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Jerusalem – Geburtsstätte der Weltreligionen

By Traumziel weit weg No Comments

Jerusalem – die Stadt der religiösen Geschichten

An Jerusalem erinnere ich mich immer wieder gerne. In vielen Ländern erinnern mich Kirchen, Statuen und noch viel öfter Geschichten aus den Weltreligionen an etwas, das ich in Jerusalem gesehen habe. Die Klagemauer und der Felsendom erscheinen regelmäßig im Fernsehen, wenn auch oft aus unerfreulichen Anlässen. Trotzdem habe ich Jerusalem als ein eher friedliches Reiseziel erlebt, auch wenn man als Tourist an vielen Stellen daran erinnert wird, dass die Sicherheitslage immer wieder auf wackeligen Füßen steht.

 Jerusalem  Jerusalem, Ölberg

Besonders beeindruckt hat mich die Grabeskirche. Wer mich kennt, der weiß, dass ich an keinen Gott glaube. Erst vor ein paar Wochen hat mich jemand verdutzt angeschaut und mir gesagt: „Für eine Atheistin weißt Du aber erschreckend viel über Religionen.“ Das stimmt. Ich interessiere mich brennend für alle Göttergeschichten, Dämonenmärchen und Geistererzählungen. Ich kann nicht genug davon bekommen, egal von welchem Kontinent die jeweiligen Götter stammen. Read More

Heidelberg und das größte Weinfass der Welt

By Kurz und schmerzlos No Comments

Millionen von Amerikanern und Japanern können nicht falsch liegen

Offenbar wollen alle japanischen und amerikanischen Touristen, die Deutschland besuchen, nach Heidelberg. Erstaunlich, dass ich noch nie dort gewesen bin, obwohl es weniger als zwei Stunden von meiner Wohnung entfernt liegt. Heidelberg war wohl immer eines der Ziele, das ich bis zu meiner Rente vor mir her schieben wollte. Aber dieses Jahr wollte es der Zufall so, dass ich bei Sonnenaufgang in Frankfurt war und nach einem Ausflugsziel in der Nähe suchte…

Heidelberg ist auf den ersten Blick eine schöne mittelalterliche Stadt mit einer riesigen Kirche und Kopfsteinpflaster. Morgens um halb acht hat kaum ein Laden geöffnet, es gibt aber ein bezaubernd alternatives Café, das Tee und Karottenkuchen hat. Perfekt, um den Tag zu beginnen. Read More

Paris – Kunstwerke, Sonnenschein und obdachlose Kaninchen

By Kurz und schmerzlos No Comments

Seit über einem Jahr war ich nicht mehr in Paris gewesen. Die Stadt an der Seine schien sich zu freuen, dass ich mal wieder vorbei schaute. Ende September muss man Glück haben, um ein schönes Wochenende zu erwischen, und ich hatte Glück. Es war sonnig und warm.

Der Eiffelturm sah aus wie immer. Vor dem blauen Himmel war er diesmal besonders schön. Das Bahnhofsviertel war mal wieder schmutzig und stank. Alles wie immer. Mein Lieblingsrestaurant „La reine de Saba“ war auch noch da und das Essen war mal wieder phantastisch.

Diesmal wollte ich mir das Dali Museum in Montmartre ansehen. Zwischen den Crepeständen, Künstlern, Bistrotischen und den tausenden von Touristen aus mindestens 100 Ländern ist der „Espace Dali“ zwar nicht ganz leicht zu finden, aber ich mochte die Ausstellung wirklich gerne. Neben Gemälden meines Lieblingsmalers gab es allerhand Skulpturen, die Figuren aus seinen Gemälden darstellen. Wer hätte nicht gerne eine zwei Meter hohe flüssige Uhr in seinem Wohnzimmer stehen? Also ich auf jeden Fall!! Read More

Windhoek – Zwischen Bauernstube und Gnus

By Kurz und schmerzlos 2 Comments

Nachdem ich vor ein paar Jahren in Windhoek gelernt habe, dass die Menschen hier unheimlich gerne Fleisch essen und ihre Straßen entweder auf  Deutsch oder nach Diktatoren benennen, war ich überrascht, Windhoek so schnell wieder zu sehen. Ich muss sagen, dass sich im Zentrum vieles verändert hat. Eine Menge moderne Gebäude sind dazugekommen. Die Townships sind allerdings immer noch da.

