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Tag

Natur

Ägypten – Weltwunder und Haushaltstipps

By Diagnose Fernweh 2 Comments

Jeder Weltreisende, der etwas auf sich hält, muss auch mindestens einmal im Leben Ägypten besuchen. In „Diagnose: Fernweh“ berichte ich von meiner dritten Reise nach Ägypten, die mich allerdings zum ersten Mal auch in die Hauptstadt Kairo geführt hat. Hier stehen nämlich die weltberühmten Pyramiden von Gizeh. Und zwar in Gizeh, wie es ihr Name schon vermuten lässt. Ich bin mit einem schmutzigen Taxi durch in halsbrecherischer und höchst unvernünftiger Geschwindigkeit durch das Gewirr der Straßen der größten Stadt Afrikas gejagt und plötzlich stehen die Pyramiden einfach vor mir. Einfach so. Am Rand der Stadt. Ich kann nur staunen darüber, welchem Größenwahn die Pharaonen verfallen waren, wenn sie sich solche Gräber haben bauen lassen!

Neben ihnen steht auch die spätestens seit Astérix und Kleopatra weltweit bekannte Sphinx.

Kamel Kairo Sphinx Kairo

Mumien, Kamele und deutsche Touristen

Die Herausforderung bei meiner Reise nach Ägypten waren nicht etwa die Temperaturen um die 40 Grad, sondern vielmehr die Tatsache, dass nach meinem Besuch in Kairo und im traumhaften ägyptischen Museum mit seinen zahlreichen Mumien und dem einzigartigen Grabschatz des Tut Anch Amun (auch ein bisschen Größenwahn aber einfach wunderschön!) eine ganze Woche lang auf einem Kreuzfahrtschiff mit 500 anderen Touristen ausharren muss. Read More

Chile – Pinguine, Politik und das Weltall

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

 

 Kirche in La Serena  Isla Damas

Nachdem ich die Atacama, die trockenste Wüste der Welt etwas näher unter die Lupe genommen habe, geht die Reise weiter in Richtung Süden. Nach Osten und Westen kann man ohnehin nicht besonders lange fahren, wenn man in Chile bleiben will. Ein komfortabler Reisebus bringt mich nach nur 17 Stunden Busfahrt nach La Serena, an die Küste Chiles.

Nur 17 Stunden Busfahrt nach La Serena

Weil es hier immer auf und ab geht, haben sich die Chilenen entschieden, lieber mit Bussen zu fahren, statt mit der Eisenbahn, die einfach nicht alle Höhenunterschiede so ohne Weiteres überwinden könnte. Aufzüge wären da schon praktischer… aber die Wahl fiel nunmal auf den Bus. Eine 17 stündige Busfahrt ist also alles andere als außergewöhnlich.

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Atacama – der trockene Teil Chiles (und der Welt)

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Von der Atacama Wüste habe ich bereits im Erdkundeunterricht gehört. Immer dann, wenn unser Lehrer uns ein Wüstenklima in Form eines Diagramms zeigen wollte, wählte er eines aus der Atacama, ganz einfach, weil es am eindrucksvollsten Trockenheit zeigt. Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Sie liegt im Norden Chiles. Was uns der Erdkundelehrer jedoch verschwiegen hat: Sie ist nicht nur trocken, sondern auch wunderschön.

Die schönste und trockenste Wüste der Welt!

Valle de la luna 3 marias

Chile stand schon lange auf meiner Liste der unbedingt noch zu bereisenden Länder. Dieses Mal habe ich mich für den Norden entschieden, unter anderem, weil ich die berühmte Atacama sehen wollte. Nun steht Chile allerdings immer noch auf der Liste, denn mit fehlen im unteren Bereich noch um die zweitausend Kilometer des langen und schmalen Landes, sowie die Osterinsel, die im allerletzten Ecken des Pazifiks liegt. Read More

Uyuni – Ein Traum in Weiß

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

 

 Uyuni  Salzkristalle

Die Uyuni Salzwüste ist die größte Salzpfanne der Welt. Es ist ja schon unglaublich, dass es irgendwo nichts anderes als Salz gibt. Deshalb wollte ich auch unbedingt dorthin fahren. Ich glaube die Dinge immer viel besser, wenn ich sie mit eigenen Augen sehe. Aber als ich dann mitten in der Uyuni Salzwüste stehe, staune ich nur noch. Rund um mich herum, sehe ich nur Weiß. Ein Traum in Weiß sozusagen.

