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Kirundo – Krieger und Vögel

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kirundo – Bei den schwimmenden Inseln

Im Norden von Burundi liegt die Stadt Kirundo. Von hier aus ist es nicht weit bis zu Grenze nach Ruanda. Vielleicht noch 15 Kilometer. Diese Grenze ist allerdings seit einigen Jahren geschlossen. Aber ich will ohnehin in Burundi bleiben, denn hier im Norden gibt es gleich zwei tolle Attraktionen: Die Krieger und die Vögel.

Über die Inhore Krieger habe ich schon im Nationalmuseum von Burundi etwas gelernt. Es war einst die königliche Armee mit der Mission, den Königspalast und die Landesgrenzen zu beschützen. Heute übernehmen diese Aufgaben andere, wobei der Schutz des Königspalastes mangels König ohnehin hinfällig ist.

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Edinburgh – Im Land des anderen englisch

By Kurz und schmerzlos No Comments

Edinburgh – Bei Mary, Harry, Mary und Maggie

Keine Ahnung, wieso ich es bisher nie nach Schottland geschafft habe. Eine Schande eigentlich, denn schon als Kind habe ich mit Begeisterung Geschichten über Nessie, das Seeungeheuer gelesen. Dann kam natürlich Harry Potter, eine Geschichte, die ich sehr liebe, und irgendwie sind ja auch ‚Die Herrin von Avalon‘, ‚Braveheart‘ und ‚Highlander‘ spannend. Aber was darf man von einem Land erwarten, dessen Nationaltier ein Einhorn ist? Richtig. Viele Geschichten.

Edinburgh ist eine faszinierende Stadt. 4500 Gebäude stehen unter Denkmalschutz und unter dem Schutz der UNESCO. Das muss eine Stadt erst mal nachmachen. Die Geschichte von Edinburgh ist bewegt und blutig. Die Römer kamen hierher und dann die Wikinger. Dann gab es dutzende Kriege und Auseinandersetzungen zwischen England und Schottland.

Mary Stuart, die Königin von Schottland spielt eine wichtige Rolle. Bei ihrer Krönungsfeier soll sie die ganze Zeit geweint haben. Diese Anekdote wird weniger seltsam, wenn man weiß, dass sie zu dem Zeitpunkt neun Monate alt war.

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Bujumbura – Das Tor zu Burundi

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Bujumbura – Die Einheit, der Strand und das Palmöl

Bujumbura war lange Zeit die Hauptstadt von Burundi und ist weiterhin mit Abstand die größte Stadt im Land. Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist es kein Vergleich mit anderen afrikanischen Großstädten, aber trotzdem ist hier ganz schön was los.

Burundi hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber der Tanganjikasee, an dem Bujumbura liegt, kommt einem Meer schon nahe genug. Das Gewässer ist immerhin größer als Burundi und verschaff der ehemaligen Hauptstadt einen Strand. Dieser ist gesäumt von Restaurants und Kneipen aller Preisklassen, vom Plastikstuhl und Fritten mit Bier bis hin zu Fünfsternehotel und Lachsröllchen mit Champus. Ich fühle mich bei den Fritten recht wohl, zumal sie aus Bananen gemacht sind.

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Berat – 1001 Fenster, oder doch mehr?

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Berat – Unbekanntes Welterbe

Natürlich kenne ich nicht alle Orte, die auf der Liste der UNESCO stehen. Wenn ich allerdings die Gelegenheit habe, einen dieser Orte zu besuchen, dann ergreife ich sie. So habe ich bei meiner Vorbereitung auf meinen Ausflug nach Albanien erfahren, dass die Stadt Berat mit ihrer Burg auf der Welterbeliste steht.

Der Name sagte mir nichts. Jetzt bin ich schlauer. Berat hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich von einem Hagelsturm überrascht wurde, nachdem es den ganzen Tag über sonnig bei sommerlichen 28 Grad war. Glücklicherweise habe ich einen Unterstand gefunden und der Schauer war nach einer halben Stunde wieder vorüber.

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Kibira Nationalpark – Zu Gast bei den Batwa

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Kibira Nationalpark – 3 Millionen Jahre Wald

Der Kibira Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Burundi. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Norden dieses Nationalparks, wahrscheinlich davor, in die Nähe der geschlossenen Grenze zu Ruanda zu gelangen. Ich befinde mich 20 Kilometer von dieser Grenze entfernt, am südlichen Ende des Nationalparks.

Da dieser Park eine der Hauptattraktionen in Burundi ist, will ich ihn natürlich nicht verpassen. Hier am südlichen Ende des riesigen Waldgebietes, das sich auch in Ruanda noch ausbreitet und dort Nyungwe Nationalpark heißt, wirkt die Welt friedlich. Wahrscheinlich bin ich weit genug von dem entfernt wovor auch immer das Auswärtige Amt warnt.

