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Lesio Louna – Immerhin Gorillas

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Lesio Louna – Das Gewitterzentrum

Der Nationalpark Lefini oder Lesio Louna liegt etwa eine dreistündige Fahrt von Brazzaville entfernt. Zunächst bewegt man sich auf einer erstaunlich gut ausgebauten Strecke fort, die man nach etwa zweieinhalb Stunden verlässt, um in einen Pfad einzubiegen, der zwischen meterhohem Gras hindurch führt.

Dieser Pfad ist eine einzige Pfütze, vor allem, wenn man dort ist, während es regnet. Lesio Louna hat aber nicht nur einfach irgendeinen Regen. Hier regnet es und zwar ernsthaft. Es ist tatsächlich – das habe ich irgendwo gelesen – der Ort auf der Welt, wo es am meisten Gewitter gibt. Es blitzt und donnert, es schüttet.

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Paramaribo – Karibik auf holländisch

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Paramaribo – Eine Stadt aus Holz

Aus Guyana kommend wirkt Surinam wohlhabender und irgendwie aufgeräumter. Dazu viel leiser, denn nicht jedes Auto und jedes Restaurant spielen ohrenbetäubende Musik. Paramaribo finde ich auf Anhieb sympathisch, mit seinen schönen Holzhäusern und der ruhigen entspannten Atmosphäre.

Bei einem Stadtrundgang lerne ich die Hauptstadt von Surinam etwas besser kennen und sehe Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee, ein uraltes Kino, den lebendigen und bunten Markt sowie natürlich die typische Architektur.

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Erbil – Eine moderne Hauptstadt

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Erbil – Das weniger wilde Kurdistan

Erbil ist die Hauptstadt von Kurdistan. So ungefähr. Zwar ist Kurdistan nicht als eigener Staat anerkannt und es wäre vielleicht auch nicht so clever für Kurdistan, sich in der aktuellen politischen Lage in der Region wirklich unabhängig zu machen. Aber immerhin hat Kurdistan einen Sonderstatus innerhalb des Irak mit eigenen Gesetzen, fremden Konsulaten, eigenen Visaprozeduren, einer eigenen Armee und so weiter.

Nach einer Woche im wilden Kurdistan bin ich überrascht in Erbil eine so moderne Stadt vorzufinden. Neonreklamen, saubere Straßen, Hochhäuser mit greller Beleuchtung, Schnapsläden und sogar jede Menge Bordelle warten auf Touristen aus dem Zentralirak – und auf mich. Ich interessiere mich weniger für den Schnaps und die leichten Mädchen, dafür aber umso mehr für Falafelsandwiches und die historischen Sehenswürdigkeiten von Erbil.

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Kourou – Die warme Ecke Europas

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Kourou – Hier werden Millionen in die Luft geschossen

Alle Nerds, Weltraumfans und Technikinteressierten haben sicher schon von Kourou gehört, dem Space Center der ESA, dem Ort, wo auf theoretisch französischem Boden Raketen mit Satelliten in den Orbit geschossen werden.

Es war schon ein ungewöhnliches Bild, mit einem kleinen Holzboot von Suriname über den Maroni-Fluss zu fahren und dann mitten im Dschungel ein Schild mit der Aufschrift „Bienvenue en France“ zu sehen. Willkommen in Frankreich. Ein kurzer Blick auf meinen Pass. Ich werde durchgewunken. Ich bin zuhause, in Europa. Und das mitten in Südamerika, nicht weit vom Äquator.

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Halabdscha – Ein Mahnmal gegen den Krieg

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Halabdscha – Niemand kennt die Zahl der Todesopfer

Im Jahr 2003, als die USA Saddam Hussein und die Baath Partei beschuldigten, chemische Massenvernichtungswaffen zu besitzen und unter diesem Vorwand einen Krieg begannen, wurden keine chemischen Waffen oder andere Massenvernichtungswaffen gefunden.

1988 jedoch hatten die Machthaber der Baath Partei solche Waffen und sie haben diese eingesetzt. Das ist gar nicht mal so lange her. Zu der Zeit war das Leben in Deutschland schön und friedlich. Ich bin morgens zu Fuß zur Schule gegangen, habe auf dem Rückweg beim Bäcker angehalten und mir Süßigkeiten gekauft und bin nachmittags mit dem Rad mit meinen Freunden durch die Wälder gefahren.

