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Tag

Amerika

St. Kitts – Ein amerikanischer Urlaubstraum

By Kurz und schmerzlos No Comments

St. Kitts und Nevis – Hauptstadt mit Huhn und Graffiti

Auf meiner Karibikreise kam ich auch auf der Insel St. Kitts vorbei, die zu dem kleinen Staat St. Kitts und Nevis gehört. Viele Dinge hat St. Kitts mit anderen westindischen Inseln gemeinsam. Mit St. Lucia und Grenada zum Beispiel die Währung, aber auch die Sprache und die Tatsache, dass alle ehemalige britische Kolonien sind.

St. Kitts war die erste Insel, die „entdeckt“ und besetzt wurde und zwar 1624 von den Briten sowie ein Jahr später auch noch von den Franzosen. Diese beiden Besatzungsmächte haben sich die Insel aufgeteilt. Das Fort Brimstone Hill ist daher eines der ältesten Forts in der Region und steht seit Ende des letzten Jahrhunderts auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

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Kaieteur – Einsamer Nationalpark

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kaieteur – Ein Wasserfall und drei Felsenhähne

Für den Flug zum Kaieteur Wasserfall hatte ich – optimistisch, wie ich bin – genau einen Tag eingeplant. Er wurde spannend, denn das kleine Flugzeug hebt nur dann ab, wenn das Wetter entsprechend gut ist. Am Vortag war der Flug ausgefallen und in Georgetown hat es an dem Morgen trotz hervorragender Wettervorhersage stark geregnet.

Dann hatte ich aber mal wieder Glück und mein Flugzeug konnte pünktlich abheben. Dazu hatte ich noch mehr Glück, denn jeder Passagier wird für den Flug gewogen, damit das winzige Flugzeug gut ausbalanciert werden kann. Und siehe da, ich wiege mit meiner Handtasche genauso viel wie die kleine Pilotin, die mich und zwölf anderen Passagiere sicher zum Nationalpark und zurück bringen soll. Deshalb darf ich auf dem Sitz des Copiloten Platz nehmen und habe die beste Aussicht.

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Paramaribo – Karibik auf holländisch

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Paramaribo – Eine Stadt aus Holz

Aus Guyana kommend wirkt Surinam wohlhabender und irgendwie aufgeräumter. Dazu viel leiser, denn nicht jedes Auto und jedes Restaurant spielen ohrenbetäubende Musik. Paramaribo finde ich auf Anhieb sympathisch, mit seinen schönen Holzhäusern und der ruhigen entspannten Atmosphäre.

Bei einem Stadtrundgang lerne ich die Hauptstadt von Surinam etwas besser kennen und sehe Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee, ein uraltes Kino, den lebendigen und bunten Markt sowie natürlich die typische Architektur.

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Kourou – Die warme Ecke Europas

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Kourou – Hier werden Millionen in die Luft geschossen

Alle Nerds, Weltraumfans und Technikinteressierten haben sicher schon von Kourou gehört, dem Space Center der ESA, dem Ort, wo auf theoretisch französischem Boden Raketen mit Satelliten in den Orbit geschossen werden.

Es war schon ein ungewöhnliches Bild, mit einem kleinen Holzboot von Suriname über den Maroni-Fluss zu fahren und dann mitten im Dschungel ein Schild mit der Aufschrift „Bienvenue en France“ zu sehen. Willkommen in Frankreich. Ein kurzer Blick auf meinen Pass. Ich werde durchgewunken. Ich bin zuhause, in Europa. Und das mitten in Südamerika, nicht weit vom Äquator.

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Nieuw Amsterdam – Nicht New York

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Nieuw Amsterdam – Festung, Plantagen, Delfine

Es gab einige Städte in dieser Welt, die New Ansterdam genannt wurden, oder eben Nieuw Amsterdam, wie hier in Surinam, nicht weit von Paramaribo entfernt am Zusammenfluss des Suriname Flusses und des Commewijne Flusses.

Hier steht der Rest einer alten Festung, die einst die Plantagen hier in der Nähe der Küste vor Angriffen geschützt hat Es war eine fünfeckige Festung, von der nicht mehr viel übrig ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch, denn es gibt hier einiges zu sehen, zum Beispiel alte Lagerhäuser, Wohnhäuser, Kanonen, eine Ausstellung zur Geschichte der Region und des Forts sowie zu den verschiedenen Ethnien, die heute das Volk von Surinam bilden. Kaum ein anderes Land hat wohl so eine bunte Mischung an Völkern, die es fast unmöglich macht, noch Rassismus zu pflegen.

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Iles du salut – Auf den Spuren des Papillon

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Iles du salut – Vom Gefängnis zum Paradies

Die Iles du salut liegen etwa 13 Kilometer vor der Küste von Französisch-Guayana im Atlantik und sind eine der Hauptattraktionen dieses Überseedepartements. Mit einem Katamaran erreicht man die Inselgruppe in etwa eineinhalb Stunden.