Diesmal war ich südlich des Zentrums in einem Gästehaus untergebracht. Die Lage war klasse, denn nur zwei Straßen weiter befand sich ein Supermarkt. Im Supermarkt kaufen wir Bier, das sich am Ende als Apfelwein herausstellt. Und dieser Irrtum war wunderbar, denn der Hunters Apfelwein ist einfach klasse! Read More

Sesriem Canyon – Sonnenuntergang mit Apfelwein

By Kurz und schmerzlos No Comments

Sesriem Canyon – etwas Abwechslung zum Sand

Die Hauptattraktion in der Gegend von Sesriem und Sossusvlei sind definitiv die riesigen und ausladenden Sanddünen. Wenn man allerdings schon drei oder vier von ihnen bestiegen und einige andere von unten bewundert und fotografiert hat, dann bietet der felsige Sesriem Canyon eine willkommene Abwechslung zu all dem Sand.

Der Sesriem Canyon liegt nur eine halbe Stunde auf einer wirklich miserablen Schotterpiste von den Camps entfernt, die sich am Eingang zum Namib Naukluft Nationalpark befinden. Die holprige Fahrt lohnt sich, denn der Canyon ist wirklich schön. Auf dicken Kieselsteinen kann man in Richtung Westen spazieren, wo sich der Canyon immer weiter öffnet. Read More

Valencia – Calatrava, der Heilige Gral und Agua ohne Wasser

By Kurz und schmerzlos No Comments

Valencia ist eine wunderschöne Stadt mit mehr als 2000 Jahren Geschichte

Manchmal braucht es einen kleinen Anstoß und ein wenig Glück, um ein neues Reiseziel zu finden. Mein Anstoß war ein Freund, der unbedingt irgendwo in Spanien das Wochenende verbringen wollte. Als Glück muss man die Tatsache betrachten, dass Ryanair sehr günstige Flüge nach Valencia anbietet und unsere beiden Flüge ganz im Gegensatz zu hunderten anderer Flüge nicht abgesagt hat. Ich war also fast erstaunt, als ich schließlich wirklich in dem billigen engen Flieger saß, der nach Valencia unterwegs war. Und am Ende war ich erstaunt, dass ich nie vorher auf die Idee gekommen war, nach Valencia zu reisen. Es ist eine zauberhafte Stadt!!

Die erste Attraktion Valencias ist die Altstadt mit ihren römischen, gotischen, maurischen und christlich mittelalterlichen Gemäuern. Besonders erwähnenswert ist die gigantische Kathedrale im Stadtzentrum an der Placa de la Reina. Sie wirkt so, als sei sie von Dutzenden von Architekten aus verschiedenen Epochen mit sehr verschiedenen Geschmäckern gebaut worden, was der Wahrheit schon nahe genug kommt. Sie war einst ein römischer Tempel, dann eine maurische Moschee, dann eine katholische Kirche. Read More

Etosha Nationalpark – alles außer Erdmännchen!

By Kurz und schmerzlos No Comments

Etosha Nationalpark – Namibias Fauna

Der Etosha Nationalpark ist sicherlich einer der besten Orte auf dieser Welt, um afrikanisches Großwild aus der Nähe zu sehen. Drei Tage sind eigentlich genug, um sich einen Überblick zu verschaffen, aber ich hätte noch ein paar Tage länger bleiben können. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen, Elefanten, Löwen, Giraffen und Warzenschweine dabei zuzusehen, wie sie Wasser trinken oder einfach nur herum spazieren.