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Pongara Nationalpark – Das Montagsparadies

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Pongara – Ein Hauch Luxus

Libreville ist eine große Stadt. Nicht so riesig wie viele andere afrikanische Großstädte, aber für Gabun schon echt groß, denn fast die Hälfte der Gabuner leben hier. Die Stadt liegt an einer großen Flussmündung. Wenn man von Libreville aus mit einem Boot auf die andere Seite des Gewässers übersetzt, gelangt man in den Pongara Nationalpark.

Dieses Stückchen Land ist ein echtes Paradies und das wissen die Bewohner von Libreville. Am Wochenende fallen sie zu hunderten ein und überschwemmen das kleine Strandhotel, das malerisch und ruhig am Randes des Nationalparks liegt. Wenn man aber an einem Wochentag den Pongara Park besucht, hat man ihn fast für sich alleine.

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Tirana – Die Pyramide ist wieder weiß

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Tirana – Plattenbaucharme und hippe Cafés

Ich glaube, ich war 2014 zuletzt in Tirana. Zwölf Jahre sind zwar eine lange Zeit, aber ich musste dich staunen, wie wenig von der albanischen Hauptstadt mir bekannt vorkam. Bin ich vergesslich geworden? Nein. Das ist es nicht. Tirana hat sich einfach nur rasend schnell verändert. Und zwar fast ausschließlich zum Besseren.

Ich erinnere mich noch gut an den Flughafen, denn als ich damals mit einem der späteren Flieger am Abend gelandet bin und das Flughafenpersonal hinter mir das Gebäude abgesperrt hat, wurde ich damals von dem freundlichen Busfahrer für die Flughafenmitarbeiter mit in die Stadt genommen. Es gab weder Busse noch Taxis und dieser nette Mann wollte nicht einmal Geld von mir annehmen.

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Libreville – Zwischen Wellblech und High Society

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Libreville – Kirchen über Kirchen

Da Libreville die Hauptstadt von Gabun ist, kommt man nicht daran vorbei, diese Stadt auf dem Weg in den Dschungel zu besuchen. Schließlich leben hier etwa die Hälfte der Gabuner und es ist eine sehr internationale Stadt voller Expats, die vor allem mit den reichen Bodenschätzen des Landes Geschäfte machen. Es gibt also in Libreville einige Hochhäuser und viele Botschaften.

Aber es gibt noch viel mehr typisch afrikanische Häuser mit Wellblechdächern. Alles ist ein wenig französisch angehaucht, was man an den Supermarktketten und dem Angebot in den Bäckereien merkt.

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Grenada – Hügelige Insel unter dem Wind

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Grenada – Die Heimat der Gewürze

Meine Tour über die hübsche kleine Karibikinsel Grenada startet in der Hauptstadt St. George. Ein freundlicher älterer Herr namens Francis nimmt mich in Empfang und fährt mich auf seiner Insel umher. Er zeigt mir die bunten Häuser und die vielen Kirchen in St. Greorge und den umliegenden Dörfern. Hier fahren auch die Reggae-Busse in alle Orte der Insel. Es sind bunt bemalte Kleinbusse, in denen immer bis zum Anschlag Reggae Musik läuft. „Wenn dir die Musik zu laut ist, kannst du den Fahrer bitten, sie leiser zu drehen. Er ist verpflichtet, das zu tun. Aber es kann natürlich sein, dass er dich überhaupt nicht hört.“ Ich bin also froh, dass ich in Francis’ Wagen sitze.

Überhaupt ist es abenteuerlich, auf Grenada unterwegs zu sein, denn die Straßen sind extrem eng und noch viel steiler. Unglaublich, welche Steigungen die Autos, Busse und sogar der eine oder andere Lastwagen bewältigen. Die Menschen auf Grenada haben sicherlich durchweg sehr starke Wadenmuskeln.

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Georgetown – Ohrenbetäubende Hauptstadt

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Georgetown – Eggballs und Seekühe

Georgetown ist ein beschauliches kleines Städtchen, von dem man immer nur hört, dass es dort echt gefährlich ist. Okay, ich kann euch nicht sagen, wie es in den Außenbezirken oder in wenig bevölkerten dunklen Gassen in der Nacht aussieht, aber tagsüber und im Zentrum der Stadt habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt.

Ich hatte zweieinhalb Tage Zeit, um mir diese schöne kleine Stadt anzusehen und ich glaube, das war ausreichend, um mir ein gutes Bild von Guyanas Hauptstadt zu machen. Am besten haben mir die Seekühe gefallen, die im National Park, einem winzigen Stadtpark in einem großen Becken leben und sich darüber freuen, wenn die Landbewohner ihnen etwas von diesem schmackhaften Gras pflücken, das nicht weit von ihrem Teich wächst und an das sie normalerweise nicht herankommen.

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