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Tag

Abenteuer

Roswell – von echten und falschen Kornkreisen

By Allgemein No Comments

Roswell ist das Lourdes von New Mexico

Roswell zählt – zumindest in diesem Jahr – zu den verrücktesten Reisezielen, die ich mir ausgesucht habe. Das besondere an der kleinen Stadt Roswell, die mitten in der Wüste von New Mexico liegt, ist nämlich, dass hier möglicherweise am 8. Juli 1947 ein UFO abgestürzt ist – oder eben auch nicht. Es ist eine Glaubensfrage, ob Roswell eine weltweit bedeutende Stadt ist oder nur ein Kaff, in dem ein paar Spinner gewohnt haben. Im Grunde ist es genauso wie in Lourdes. Dort ist die Mutter Gottes erschienen, oder eben auch nicht. Alles eine Frage des Glaubens.

In Roswell gibt es tatsächlich ein paar mehr Hotels und Motels, als in den anderen Kleinstädten New Mexicos, weil sich immer wieder Besucher und UFO-Anhänger hierher verirren, auch wenn der sogenannte Roswell Zwischenfall schon fast 70 Jahre her ist. In den 90er Jahren erlebte Roswell ein kleines Comeback, als sich wieder Scharen von UFO-Fans hier tummelten und sich die Augenzeugenberichte über UFO-Sichtungen aus irgendeinem Grund weltweit mehrten. Heute wirkt Roswell so, als habe es seine wilden Tage hinter sich und als sei es mit dieser Tatsache auch recht zufrieden. Read More

Phnom Penh – Quirlige Hauptstadt mit Geschichte

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Zauberhafter Königspalast und leckere Tom Yam Suppe

Phnom Penh ist mit Abstand die größte Stadt in Kambodscha und das wirtschaftliche wie auch politische Zentrum des Landes. Verglichen mit Bangkok oder Ho Chi Minh Stadt, könnte man Phnom Penh fast noch als verschlafen bezeichnen, aber auch hier tut sich einiges und die Hauptstadt Kambodschas entwickelt sich rasend schnell weiter.

Ich habe in Phnom Penh all das vorgefunden, was ich mir von einer quirligen asiatischen Hauptstadt erwartet habe. Tausende von Motorrollern, die fast ausnahmslos auch ihre Dienste als Taxi anbieten, wenn sich die Gelegenheit bietet, bevölkern die Straßen. Märkte sprießen am Morgen aus dem Boden und legen ganze Straßenabschnitte lahm. Garküchen erfüllen am Abend die Luft mit ihren Düften, die zwischen verlockend, exotisch und gewöhnungsbedürftig abwechseln. Nur ist eben alles ein wenig harmloser und friedlicher als zum Beispiel im Moloch Manila oder Bangkok.

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Mexiko – Pyramiden und Ruinen im Dschungel

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Mehr als Strand und Sonne – Auf in den Dschungel!

An die Reise nach Mexiko denke ich sehr gerne zurück, denn es war meine erste Reise in die sagenumwobene und faszinierende Welt Lateinamerikas. Ich bin seither einige Male zurückgekehrt in diesen Kulturkreis und habe auch fest vor, speziell Mexiko und seine Ruinen wieder zu besuchen. Hier sind ein paar der schönsten Bilder aus dem sonnenverwöhnten und traumhaften Yukatan, das von vielen Touristen nur für Badeurlaube genutzt wird.

Dabei liegt sein Zauber ganz woanders: im tiefen Dschungel. Moskitos, Hitze und Luftfeuchtigkeit hin oder her: Wer nach Mexiko fährt, der sollte sich die Pyramiden im Urwald auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt so viele, dass man eine Auswahl treffen muss. Da ich bei meiner Reise an die Küste von Yukatan verschlagen war, habe ich alles, was von dort aus erreichbar war, erkundet.

