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Kurz und schmerzlos

Barbados – Rhiannas reiche Insel

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Barbados – Alkohol gegen Diabetes

Calvin zeigt mir seine Insel, Barbados. Calvin ist ein fröhlicher Zeitgenosse, von dem ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er vollkommen nüchtern ist. Vielleicht ist er aber auch einfach nur jemand, der mit Begeisterung ununterbrochen redet. Seine Insel kennt er sehr gut und er fährt mich über Barbados. Erster Halt Bridgetown.

Hier ist Rhianna, die Nationalheldin, aufgewachsen. Er zeigt mir das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Es ist ein kleines grünes Häuschen, das heute als Ferienwohnung dient. Die Straße heißt heute Rhianna Lane. Im Stadtzentrum befindet sich ein Monument für die Helden von Barbados, wo auch Rhianna aufgeführt ist, denn sie hat ein paar ihrer Millionen für ihre Heimat gespendet, unter anderem für Schulen, Krankenhäuser und Krebsbehandlungen.

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Edinburgh – Im Land des anderen englisch

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Edinburgh – Bei Mary, Harry, Mary und Maggie

Keine Ahnung, wieso ich es bisher nie nach Schottland geschafft habe. Eine Schande eigentlich, denn schon als Kind habe ich mit Begeisterung Geschichten über Nessie, das Seeungeheuer gelesen. Dann kam natürlich Harry Potter, eine Geschichte, die ich sehr liebe, und irgendwie sind ja auch ‚Die Herrin von Avalon‘, ‚Braveheart‘ und ‚Highlander‘ spannend. Aber was darf man von einem Land erwarten, dessen Nationaltier ein Einhorn ist? Richtig. Viele Geschichten.

Edinburgh ist eine faszinierende Stadt. 4500 Gebäude stehen unter Denkmalschutz und unter dem Schutz der UNESCO. Das muss eine Stadt erst mal nachmachen. Die Geschichte von Edinburgh ist bewegt und blutig. Die Römer kamen hierher und dann die Wikinger. Dann gab es dutzende Kriege und Auseinandersetzungen zwischen England und Schottland.

Mary Stuart, die Königin von Schottland spielt eine wichtige Rolle. Bei ihrer Krönungsfeier soll sie die ganze Zeit geweint haben. Diese Anekdote wird weniger seltsam, wenn man weiß, dass sie zu dem Zeitpunkt neun Monate alt war.

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Berat – 1001 Fenster, oder doch mehr?

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Berat – Unbekanntes Welterbe

Natürlich kenne ich nicht alle Orte, die auf der Liste der UNESCO stehen. Wenn ich allerdings die Gelegenheit habe, einen dieser Orte zu besuchen, dann ergreife ich sie. So habe ich bei meiner Vorbereitung auf meinen Ausflug nach Albanien erfahren, dass die Stadt Berat mit ihrer Burg auf der Welterbeliste steht.

Der Name sagte mir nichts. Jetzt bin ich schlauer. Berat hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich von einem Hagelsturm überrascht wurde, nachdem es den ganzen Tag über sonnig bei sommerlichen 28 Grad war. Glücklicherweise habe ich einen Unterstand gefunden und der Schauer war nach einer halben Stunde wieder vorüber.

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Tirana – Die Pyramide ist wieder weiß

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Tirana – Plattenbaucharme und hippe Cafés

Ich glaube, ich war 2014 zuletzt in Tirana. Zwölf Jahre sind zwar eine lange Zeit, aber ich musste dich staunen, wie wenig von der albanischen Hauptstadt mir bekannt vorkam. Bin ich vergesslich geworden? Nein. Das ist es nicht. Tirana hat sich einfach nur rasend schnell verändert. Und zwar fast ausschließlich zum Besseren.

Ich erinnere mich noch gut an den Flughafen, denn als ich damals mit einem der späteren Flieger am Abend gelandet bin und das Flughafenpersonal hinter mir das Gebäude abgesperrt hat, wurde ich damals von dem freundlichen Busfahrer für die Flughafenmitarbeiter mit in die Stadt genommen. Es gab weder Busse noch Taxis und dieser nette Mann wollte nicht einmal Geld von mir annehmen.

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Grenada – Hügelige Insel unter dem Wind

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Grenada – Die Heimat der Gewürze

Meine Tour über die hübsche kleine Karibikinsel Grenada startet in der Hauptstadt St. George. Ein freundlicher älterer Herr namens Francis nimmt mich in Empfang und fährt mich auf seiner Insel umher. Er zeigt mir die bunten Häuser und die vielen Kirchen in St. Greorge und den umliegenden Dörfern. Hier fahren auch die Reggae-Busse in alle Orte der Insel. Es sind bunt bemalte Kleinbusse, in denen immer bis zum Anschlag Reggae Musik läuft. „Wenn dir die Musik zu laut ist, kannst du den Fahrer bitten, sie leiser zu drehen. Er ist verpflichtet, das zu tun. Aber es kann natürlich sein, dass er dich überhaupt nicht hört.“ Ich bin also froh, dass ich in Francis’ Wagen sitze.

Überhaupt ist es abenteuerlich, auf Grenada unterwegs zu sein, denn die Straßen sind extrem eng und noch viel steiler. Unglaublich, welche Steigungen die Autos, Busse und sogar der eine oder andere Lastwagen bewältigen. Die Menschen auf Grenada haben sicherlich durchweg sehr starke Wadenmuskeln.

