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Vielleicht bald noch mehr Geschichten

Kirundo – Krieger und Vögel

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Kirundo – Bei den schwimmenden Inseln

Im Norden von Burundi liegt die Stadt Kirundo. Von hier aus ist es nicht weit bis zu Grenze nach Ruanda. Vielleicht noch 15 Kilometer. Diese Grenze ist allerdings seit einigen Jahren geschlossen. Aber ich will ohnehin in Burundi bleiben, denn hier im Norden gibt es gleich zwei tolle Attraktionen: Die Krieger und die Vögel.

Über die Inhore Krieger habe ich schon im Nationalmuseum von Burundi etwas gelernt. Es war einst die königliche Armee mit der Mission, den Königspalast und die Landesgrenzen zu beschützen. Heute übernehmen diese Aufgaben andere, wobei der Schutz des Königspalastes mangels König ohnehin hinfällig ist.

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Bujumbura – Das Tor zu Burundi

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Bujumbura – Die Einheit, der Strand und das Palmöl

Bujumbura war lange Zeit die Hauptstadt von Burundi und ist weiterhin mit Abstand die größte Stadt im Land. Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist es kein Vergleich mit anderen afrikanischen Großstädten, aber trotzdem ist hier ganz schön was los.

Burundi hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber der Tanganjikasee, an dem Bujumbura liegt, kommt einem Meer schon nahe genug. Das Gewässer ist immerhin größer als Burundi und verschaff der ehemaligen Hauptstadt einen Strand. Dieser ist gesäumt von Restaurants und Kneipen aller Preisklassen, vom Plastikstuhl und Fritten mit Bier bis hin zu Fünfsternehotel und Lachsröllchen mit Champus. Ich fühle mich bei den Fritten recht wohl, zumal sie aus Bananen gemacht sind.

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Kibira Nationalpark – Zu Gast bei den Batwa

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Kibira Nationalpark – 3 Millionen Jahre Wald

Der Kibira Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Burundi. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Norden dieses Nationalparks, wahrscheinlich davor, in die Nähe der geschlossenen Grenze zu Ruanda zu gelangen. Ich befinde mich 20 Kilometer von dieser Grenze entfernt, am südlichen Ende des Nationalparks.

Da dieser Park eine der Hauptattraktionen in Burundi ist, will ich ihn natürlich nicht verpassen. Hier am südlichen Ende des riesigen Waldgebietes, das sich auch in Ruanda noch ausbreitet und dort Nyungwe Nationalpark heißt, wirkt die Welt friedlich. Wahrscheinlich bin ich weit genug von dem entfernt wovor auch immer das Auswärtige Amt warnt.

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Pongara Nationalpark – Das Montagsparadies

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Pongara – Ein Hauch Luxus

Libreville ist eine große Stadt. Nicht so riesig wie viele andere afrikanische Großstädte, aber für Gabun schon echt groß, denn fast die Hälfte der Gabuner leben hier. Die Stadt liegt an einer großen Flussmündung. Wenn man von Libreville aus mit einem Boot auf die andere Seite des Gewässers übersetzt, gelangt man in den Pongara Nationalpark.

Dieses Stückchen Land ist ein echtes Paradies und das wissen die Bewohner von Libreville. Am Wochenende fallen sie zu hunderten ein und überschwemmen das kleine Strandhotel, das malerisch und ruhig am Randes des Nationalparks liegt. Wenn man aber an einem Wochentag den Pongara Park besucht, hat man ihn fast für sich alleine.

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Libreville – Zwischen Wellblech und High Society

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Libreville – Kirchen über Kirchen

Da Libreville die Hauptstadt von Gabun ist, kommt man nicht daran vorbei, diese Stadt auf dem Weg in den Dschungel zu besuchen. Schließlich leben hier etwa die Hälfte der Gabuner und es ist eine sehr internationale Stadt voller Expats, die vor allem mit den reichen Bodenschätzen des Landes Geschäfte machen. Es gibt also in Libreville einige Hochhäuser und viele Botschaften.

Aber es gibt noch viel mehr typisch afrikanische Häuser mit Wellblechdächern. Alles ist ein wenig französisch angehaucht, was man an den Supermarktketten und dem Angebot in den Bäckereien merkt.