Die Zebras spazieren immer in riesigen Gruppen umher. Manchmal mischen sich ein paar Gnus unter die Zebras. Die Giraffen sind besonders vorsichtig, wenn sie Wasser trinken. Bevor sie ihren Kopf nach unten bewegen, um zu trinken, schauen sie sich ganz ausführlich in der Gegend um, damit sie sicher sein können, dass keine Gefahr droht. Wenn sie nämlich den Kopf in Richtung Wasser bewegen, hören und sehen sie schlecht, weil ihnen das Blut in den Kopf fließt. Das macht diesen Moment zu einem gefährlichen Augenblick. Read More

Miami – Modernes Florida mit viel Verkehr und einem Hauch Nationalpark

By Kurz und schmerzlos No Comments

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von Miami zu erwarten hatte. Ich freute mich auf Hochhäuser, tropisches Klima, einen riesigen Nationalpark und karibische Küche. Im Grunde war das auch ungefähr das, was ich am Ende auch vorfand.

Mein Hotel war leider etwas enttäuschend, vor allem, weil in den vier Tagen, die ich darin verbrachte, niemand auch nur den Versuch unternahm, das Zimmer zu reinigen. Ich fand aber bald heraus, dass ich an der Rezeption meine schmutzigen Handtücher gegen saubere eintauschen konnte. Immerhin etwas. Im Hotel habe ich natürlich so wenig Zeit wie möglich verbracht, denn schließlich war Miami direkt vor der Haustür und ich hatte viel vor. Read More

New Orleans – Voodoo und Party mit starkem Akzent

By Kurz und schmerzlos No Comments

New Orleans – Tod, Voodoo, Balkone und Südstaatenakzent bei sommerlichen 35 Grad

New Orleans ist die Stadt des Jazz, die Stadt des Voodoo, der französischen Kolonialarchitektur und die Stadt der Hurrikans. Bis auf letzteres sind das alles Gründe, um einmal dorthin zu fahren. Leider wurde die Hälfte der Bourbon Street gerade umfangreichen Kanalarbeiten unterzogen, weshalb ich ein klein wenig des perfekten Gesamteindrucks beraubt wurde, den man wohl normalerweise hat, wenn man von der Canal Street in die Bourbon Street einbiegt und vor sich die Partyzone sieht. Ein paar Blocks weiter, wo die Lokale schon mehr Restaurants als Strip Clubs sind, kann ich dann aber auch auf der legendären Partymeile laufen.

Am Abend erwacht diese Gegend zum Leben. Schon gegen drei Uhr am Nachmittag begegnet man den ersten Opfern des Alkoholeinflusses. Die sommerlichen Temperaturen um die 35 Grad tun ihres dazu. Ich fühle mich pudelwohl mit einer großen Flasche Wasser, auf der Suche nach den verschiedenen Gebäuden, in denen es spukt und wo alte Damen ihre Dienste als Voodoo-Priesterin anbieten. Read More

Sossusvlei und die Namib Wüste

By Kurz und schmerzlos No Comments

Sossusvlei – Sand so weit das Auge reicht

Endlich habe ich es geschafft, den Süden von Namibia aufzusuchen und mir die dortigen Naturwunder anzuschauen. Selbstverständlich war mir schon vorher klar, dass es sich bei Sossusvlei und Sesriem und der gesamten Wüste Namib um einen sehr sandigen Flecken Erde handelt. Trotzdem war ich dann überwältigt von so unglaublich viel Sand, der auch noch so wunderschön ist!

Die Fahrt von Windhoek nach Sesriem ist etwa ab Rehoboth ziemlich beschwerlich und geht auf Schotterpisten nur langsam voran. Jedes Fahrzeug zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Trotzdem erreicht man die Camps in Sesriem innerhalb von sechs bis sieben Stunden. Schon das Camp besteht zum größten Teil aus Sand. Wind bewegt den feinen Sand eigentlich immer und überall. Sand dringt durch die winzigen Poren der Fliegengitter des Zelts und beim Abendessen am Lagerfeuer muss man eine gewisse Toleranz gegenüber Sandkörnern zwischen den Zähnen aufbringen. Read More