt gefährlich ist. Okay, ich kann euch nicht sagen, wie es in den Außenbezirken oder in wenig bevölkerten dunklen Gassen in der Nacht aussieht, aber tagsüber und im Zentrum der Stadt habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt.

Ich hatte zweieinhalb Tage Zeit, um mir diese schöne kleine Stadt anzusehen und ich glaube, das war ausreichend, um mir ein gutes Bild von Guyanas Hauptstadt zu machen. Am besten haben mir die Seekühe gefallen, die im National Park, einem winzigen Stadtpark in einem großen Becken leben und sich darüber freuen, wenn die Landbewohner ihnen etwas von diesem schmackhaften Gras pflücken, das nicht weit von ihrem Teich wächst und an das sie normalerweise nicht herankommen.

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St. Lucia – Mehr Bananen als Panama

By Kurz und schmerzlos No Comments

St. Lucia – Pitons im Paradies

Auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia will ich mir unbedingt die berühmten Pitons anschauen. Dazu habe ich eine Inselrundfahrt gebucht und werde von Quentin in einem Minibus herumgefahren. Das allein ist schon ein Abenteuer. Nicht unbedingt wegen Quentins Fahrkünsten, sondern weil die Straßen auf St. Lucia teilweise sehr steil sind und fast ausschließlich aus Kurven bestehen.

Die Leute hier sprechen Creol, Englisch und Französisch. „Das liegt daran, dass die Insel im 17. Jahrhundert vierzehnmal zwischen England und Frankreich gewechselt hat.“ Sie ist also immer wieder erobert und zurückerobert worden. „Irgendwann konnten dann alle beide Sprachen, weil es einfach zu umständlich war, immer zu wechseln.“

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Martinique – Europa fern von Zuhause

By Kurz und schmerzlos No Comments

Martinique – Der ungleiche Kampf der Leguane

Martinique ist ein Überseedepartement von Frankreich, also ein Stückchen Europa, mitten in der Karibik. Hier wird mit Euro bezahlt, die Autos haben französische Kennzeichen und ich muss keine Roaminggebühren zahlen. Am Wetter merke ich jedoch sofort, dass ich im Februar nicht auf dem französischen Festland bin.

Die Hauptstadt der Insel heißt Fort de France und bietet nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Eine große Kirche mit einem eigenwilligen Kirchturm und einige historische Bauwerke schmücken die Altstadt. Im Grunde sind die Graffiti, welche die Stadt bunt und karibisch wirken lassen, meine Highlights. Das Fort, welches Fort de France seinen Namen gegeben hat, kann man nicht besichtigen, denn es dient noch immer der französischen Marine als Stützpunkt.

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Dominica – Karibischer Regenwald

By Kurz und schmerzlos No Comments

Dominica – Insel der 365 Flüsse

Dominica ist zwischen den beiden französischsprachigen Inseln Martinique und Guadalupe. Die Insel war selbst oft genug französisch und zwischendurch immer wieder britisch, dass auch hier ein bisschen Französisch in das Creol gemischt ist. 1978 hat Dominica von den Briten seine Unabhängigkeit erlangt und feiert diese seither jedes Jahr mit einem großen Fest am 3. November. Alle auf der Insel lieben dieses Festwochenende, außer die Agutis, denn sie stehen am Festwochenende nicht wie sonst unter Naturschutz, sondern auch dem Speiseplan.

Der Nationalvogel von Dominica ist die Kaiseramazone, ein grüner Papagei, der nur oben in den tropischen Bergwäldern der Insel lebt. Vier von diesen Kaiseramazonen, deren Abbild auf der Flagge von Dominica zu sehen ist, wurden gefangen und in einen Käfig gesteckt der im botanischen Garten in Roseau steht. Aber alle anderen genießen ihre Freiheit. Wer sie jagt oder ihnen schadet kann im Gefängnis landen.

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Antigua – 365 Strände und kein Wasser

By Kurz und schmerzlos No Comments

Antigua und Barbuda – Zwergstaat mit 40 Festungen

Der winzige Staat Antigua und Barbuda liegt auf meiner Route durch die Karibik und ich habe eine Tour mit Kim gebucht, die mir ihre schöne Insel Antigua zeigen will. Wir haben einen ganzen Tag Zeit, aber schon nach einer halben Stunde sind wir von einem Ende der Insel zum anderen gefahren. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten auf der Insel, die im Vergleich zu ihren Nachbarinseln sehr viel flacher ist. Barbuda ist jedoch noch flacher, eigentlich nur eine Sandbank, die maximal 10 Meter aus dem Meer herausragt. Antigua hat immerhin ein paar Hügel, die ein paar hundert Meter aufragen. Auf vielen davon stehen alte Festungen.