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Petra – Weltwunder in der Wüste

By Berufswunsch Tourist No Comments

Ein märchenhaftes Einzelstück in der Wüste

Meine Reise in die Felsenstadt Petra ist nun schon eine Weile her, aber ich habe die Bilder aus der jordanischen Wüste noch sehr gut vor Augen. Petra zählt zu den Weltwundern, die man so schnell nicht vergisst und die ich zu den Top 10 Attraktionen dieser Erde zähle. Petra ist einzigartig, weil die Nabatäer meines Wissens nach sonst nichts vergleichbares hinterlassen haben. Während die Römer den gesamten Mittelmeerraum mit unglaublichen Denkmälern zugepflastert haben, ist diese Felsenstadt, die von den Nabatäern gebaut wurde, ein wunderschönes Einzelstück.

Man gelangt durch eine lange und am Ende sehr schmale und hohe Schlucht zum Eingang von Petra. Hier sind nur Fußgänger und Pferde unterwegs. Schon die Steine der Schlucht, die Siq genannt wird, sind zauberhafte Fotomotive und spätestens am Ende des Siq, wenn man sich dem berühmten Schatzhaus nähert und es durch den schmalen Felsspalt teilweise erkennen kann, packen alle Touristen ihren Fotoapparat aus.

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Xian – Chinas Krieger

By Berufswunsch Tourist No Comments

Die Erde bebt und die Armee des Kaisers steht still

China ist so gigantisch groß, dass man sich jedes Mal nur einen kleinen Teil aussuchen kann. Bei meinem allerersten Besuch im Reich der Mitte wollte ich die große Mauer und die sagenumwobene Terrakotta-Armee sehen. Eine Wahl, die sich als sehr gut herausgestellt hat. Denn in Xian wurde mir noch viel mehr geboten als nur ein Weltwunder.

Zunächst einmal war die Fahrt mit dem Nachtzug von Peking nach Xian ein Erlebnis. Dann besuchte ich die Wildganspagode und schaute mir ein Fontänenspiel mit Musik an. Und endlich verbrachte ich fast einen ganzen Tag damit, mir das Museum anzusehen, in dem die Terrakotta-Armee von Xian heute steht. Im Grunde handelt es sich um eine riesige Halle, in der ein Teil der Ausgrabungen fein säuberlich aufgestellt ist. Einige der Krieger stehen genauso da, wie man sie gefunden hat.

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Rapa Nui – Ein Ausflug zu den Moais

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Die Moais – sagenumwoben und irgendwie wunderschön

Die Moais sind etwas, das es nur auf der Osterinsel gibt. Ihretwegen kommen eigentlich alle Touristen hierher, denn sonst gibt es im Grunde nichts zu sehen. Okay, da sind drei ganz nette Vulkane, oder besser gesagt Vulkänchen, denn der höchste ist 500 Meter hoch. Die Festlandchilenen können über solche Berge nur müde lächeln.

Über die Moais lächelt niemand, denn sie sind etwas ganz besonderes. Die Tatsache, dass sie von so vielen ungeklärten Fragen und Legenden umgeben sind, macht sie noch interessanter. Ähnlich wie bei den Pyramiden weiß niemand mit Sicherheit, wie es die Leute vor einigen hundert Jahren geschafft haben, diese Figuren zu transportieren und an Ort und Stelle aufzurichten. Offenbar mussten die Figuren, weil sie gottähnliche Energien enthielten, aufrecht transportiert werden.

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Die Osterinsel – Far far away von ALLEM

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Die Osterinsel – ein Dorf, ein Flughafen und ein paar Statuen mitten im Ozean

Seit Jahren steht die Osterinsel ganz oben auf meiner Liste der unbedingt zu besuchenden Ziele in dieser Welt. Irgendwie hatten die berühmten und mysteriösen Statuen auf dieser winzigen Insel in meinem Bewusstsein einen ähnlichen Status wie die Pyramiden in Gizeh oder das Taj Mahal in Agra. Dann habe ich diese Reise immer wieder vor mir her geschoben weil: A) der Flug so grässlich lange dauert, B) das ganze Unternehmen auch nicht eben günstig ist und C) der Flug so grässlich lange dauert. Halt, das hatten wir schon. Nun, das war einfach der Hauptgrund.