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Georgetown – Ohrenbetäubende Hauptstadt

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Georgetown – Eggballs und Seekühe

Georgetown ist ein beschauliches kleines Städtchen, von dem man immer nur hört, dass es dort echt gefährlich ist. Okay, ich kann euch nicht sagen, wie es in den Außenbezirken oder in wenig bevölkerten dunklen Gassen in der Nacht aussieht, aber tagsüber und im Zentrum der Stadt habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt.

Ich hatte zweieinhalb Tage Zeit, um mir diese schöne kleine Stadt anzusehen und ich glaube, das war ausreichend, um mir ein gutes Bild von Guyanas Hauptstadt zu machen. Am besten haben mir die Seekühe gefallen, die im National Park, einem winzigen Stadtpark in einem großen Becken leben und sich darüber freuen, wenn die Landbewohner ihnen etwas von diesem schmackhaften Gras pflücken, das nicht weit von ihrem Teich wächst und an das sie normalerweise nicht herankommen.

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Im wilden Kurdistan

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Durch das Zagros-Gebirge nach Suleymania

Von Dohuk bis nach Schaqlawa sind es weniger als 300 Kilometer. Trotzdem habe ich für die Strecke den ganzen Tag gebraucht. Das liegt einerseits daran, dass hier im Zagros-Gebirge einfach sehr viele Kurven zu fahren sind und zudem unwahrscheinlich fiese Bodenschwellen die Fahrt zusätzlich verlangsamen. Andererseits liegt es daran, dass auf dem Weg einiges zu sehen ist und deshalb gab es viele Stopps unterwegs.

Da liegt zum Beispiel die kleine Stadt Amydiye. Sie ist schon 700 Jahre alt und thront auf einem kleine Felsplateau. Die Häuser sind bis an die Klippe gebaut, sodass die Stadt wie eine natürliche Krone auf dem Felsen steht. Jetzt, wo die einheimischen Touristen nach den Sommerferien wieder verschwunden sind, ist es ruhig in Amadiye.

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Kerbala – Gleich zwei heilige Schreine

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Kerbala – Hadsch hoch zehn

Wenn mich jemand gefragt hätte, welches das größte Pilgerevent weltweit ist, hätte ich einiges auf die Hadsch in Mekka verwettet. Da hätte ich allerdings einiges verloren, denn während in Mekka bei der Hadsch bis zu 2 Millionen Menschen unterwegs sind, kommen jedes Jahr bis zu 25 Millionen Menschen während eines bestimmten Festes nach Kerbala.

Es sind die Schiiten, die hier dem Tod zweier Enkel des Propheten gedenken. Was das ganze etwas entzerrt, ist die Tatsache, dass das Pilgerfest in Kerbala 20 Tage dauert, nicht wie die Hadsch, die nur 5 oder 6 Tage dauert. Trotzdem sind 25 Millionen Besucher natürlich ein ganz schöner Haufen.

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Dohuk oder Duhok, das ist hier die Frage

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Im Nordirak zwischen den Religionen

Auf dem Weg nach Dohuk liegen gleich zwei Orte, die von außerordentlicher historischer und religiöser Bedeutung sind, nämlich Alqosh und Lalish. Das darf ich natürlich nicht verpassen.

In Alqosh steht eines der ältesten Klöster der Welt. Es steht da nicht nur einfach, sondern ist hoch auf einem Berg erbaut, am Hang, unsichtbar aus der Ferne, weil es aus demselben Stein besteht, der den umgebenden Fels ausmacht.

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Lopé – Ein Wald voller Tiere

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Lopé – Mit dem Zug in den Dschungel

Der Lopé Nationalpark liegt knapp 300 Kilometer von Libreville entfernt. Um dorthin zu gelangen kann man entweder eine Tagesfahrt mit einem Geländewagen unternehmen oder in einen Zug einsteigen, der gegen Abend in Libreville losfährt und in den frühen Morgenstunden Lopé erreicht.

Wenn langsam die Sonne aufgeht, ist die beste Zeit, um sich in den Urwald zu begeben. Angeblich. Bei meiner ersten Wanderung hatte ich nicht viel Glück. Zwar konnte ich immerhin Cephus Affen und schwarze Colobusaffen finden, aber sie waren recht weit über mir in den hohen Bäumen versteckt.

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