Madeira – über den Wolken, mitten im Ozean
Madeira soll ja die schönste Insel der Welt sein. Nachdem ich Madagaskar, Kuba, La Digue und Bali besucht habe, fällt es schwer, das zu glauben. Aber immerhin nachsehen muss ich ja wohl. Das habe ich an einem langen Osterwochenende getan, Anfang April, und ich hatte ein Riesenglück mit dem Wetter. Noch in der Woche vor meiner Ankunft war es stürmisch und kalt. Immer wieder konnten Flugzeuge auf dem kleinen Flughafen nicht landen oder starten. Aber als mein Flieger aus Porto schließlich auf der vor einigen Jahren verlängerten Landebahn aufsetzt, herrscht herrlicher Sonnenschein.


Das Klima und das Wetter auf Madeira sind eine spannende Sache. Wenn man über die Insel fährt, von Osten nach Westen durch einige der über 150 Tunnel oder von der Süd- an die Nordküste, ändern sich die Bedingungen ständig. So erlebe ich in den 5 Tagen fast jede Art von Frühlingswetter. An der Ponta de Sao Lourenco im äußersten Osten von Madeira war es windig und kühl. Hier hat mich die Vegetation ein wenig an die Osterinsel erinnert. Robustes Gras, das dem Wind standhält, dunkle Steine und ein paar wenige Büsche. Sieht es auf den Azoren nicht auch so aus?
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