Die Uyuni ist ein Traum in Weiß!

Ein geduldiger Fahrer bringt mich in seinem Jeep durch die Salzwüste. Stundenlang fahren wir und sehen nur Salz. Mal etwas schmutziger, mal etwas sauberer, mal nur zwei Meter dick und in der Mitte um die 90 Meter dick. Das musste ich allerdings glauben, denn die Dicke der Salzwüste konnte ich nicht mit eigenen Augen überprüfen. Read More

Oman – Eine Moschee und sehr viel Sand

By Traumziel weit weg No Comments

 

Meine Reise in den Oman ist nun schon fast ein Jahr her. Gerne denke ich an Mahmoud und seinen gesegneten Appetit zurück, an die einzige Moschee, die für Ungläubige zugänglich ist und an sehr viel Sand. Anfang des Jahres habe ich bei reiseberichte.de einen Bericht verfasst. Nun will ich auch hier etwas über den Oman erzählen.

 Oman Sinkhole  Sultan Qabus Moschee

Tatsächlich gibt es nur eine einzige Moschee, in die man als Tourist hinein darf. Frauen müssen ein Kopftuch anlegen und alle Besucher müssen die Schuhe ausziehen. So ungern ich mich verhülle, diese

Wahnsinns-Moschee will ich auf keinen Fall verpassen. Der Kronleuchter wiegt acht Tonnen und es ist im Grunde unnötig, zu betonen, dass es sich um eine Maßanfertigung handelt. Der gigantische Gebetsteppich im Betraum der Männer ist 4200 Quadratmeter groß und reine Handarbeit. Auch das Mosaik in der gigantischen Kuppel ist eines der größten auf der Welt. Ein Hauch von Größenwahn, für den auch der Sultan des Oman nicht ganz unempfänglich ist.

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Kasachstan – das vergessene Ende der Seidenstraße

By Lieblingskrankheit: Reisefieber 3 Comments

Von Kasachstan hatte ich bisher nur wenig gehört. Ich habe mal einen Artikel über den amtierenden Präsidenten / Diktator gelesen und dann einen Zeitungsbericht über ein Verbot von Reizwäsche. Beides machte wenig Lust auf eine Reise dorthin, aber ich sagte mir, dass ein Land, das so groß ist, allein schon deshalb einige Sehenswürdigkeiten haben muss. Wegen seiner schieren Größe muss man sich jedoch für einen kleinen Zipfel des großen Kasachstans entscheiden. Ich habe die Südostecke gewählt.

 Moschee Almaty  Basschi

Von Almaty nach Basschi und dann ins Nirgendwo!

Die Reise beginnt in Almaty, dem ehemaligen Alma Ata, einer Stadt an der Seidenstraße, die einst ein prunkvolles Handelszentrum gewesen sein muss. Von der einstigen Pracht ist jedoch nur noch wenig übrig. Kaum ein Gebäude ist älter als 100 Jahre. Als Sehenswürdigkeiten werden die hölzerne und erdbebensichere Kathedrale, eine nicht erdbebensichere Moschee mit goldenen Kuppeln, ein riesiger Markt unter einem grünen Blechdach und eine Süßigkeitenfabrik präsentiert, die einem hohen ukrainischen Politiker gehört. Sie versorgt das ganze Land zuverlässig mit klebrigem Zuckerzeug.

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Bhutan – Wo das Glück zu Hause ist

By Asiens letzte Geheimnisse 2 Comments

Bhutan – das vielleicht glücklichste Land der Welt!

 Thimphu Dzong Kreisel

Nachdem ich in Nordkorea das wohl unglücklichste Land der Welt besucht habe und mich dort sehr eigenartig gefühlt habe, wollte ich unbedingt ein glückliches Land sehen. Welches Land sollte dafür besser geeignet sein als Bhutan, ein Land, dessen König davon überzeugt ist, dass das Glück seiner Mitbürger wichtiger ist als der wirtschaftlichen Fortschritte?