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Nieuw Amsterdam – Nicht New York

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Nieuw Amsterdam – Festung, Plantagen, Delfine

Es gab einige Städte in dieser Welt, die New Ansterdam genannt wurden, oder eben Nieuw Amsterdam, wie hier in Surinam, nicht weit von Paramaribo entfernt am Zusammenfluss des Suriname Flusses und des Commewijne Flusses.

Hier steht der Rest einer alten Festung, die einst die Plantagen hier in der Nähe der Küste vor Angriffen geschützt hat Es war eine fünfeckige Festung, von der nicht mehr viel übrig ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch, denn es gibt hier einiges zu sehen, zum Beispiel alte Lagerhäuser, Wohnhäuser, Kanonen, eine Ausstellung zur Geschichte der Region und des Forts sowie zu den verschiedenen Ethnien, die heute das Volk von Surinam bilden. Kaum ein anderes Land hat wohl so eine bunte Mischung an Völkern, die es fast unmöglich macht, noch Rassismus zu pflegen.

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Mossul – Das alte Niniweh

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Mossul – Das Leben nach dem Krieg

Ich war schon oft in Gebieten oder Städten, die sich von einem Krieg erholt haben, aber einerseits noch nie so kurz nach dem Ende eines Krieges und wohl auch noch nie nach einem so verheerenden und grausamen Krieg wie dem Kampf gegen den IS.

Zunächst besuche ich den Souq, sehe Schmiede und Gewürzhändler, Männer, die in Straßencafés das Leben genießen. Hier erscheint Mossul wie eine Stadt, die viel mitgemacht hat, aber eben wie eine Stadt mit Menschen, mit Restaurants und Läden.

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Iles du salut – Auf den Spuren des Papillon

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Iles du salut – Vom Gefängnis zum Paradies

Die Iles du salut liegen etwa 13 Kilometer vor der Küste von Französisch-Guayana im Atlantik und sind eine der Hauptattraktionen dieses Überseedepartements. Mit einem Katamaran erreicht man die Inselgruppe in etwa eineinhalb Stunden.

Es sind drei Inseln, die sehr dicht beieinander liegen. Sie haben eine ziemlich bewegte und schaurige Geschichte, denn auf der Ile Royale, der Ile du diable und der Ile Saint Joseph befand sich von 1793 bis 1951 eine Strafkolonie, also ein Gefängnis.

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Bagdad – Auferstehung nach dem Terror

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Bagdad – Nicht wiederzuerkennen

Wenn man in Europa an Bagdad denkt, kommen den meisten Menschen wohl die Bilder aus den verschiedenen Kriegen in den Sinn. Irak kämpft in den 1980er Jahren gegen den Iran, dann der Golfkrieg, dann der Kampf gegen den IS (wobei der IS ja glücklicherweise Bagdad nicht einnehmen konnte).

Die Bewohner von Bagdad sind Leid gewohnt. Erstaunlich, dass sich Bagdad so wahnsinnig schnell entwickelt hat. Offiziell ist der Kampf gegen den IS seit 2019 zu Ende. Dann kam Covid. Im Grunde haben die Menschen hier erst seit 2021 wirklich Zeit gehabt, ein neues Leben zu beginnen. Und das tun sie in vollen Zügen. So gesehen ist die rasante Entwicklung überhaupt nicht erstaunlich. Es gibt viel nachzuholen.

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Cayenne – Verschlafene Departement-Hauptstadt

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Cayenne – Die Südostecke Frankreichs

Es war schon ein ungewöhnliches Erlebnis, mitten in den Tropen, an einem kleinen Fluss aus einem Holzboot zu steigen und dann von französischen Grenzbeamten empfangen zu werden, die mich in der EU willkommen heißen. Das hier ist wohl die südöstlichste Ecke Frankreichs. Zumindest kommt es mir so vor.

Das Schöne an Cayenne ist seine Lage, am Meer, in den karibischen Gefilden Südamerikas und umgeben von dichtem grünem Dschungel. Es ist im November hier sehr warm. Feuchtwarm. Wenn man aber im Westen der Stadt auf einen kleinen Hügel steigt, dann fühlt sich die leichte Brise hier einfach fantastisch an.

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