Grenzenlos – Boah, ich komme ins Fernsehen!

Abenteuer Dreharbeiten

Das Saarland ist klein. Das hat sich sicher schon rumgesprochen. Im Saarland ist es auch so, dass jeder immer jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt… Und auf diese Weise kennt man am Ende das ganze Saarland. Das kann unangenehm sein (Szenario: Man bewirbt sich um eine Stelle und will total professionell rüberkommen und dann: „Ach, bist du nicht die Tochter der Cousine der dicken Betty, die in der peinlichen Schlagerband gesungen hat?“ oder „Bist du der Sohn vom Backes Hannes, der viermal in Rümmelbach beim Rostwurst-Wettessen gewonnen hat?“)

Das nur nebenbei. Wer aus dem Saarland kommt, der kennt das. So geschah es auch, dass die Crew vom Saarländischen Rundfunk, SR, auf mich aufmerksam geworden ist. Einer der Kamera-Männer hat vor etwa 20 Jahren in derselben Disco die Nächte durchgemacht wie ich. Dank Facebook hatten wir auch die ganze Zeit ganz locker Kontakt gehalten.

Vielleicht kam es mir auch zugute, dass durch das Coronavirus die spannenden Themen für die Sendung „Grenzenlos – Wir im Saarland“ etwas schwieriger zu finden sind, weil einfach so wenig Veranstaltungen stattfinden. Aber vielleicht auch nicht. Es ist ja immerhin etwas Besonderes, das ich 127 Länder bereist habe. Zumindest dürfte das deutlich mehr sein, als der Durchschnitt im Saarland.

Auf jeden Fall haben mich Krystelle Jambon und Dirk Petry schließlich angesprochen und brauchten auch nur ein paar Sätze, um mich davon zu überzeugen, für einen Beitrag in der Sendung zur Verfügung zu stehen. Cool. So etwas habe ich ja noch nie mitgemacht. Klar bin ich dabei!

Am Samstag war es so weit. Ich hatte unsere Wohnung geputzt und sogar die Elefanten abgestaubt. Ich war ein bisschen aufgeregt. Mit Maske, Kamera und Klemmbrett standen die beiden schließlich vor der Haustür. Ich war beeindruckt davon, wie der fünfminütige Beitrag dann langsam Gestalt annahm, beinahe wie nach einem kleinen Drehbuch.

Es wurden mehrere Szenen gefilmt, dann Interviews geführt, zuerst mit mir, dann mit meinem Mann Ron und zwischendurch sogar noch kurz mit meinen Eltern, die ja eine gewisse Mitschuld an meiner Reise-Leidenschaft haben. Die beiden sind extra für das kurze Interview angereist, obwohl an dem Tag die Beerdigung von Prinz Philipp im Fernsehen übertragen wurde. Danke euch!Ich fand es auf jeden Fall total spannend, zu sehen, wie professionell Dirk und Krystelle mit Kamera, Worten und Bildern umgegangen sind. Es hat mich erstaunt, dass wir deutlich über fünf Stunden Zeit gebraucht haben, um das Material für den Beitrag von fünf Minuten zusammenzubekommen.

Endlich war mal wieder was los bei uns! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich kann es kaum erwarten an einem der kommenden Montage den Beitrag in der Sendung “Grenzenlos – Wir im Saarland” dann tatsächlich im Fernsehen (bei SR) zu sehen!

Edit: Es war der Montag, 26.04.2021. Nun findet Ihr das Video auf der Seite des SR in der Mediathek und auch in meinem Youtube Channel.

Eure Beatrice!

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