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Tag

Afrika

Isalo Nationalpark – Madagaskars Berge und Lemuren

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Isalo Nationalpark Madagaskar Reisebericht von Beatrice Sonntag

Der Isalo Nationalpark ist eines der Highlights auf Madagaskar. Er ist über 80.000 Hektar groß und beherbergt wohl eine der schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften der Insel. Von der Ortschaft Ranohira, die an der Nationalstraße 7 liegt, gelangt man mit einem Auto in wenigen Minuten zu einem der Eingänge des Nationalparks.

Isalo Nationalpark Lemuren

Nun geht es zu Fuß weiter. Ich bin mit einem französischsprechenden Parkranger, einem Picknickkorb, Sonnenhut und festen Schuhen ausgerüstet, um den ganzen Tag im Park verbringen zu können. Es gibt weder Siedlungen noch Hotels oder Restaurants auf dem Gelände, nur ein paar Picknickbänke und halbwegs befestigte Wanderpfade. Das soll mir aber nur recht sein, denn schließlich bin ich hier, um die Natur zu erleben.

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Antsirabe – Rikschas, Reisfelder und ertrunkene Chinesen

By Nach der Reise ist vor der Reise One Comment

Antsirabe Madagaskar Reisebericht von Beatrice Sonntag

 

Wie fast die Hälfte aller Städte und Dörfer in Madagaskar beginnt auch Antsirabe mit einem A. Auf dem Weg von Antananarivo nach Antsirabe dorthin komme ich unter anderem an Ambatolampy, Ambohimandroso, Ampitatafika, Antanifotsy und Ambohibary vorbei.

Bahnhof Antsirabe  Antsirabe

Antsirabe hat einen kleinen Flughafen und einen Bahnhof, der während der Kolonialzeit von den Franzosen erbaut wurde. Wie auch einige andere Gebäude in der Innenstadt, darunter ein nobles Hotel und eine Kirche, lässt der Bahnhof deutlich den französischen Kolonialstil erkennen. Er steht zudem in der Achse einer herrschaftlichen Prachtstraße, auf der einige Denkmäler zu finden sind. Trotzdem kommt der Gedanke an die Champs Elysées nicht wirklich auf, denn vor dem Bahnhof laufen zum Beispiel Rikschafahrer barfuß vorbei, was ich auf den Champs Elysées noch nie gesehen habe.

 

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Antananarivo – Brutale Königinnen und bestechliche Zoowärter

By Nach der Reise ist vor der Reise One Comment

Antananarivo Reisebericht von Beatrice Sonntag

Schon der Name Antananarivo klingt irgendwie magisch. So viele As. Tatsächlich beginnen in Madagaskar deutlich mehr als die Hälfte aller Städte- und Ortsnamen mit einem A und insgesamt ist der Buchstabe A wohl der absolute Spitzenreiter unter den 21 Buchstaben, die in Madagaskar verwendet werden.

 Antananarivo  Palais de la reine

In der Hauptstadt beginnt meine Reise. Antananarivo steht in Sachen Luftqualität den meisten afrikanischen Großstädten in nichts nach. Ein Grund für den Überfluss an Abgasen ist die Anwesenheit von regelrecht antiken Autos in den Straßen. Zielsicher suche ich mir die Taxis aus, die mir am skurrilsten und ältesten erscheinen. Auf diese Weise fahre ich mit einem Renault 4 und einem Renault 5, die beide wahrscheinlich älter sind als ich. Der absolute Knaller ist ein Citroen 2CV, der laut Angaben des Fahrers seit 45 Jahren als Taxi dient und dem unter anderem die komplette Cockpit-Verkleidung fehlt. Ein wahres Erlebnis!

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Burkina Faso und seine Masken

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Die Masken aus Burkina Faso sind auch über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Das hängt nicht zuletzt an der Tatsache, dass viele der etwa 60 Volksstämme aus Burkina Faso grenzüberschreitende Siedlungsgebiete haben und dass die Kulturen in Westafrika untereinander vernetzt sind. Die Kolonialherren haben willkürlich Grenzen gezogen, wo es überhaupt nicht sinnvoll war. Neuerdings sind aber die Masken der Bwa, die zwischen Ouagadougou und Bobo Dioulasso leben, auch in Europa ein bisschen bekannt geworden. Ein Ensemble war letztens in Frankreich unterwegs, um den Franzosen ihre Tänze zu zeigen.

DSC01615klein Maskenfest Boni

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Sambia – Donnernder Dampf am beinahe Vierländereck

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Ich muss zugeben, dass ich von Sambia nicht viel mehr gesehen habe, als einen kleinen Zipfel im Südwesten des Landes, aber es ist möglicherweise einer der schönsten Zipfel von ganz Afrika. Hier fällt nämlich der Sambesi von Sambia nach Simbabwe und dieses Naturschauspiel wird seit einigen Jahrzehnten Viktoriafälle genannt. Die Wasserfälle sind die größten in Afrika und gehören wohl zu den schönsten und eindrucksvollsten auf der ganzen Welt.