 

 Punakha  Tempel Kamsun yuley

Um nach Bhutan zu gelangen, muss ich mir eine von fünf Städten aussuchen, von denen aus die bhutanische Flugfgesellschaft Druk Air exklusiv nach Paro startet. Ich wähle die quirlige Metropole Delhi als Zwischenstation und nur etwa 17 Stunden, nachdem ich etwas hektisch meine Arbeitsstelle verlassen habe, befinde ich mich im Landeanflug auf den Flughafen Paro. Die zuversichtliche Stimme des Piloten, die beruhigende Musik aus den Lautsprechern und die Berge des Himalaya, die für meinen Geschmack weit genug von den Tragflächen entfernt sind, sorgen dafür, dass ich mich nicht unwohl fühle. Dass der Flughafen von Paro einer der gefährlichsten der Welt sein soll, kann ich kaum nachvollziehen.

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Venezuela – alles ist illegal und so schön grün

By Traumziel weit weg No Comments

angelklein

Von Venezuela kommen nach Deutschland in den letzten Tagen nur negative Neuigkeiten. Einige Tote bei Aufständen und Toilettenpapierknappheit beherrschen die Pressemeldungen. Höchste Zeit, ein paar gute News aus diesem schönen Land in Südamerika nach Hause zu bringen.

Venezuela hat nicht nur den höchsten Wasserfall dieser Welt zu bieten, sondern auch sonst jede Menge Sehenswürdigkeiten, die meist sehr grün und oft sehr nass sind. Auf dem Weg zum berühmten Salto Angel und zu den Tepuis im Canaima Nationalpark wurde ich gründlich mit den Wassern des Rio Carao und des Rio Churún gewaschen. Zugegeben, es braucht gutes Sitzfleisch, wenn man sich die fünfstündige Fahrt im hölzernen Boot antun möchte. Als ich dann aber schweißgebadet über Stock und Stein zum Aussichtspunkt hinauf geklettert war, konnte ich nur darüber staunen, dass ich tatsächlich der Meinung war: es lohnt sich!!

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Albanien – Im Land der Skipetaren

By Lieblingskrankheit: Reisefieber

Albanien ein erneuter Besuch

Hoxha Pyramide, Tirana

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich vor ein paar Jahren schon einen kurzen Ausflug in die albanische Hauptstadt Tirana unternommen habe und dort mit offenen Armen empfangen wurde, wollte ich schon seit langem mal wieder in diese Region der Welt, in den wilden Balkan eintauchen. Damals hatte mich der freundliche Mann, der die Flughafenangestellten von ihrem Arbeitsplatz in die Stadt bringt, freundlicherweise mit ins Zentrum genommen. Diesmal erwartet mich mein Reiseleiter, ein freundlicher Albaner mit einer interessanten Mischung aus Begeisterung, Politikverdrossenheit, Hunger und Kompetenz in Geschichte.

Bunker in Albanien

 

 

 

 

 

Ich besuche Museen, Städte, alte Festungen und hübsche Strände und auf dem Weg sehe ich Tausende von Bunkern, die heute genau wie früher zu nichts Nütze sind. Mein Begleiter erklärt mir, dass die eigenartigen Verteidigungsanlagen, die Enver Hoxha zu Zehntausenden im ganzen Land hat bauen lassen, heute von den Anwohnern nach und nach auseinandergenommen und ihre Armierungen zum Bauen von sinnvollen Dingen genutzt werden.
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Kosovo – Bier statt Klöstern

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

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Auf meiner Reise in den Kosovo erwarten mich einige Enttäuschungen aber auch positive Überraschungen. Die Spannung, die ich empfinde, als ich das Gebiet erreiche, das vor einigen Jahren noch nicht für Touristen zugänglich war, wird stark gemildert, als ich erfahre, dass die beiden Klosterkirchen, die auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes stehen und die unheimlich schön und alt sind, nicht besucht werden können.

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Wegen irgendwelcher religiöser Spannungen und Querelen wird der Zugang immer wieder verwehrt und die K-FOR Truppen passen auf, dass nichts gravierenderes geschieht, als dass ein paar Steine fliegen. Obwohl ich ganz friedlich bin, habe ich keine Chance, dass die bewaffneten Bewacher der Anlage mir die Tore öffnen. Mein Reisebegleiter ist auch ganz enttäuscht und schwärmt mir eine Weile lang vor, wie wunderschön doch diese Klöster und die Kirchen sind. Na herzlichen Dank.
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