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Reisetipp

Huitengxile Grasland – Das windige Herz der Inneren Mongolei

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Huitengxile Grasland – Beinahe ein Naturidyll

Ich habe das Grasland in der Mongolei (der Äußeren Mongolei) noch in so positiver Erinnerung. Diese ewigen Weiten von Schnittlauch mit kleinen dicken Murmeltieren und Yaks. Ich habe diese Landschaft geliebt, durch die ich tagelang mit einem fast schon historischen Geländewagen gefahren bin.

Auf genau diese oder eben eine sehr ähnliche Landschaft war ich eingestellt, als ich die Reise in die Innere Mongolei gebucht habe. Im Huitengxile Grasland wollte ich diese Erwartungen überprüfen. Diese Region liegt unweit der Hauptstadt Hohhot und ist innerhalb von zwei Stunden erreichbar.

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Ur und Uruk – Die Wiege der Zivilisation

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Nasiriya – Zwischen Sumpf und Sumerern

Die historische Stadt Ur und die moderne Stadt Nasiriya liegen an derselben Stelle. Das ist wieder so eine Sache, die ich mir nur merken kann, weil ich mal da gewesen bin. Vielleicht vergesse ich den Namen Nasiriya auch bald wieder. Mal sehen. Einen bleibenden Eindruck hat sie nicht hinterlassen, dafür aber umso mehr die historische Stadt Ur.

Wer hat den Namen noch nicht gehört? Ur – das steht für Geschichte, für die Wiege der Zivilisation und für alte Mythen. Die Sumerer haben in Ur eine erstaunliche Zivilisation hervorgebracht. Schon 5500 vor Christus war Ur bewohnt. Und dann entstand im 21. Jahrhundert vor Christus auch noch diese faszinierende Struktur, die ein wenig an die Deffufa im Sudan erinnert.

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Hohhot – Versteckter Zauber der grauen Stadt

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Hohhot – Riesenmuseum, Mini-Altstadt

Der Name Hohhot klingt schon so exotisch in meinen Ohren, dass ich da unbedingt hin wollte. Ganz egal, was es mit dieser Hauptstadt der Autonomen Region Innere Mongolei auf sich hat. Ich bin also tatsächlich nach Hohhot gefahren und war überrascht.

Ich habe eine typische chinesische Stadt vorgefunden mit Wohnhochhäusern, top-modernen Straßen, Ampelanlagen, Autos, Shopping-Centern und Fast-Food-Restaurants.

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Basra – Auferstanden aus Ruinen

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten 2 Comments

Basra – Nach dem Krieg

Den Namen Basra hat man in den Nachrichten vor allem in den 80er Jahren ständig gehört. Und zwar nie im positiven Sinne. Es war eine Stadt im Sperrgebiet, innerhalb der Reichweite der iranischen Artilleriegeschosse und in einer hart umkämpften Zone. Aber der Krieg ist vorbei.

Er hat Spuren hinterlassen. Und zwar nicht nur dieser Krieg, zwischen Iran und Irak, sondern auch die darauffolgenden Kriege. Kein Wunder, dass die Menschen dem neuen Frieden noch nicht zu 100 Prozent trauen. Das bedeutet aber nicht, dass sie ihn nicht genießen. Basra ist eine lebendige Stadt. Sehr sogar. An der Uferpromenade sind nach Sonnenuntergang hunderte Spaziergänger unterwegs. Burger, Zuckerwatte, Kaffee, Eiscreme … Snacks aller Art werden angeboten. Kinder fahren auf Dreirädern und die Leute fotografieren mit ihren Handys die bunt beleuchteten Brücken.

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Ordos – Geisterstadt mit Dschingis Kahn

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Ordos – Das Mausoleum, das gar keins ist

Habt ihr schon mal von Ordos gehört? Wer sich nicht näher mit Dschingis Kahn auseinandersetzt oder sich für Steinkohle interessiert, wird dem Namen Ordos nicht begegnet sein. Mir ging es genauso, bis ich mich mit Dschingis Kahn beschäftigt habe. Das war schon 2013, als ich in der Mongolei war, das Land, das wir im Westen gemeinhin mit Dschingis Kahn verbinden.

Ist man allerdings in China, oder besser gesagt in der Inneren Mongolei, der zweitgrößten chinesischen Provinz, dann sieht das Thema wieder etwas anders aus.

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Zhangbi – Festung Dorf und Nudelküche in einem

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Zhangbi – Tunnel gegen die Mongolen

In den deutschen Reiseführern wird Zhangbi als Dorf bezeichnet. Die englische Version nennt es Zhangbi ancient fortress, also eine Festung. Zhangbi südlich von Pingyao ist tatsächlich beides in einem und das habe ich erst verstanden, als ich tatsächlich dort war.