Sambia Nashörner

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Burkina Faso – Wer glaubt an den Fetisch?

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Burkina Faso ist nicht nur das Land der aufrechten Menschen, sondern auch ein Land der Fetische. Der Fetischglauben ist mit dem Voodoo vergleichbar und es ist unheimlich interessant, sich näher mit dieser faszinierenden Naturreligion zu befassen. Es gibt über 60 Stämme in Burkina Faso und jeder hat seine ganz eigenen Riten und Auffassungen vom Fetischglauben.

Lobi  Kampti

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Burkina Faso – Land der aufrechten Menschen

By Lieblingskrankheit: Reisefieber One Comment
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Burkina Faso bedeutet „Das Land der aufrechten Menschen“. Vorher hieß es Obervolta, aber diesen Namen hatten die Franzosen ausgesucht, und er passte irgendwie nicht so richtig zu den Leuten hier. Abgesehen davon, dass mir alle Burkiner, denen ich begegnet bin tatsächlich sehr aufrecht, integer und ehrlich erschienen sind und zudem viel Wert auf diese Attribute legen, sind vor allem die Frauen in Burkina Faso im wahrsten Sinne des Wortes sehr aufrechte Menschen: Sie tragen ihre Lasten auf dem Kopf und gehen daher sehr elegant und gerade. Bewundernswert finde ich einerseits, dass die Damen wirklich schwere Lasten auf diese Weise mit sich herumschleppen (oft auch noch ein Kleinkind auf den Rücken gebunden) aber auch, dass ich kein einziges Mal gesehen habe, dass etwas heruntergefallen ist.

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Burkina Faso – Staub, grüne Bohnen und Elefanten

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments
Burkina faso Tengrela see

In Burkina Faso warten die Menschen jedes Jahr auf die Regenzeit, die im April oder Mai beginnt und je nach Region vier oder sogar sechs Monate dauert. Die Touristen hingegen suchen sich für ihren Besuch in Burkina faso natürlich die Trockenzeit aus.  Der Dezember war eigentlich perfekt für eine Tour durch dieses westafrikanische Land: nachts um die 20 Grad, tags bis zu 30 Grad. Und das Beste: immer strahlender Sonnenschein. Etwas unangenehm ist nur der allgegenwärtige Staub, der sich erst nach dem 4. Mal Haare waschen zu Hause wieder vollständig entfernt hat.

Unterwegs auf staubigen Straßen in Westafrika

Neben den klimatischen Jahreszeiten gibt es auch die kulinarischen Jahreszeiten, von denen ich auch schon in anderen afrikanischen Ländern gehört habe. Im Dezember herrscht in Burkina Faso nach meiner Erfahrung die Grüne-Bohnen-Zeit. Zumindest ließ das der Speiseplan vermuten, auf dem täglich mindestens einmal grüne Bohnen standen.

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Burkina Faso – hässliche Städte mit wunderschönen Namen

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Allein schon die Tatsache, dass die beiden größten Städte in Burkina Faso die Namen Ouagadougou und Bobo Dioulasso tragen, ist in meinen Augen ein durchaus hinreichender Grund, dieses westafrikanische Land zu besuchen. Hinter diesen Namen verbergen sich zwei mehr oder weniger typische afrikanische Großstädte. Leider sind die meisten Städte in Afrika hässlich. Die Luft ist schlecht von den vielen Abgasen, es gibt fast keine Gebäude, die man als architektonisch gelungen bezeichnen könnte und der Verkehr ist eine Herausforderung für alle Teilnehmer, von der Kuh bis zum überladenen LKW.

Revolutionsdenkmal Blaise Compaoré

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Senegal – höfliche Graffiti gegen Stromausfall

By Diagnose Fernweh No Comments

Meine Geschichte über die Reise in den Senegal ging irgendwann verloren, also will ich nun eine neue schreiben. Ich beschränke mich auf einige Details, denn die gesamte Story könnt Ihr in „Diagnose: Fernweh“ nachlesen.

Dame im Senegal Rhino

In den staubigen Straßen von Dakar

Der Senegal ist ein recht großes Land in Westafrika, von dem ich nur einen kleinen Teil gesehen habe. Die Hauptstadt Dakar ist berühmt, weil sie namensgebend für die Paris-Dakar Rallye war. Namensgebend ist sie noch immer, auch wenn die „Rallye Dakar“ nun in Südamerika unterwegs ist. Dakar ist eigentlich keine schöne Stadt. Im Zentrum gibt es einige Kolonialbauten, die von den französischen Kolonialherren stammen und heute sinnvoll genutzt werden. Auf dem eigentlich ganz hübschen Platz in der Stadtmitte will sich aber kaum jemand aufhalten, weil die Luft so sehr von Abgasen verpestet ist. Insgesamt ist die Fahrt durch die Hauptstadt eine Herausforderung für die Lungen.

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