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Vulkanausbruch Archive • Beatrice Sonntag

Geldingadalur – Noch ein Mal, weil es so schön war!

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Geldingadalur – Vulkanausbruch bei Sonnenschein

Es gibt viele magische Orte auf dieser schönen Erde, die ich mit Begeisterung schon zweimal oder auch mehrmals besucht habe. Die Tempel von Angkor Wat, das Empire State Building, das Taj Mahal, den Louvre, die Petronas Towers in Kuala Lumpur, den Hafen in Singapur, die verbotene Stadt in Peking, den Palast der Winde in Jaipur, die vatikanischen Museen, die Katakomben in Paris, die Ha Long Bucht in Vietnam und einige mehr. Es gibt noch mehr wundervolle Orte, die ich in den nächsten Jahre ein zweites Mal aufsuchen werde, einfach weil die Erinnerung verblasst und auch weil ich jetzt eine so viel bessere Kamera habe.

Dass ich eine Attraktion allerdings zweimal innerhalb von weniger als einer Woche besuche, ist soweit ich mich entsinnen kann, noch nicht vorkommen. Dazu musste erst ein Vulkan neu entstehen.

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Geldingadalur – Islands neuer Look

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Geldingadalur oder auch Geldingadalir zwischen Langahrygg und Fagradalsfjalli

Die Pandemie hat uns allen zugesetzt. Das ging Island nicht anders. Nicht nur die Menschen dort waren enttäuscht über die schlechte Touristensaison 2020, sondern offenbar auch die Insel selbst. Sie hat nämlich kurzerhand im März 2021 beschlossen, ihrem Südwestzipfel, der Halbinsel Reykjanes, ein neues Gesicht zu verpassen. Zunächst gab es etwa 50.000 Erdbeben innerhalb von drei Wochen. Das allein lässt schon auf eine gewisse Entschlossenheit oder Unruhe schließen.

Nun. Seit dem 19. März 2021 ist die Gegend um Geldingadalur ein riesiger Touristenmagnet. Riesig mit Einschränkungen, denn im März und April war es noch nicht ganz so einfach, nach Island zu reisen. Mittlerweile ist es – zumindest für geimpfte und genesene Besucher – mit geringen Einschränkungen machbar.

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Goma – Zwischen Vulkan und einem See voller Gas

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Goma – Warum leben hier Menschen?

Die Stadt Goma hat mich schon seit vielen Jahren fasziniert. Sie liegt in der Demokratischen Republik Kongo (also Kongo Kinshasa) und zwar direkt an der Grenze zu Ruanda. Nördlich der Stadt erhebt sich der Nyiragongo, einer der Virunga Vulkane. Es ist einer der aktivsten Vulkane der Welt mit einem eindrucksvollen Lavasee auf etwa 3.500 Metern Höhe. Der Nyiragongo bricht regelmäßig aus und hat 1977 2000 Menschen sowie 2002 150 Menschenleben gefordert. Das ist schon mal ein Grund, nicht in Goma leben zu wollen.

Südlich von Goma liegt der Kivusee. Er ist einer von drei Seen auf der Welt, die zu einem unglaublich hohen Prozentsatz mit Gasen gesättigt sind. In dr Tiefe des Kivusees befinden sich wahrscheinlich 75 Kubikkilometer Methangas und dreimal so viel Kohlendioxid. Dazu kommt noch Schwefelwasserstoffgas. Am Kivusee besteht also immer die Möglichkeit, dass durch vulkanische Aktivität irgendwas ins Rutschen gerät und dass Gase austreten. Am Nyos See in Kamerun ist das in den 80er Jahren passiert. Innerhalb von kürzester Zeit sind dort Tonnen von CO2 ausgetreten und haben tausende Menschen am Ufer getötet.

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