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Kurz und schmerzlos

Taipeh – Hochhäuser, Tempel und ein Nationalheld

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Ohne Englischkenntnisse von Chiang Kai Shek bis zum Taipei 101!

Mein erster Besuch in Taiwan ist eher ein Zufall. Obwohl dieses kleine Land schon lange auf der Liste meiner Reiseziele steht, habe ich es bisher noch nicht geschafft, meine Rundreise zu planen. Nun bietet sich mir auf dem Weg von Frankfurt nach Manila die Gelegenheit, einige Stunden in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh zu verbringen. Ich steige früh am Morgen (nach meiner inneren Uhr ist es nun langsam Zeit, um sich schlafen zu legen) am Flughafen an und sehe, dass die Sonne langsam aufgeht.

 Blog von Beatrice Sonntag - Taipeh Reisebericht aus Taipeh

Zielsicher finde ich eine junge Dame, die mir einen Taxifahrer für die kommenden Stunden zur Verfügung stellen kann, der mit absoluter Sicherheit kein einziges Wort Englisch spricht. Er kann noch nicht einmal ja oder nein sagen. Glücklicherweise habe ich mir die Namen der Sehenswürdigkeiten, welche ich besuchen möchte auf Chinesisch ausgedruckt. Es ist außerdem hilfreich, dass die Menschen in Taiwan alle Smartphones haben und zudem die arabischen Zahlen benutzen. So können wir uns wenigstens mit Hilfe der Smartphonetastatur auf Uhrzeiten einigen.

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Christiania – Moderne Hippies in Kopenhagen

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Alternative Vegetarier mit eigener Post

Während meiner Reise nach Kopenhagen habe ich natürlich auch die Stadt in der Stadt besucht: die sogenannte Freistadt Christiania, eine ganz eigenwillige autonome Gemeinde inmitten der Stadt Kopenhagen. Von den Behörden wird die wilde Siedlung geduldet und ihre Bewohner bestehen auch heute noch zum großen Teil aus überzeugten Althippies, die sich für ein Leben ohne Baugenehmigungen und mit Marihuana entschieden haben.

CHristiania  Kopenhagen

Besonders hübsch sind die viele kreative Graffitis, die man an unzähligen Hauswänden in der ehemaligen Kasernensiedlung alle Nase lang findet. Sie verleihen dem Sammelsurium von illegal besetzten oder auch errichteten Häusern ein heiteres, friedliches und fröhliches Aussehen. Wer Farben liebt, der wird Christiania lieben!

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Brüssel – Der kleinste Penis der Welt erwartet uns!

By Kurz und schmerzlos No Comments

Endlich Entwarnung: Es gibt wieder Waffeln, Muscheln und Bier

Das letzte Mal, dass ich in Brüssel war, um tatsächlich Sightseeing zu machen, ist schon eine ganze Weile her. Ich glaube, damals hatte ich noch nicht einmal eine Digitalkamera. Es mussten erst ein bis zwei Amerikaner auftauchen, um mich daran zu erinnern, dass Brüssel ein wunderbares Reiseziel und eine Weltstadt ist. Schnell war ich davon überzeugt, dass es eine gute Idee wäre, mal wieder nach Brüssel zu fahren, zumal es dort das zweitbeste Bier der Welt gibt und ich nahezu perfekt dazu geeignet bin, den DD (designated driver) zu spielen.

 Kathedrale St Magdalena Maneken Piss Grande Place Brüssel

Dummerweise gab die belgische Regierung (wir sind ja im Grunde froh, dass Belgien aktuell eine Regierung hat – das war nicht immer so) vor ein paar Wochen eine Terrorwarnung heraus. Alle waren schwer damit beschäftigt, flüchtige Terroristen zu suchen und die Bilder der vollkommen verwaisten Brüsseler Innenstadt wirkten wie aus einem Zombiefilm. Pünktlich zu unserem anvisierten Reisetermin setzte die Regierung die Gefährlichkeitsstufe von 4 auf 3 zurück und alle Touristen waren wieder willkommen. Sogar die Amerikaner durften nun wieder das gelobte Land des zweitbesten Bieres der Welt betreten.

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Kopenhagen – Skandinavien für Einsteiger

By Kurz und schmerzlos No Comments

Kopenhagen – Skandinavien Reisebericht von Beatrice Sonntag

Meine Reise nach Kopenhagen ist nun schon eine Weile her. Wie ihr es euch denken könnt, habe ich diesen Städtetrip im Sommer unternommen. Skandinavien steht nicht auf der Liste meiner winterlichen Reiseziele. Im Sommer ist die dänische Hauptstadt auf jeden Fall wunderschön. Überall können die Menschen englisch, es gibt dutzende asiatische Restaurants aller möglichen Ausprägungen und an Museen mangelt es auch nicht.