Es sind drei Inseln, die sehr dicht beieinander liegen. Sie haben eine ziemlich bewegte und schaurige Geschichte, denn auf der Ile Royale, der Ile du diable und der Ile Saint Joseph befand sich von 1793 bis 1951 eine Strafkolonie, also ein Gefängnis.

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Cayenne – Verschlafene Departement-Hauptstadt

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Cayenne – Die Südostecke Frankreichs

Es war schon ein ungewöhnliches Erlebnis, mitten in den Tropen, an einem kleinen Fluss aus einem Holzboot zu steigen und dann von französischen Grenzbeamten empfangen zu werden, die mich in der EU willkommen heißen. Das hier ist wohl die südöstlichste Ecke Frankreichs. Zumindest kommt es mir so vor.

Das Schöne an Cayenne ist seine Lage, am Meer, in den karibischen Gefilden Südamerikas und umgeben von dichtem grünem Dschungel. Es ist im November hier sehr warm. Feuchtwarm. Wenn man aber im Westen der Stadt auf einen kleinen Hügel steigt, dann fühlt sich die leichte Brise hier einfach fantastisch an.

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Las Vegas – Und jährlich grüßt die Stadt der Sünde

By Kurz und schmerzlos No Comments

Las Vegas – Um eine Attraktion reicher

Ich muss mal nachsehen, wie viele Blogartikel ich mittlerweile über Las Vegas geschrieben habe. Vielleicht schon ein Dutzend? Auf jeden Fall ist Las Vegas mit London und Paris eine der Städte, die ich schon sehr oft besucht habe. Es ist verrückt, aber ich liebe Las Vegas. Die Stadt ist so kitschig und verschwenderisch, was ja eigentlich überhaupt nicht mein Fall ist, aber irgendwie hat Las Vegas seinen Zauber.

Meine Begeisterung für die Stadt der Sünde kommt sicher auch daher, dass es dort fast so viel kulinarische Wunder gibt wie in London. Man könnte sich wahrscheinlich zwei Wochen lang durch Las Vegas fressen und jeden Tag drei neue Restaurants ausprobieren und hätte nicht einmal die Hälfte der Lokale getestet. Gute Pizza darf man natürlich nicht erwarten, aber Thai, Vietnamesisch, Äthiopisch, Bagel, Käsekuchen oder Eiscreme sind einfach grandios.

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Das Lincoln Memorial: Ein Monument der Kontroverse

By Kurz und schmerzlos No Comments

Das Lincoln Memorial: Ein Monument der Komplexität

Das Lincoln Memorial in Washington D.C. ist eine beeindruckende Hommage an einen der bekanntesten und denkwürdigsten Präsidenten der Vereinigten Staaten – Abraham Lincoln. Doch mehr als nur ein Denkmal, ist das Lincoln Memorial ein Ort, der Besucher zum Nachdenken, Hinterfragen und Lernen über die komplizierte Geschichte des Landes einlädt.

Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, der oft als der „Große Befreier“ gefeiert wird, ist eine zentrale Figur in der amerikanischen Geschichte. Lincolns Amtszeit war geprägt von Krieg und Teilung, doch durch seine Führung wurde die „Union“ erhalten und die Sklaverei abgeschafft. Trotzdem ist es wichtig, seine komplizierte und manchmal widersprüchliche Haltung zur Sklaverei anzuerkennen.

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Cincinnati – Ein Hauch Chicago

By Kurz und schmerzlos No Comments

Cincinnati – Porcopolis und Onkel Tom

Cincinnati ist eine dieser Städte, bei denen man nie genau weiß, wie viele Buchstaben man braucht, um sie zu schreiben. Dreimal N oder vier? Ein T oder zwei? Es ist wie bei Mississippi oder Tennessee. Nun, ich habe nachgeschaut und es hat drei N und nur ein T. Dafür aber drei I. Irgendwie bin ich auf einem meiner Familienurlaube für einen Tag in Cincinnati gelandet und wurde positiv überrascht. Die Innenstadt erinnerte mich ein wenig an Chicago. Da stehen ein paar wirklich hübsche alte Gebäude mit reich verzierten Fassaden, vergoldeten Drehtüren und verschnörkelten Fensterrahmen. Art Deco mischt sich mit Architektur aus dem 19. Jahrhundert und modernen Gebäuden.

Auffällig ist die John A. Roebling Brücke, die das Vorbild für den Bau der Brooklyn Bridge in New York war. Das sieht man ihr auch an. Auf der Nordseite dieser Brücke hat die Stadtverwaltung erst vor einigen Jahren einen tollen Park angelegt. Es ist für mich immer wieder verwunderlich, in den USA weitläufige Parkanlagen in Städten zu sehen und dann noch verwunderlicher, dass diese kaum genutzt werden. Ich war an einem Sonntag in Cincinnati bei herrlichem Sommerwetter und in dem riesigen Park mit Spielplätzen, vielen Bäumen und Wasserspielen waren vereinzelt ein paar Familien unterwegs. Seltsam. In Europa wäre der Park gestopft voll gewesen. Schade irgendwie.

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