Das erste, was an dem denkmalgeschützten Dorf Zhangbi auffällt, ist, dass hier nur ein Bruchteil der Massen an Touristen unterwegs sind, die mich im Haus der Familie Wang oder in der Altstadt von Pingyao beinahe totgetrampelt haben. Zhangbi ist nicht so berühmt. Ein Glück für mich. Denn so kann ich auch mal ein Foto machen, auf dem nicht 30 Personen das blockieren, was ich eigentlich fotografieren will. Auch ist es nicht so laut. Ich komme wohl in ein Alter, in dem ich die Hektik und den Lärm einer Tausendschaft chinesischer Touristen nicht mehr als Abenteuer empfinde, sondern lieber auch mal etwas Ruhe habe.

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Dachau – Deutsche Geschichte erlebbar

By Kurz und schmerzlos No Comments

Dachau – Wie ein Ortsname zum Synonym für Grauen werden konnte

An einem warmen Sommertag in Dachau ist die Sonne hell und der Himmel klar. Die Luft ist leicht und ruhig – ein Moment, der fast friedlich wirkt. Doch dieser Ort trägt eine schwere Geschichte in sich, die nicht vergessen werden darf. Die KZ-Gedenkstätte Dachau erinnert an eine dunkle Zeit, die hier vor fast hundert Jahren begann.

Das Konzentrationslager Dachau wurde 1933 als erstes seiner Art in Deutschland eröffnet. Es diente als Vorbild für viele weitere Lager, in denen Menschen aus über 40 Nationen gefangen gehalten wurden. Insgesamt waren es mehr als 200.000 Menschen, die hier unter unmenschlichen Bedingungen lebten und starben. Über 41.500 von ihnen haben Hunger, Krankheit, Folter nicht überlebt oder wurden umgebracht. Die Befreiung durch amerikanische Truppen am 29. April 1945 brachte das Leiden endlich zu einem Ende. Zumindest für Einige. Viele sind in den Monaten nach der Befreiung noch an den Folgen der Misshandlungen gestorben.

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London – alle Jahre wieder

By Kurz und schmerzlos No Comments

London – Megacity voller Idylle und Kunst

London hat sich diesen Sommer von seiner besten Seite gezeigt – Sonne satt und richtig warm. Perfektes Wetter, um einfach durch die Straßen zu schlendern und neue Stadtteile zu entdecken. Kaum zu glauben, wie viele unterschiedliche Viertel diese Stadt zu bieten hat. Auch nach 20 Besuchen finde ich jedes Mal etwas Neues. 

Mein erster Stopp war die Gegend um die Tottenham Court Road. Dort gab es eine richtig coole digitale Kunstinstallation. Kostenlos für alle Passanten zugänglich wurden digitale Kunstwerke, bewegte Bilder und wunderschöne Animationen auf riesigen Bildschirmen gezeigt. Mitten in der Stadt.

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Bad Urach – Fachwerk im Frühling

By Kurz und schmerzlos No Comments

Bad Urach – charmant und gepflegt

Im Frühling 2024 bin ich in Bad Urach gewesen, Ich habe die Stadt von ihrer schönsten Seite erlebt. Schon beim Ankommen hat mich die historische Altstadt beeindruckt. Fachwerkhäuser in sanften Farben, kleine Gassen und ein Marktplatz, auf dem sich das Leben der Bewohner konzentriert. Die ersten Sonnenstrahlen haben die Fassaden zur Geltung kommen lassen.

Mein Weg hat mich durch die Altstadt geführt, vorbei am prächtigen Residenzschloss, dessen Renaissance-Architektur und goldener Saal von vergangenen Zeiten erzählen. In den Straßen habe ich immer wieder liebevoll restaurierte Häuser entdeckt, jedes mit eigenen Details und Geschichten. Besonders das Sprandel’sche Haus ist mir aufgefallen – ein barockes Gebäude mit einer eindrucksvollen Fassade.

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Bath – Römer und Frankenstein in England

By Kurz und schmerzlos No Comments

Bath – Riesige Kirche und ordentliche Sandsteinkreise

Sonntag und Sommer in Bath, einer alten Römerstadt drei Stunden westlich von London. Warm, ein bisschen Sonne, viele Wolken – typisch englisches Wetter. Die Straßen sind voll, aber entspannt. Die Stadt wirkt wie aus einer anderen Zeit.

Die Häuser leuchten in hellem, goldgelbem Stein. Fast alles ist aus dem berühmten Bath Stone gebaut. Die meisten Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Damals war Bath ein Treffpunkt für Reiche und Künstler. Die Stadt ist bekannt für ihre georgianische Architektur. Der Royal Crescent fällt sofort auf: eine riesige, gebogene Häuserreihe mit 30 eleganten Stadthäusern, gebaut zwischen 1767 und 1774. Gleich daneben liegt The Circus, ein kreisrunder Platz mit drei geschwungenen Häuserzeilen – inspiriert vom Kolosseum in Rom. Ein Steinkreis der modernen Art. Alles wirkt sehr einheitlich und edel. Aber in den Hinterhöfen und in einigen Gassen spitzen auch Graffiti und kleine Künstlerläden hervor, die das strenge Stadtbild auflockern. 

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