Kanäle Waterfront Kopenhagen

Allein schon wegen des Namens habe ich die Carlsberg Glyptothek besucht. Ich war vorher (zumindest wissentlich) noch nie in einer Glyptothek gewesen und ich wurde nicht enttäuscht. Ein privater Sammler hat hier viele hochkarätige Kunstwerke, unter anderem ägyptische Statuen, echte Rodins und Gemälde von holländischen Meistern gehortet und für Besucher zugänglich gemacht.

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Bukarest – Paläste, Kirchen und Straßenhunde

By Kurz und schmerzlos No Comments

Eine großartige alte Stadt mit Hunden und riesigen Palästen

Meine Reise nach Bukarest war vor ein paar Jahren eine recht spontane Unternehmung. Ich wollte ein Wochenende im Spätsommer dazu nutzen, mir mal einen kleinen ersten Eindruck von Rumänien, dem Land von Drakula und Ceausescu, verschaffen. In nächster Zukunft will ich vor allem die Region Transsilvanien etwas ausführlicher bereisen. Aber auch das Wochenende in Bukarest mit seinen etwa zwei Millionen Einwohnern ist ein kleines Abenteuer gewesen.

Bukarest Bukarest

Mein Hotel in Bukarest befand sich in einer Nebenstraße, die ich erst nach einigem Suchen entdeckte. Es handelte sich um ein hübsches alten Haus, das wohl einmal ein Wohngebäude gewesen war. Im Erdgeschoss gab es ein Restaurant, das behauptete, italienische Spezialitäten anzubieten, was jedoch eine Lüge war. Ich habe das überprüft. Read More

Mauritius – Der Norden

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Mauritius – Reisebericht von Beatrice Sonntag

Der Norden von Mauritius ist etwas weniger interessant als der Süden, aber trotzdem wollte ich auch den Norden der Insel sehen. Die Hauptstadt von Mauritius heißt Port Louis und sie liegt im Norden, zumindest etwas nördlich von Flic en Flac, wo ich in einem wunderschönen Hotel wohne.

 Port Louis Strand

Port Louis hat 170.000 Einwohner, nicht berauschend für eine Hauptstadt, aber auf Mauritius reicht es aus, um das wirtschaftliche Zentrum zu sein. Wer hier nach wirklichen Sehenswürdigkeiten sucht, der ist entweder lange mit der Suche beschäftigt oder schnell fertig. Mir hat der Markt gefallen, der sich recht zentral ein paar Straßen vom Hafen entfernt befindet. Hier sind die verschiedenen Einschläge zu erkennen, die Mauritius zu dem gemacht haben, was es heute ist. Vieles hier sieht indisch und asiatisch aus. Auch die Gerüche und Gewürze erinnern an Indien. Auf der Straße vor dem Markt erinnert mich so manches an Afrika, denn hier wird nach afrikanischer Manier nahezu alles auf improvisierten Ständen angeboten. In der zweiten Markthalle hat man fast den Eindruck, sich in einem arabischen Land zu befinden, denn das Schweinefleisch ist in einer separaten Sektion untergebracht.

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Mauritius – Farbenfroher Süden

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Mauritius exotisches Reiseziel – Reisebericht von Beatrice Sonntag

Mauritius erscheint mir nach meinem Aufenthalt in Madagaskar beinahe schon zu zivilisiert für ein exotisches Reiseziel. Nur ein kleines Beispiel: In Antananarivo wurde ich in Taxis befördert, die bereits seit mehr als 40 Jahren diese Aufgabe ohne Murren erfüllen. Auf Mauritius kurven nur moderne Schlitten herum, denn es gibt ein Gesetz, dass es verbietet, Touristen in Autos zu chauffieren, die älter als zehn Jahre sind.

Strand Flic en Flac  Chamarel Wasserfall

Was man Mauritius unter keinen Umständen absprechen kann, ist, dass diese Insel paradiesische Strände hat, die wohl für die meisten Besucher auch der Grund sind, um hierher zu reisen. Nun gehöre ich ja nicht unbedingt zu den Menschen, die wegen ein wenig Sand 12 Stunden im Flugzeug verbringen. Oder vielleicht doch? Es kommt auf den Sand an… Auf jeden Fall will ich, wo ich nun schon mal hier mitten im indischen Ozean gelandet bin auch etwas von der Insel sehen.