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St. Lucia – Mehr Bananen als Panama

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St. Lucia – Pitons im Paradies

Auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia will ich mir unbedingt die berühmten Pitons anschauen. Dazu habe ich eine Inselrundfahrt gebucht und werde von Quentin in einem Minibus herumgefahren. Das allein ist schon ein Abenteuer. Nicht unbedingt wegen Quentins Fahrkünsten, sondern weil die Straßen auf St. Lucia teilweise sehr steil sind und fast ausschließlich aus Kurven bestehen.

Die Leute hier sprechen Creol, Englisch und Französisch. „Das liegt daran, dass die Insel im 17. Jahrhundert vierzehnmal zwischen England und Frankreich gewechselt hat.“ Sie ist also immer wieder erobert und zurückerobert worden. „Irgendwann konnten dann alle beide Sprachen, weil es einfach zu umständlich war, immer zu wechseln.“

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Martinique – Europa fern von Zuhause

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Martinique – Der ungleiche Kampf der Leguane

Martinique ist ein Überseedepartement von Frankreich, also ein Stückchen Europa, mitten in der Karibik. Hier wird mit Euro bezahlt, die Autos haben französische Kennzeichen und ich muss keine Roaminggebühren zahlen. Am Wetter merke ich jedoch sofort, dass ich im Februar nicht auf dem französischen Festland bin.

Die Hauptstadt der Insel heißt Fort de France und bietet nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Eine große Kirche mit einem eigenwilligen Kirchturm und einige historische Bauwerke schmücken die Altstadt. Im Grunde sind die Graffiti, welche die Stadt bunt und karibisch wirken lassen, meine Highlights. Das Fort, welches Fort de France seinen Namen gegeben hat, kann man nicht besichtigen, denn es dient noch immer der französischen Marine als Stützpunkt.

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Madeira – 150 Tunnel und 40.000 Kilo Honig

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Madeira – über den Wolken, mitten im Ozean

Madeira soll ja die schönste Insel der Welt sein. Nachdem ich Madagaskar, Kuba, La Digue und Bali besucht habe, fällt es schwer, das zu glauben. Aber immerhin nachsehen muss ich ja wohl. Das habe ich an einem langen Osterwochenende getan, Anfang April, und ich hatte ein Riesenglück mit dem Wetter. Noch in der Woche vor meiner Ankunft war es stürmisch und kalt. Immer wieder konnten Flugzeuge auf dem kleinen Flughafen nicht landen oder starten. Aber als mein Flieger aus Porto schließlich auf der vor einigen Jahren verlängerten Landebahn aufsetzt, herrscht herrlicher Sonnenschein.

Das Klima und das Wetter auf Madeira sind eine spannende Sache. Wenn man über die Insel fährt, von Osten nach Westen durch einige der über 150 Tunnel oder von der Süd- an die Nordküste, ändern sich die Bedingungen ständig. So erlebe ich in den 5 Tagen fast jede Art von Frühlingswetter. An der Ponta de Sao Lourenco im äußersten Osten von Madeira war es windig und kühl. Hier hat mich die Vegetation ein wenig an die Osterinsel erinnert. Robustes Gras, das dem Wind standhält, dunkle Steine und ein paar wenige Büsche. Sieht es auf den Azoren nicht auch so aus?

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Dominica – Karibischer Regenwald

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Dominica – Insel der 365 Flüsse

Dominica ist zwischen den beiden französischsprachigen Inseln Martinique und Guadalupe. Die Insel war selbst oft genug französisch und zwischendurch immer wieder britisch, dass auch hier ein bisschen Französisch in das Creol gemischt ist. 1978 hat Dominica von den Briten seine Unabhängigkeit erlangt und feiert diese seither jedes Jahr mit einem großen Fest am 3. November. Alle auf der Insel lieben dieses Festwochenende, außer die Agutis, denn sie stehen am Festwochenende nicht wie sonst unter Naturschutz, sondern auch dem Speiseplan.

Der Nationalvogel von Dominica ist die Kaiseramazone, ein grüner Papagei, der nur oben in den tropischen Bergwäldern der Insel lebt. Vier von diesen Kaiseramazonen, deren Abbild auf der Flagge von Dominica zu sehen ist, wurden gefangen und in einen Käfig gesteckt der im botanischen Garten in Roseau steht. Aber alle anderen genießen ihre Freiheit. Wer sie jagt oder ihnen schadet kann im Gefängnis landen.

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Antigua – 365 Strände und kein Wasser

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Antigua und Barbuda – Zwergstaat mit 40 Festungen

Der winzige Staat Antigua und Barbuda liegt auf meiner Route durch die Karibik und ich habe eine Tour mit Kim gebucht, die mir ihre schöne Insel Antigua zeigen will. Wir haben einen ganzen Tag Zeit, aber schon nach einer halben Stunde sind wir von einem Ende der Insel zum anderen gefahren. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten auf der Insel, die im Vergleich zu ihren Nachbarinseln sehr viel flacher ist. Barbuda ist jedoch noch flacher, eigentlich nur eine Sandbank, die maximal 10 Meter aus dem Meer herausragt. Antigua hat immerhin ein paar Hügel, die ein paar hundert Meter aufragen. Auf vielen davon stehen alte Festungen.

Die Festungen sind von den Briten gebaut worden. Etwa vor 300 Jahren, zu der Zeit, als die Briten auch 90% aller Mahagonibäume gefällt und geklaut haben. Stattdessen haben sie Zuckerrohr gepflanzt.

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