Die Festungen sind von den Briten gebaut worden. Etwa vor 300 Jahren, zu der Zeit, als die Briten auch 90% aller Mahagonibäume gefällt und geklaut haben. Stattdessen haben sie Zuckerrohr gepflanzt.

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Sint Maarten – Europas Außenposten

By Kurz und schmerzlos No Comments

Sint Maarten / Saint Martin – Leguane und Flugzeuge

Die Insel Saint Martin oder Sint Maarten ist zweigeteilt, nämlich in den etwas kleineren niederländischen Teil und den etwas größeren französischen Teil. Während der französische Teil, Saint Martin, ein Département d’outre mer ist und damit Teil von Frankreich, ist der niederländische Teil ein unabhängiger Bestandteil des niederländischen Königreiches, so wie Curacao.

Die Unterschiede sind sichtbar. So ist die niederländische Seite bunter, geschäftiger, lauter und kommerzieller als die französische. Riesige Hotelresorts säumen die Strände. Restaurants, Bars, Casinos und Bordelle werben um Kundschaft. Ganz offensichtlich wird hier das US-amerikanische Publikum angesprochen. Auf der französischen Seite ist alles etwas ruhiger, die Hotels sind kleiner und es herrscht allgemein weniger Treiben.

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St. Kitts – Ein amerikanischer Urlaubstraum

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St. Kitts und Nevis – Hauptstadt mit Huhn und Graffiti

Auf meiner Karibikreise kam ich auch auf der Insel St. Kitts vorbei, die zu dem kleinen Staat St. Kitts und Nevis gehört. Viele Dinge hat St. Kitts mit anderen westindischen Inseln gemeinsam. Mit St. Lucia und Grenada zum Beispiel die Währung, aber auch die Sprache und die Tatsache, dass alle ehemalige britische Kolonien sind.

St. Kitts war die erste Insel, die „entdeckt“ und besetzt wurde und zwar 1624 von den Briten sowie ein Jahr später auch noch von den Franzosen. Diese beiden Besatzungsmächte haben sich die Insel aufgeteilt. Das Fort Brimstone Hill ist daher eines der ältesten Forts in der Region und steht seit Ende des letzten Jahrhunderts auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

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Kaieteur – Einsamer Nationalpark

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Kaieteur – Ein Wasserfall und drei Felsenhähne

Für den Flug zum Kaieteur Wasserfall hatte ich – optimistisch, wie ich bin – genau einen Tag eingeplant. Er wurde spannend, denn das kleine Flugzeug hebt nur dann ab, wenn das Wetter entsprechend gut ist. Am Vortag war der Flug ausgefallen und in Georgetown hat es an dem Morgen trotz hervorragender Wettervorhersage stark geregnet.

Dann hatte ich aber mal wieder Glück und mein Flugzeug konnte pünktlich abheben. Dazu hatte ich noch mehr Glück, denn jeder Passagier wird für den Flug gewogen, damit das winzige Flugzeug gut ausbalanciert werden kann. Und siehe da, ich wiege mit meiner Handtasche genauso viel wie die kleine Pilotin, die mich und zwölf anderen Passagiere sicher zum Nationalpark und zurück bringen soll. Deshalb darf ich auf dem Sitz des Copiloten Platz nehmen und habe die beste Aussicht.

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Paramaribo – Karibik auf holländisch

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Paramaribo – Eine Stadt aus Holz

Aus Guyana kommend wirkt Surinam wohlhabender und irgendwie aufgeräumter. Dazu viel leiser, denn nicht jedes Auto und jedes Restaurant spielen ohrenbetäubende Musik. Paramaribo finde ich auf Anhieb sympathisch, mit seinen schönen Holzhäusern und der ruhigen entspannten Atmosphäre.

Bei einem Stadtrundgang lerne ich die Hauptstadt von Surinam etwas besser kennen und sehe Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee, ein uraltes Kino, den lebendigen und bunten Markt sowie natürlich die typische Architektur.

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