Jordanien – Mafia ohne Motorrad

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Jordanien war schon zu Zeiten der Kreuzritter ein attraktives Reiseland, auch wenn der nahe Osten seither immer mal wieder Einbrüche in den Touristenzahlen hinnehmen muss. Glücklicherweise scheint Jordanien weiterhin mehr am Tourismus als am Terrorismus interessiert zu sein. Und Touristen sind an Jordanien interessiert. Alleine schon die Felsenstadt Petra macht ihrem neuen Ruf als Weltwunder alle Ehre und beeindruckt mit uralten sagenumwobenen Felsenfassaden, deren Sinn und Funktion bis heute nicht zu 100 Prozent geklärt sind.

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Auch die Wüstenlandschaft und der Zugang zum Toten Meer machen Jordanien interessant. Weit unterhalb des normalen Meeresspiegels kann man hier auf dem Wasser schwimmen und das auch noch ganz ohne sich zu bewegen. Bewegen ist ohnehin schlecht, denn die salzige Brühe sollte tunlichst nicht in die Augen gelangen.

 

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Vor der einmaligen Kulisse des Hollywood Films Laurence von Arabien stapfe ich durch die sandige Wüste und staune über alte Felsmalereien. Ich habe nach den Feinheiten und Eigenheiten Jordaniens gesucht und gefragt und allerhand eigenartige Geschichten aus dem Wüstenstaat mitgebracht.

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Hier hat nicht nur Moses nach dem gelobten Land gesucht, die Nabatäer haben sich hier heimisch gefühlt und sogar eine Jahrtausende überdauernde Stadt in die Felsen geschlagen. Heute ist Amman die wichtigste Stadt, die dank Zehntausenden von palästinensischen Flüchtlingen aus allen Nähten platzt. Amphitheater, Moscheen und Ruinen machen die Stadt zu einer ganz besonderen Mischung der Kulturen.

 

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Mehr über Moses, die Mafia und das Verbot von Motorrädern erfahrt Ihr in Kapitel neun von “Berufswunsch Tourist”.

Eure Beatrice!

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