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Tag

Abenteuer

Lopé – Ein Wald voller Tiere

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Lopé – Mit dem Zug in den Dschungel

Der Lopé Nationalpark liegt knapp 300 Kilometer von Libreville entfernt. Um dorthin zu gelangen kann man entweder eine Tagesfahrt mit einem Geländewagen unternehmen oder in einen Zug einsteigen, der gegen Abend in Libreville losfährt und in den frühen Morgenstunden Lopé erreicht.

Wenn langsam die Sonne aufgeht, ist die beste Zeit, um sich in den Urwald zu begeben. Angeblich. Bei meiner ersten Wanderung hatte ich nicht viel Glück. Zwar konnte ich immerhin Cephus Affen und schwarze Colobusaffen finden, aber sie waren recht weit über mir in den hohen Bäumen versteckt.

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Nyonie – Paradies zwischen Dschungel und Meer

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Nyonie – Wildnis am Äquator

Nyonie ist ein Nationalpark, der südlich von Libreville an der Küste von Gabun liegt. Mit einem Schnellboot erreicht man die Mangrovensümpfe innerhalb von weniger als zwei Stunden. Dann fährt man mit einem Jeep durch Grasland und Wälder, um eine kleine Lodge zu erreichen. Dabei passiert man den Äquator, auf den durch einen sehr unauffälligen winzigen Pfosten im hohen Gras aufmerksam gemacht wird.

Die Lodge, in der es weder Schlüssel noch Handtücher gibt, liegt zwischen Strand und Dschungel. Es ist ein Paradies. Jeder Gast hat die Möglichkeit, mit einem Safarifahrzeug Streifzüge in die Umgebung zu unternehmen. Diese finden am frühen Morgen und am späten Nachmittag statt, wenn die Chancen, Tiere zu sehen, am größten sind.

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Brazzaville – Zu Gast bei den Sappeurs

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Brazzaville – Hauptstadt am Kongo

Die Hauptstadt der Republik Kongo heißt Brazzaville. Daher wird der Kongo auch gerne als Kongo Brazzaville bezeichnet, um die Verwechslungsgefahr mit dem Kongo Kinshasa, der Demokratischen Republik Kongo, zu verringern.

Anders als der große Kongo, das einstige Zaire, war der Kongo Brazzaville eine französische Kolonie. Interessanterweise liegen Brazzaville und Kinshasa unmittelbar nebeneinander, getrennt nur durch den riesigen Kongofluss, der die natürliche Grenze zwischen den beiden Staaten bildet. Es ist nicht leicht, als Tourist vom einen in den anderen Kongo zu reisen. Deshalb konzentriere ich mich auf dieser Reise auf den ehemals französischen Kongo.

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Hatra – Uralte Wunder im Sperrgebiet

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Hatra und Samara – Zerstörte Weltgeschichte

Wer sich auch nur ein wenig für Geschichte interessiert, hat sicher schon einmal den Namen Hatra gehört. Diese sagenumwobene Stadt liegt im Irak und zwar nördlich von Bagdad im Westen des Landes mitten in einer weiten tristen Wüste.

Irgendwo zwischen Bagdad und Mossul muss man links abbiegen und den Pass vorzeigen. Nur mit einer Sondergenehmigung darf man in das Sperrgebiet hineinfahren, in dem bis auf ein paar Stützpunkte der Armee und der freiwilligen Kämpfer, die den Irak vom IS befreit haben, nichts als Staub und Sand zu finden sind. Nun ja, nichts bis auf die Ruinen von Hatra, die einst vom IS als Festung genutzt wurden.

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Kaieteur – Einsamer Nationalpark

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Kaieteur – Ein Wasserfall und drei Felsenhähne

Für den Flug zum Kaieteur Wasserfall hatte ich – optimistisch, wie ich bin – genau einen Tag eingeplant. Er wurde spannend, denn das kleine Flugzeug hebt nur dann ab, wenn das Wetter entsprechend gut ist. Am Vortag war der Flug ausgefallen und in Georgetown hat es an dem Morgen trotz hervorragender Wettervorhersage stark geregnet.

Dann hatte ich aber mal wieder Glück und mein Flugzeug konnte pünktlich abheben. Dazu hatte ich noch mehr Glück, denn jeder Passagier wird für den Flug gewogen, damit das winzige Flugzeug gut ausbalanciert werden kann. Und siehe da, ich wiege mit meiner Handtasche genauso viel wie die kleine Pilotin, die mich und zwölf anderen Passagiere sicher zum Nationalpark und zurück bringen soll. Deshalb darf ich auf dem Sitz des Copiloten Platz nehmen und habe die beste Aussicht.