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Paris – Zu Besuch bei Napoleon und Marie Curie

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Paris Reisebericht von Beatrice Sonntag

Auch in diesem Jahr steht wieder ein kurzer Ausflug nach Paris an, die Stadt der Liebe, der Kunst, der unfreundlichen Kellner und der nach Pisse stinkenden Metrostationen. Ich liebe Paris! Diesmal habe ich einen besonderen Begleiter bei mir, der seit mehr als 15 Jahren nicht in Paris war. Ich komme mir also fast ein wenig wie eine Fremdenführerin vor. Ein gutes Gefühl.

Musee du louvreparis16  

Meinem Begleiter zuliebe besuchen wir zunächst einmal die Hauptattraktionen: den Eiffelturm und das Musée du Louvre. Den Eiffelturm kann ich mir natürlich jedes Jahr wieder mit einer gewissen Begeisterung anschauen. Wir sind uns beide einig, dass er einen frischen Anstrich vertragen könnte, dass er von der Menschheit überbewertet wird, dass es sich bei diesem Monstrum aus Metall jedoch um ein hübsches Stück Ingenieurskunst und letztendlich um ein ‚Must See‘ in Paris handelt.

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München – Ausflug zum legendären Oktoberfest

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Oktoberfest München Reisebericht von Beatrice Sonntag

Es waren einmal zehn Amerikaner, die nach München aufs Oktoberfest fahren wollten. Daran fand ich nichts ungewöhnliches, denn in meinen Augen war das Oktoberfest eine bayrische Tradition, die zu einer Sehenswürdigkeit für Amerikaner und Japaner geworden war. Ich wollte nichts damit zu tun haben und wünschte den Amerikanern viel Spaß.

 Oktoberfest  München Rathaus

Die Vorbereitungen waren in vollem Gange, als einem der Amerikaner die Hochzeit seiner Schwester dazwischen kam und er abspringen musste. Da waren’s nur noch neun. Kein Problem. In den nächsten Wochen und Tagen sagten dann aber immer mehr unter Anbringung von fadenscheinigen Ausreden ab, so dass am Ende nur noch ein einziger Amerikaner übrig blieb. Dieser hatte in München schon eine Wohnung gemietet, wochenlang nur Weizenbier getrunken, um sich auf München vorzubereiten und sich ernsthaft und beinahe wissenschaftlich mit dem Thema bayrischer Trachten auseinandergesetzt. Außerdem hatte er sich so sehr auf den Ausflug gefreut. Und irgendwie hat er es dann geschafft, mich in quasi letzter Minute dazu zu überreden, als Ersatzmann einzuspringen. Wer mich kennt, kann ahnen, dass dies ein Akt der Verzweiflung gewesen sein muss, denn ich bin der wohl denkbar schlechteste Kandidat für eine Tour, die sich hauptsächlich um bayrische Traditionen und Weizenbier dreht. Ich trinke im Durchschnitt pro Jahr etwa vier Gläser Bier (und wenn dann kein Weizenbier und schon gar nicht aus Ein-Liter-Krügen!) und Bayern ist mir höchst suspekt, weil ich Dirndl im Grunde lächerlich finde und Edmund Stoiber spätestens seit seiner Rede über den Problembär für einen Komiker halte. Schon die Tatsache, dass mich jemand am frühen Morgen mit den Worten „Grüß Gott“ begrüßt, verursacht mir als Atheistin Magenschmerzen.

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London – M&Ms, Kunst und schon wieder kein Regen?!?

By Kurz und schmerzlos No Comments

London Reisebericht von Beatrice Sonntag

Es wäre ja unheimlich traurig, wenn ich es im Jahr 2015 nicht mindestens einmal nach London schaffen würde, um mir anzuschauen, was es in der Stadt im Nebel so Neues gibt. Kurz vor dem bitteren Winter habe ich das nun auch geschafft. Und London zeigt sich in 2015 wieder in einem ungewohnten blau: der Himmel ist blau! Trotz furchterregender Wettervorhersagen bleibe ich während des gesamten Wochenendes fast vollständig von Regen, Graupel, Nebel und Schnee verschont. Danke dir, London!

The Shard Underground

Ich schaue mir die angeblich meistfotografierte Werbetafel der Welt auf dem Piccadilly Circus an (obwohl ich kaum glauben kann, dass der Times Square, der ja auch voller Werbung hängt, weniger häufig fotografiert wird…). Auf jeden Fall tue ich mein Möglichstes für die britischen Statistiken, indem ich mehrere Fotos der Werbetafel mache. Leider wird gerade insgesamt sehr wenig attraktive Werbung gemacht. Mit schauen weder hübsche nackte Menschen noch putzige Maskottchen entgegen. Es gibt fast nur Schriftzüge und ein paar Farben, die nicht zusammen passen. Was soll’s.

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