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Tag

Nubien

Khartum – Ausgestopfte Krokodile am Nil

By Auf nach Anderswo One Comment

Khartum – Vorm Ertrinken gerettete Tempel

Die Hauptstadt des Sudan empfängt ihre Besucher am internationalen Flughafen, der mitten in der Stadt liegt. Ich weiß nicht, ob ich jemals so lange auf meinen Koffer gewartet habe wie hier. Und das Verrückte war, dass während einer Stunde und 50 Minuten kontinuierlich Koffer auf dem Band rundliefen und ständig neue dazu kamen, nur eben nicht meiner. Glücklicherweise kam er aber dann doch noch.

In Khartum fließen der weiße und der blaue Nil zusammen, um fortan nur noch Nil zu heißen. Hier leben acht Millionen Menschen. Vielleicht auch etwas mehr. Das kann keiner so genau sagen. Zu Khartum gehört auch Omdurman, wo sich der alte Souk befindet. Hier ist den ganzen Tag über ganz schön was los. In der Gewürzgasse riecht es zauberhaft, in der Fleischergasse weniger zauberhaft. In der Souvenirgasse werden verdächtig viele ausgestopfte Krokodile angeboten.

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Old Dongola – Alte Klöster und fast neue Gräber

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Old Dongola – Fledermäuse, Archäologen und tonnenweise Scherben

Old Dongola liegt mehr als eine Stunde Fahrt mit dem Auto und eine spannende Nilüberquerung auf der Fähre von der modernen Stadt Dongola entfernt. Leider ist die Infrastruktur in Od Dongola beziehungsweise den kleinen Dörfern um die Ausgrabungsstätten herum eher schlecht. Daher müssen wir selbst kochen und in einem nubischen Haus schlafen. Also selbst kochen bedeutet, dass unser Fahrer für uns kocht und dass wir ihm die Taschenlampe festhalten.

Das klingt spannender als es ist, denn es bedeutet, ohne Elektrizität bei absoluter Finsternis hinter nicht schließenden Türen vor Moskitos in Deckung zu gehen. Vom sogenannten Badezimmer des nubischen Hauses möchte ich gar nicht erst sprechen.

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Nuri – Zu Besuch bei König Taharka

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Nuri – Die höchsten Pyramiden des Sudan

Nachdem ich die Pyramiden in Meroe gesehen habe, sind die Pyramiden in Nuri an der Reihe. Sie liegen eine fünfstündige Fahrt von Meroe entfernt. Mitten durch die Bayuda-Wüste. Eineinhalb Kilometer nachdem man den Nil passiert hat, verwandelt sich die Landschaft schlagartig in Wüste. Wenn man dann nach einer langen ereignislosen Fahrt durch Sand und Geröll am anderen Ende der Wüste wieder auf den Nil trifft, tut sich plötzlich wieder ein grünes Paradies auf. Allerdings auch nur 1-2 Kilometer seitlich des Flusses.

Die Pyramiden von Nuri stehen nicht weit von der Stadt Karima entfernt. Karima ist im Norden des Sudan die größte Stadt. Im Zentrum befindet sich ein Platz, wo sich am Abend alle treffen, um auf hunderten von Plastikstühlen hunderte von Tee zu trinken. Ein Tee kostet 100 Pfund, was etwa 20 Cent entspricht. Aber die Menge macht’s, denn manche der Teeverkäuferinnen bereiten mehrere tausend Tee pro Tag zu.

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Meroe – Der Welt größtes Pyramidenfeld

By Auf nach Anderswo 3 Comments

Meroe – Einfach wow!

Auf Meroe habe ich mich seit Monaten gefreut. Meroe ist eigentlich der Grund dafür gewesen, dass ich diese Sudanreise unbedingt unternehmen wollte. Wer einmal in Gizeh oder in Chichen Itza war, wird bestätigen können, dass Pyramiden einfach eine gewisse Faszination ausüben. Und in Meroe gibt es nun mal die meisten davon.

Ich erreichte Meroe an einem Montag Nachmittag gegen 16 Uhr. Kein Tourist ist weit und breit zu sehen, obwohl es sich hier um eines der Weltwunder handelt oder zumindest handeln sollte. Immerhin hat die Unesco auch 2011 endlich mal erkannt, dass es hier was zu sehen gibt.

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Naqa – Ziegen, Esel und Tempel

By Auf nach Anderswo No Comments

Naqa – Es lebe der Löwe!

Naqa liegt mitten in der Wüste. Auf dem Weg von Khartum nach Naqa sehe ich eine Landschaft die irgendwo zwischen Steppe und Wüste anzusiedeln ist. Viele Ziegenherden sind unterwegs. Auch Kamele.

Direkt am berühmten Löwentempel von Naqa befindet sich ein Brunnen, der über 80 Meter tief ist. Mehrere Männer ziehen mit Leibeskräften an den Seilen, die über Rollen in die Tiefe gelassen werden. Dann kommt ein Gespann von zwei Eseln zum Einsatz, an dem eines der Seile befestigt ist. Die Esel bekommen ein paar Stockschläge ab und schon rennen sie vom Brunnen fort. So befördert man hier das Wasser hinauf. Meine Güte, was für eine Arbeit. Aber es funktioniert ganz hervorragend.

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