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Lesio Louna – Immerhin Gorillas

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Lesio Louna – Das Gewitterzentrum

Der Nationalpark Lefini oder Lesio Louna liegt etwa eine dreistündige Fahrt von Brazzaville entfernt. Zunächst bewegt man sich auf einer erstaunlich gut ausgebauten Strecke fort, die man nach etwa zweieinhalb Stunden verlässt, um in einen Pfad einzubiegen, der zwischen meterhohem Gras hindurch führt.

Dieser Pfad ist eine einzige Pfütze, vor allem, wenn man dort ist, während es regnet. Lesio Louna hat aber nicht nur einfach irgendeinen Regen. Hier regnet es und zwar ernsthaft. Es ist tatsächlich – das habe ich irgendwo gelesen – der Ort auf der Welt, wo es am meisten Gewitter gibt. Es blitzt und donnert, es schüttet.

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Paramaribo – Karibik auf holländisch

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Paramaribo – Eine Stadt aus Holz

Aus Guyana kommend wirkt Surinam wohlhabender und irgendwie aufgeräumter. Dazu viel leiser, denn nicht jedes Auto und jedes Restaurant spielen ohrenbetäubende Musik. Paramaribo finde ich auf Anhieb sympathisch, mit seinen schönen Holzhäusern und der ruhigen entspannten Atmosphäre.

Bei einem Stadtrundgang lerne ich die Hauptstadt von Surinam etwas besser kennen und sehe Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee, ein uraltes Kino, den lebendigen und bunten Markt sowie natürlich die typische Architektur.

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Erbil – Eine moderne Hauptstadt

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Erbil – Das weniger wilde Kurdistan

Erbil ist die Hauptstadt von Kurdistan. So ungefähr. Zwar ist Kurdistan nicht als eigener Staat anerkannt und es wäre vielleicht auch nicht so clever für Kurdistan, sich in der aktuellen politischen Lage in der Region wirklich unabhängig zu machen. Aber immerhin hat Kurdistan einen Sonderstatus innerhalb des Irak mit eigenen Gesetzen, fremden Konsulaten, eigenen Visaprozeduren, einer eigenen Armee und so weiter.

Nach einer Woche im wilden Kurdistan bin ich überrascht in Erbil eine so moderne Stadt vorzufinden. Neonreklamen, saubere Straßen, Hochhäuser mit greller Beleuchtung, Schnapsläden und sogar jede Menge Bordelle warten auf Touristen aus dem Zentralirak – und auf mich. Ich interessiere mich weniger für den Schnaps und die leichten Mädchen, dafür aber umso mehr für Falafelsandwiches und die historischen Sehenswürdigkeiten von Erbil.

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Halabdscha – Ein Mahnmal gegen den Krieg

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Halabdscha – Niemand kennt die Zahl der Todesopfer

Im Jahr 2003, als die USA Saddam Hussein und die Baath Partei beschuldigten, chemische Massenvernichtungswaffen zu besitzen und unter diesem Vorwand einen Krieg begannen, wurden keine chemischen Waffen oder andere Massenvernichtungswaffen gefunden.

1988 jedoch hatten die Machthaber der Baath Partei solche Waffen und sie haben diese eingesetzt. Das ist gar nicht mal so lange her. Zu der Zeit war das Leben in Deutschland schön und friedlich. Ich bin morgens zu Fuß zur Schule gegangen, habe auf dem Rückweg beim Bäcker angehalten und mir Süßigkeiten gekauft und bin nachmittags mit dem Rad mit meinen Freunden durch die Wälder gefahren.

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Nieuw Amsterdam – Nicht New York

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Nieuw Amsterdam – Festung, Plantagen, Delfine

Es gab einige Städte in dieser Welt, die New Ansterdam genannt wurden, oder eben Nieuw Amsterdam, wie hier in Surinam, nicht weit von Paramaribo entfernt am Zusammenfluss des Suriname Flusses und des Commewijne Flusses.

Hier steht der Rest einer alten Festung, die einst die Plantagen hier in der Nähe der Küste vor Angriffen geschützt hat Es war eine fünfeckige Festung, von der nicht mehr viel übrig ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch, denn es gibt hier einiges zu sehen, zum Beispiel alte Lagerhäuser, Wohnhäuser, Kanonen, eine Ausstellung zur Geschichte der Region und des Forts sowie zu den verschiedenen Ethnien, die heute das Volk von Surinam bilden. Kaum ein anderes Land hat wohl so eine bunte Mischung an Völkern, die es fast unmöglich macht, noch Rassismus zu pflegen.

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