Chile, Osterinsel, Anakena Birdman

Nun habe ich es endlich geschafft und die Reise war verglichen mit den fünf letzten Touren noch nicht einmal die Teuerste. Der Flug war allerdings tatsächlich grässlich lang. Nach ungefähr 14 Stunden erreiche ich endlich Santiago de Chile, kann mich hier kurz ausruhen um dann noch einmal fast fünf Stunden zurückzulegen und schließlich auf dieser winzigen Insel zu landen. Read More

Sagada – Särge und lebensgefährliche Höhlen

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Alles voller Särge in Sagada

Sagada ist ein winziger Ort im Norden der Insel Luzon, mitten in den Bergen und zwischen den berühmten Reisterrassen, für die diese Region so bekannt ist. Sagada besteht im Grunde aus zwei Straßen, die sich den Berg hinauf schlängeln. Früher standen an diesen beiden Straßen wohl nur einige Wohnhäuser. Heute sind die meisten von ihnen in Souvenirshops, kleine und sehr schlecht ausgestattete Hotels und Restaurants verwandelt worden.

Sagada, Ureinwohnerin Hängende Särge in Sagada

Nach Sagada kommen Menschen, um sich Särge anzuschauen. Kein Scherz! Es gab und gibt hier noch immer den Brauch, die Toten in Särge zu betten (soweit ist das ja nicht außergewöhnlich) aber dann hängen die Menschen diese Särge an möglichst exponierter und schwer zugänglicher Stelle an eine Felswand. Verschiedene Särge sind auch in Höhlen aufeinander geschichtet. Leider sind die Menschen in Sagada von diesem seltsamen Brauch fast ganz abgekommen. Vor fünf Jahren wurde der letzte Verstorbene so bestattet.

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Mount Pinatubo – der schlafende Riese erwachte vor 25 Jahren

By Nach der Reise ist vor der Reise No Comments

Aufstieg auf den legendären Pinatubo

Der Vulkan Pinatubo hatte vor allem in den 90er Jahren eine echt miese Presse. Das lag hauptsächlich daran, dass er 1991 ausbrach, womit niemand gerechnet hatte. Die Wissenschaftler hatten ihn für erloschen erklärt und die Menschen hatten sich rund um den Berg seit Jahrhunderten wohl und sicher gefühlt.

Mount Pinatubo  Pinatubo

Das Gerücht, er sei erloschen, hat der Vulkan sehr eindrucksvoll widerlegt, indem er eine mächtige Wolke aus Tonnen von Asche und Schutt über die Umgebung verteilte und damit die ganze Region für eine ganze Weile unbrauchbar machte. Neben den Massen aus dem Erdinnern hat der Pinatubo auch noch eine beträchtliche Menge seiner eigenen Massen über die Welt verteilt: Er ist seit dem Ausbruch etwa 300 Meter kleiner als vorher.

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Kenia – Natur und Tierwelt

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Erstaunliche Tierwelt Afrikas in Kenia

Vor einiger Zeit hatte ich Euch von den Städten erzählt, die ich in Kenia vor einigen Jahren besucht habe. Aber sie waren nicht der eigentliche Grund, warum ich nach Kenia gefahren bin. Ich wollte vorrangig Elefanten sehen und zweitrangig alle anderen Tiere.

Strand bei Mombasa  Elefantenbulle

Bei diesem ersten Besuch in Kenia war ich an der Küste in der Nähe von Mombasa unterwegs. Von dort aus sind der Tsavo East und der Tsavo West Nationalpark nicht weit entfernt. Also habe ich mich einige Tage durch das Naturschutzgebiet kutschieren lassen, um dort mit der Kamera auf die Jagd nach Großwild zu gehen.

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